Brevet Brevet-Berichte 2022

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Im Snoek-Thread habe ich ja schon etwas berichtet, hier ein etwas ausführlicher Bericht.
Mein erster offizieller Brevet (mit Hin+Rückfahrt im Vm)
Angemeldet hatte ich mich kurzfristig zum 200 Winterfell+ bei Audax Suisse.

Die Anreise von 230km war schnell im Brouter geplant und dank @24h-sammler habe ich mir eine Route mit wenig Verkehr ausrechnen lassen.
Die Strecke lag zudem noch in der Nähe von meinem Schwager so, dass ich noch einen kurzen Besuch eingeplant habe.

Ich fahre das Snoek etwas über einem Monat und die Übersetzung von 60/36 und 11-40z ist nicht ganz meine Wunschübersetzung. Entweder muss ich noch kleinere KB einbauen oder einen Schlumpf nehmen. Das Stampfen bergauf ist nicht so meines, aber oft nicht zu umgehen. Sven hat mir aber eine gutfunktionierende Schaltung eingebaut, dass ich fröhlich vom großen zum kleinen Kettenblatt u. zurück wechseln konnte. Das ist schon sehr angenehm wenn man sich darauf verlassen kann.

Das Wetter war traumhaft, wenn auch etwas kühl.
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Die ersten 100km waren schön zu fahren (das Würmtal war wieder einfach klasse) bis auf eine Sperrung beim Enztalradweg. Die Umleitungsschilder waren nicht immer gut auffindbar. Das hat ziemlich viel Kraft und Zeit gekostet. Zum Ende der Fahrt war ich froh anzukommen. Insgesamt war ich am Freitag von 7.00-17.00 (Vllt war es auch 17.30) mit wenigen Pausen, unterwegs.


Die Anmeldung war in der Turnhalle schnell erledigt, dann habe ich mich zum Duschen verzogen.
Auch die Verköstigung war hervorragend und die Gemeinschaft und der Austausch mit anderen RRadlern war sehr angenehm.

Was für mich ungewohnt war, dass es in der Schweiz keine Corona-Einschränkungen mehr gab.

einige Forumsmitglieder konnte ich hier kennen lernen.
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Dann ging es irgendwann zum Schlafen in den Geräteraum. Meinen warmen Schlafsack mußte ich zuhause lassen, was ich in der Nacht noch sehr bereut habe. Aber man geht ja zu solch einem Event nicht zum Urlaub machen sondern um etwas zu erleben.

Nach etwas Frühstück ging es los. Ich hatte mich mit @veloeler abgesprochen, dass wir gemeinsam fahren.
Wir fuhren dann los als der Großteil der RR-Fahrer schon unterwegs waren.
Kaum ein paar Meter Fahrt und ich habe in einer Kurve 4 Twikes rechts gesehen. Leider hatte ich nicht immer die Lust anzuhalten und Fotos zu machen

Für mich war es perfekt hinter M herzufahren und mich nicht um das Routing kümmern zu müssen. Immer wieder wurde ich allerdings von seiner Fahrweise überrascht, ich wußte nicht, dass das mit einem Vm möglich ist.
Zum Beispiel: wir fