Brevet Brevet-Berichte 2022

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Ich konnte den 300 er in Twisteden leider nicht fahren … hartnäckige Erkältung :(

Bin aber hoffentlich am 7.5. zum 300 beim ARA Emsland wieder fit. Kann Jemand eine Unterkunft empfehlen, wo ich auch mein VM für die Nacht von Freitag auf Samstag unterstellen kann? Würde dann schon Freitag Abend anreisen.
 
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Halbe Sachen - und trotzdem 300 km - ARA Emsland - "Durch den Teutoburger Wald" (300 km)

"Eigentlich" müsste ich mal untersuchen, wie viele meiner Brevet-Berichte mit einer "eigentlich"-Formulierung starten. Ich fürchte, es könnten fast alle sein. Und so will ich mit der Tradition auch nicht brechen.

"Eigentlich" war der Plan, entweder freitags anzureisen, samstags die Runde zum / durch den Teuto zu genießen und sonntags wieder heimzufahren. Alternativ dachte ich an eine Anreise am frühen Samstagmorgen.
"Uneigentlich" war der Regenerationsbedarf nach dem Flèche-Wochenende doch noch recht hoch. Insbesondere hatte ich mir in der Schlussphase der Heimfahrt irgendwas in der rechten Wade eingefangen. Ich habe der Wade dann einigermaßen Ruhe gelassen, aber schon zur Wochenmitte beschlossen, es ruhig angehen zu lassen und den Beinen nicht gleich wieder ein 500 km Wochenende zuzumuten. Ich würde also nur zum Start fahren, die erste Hälfte des Brevets bis Bad Iburg fahren und dann von Bad Iburg schnurstracks heimwärts gondeln. Und lustigerweise ergeben sich als Gesamtdistanz 300 und ein bisschen km.
Testfahrten mit Velomobil (Donnerstag) und Rennrad (Freitag) ließen immerhin vermuten, dass die Wade wieder ganz ok sein könnten. Also los.

Der Wecker klingelt unerbittlich um 3:15 Uhr. Ich wehre mich erbittert und wälze mich dann doch um 3:30 oder so aus dem Bett. Morgentoilette muss natürlich sein; Frühstück fällt aus. Das M9 steht fertig gecheckt und gepackt in der Garage. 3:57 rolle ich los.
(Die unrühmliche Geschichte mit falsch geladenen Anfahrtstrack und meine daraus folgende Verwirrung erspare ich Euch ;-))

Ich habe einen wunderbaren Track zum Startort Wiethmarschen Lohne "auf Halde" liegen; aber da es so früh ist und die Straßen frei sein würden, habe ich mir einen Expressweg vom BRouter "VM Schnell" routen lassen. Vogelfluglinie unter Nutzung des gelb beschilderten Radschnellwegnetzes. Leider ist die B481 zwischen Greven und Emsdetten im Baustellen-Modus und deswegen (oder außerdem?, muss das nochmal bei OSM überprüfen, ob da nicht eine Info fehlt) für Rad- und Fußverkehr gesperrt. Die auf manchen Abschnitten vorhandenen (gar nich so schmalen) Radwege sind baustellenbedingt ebenfalls nicht wirklich nutzbar. Egal. Keiner unterwegs, ab dafür! - Hüstel. Bis mich dann ein lustig blau-silberner PKW überholt. Doch außer einer Schrecksekunde passiert nichts; die Besatzung hatte wohl anderes zu tun.
Der Rest der Anfahrt verlief ereignislos. In Lohne war ich zunächst verwirrt, warum am guten alten Café Remarque kein einziges Rad zu sehen war. Aber der Start liegt nun im nur wenige 100 m entfernten Sportgelände. Alles gut.

Als ich aufs Gelände rolle fällt mein erster Blick auf @Burt, der gerade seinen SL vom Hänger bugsiert hatte. Ich parkte dann für ein Guten-Morgen! gleich daneben. @norfiets und @I-S-MS wollen mit den Cruz-Bikes los und sind per Hochdach-Kombi angereist. Und da waren auch schon @Sturmvogel und Peter de Rond in ihren Vögeln. Ein M5-Fahrer war noch da, den ich allerdings nicht kannte.

Der Start erfolgte völlig informell, teilweise fuhren einzelne oder kleine Grüppchen auch schon vor dem Glockenschlag los.
Trotzdem bildet sich natürlich die emsland-typische "Großgruppe", die sehr weite Teile der Strecke zusammen bleiben würde.

Die Spezialräder starten "natürlich" wieder von ganz hinten:
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Peter, Heiner und ich fuhren zu Beginn im gut funktionierenden Trio. Ich ahnte allerdings, dass ich nicht "die ganze Strecke" würde mithalten können. Denn der Heiner trainiert sogar Intervalle! ;-) (Nee, der war schlicht beim 200er am Niederrhein schon einen Tick zu schnell für mich.)
Aber nachdem wir das große Feld überholt hatten, lieferten wir uns erstmal ein lustiges Hin und Her mit zwei sehr schnellen Rennradlern. Altobelli, richtig fitte Kerle. Natürlich kamen sie an jeder Kreuzung viel schneller weg als wir, ... aber wir holten sie dann auch rechtzeitig für die nächste Kreuzung wieder ein. Irgendwann haben wir sie dann doch ziehen lassen.
Als aus den leichten Wellen des auslaufenden Emslandes dann doch (für mich) einigermaßen lahme Anstiege werden, schickte ich Heiner und Peter als Kundschafter vor und fahre mein eigenes Schneckentempo.
Hinter Klein Bokem holt @Burt mich während einer (der super wenigen) Fotopause ein und fährt mir - immer gut in der Landschaft sichtbar - als Karotte voraus.

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Interessant, wie er mir auf der Ebene oder hügelabwärts immer wieder zu entfleuchen droht, ich mich hügelan aber oft wieder heranarbeiten kann. Er muss noch entspannter als ich bergauf fahren, denn ich bin doch sehr mit der Schonung meiner Wade beschäftigt. (Die hatte sich nämlich ab km 60 meiner Anreise doch wieder vernehmlich bemerkbar gemacht.) Jetzt meldet sie sich immer wieder mal, nur um kurz darauf wieder Ruhe zu geben. So sollte es den Rest des Tages auch weitergehen.

In Neuenkirchen fungiert eine Bäckerei als erste Kontrolle. Der große Pulk (der mich auch bei Klein Bokem passiert hatte) ist im Aufbruch begriffen. In der Bäckerei steht noch eine erträglich kurze Einen-Stempel-Bitte-Schlange. Für mich zwei Stück Blechkuchen und einen Milchkaffe; Stempel brauche ich heute nicht.
Ich will gerade wieder aufbrechen, da rollt @norfiets ein. Völlig spontan habe ich Lust auf einen zweiten Milchkaffee. @I-S-MS kommt kurze Zeit später auch noch dazu. Meine Beine bedanken sich für die Verdoppelung der Pause.

Ingo und Norbert brechen auf (Ingo wohl direkt zum Bahnhof? Ich hab ihn jedenfalls nicht mehr überholt) während ich noch meinen Kram wieder ordentlich im VM verstauen muss. Anschließend wundere ich mich, wie lange es dauert (obwohl das VM sehr gut läuft), bis ich Norbert wieder einhole.

Mich erwartet nun der schwerste Teil meiner Strecke. Es geht in die Gegend von Mettingen, die einen hübschen Vorgeschmack auf das gibt, was noch kommt. Ein dauerndes Auf und Ab. Dann folgen Laggenbeck - Velpe - Ledde. Puuuh. Es wird langsam, und gelegentlich muss ich dann doch mal schlumpfen (Primär-Antrieb 60 auf 11-39 ...). Von Ledde geht es dann über eine teils holprige, aber gar nicht so schlecht fahrbare Strecke, nach Tecklenburg. Mann, mann. Ein leichtes Rennrad wäre hier nicht zu unterschätzen ;-) - Aber immerhin kann ich nicht umkippen.
Und bei Tecklenburg denke ich mir, ... naja, ... schlimmer kann es ja kaum noch werden.

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Kaum gedacht kommt Holperdoorp ums Eck ;-) - Hier muss ich ernsthaft oft schlumpfen und schleiche die Ansteige hoch. Immerhin gibt es nun Wasserkühlung von oben. Und immer wenn es in einen Anstieg geht, schwappt das Wasser von der VM-Front in einer kleinen Welle ins offene Cockpit; direkt in den Schritt. Dann macht plötzlich das linke Vorderrad sehr bedenkliche Geräusche und ich halte lieber mal für eine Kontrolle. Es ist aber alles ok. Die nächste Abfahrt geht durch eine 90 Grad Kurve und ich bremse an; ... aber nein, ... ich bin zu schnell für die Kuuuurveeeeee, breeeems. Ich fahre dann mal lieber ein kurzes Stück geradeaus statt mein Glück in der Kurve zu riskieren. Puuh. Die Nässe war ganz schön rutschig auf der vorher staubigen Straße. - Ich bremse von nun an also lieber früh und deutlich in den Abfahrten.
Und so erfreue mich am landschaftlich immer wieder schönen Holperdoorp und nehme die Buckel möglichst gelassen.

Aber da! Der erste Wegweiser nach Lienen, gleich ist es "vorbei". Und richtig, nach der Passage oberhalb von Lienen ist es fast geschafft und es rollt gut den Rest bis Bad Iburg.

Hier möchte ich eigentlich ein verdientes Päuschen mit Eis oder so machen. Das wird aber nichts, es taucht nichts passendes am Wegesrand auf. Ok, dann eben den Track heimwärts geladen und ab dafür! - Gut motiviert mache ich mich auf die letzten 55 km. Es wird ordentlich rollen; erst bergab, dann bekanntes Terrain. Und in einem der Dörfer wird schon eine Eis-Diele ... nein. Kein Eis. Es folgt ein echter Frevel - 20 km vor der eigenen Garagenauffahrt im Dorf mit der besten Eisdiele der Welt halte ich in Everswinkel. Ich *muss* jetzt ein Eis und einen Kaffee haben :)

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Ok, ... dieser Frevel wird dann glatt bestraft, denn ich werde auf dem letzten Stück noch ordentlich begossen. Und als ich vor der Garage stehe und einige Zeit vergeblich nach meinem Schlüssel krame, gibt es noch eine westfälische Prasselregendusche. :) Ende.
 
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ARA Emsland 300
Nicht der flache nach Friesland, sondern der hügelige in den Teuto.

Den Track hatte ich mit B-Router in Einheiten von Kontrolle zu Kontrolle unterteilt, sonst aber fast ganz übernommen.

Peter der Rond holte mich wieder zu Hause ab, das gemeinsame Fahren mit ihm finde ich sehr angenehm.

Am Start das MS Geschwader mit @BikeSlow mit dem A7, Peter, Rüdiger (Forumsname?) und ich im Milan, @norfiets und @I-S-MS mit den Cruzbikes. Dann noch jemand mit dem M5HR, der hielt sich aber an seien RR-Kumpels.

Meine Wetterapp hatte paar Wolken und 0mm Niederschlag im Angebot gehabt, daher hatte ich den Deckel zu Hause gelassen.

Peter hatte gebeten, dass ich etwas weniger Druck mache. Also Puls 115-115 und gemächlich(er) losgerollt. Mit Andreas waren wir ein kleines Dreiergeschwader, beim Überholen der Hauptgruppe würde ich noch von einem vom RSC Lohne angesprochen und vor dem letzten Stück Nebenwege zwischen Emsbüren und Eibergen gewarnt, da wollte ich ja sowieso eigentlich Straße fahren.

Bis zu ersten Kontrolle war mein Sitz an der letztens noch heil gebliebenen Seite gebrochen und zwackte mich in den Allerwertesten. Neue Hose und soll gleich ein Loch bekommen? Also lieber übertapen. Mein Tape: nicht dabei. Peter? nix. Aber Rüdiger hatte Panzertape in seiner sehr gut sortierten Bordwerkstatt, danke dafür! Dann kamen die ersten Hügel, @BikeSlow hatte beim Kaffee schon gesagt, dass er "spätestens in Iburg" nach Hause abbiegen würde, mit der Anreise hatte er seien 300er auf die Weise auch zusammen. Und so führe Peter und ich weiter, als er irgendwo abreißen ließ.

Holperdorp ist und bleibt eins der schönsten Fleckchen dieser Erde. Nach Iburg runter war der Asphalt nass und es roch nach Regen.
Auf diesem Stück hatte ich die Brotdose zu gelassen und nur zwei Bananen inhaliert, gegen das Hüngerchen ließ sich ja wieder etwas unternehmen.

Am Ortsausgang von Iburg ging es aus einem Kreisverkehr links rauf durch ein Wohngebiet. Im Rückspiegel sah ich Peter im Kreisel, dann nicht wieder. Oben angekommen wartete ich vergebens. Gewendet, am Kreisverkehr schon jemand zwei ramponierte Räder über den Zebrastreifen, aber kein Velomobil. Hatte es den alten Track? Ging der vielleicht an dieser Stelle ab? (Bei einer kleinen Abkürzung Innerorts, die ich doch eingebaut hatte, war Peter hupend stehen geblieben, bis ich gewendet hatte). Hmm
Also weiter. Auf der Hauptstraße bergauf (also schon die Stelle, wo sich der neue vom alten Track unterscheidet) und ordentlich von oben. @eddywhy 's pfU Shirt war im Nu durch und hielt trotzdem warm genug. Zumindest die Vorderseite würde auch immer wieder schnell trocken. Die Hügel waren zum Teil ganz schön giftig und die Beine waren auch nicht mehr richtig frisch. Dem Bäcker in GM-Hütte hatte ich verpasst, also ins Dorf, Eiscafe. Was essen? Aber was? Keine Lust meldet der Bauch. Hm. Koffein und Elektrolyte aka Espresso affogato (sagt man so? doppio mit einer Kugel Vanilleeis jedenfalls) und ein bleifreies Weizen und dann weiter.
Wir haben ja früher Mal in Hasbergen gewohnt und daher kenne ich die Gegend eigentlich. Es fanden sich aber durchaus Wege, die ich nicht NICHT kannst und die lohnende Alternativen zu den größeren Straßen darstellen können, außer sie sind wesentlich steiler, was vorgekommen ist ;-).

In Mettingen an der Tankstelle stand Peters Milan, noch nicht lange, denn er hatte seinen Kaffee noch nicht recht angefangen.

Wie schön. Die letzten 60km gegen den Sonnenuntergang mit Puls 115 haben knapp 2h gedauert, die Umfahrung auf der Hauptstraße bescherte uns einen Behelfsschaltung am Bahnübergang. Daher erst 21:07 in Ziel.

Fazit: einer schöner Radeltage!
die Lohner können eben nicht nur flach.
Das Wahoo Elemnt roam hatte noch 28%, der Lichtakku noch ca. 3/8 Restanzeige, damit bin ich sehr zufrieden.
Ich kann heute gut die Treppe rauf und runtergehen.

Wenn der erste Tag von LEL auch so läuft, kann ich wirklich zufrieden sein.
 
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ARA Hamburg 300Km "Norddeutscher Kletterkönig"

Nachdem sich Claus Czycholl was das Organisieren von Brevets angeht in den Ruhestand begeben hat, haben nun drei langjährige Mitfahrer (Carsten Block, Detlef Boie und Andrey Boris) das Ruder übernommen. Da ich für den 200er leider keinen Startplatz mehr ergattern konnte, sollte dies nun mein Einstand unter der neuen Ägide werden. Als ich am Start an der Bäckerei Caglar eintraf, hatten sich schon zahlreiche Teilnehmer/-innen versammelt und ich konnte zahlreiche Bekannte begrüssen. Nachdem die Startformalitäten geregelt waren, hielt Carsten gegen kurz vor 7 Uhr noch eine kurze Ansprache, in der er nochmals auf eine vorher nicht kommunizierte Umleitung hinwies, da eine der Travebrücke zwischen Reinfeld und Barnitz auf Grund von Bauarbeiten gesperrt ist. Gestartet wurden die rund 50 Randonneure/-innen in drei Gruppen, wobei wir (Björn S. und ich) mit dem Lieger und @NiklasB uns ganz am Schluss einreihten. Über Kaltehofe und Billwerder ging es nach Boberg, wo wir die ersten Höhenmeter in Form des Geesthangs zu absolvieren hatten. In Oststeinbek trennten sich dann unsere Wege, da ich Niklas im VM eine Alternative zu dem nun folgenden Abschnitt mit Kopfsteinpflaster vor Willinghusen nennen konnte. Er war dann "auf und davon" und ich habe ihn erst im Ziel wiedergetroffen.
Die Strecke führte über Todendorf und Tremsbüttel gen Norden und wir begannen die ersten Randonneure zu überholen. Leider war der Bahnübergang kurz danach auf Grund eines querenden Zuges geschlossen, sodaß diese uns wieder eingeholt haben.
Als nächstes ging es nach Sülfeld, wo schon der Klingberg mit 78 m Höhe auf uns wartete. Noch waren die Kräfe frisch und dieser wurde zügig überwunden. Kurz vor Neversdorf fürte die Route über einen kurzen Abschnitt mit Betonspur-Doppelbahnen. Mit dem Einspurer waren diese kein Problem, auch der entgegenkommende Autoverkehr verhielt sich dabei auffällig rücksichtsvoll.
Nach Querung der B206 bei Wittenborn gelangten wir nach Wahlstedt, wo die erste Kontrollstelle lag. Ein Teil der Randonneure, welche noch mit Papierkarte fuhr, holte sich im dortigen Radhaus den Stempel als Nachweis der Passage, die anderen, welche mit der elektronischen Brevetkarte unterwegs waren, machen vor der hiesigen Filiale der Volksbank ein Foto. Ein kurzes Stück weiter trafen sich dann (fast) alle, um eine kleine Stärkung bei der lokalen Bäckerei zu sich zu nehmen. Auf dem weiteren Abschnitt waren wir nun nicht mehr zu zweit, sondern fuhren in einem kleinen Grüppchen mit anderen RR Richtung Negenharrie im flotten Tempo weiter. Ab Bissee galt es weitere Hügel zu absolvieren, was das Feld teilweise etwas in die Länge zog. Doch noch kamen alle mit uns als nächstes erreichten wir Boksee, wo es galt, eine Kontrollfrage zu beantworten bzw. ein weiteres Foto zu schießen. Ab hier waren wir in einem etwa 20 Fahrer/-innen umfassenden Feld unterwegs und auf dem Weg nach Preetz wurde eifrig Tempo (zw. 30 und 40 Km/h) gebolzt. Das bleib nicht ohne Folgen, verloren wir doch so wenigstens ein paar Leute, denen das zu schnell war.
Die Route führte stetig gen Osten und es folgten noch weitere Wellen. Auch ich entschied mich zwischen Lebrade und Grebin dazu abreissen lassen. Zum einen, weil ich das Tempo der RR in den Anstiegen nicht mitgehen wollte, und zum anderen, um ein erfolgreiches absolvieren dieses Brevets nicht zu gefährden. Hinter Krummsee kam ein kurzer Abschnitt mit Schotter, welcher sich jedoch mit den breiten Reifen meines W&W gut fahren ließ. Weiter ging es auf und ab, um uns schließlich dem Höhepunkt unserer Tour bei Schönwalde am Bungsberg zu nähern. Ich hatte im Ort zwar auf der Anzeige meines Navis reingezoomt, da ich aber stand, leider die falsche Richtung gewählt. So merkte ich erst kurz vor dem Ortsausgang, daß ich mich von der dortigen Kontrolle wegbewegte und nicht zu ihr hin. Also kehrtgemacht und schon kamen mir einige Mitfahrer/-innen aus der schnellen Gruppe entgegen. Auch Björn sah ich vorbei flitzen, was unsere letzte Begegnung für diesen Tag sein würde. An der als Kontrollstelle dienenden Tanke waren immer noch zahlreiche Randonneure/-innen versammelt, die sich hier für die weitere Reise stärkten. Auch ich machte mich nach rund 20 Minuten wieder auf dem Weg, nachdem sich eine der zuvor aus der Gruppe gefallenen Rennradlerinnen mit dem Ausspruch "bis gleich" von mir verabschiedet hatte. Obwohl ich nur wenige Minuten hinter ihr lag, gelang es mir auf der weiteren welligen Strecke nicht, zu ihrem Grüppchen aufzuschließen. Irgendwann verlor ich dieses dann aus den Augen und war wieder allein nach Süden unterwegs.
Zwischen Gross- und Klein-Parin liegt der gleichnamige Pariner Berg, wo uns das Orga-Trio auf den von dort möglichen Ausblick auf die Türme Lübecks hingewiesen hat, welchen auch ich entsprechend würdigte. Den weiteren Weg legte ich dann mit einer Gruppe um meinen Vereinskameraden Gerald zurück, welches sich noch als hilfreich erweisen sollte. Denn in Reinfeld mussten wir den Weg zur Umgehung der gesperrten Travebrücke finden, was Gerald souverän meisterte. Der B75 folgend fuhren wir bis Travehof, um von dort Barnitz und zurück auf den Track zu stossen. Leider hatte ich inzwischen zu viele Körner gelassen und musste ab Westerau/Schürensöhlen auch diese nette Runde ziehen lassen, da ich an den Anstiegen einfach nich mehr hinterher kam. Ich hatte wohl doch zu wenig gegessen bzw. zu wenige Pausen gemacht und kroch nun nur noch mit 15-18 Km/h vor mich hin. Auch ein zwischendurch eingeworfener Müsliriegel half nicht mehr wirklich, um die leeren Akkus in den Beinen aufzuladen. Erst ab Mollhagen, wo ich mich wieder auf vertrauten Terrain bewegte, stieg das Tempo auf über 20 Km/h an. Die Freude darüber währte jedoch nicht lange, den ab Sprenge hieß es nochmals eine Anstiege rund um den Finkhorster Berg zu erklimmen.
Gerade deswegen fahre ich den Weg schon seit Jahren nicht mehr, sondern mogele mich über Gölm daran vorbei. Naja, es half alles nichts, also Zähne zusammengebissen und im Schneckentempo dort hinüber. In Lütjensee legte ich noch einen kurzen Zwischenstopp an dem örtlichen Pizaa-Lieferservice ein, um eine Flasche Mezzomix als Energie- und Flüssigkeitsspender zu erstehen. Der nachfolgende Pfefferberg wurde damit erträglicher und ab Rausdorf hatte es endlich ein Ende mit der Hügelfahrerei. Auf der Kopfsteinpflasterstrecke hinter Willinghusen hatte es einen Mitfahrer zu Sturz gebracht, doch der Krankenwagen war bereits vor Ort. Auch ich legte mich auf die Seite, als ich diesen umfahren wollte. Doch zu Glück fällt man auf dem Lieger nicht tief, sodaß dies ohne Blessuren abging. In Mümmelmannsberg bin ich, auf Grund des durch die tiefstehenden Sonne schlecht ablesbahren Navis am Abzweig zur Veloroute vorbei gefahren. Doch ein mir folgender Randonneur hatte den Fehler auch schon bemerkt, und wir fanden dann gemeinsam den Weg unter der B5 hindurch. Es ging nun noch runter bis zur Billwerder Bucht, welche in der Abendsonne glänzte und um 20 nach Acht war ich, nach gut 315 Km, endlich im Ziel. Eine Pizza, ein Alster und die Gespräche mit den ebenfalls erschöpften aber glücklichen Finishern stärkten Körper und Geist und der restliche Heimweg war dann nur ein Katzensprung.
Insgesamt war es eine schöne aber auch recht fordernde Strecke, die wir, abgesehen von einem kurzen Schauer hinter Schönwalde, bei bestem Wetter erlebt haben. Anbei noch ein paar meiner Impressionen von unterwegs.
 

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300er ARA Emsland – Bericht eines Rookies

Nachdem @bike_slow und @Sturmvogel schon ausgiebig berichtet haben … hier ergänzend von mir ein paar persönliche Eindrücke; schließlich war es mein erster 300er ever.

Verglichen mit den beiden 200ern vom Niederrhein (Mühlentour) war es dieses Mal für mich eine echte Prüfung! Abgesehen von den ersten und letzten 60km war die Tour kaum für VM geeignet. Die Steigungen waren kurz und knackig und leider gab es nie die Möglichkeit Schwung zu holen und somit in den Berg zu rollen.

Die Anstiege waren eigentlich immer auf den Nebenstraßen: Schmal (Gegenverkehr!), kurvig und somit nicht einsehbar. Deshalb stand ich auch bei der Abfahrt fast immer auf der Bremse. Unten angekommen wartete dann stets ein STOP-Schild. Also nix mit laufen lassen oder Schwung mitnehmen :( Die RR-Fahrer zogen an mir vorbei, während ich mich den Berg rauf quälte. Über 20 dieser knackigen Anstiege registrierte mein Navi.

Nach 15 Stunden brutto war ich dann um 23:11 wieder im Ziel. Ausgepowert aber doch irgendwie stolz (y)

Was bleibt? Was habe ich dazugelernt?

- Ich habe an nur einem Tag viele freundliche und unkomplizierte Gleichgesinnte kennengelernt. Egal ob am Wegesrand oder bei den Kontrollen … ein wenig quatschen gehört einfach dazu.

- Für die Tour hatte ich eindeutig zu viel Proviant dabei! Die Quittung dafür habe ich an jedem Anstieg bekommen. Beim nächsten Mal werde ich mich mehr auf die Versorgung an den Kontrollstellen verlassen.

- Vielleicht hätte ich ohne Haube fahren … war echt schmatzig in meiner kleinen Tropfsteinhöhle. O.k. als es dann aus Kübeln goss, war ich natürlich froh drum. Aber nass war ich sowieso; nur halt anders.

- Auch wenn es nicht leicht war, ich habe andere Fahrer ziehen lassen um meinen eigenen Rhythmus und mein Tempo zu finden. Außerdem musste ich ja mit meinen Kräften haushalten.

- Aufgeben war keine Alternative. Aber es war schon ganz schön hart mit diesen zahlreichen und fiesen Anstiegen. An einer Steigung musste ich Schieben … nichts ging mehr. Aber ich habe es durchgezogen und jetzt am Tag danach habe ich mir schon mal das Profil vom 400er in 14 Tagen angesehen :ROFLMAO::ROFLMAO:IMG_0315.jpeg
 

eddywhy

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@Radwunschmeister holi moli. Sind diese Menschen alle mitgefahren. Hier in Constanta bringen wir es auf sieben oder acht Radfahrer für die jeweils 200 oder 30@ km. Dabei sind beide Strecken wunderschön und die Streckenverhältnisse eher von der besseren Sorte.

Grundsätzlich habe ich mal ne Frage zu den Vertical Meters. Wir haben in CT auf dem 200 über 1.000 Höhenmeter und auf dem 300 über 2.200 Höhenmeter. So wie s ausschaut wird der 400, der im Mai in Bukarest gefahren wird nur knapp lumpige 1.500 Höhenmeter haben. Insbesondere der 200 und der 300 scheinen mir bei uns nicht ganz leicht zu sein. Wieviel Höhenmeter müsst ihr denn da so machen?
 
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Wieviel Höhenmeter müsst ihr denn da so machen?
Das hängt extrem an der Gegend und am Ausrichter. Der 300er am Standort ARA Emsland "Durch den Teutoburger Wald" hatte grob betrachtet ca. 2000 hm die sich hauptsächlich über die mittleren 50% der Strecke verteilten. Ich bin aber auch schon 300er / 400er am Niederrhein gefahren, die bis zu knapp dem doppelten an hm (auch konzentriert in der Mitte der Strecke ;-)) geboten haben.
Und dann gibt es Ausrichter, bei denen es über 300 / 400 km Strecke deutlich mehr als 1000 hm / 100 km gibt.
 

Jack-Lee

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Wir hatten in Sachsen 1680hm auf dem 200er. Wobei über 1000hm auf etwa 40km gesammelt wurden.. autsch. Mit VM kein Spaß und kein flow.
 
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Emsland Brevet 300 als Feuertaufe mit der Vendetta

Ja, dieses Brevet sollte die erste Feuertaufe in Sachen Höhenmeter mit der Vendetta werden. Das V20 steht schließlich auf Platz 1 für die LEL Teilnahme.
Anfahrt mit @I-S-MS. Eine ganz eigene Geschichte. Bei bestem Wetter starteten wir in Lohne, wie immer ganz am Ende. Nach knapp einem km hatten Ingo und Ich die rote Fahne. Da Ingo seine Schuhwahl nicht so ganz getroffen hatte, war mir bewusst, dass es eine interessante Fahrt für werden würde. Die Sonne zeigte sich mit der Zeit immer mehr, so dass nach einigen km dann doch die "Schmiere" aufgetragen werden musste. Die Strecke verlief durch flach, sodass es sich gut cruisen ließ. Kurz hinter Ankum kamen die ersten kleinen Wellen, die dann allein genommen habe, um in den Rhythmus zu kommen. In der 1. Kontrolle in Neuenkirchen bei km 86 traf ich dann noch @bike_slow und zwei weitere RR. Nachdem mein Kaffee und Kuchen vertilgt waren traf auf Ingo ein. Für ihn war das Brevet hier zu Ende und er wollte ruhig wieder zurück nach Lohne.
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Ich setzte meine Fahrt fort und begann allein meinem Rhythmus zu folgen. Die nächsten Wellen folgten und konnten von mir mit der V20 gut gemeistert werden. Irgendwo vor Ibbenbüren war klar, jetzt kommt der Teuto. Die nächsten 150km sollten die Spitzen nicht wirklich nachlassen.
Kurz hinter Tecklenburg kam dann noch der erste Regen dazu. Kurzer Stopp, Regenkleidung an und weiter. Also die volle Dröhnung Mentaltraining wurde mir bewusst. Aber ich fühlte mich wohl auf der Vendetta. Trotz der extremen Sitzneigung konnte ich die anstehenden Hügel mit Bravour meistern. Auf dem Weg von Holperdrop nach Bad Iburg runter freute ich mich schon auf den Kaffee in der Pause. Weit gefehlt, ein paar Höhenmeter fehlen noch, also links ab in die Hügel, um dann von Norden nach Bad Iburg zu kommen. Dort traf ich dann auf einen RR und den M5 Fahrer -meinen Engel vom Hansebrevet 2016- Beide fuhren aber schnell wieder los. Ich habe meine Depots gefüllt und mich nach 30min auch wieder auf den Weg gemacht. Teil 2 des Höhenritts sollte noch folgen.
Bei der Ausfahrt aus Bad Iburg hatte ich beide wieder eingeholt und auch zurück gelassen. Ich wollte meine gute Performance nicht aufs Spiel setzen und zügig weiter kommen. Dass Wetter entwickelte sich mit Sonne und drohenden dunklen Wolken. In welche Richtung will ich eigentlich? Hinter Gesmold bewegte ich mich dann endgültig auf West Kurs, direkt in die dunkle Front. Bis Georgsmarienhütte schien der Wettergott mir gut gewillt zu sein, aber danach gab es noch eine ordentliche Portion Blumenwasser. Die Hügel zogen sich noch bis Velpe und dann bis zu dritten Kontrolle in Mettingen wurde es immer flacher.
Noch 61km bis zum Ziel. Jetzt aber Dampf, um möglichst viele km noch in der Dämmerung zu fahren. Ab Hopsten war es dann dunkel. Mit Flutlicht auf der Landstraße ließ sich sehr gut fahren. Die unmarkierten Radwege meide ich in der Dunkelheit. Als es dann plötzlich nochmals nach links Richtung Emsbüren ging, fragt ich mich nur warum. Aber der Holperweg von Emsbüren nach Lohne mit den beidseitigen Platten und in der Mitte Gras oder so... hätte nicht sein müssen. Zumindest nicht für einen LR.
Was soll es. 23.15 Uhr war Zielankunft. Meine Vendetta und ich haben uns richtig gut geschlagen. Ich blicke mit Optimissmus auf die nächsten Prüfungen.

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Hi @eddywhy, Hi zusammen,

die Masse der Teilnehmerinnen sind "Wiederholungstäter/-innen", z.T. ist der Andrang auch durch die während der 30-jährigen Historie dieses Startortes erarbeitete gute Reputation begründet. Von den Höhenmetern her bewegen wir uns in deutlich bescheidenerem Rahmen als manch andere Startorte.
Die Gesamthöhenmeteraufzeichnung aus meinem GPS-Gerät von total rund 1650 Hm erscheint mir deutlich zu hoch zu sein.
Zum Vergleich hier das kartengestützte Höhenprofil mit den dazugehörigen Angaben des Tracks via Bikerouter:
1652129989667.png
Bei letzerem ist aber eine Fehlerquote von ca. 10% (in beide Richtungen) zu berücksichtigen.
 
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400 km Mittelhessen

Am Samstag bin ich bei meinem ersten 400km Brevet gestartet und war wie schon @Sproessling beim 300er der einzige Velomobil- bzw. Liegeradfahrer. Da einige Höhenmeter auf dem Programm standen war ich beim Start ein bischen hibbelig und hab erst nach ein paar Minuten meine digitale Brevetkarte ans Laufen gebracht. Auf die Strecke bin ich deshalb mit ein paar Minuten Verzögerung und konnte deshalb während der ersten Kilometer in welligem Terrain gemütlich mein Tempo finden. Als ich nach ca 70km ein paar Mitstreiter eingeholt hatte, gings dann auch schon wirklich bergauf und dort musste ich quasi alle Rennradfahrer ziehen lassen. Einzig einen gut gelaunten Japaner traf ich mehrmals auf der Strecke und den ersten beiden Kontrollen. Um ca 2 Uhr nachts hatte ich den ersten Schwung größerer Anstiege bewältigt und genoss die deutlich flottere Fahrt. Zudem wurde ich zuversichtlich, das Brevet erfolgreich beenden zu können. Einzig ein Plattfuss und ein ebenfalls nicht ganz dichter Ersatzschlauch trübten die Fahrt (Merke: Wenn man schon 15kg Gepäck ins DF lädt sollte auch Platz einen vernünftigen Ersatzschlauch sein).
Bei der Kontrolle nach 290km traf ich auch endlich wieder andere Fahrer, das Grüppchen sollte ich dann bis zum Ziel noch einige Male treffen.
Leider gabs an der Bäckerei eine große Sonntagmorgenschlange und so verschob ich meine schon herbeigesehnte Pause auf Bad Orb.
Die 2 Anstiege vor Bad Orb hatten es aber in sich und für die 23km habe ich deutlich über 2 Stunden gebraucht.
In Bad Orb habe ich dann an einer belebten Tankstelle gefrühstückt. Als ich dann Malto in meinen Trinkrucksack füllte bin ich entgeistert, aber auch freundlich gefragt worden, mit was ich das Ding denn da betanke. Auf der Weiterfahrt konnte ich mich dann selbst mit ein paar halbgaren Mr. Fusion Witzchen unterhalten, die ich Euch aber ersparen möchte.
Die letzten 50km fuhren sich allerdings dann aber gar nicht mehr flüssig. Das lag zum einen an schmerzenden Fussballen (gibts da Tricks?) und deutlich aufkommender Müdigkeit. Hier hätte ich mich bei dem schönen Wetter besser eine Schlafpause eingelegt, aber die Aussicht aufs Ziel hat mich weitergetrieben. Geschlafen habe ich dann im Auto auf der Raststätte.
Ca. 40 km vor dem Ziel ist dann in einem Anstieg noch ein RTF an mir vorbeigerauscht. Da die Kuppe flotte erreicht habe konnte ich mir nicht verkneifen die Gruppe wieder zurück zu überholen. Das musste ich jedoch bitter bereuen, da die kommende Ampel auf Rot sprang. Ich stand dann da vor locker 30 im Vergleich zu mir extrem gut gelaunten Fahrern, die sich in dritter Person über mich unterhielten...
Bald darauf war ich aber im Ziel (22,5h) und erleichtert das erfolgreich geschafft zu haben.
 
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Der war doch auch so schon überall dabei. Ich habe ihn jedenfalls schon in Nordbayern, Gießen, Sachsen und Berlin getroffen.
 
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322km und fast 2900Hm mit der Windcheetah beim 300er-Brevet Nordbayern:
300er 2022 Nordbayern

Leider keine Bilder, ich hatte es die ganze Zeit zu eilig. Wenn ich gewusst hätte, dass das am Ende nichts nützt...
 
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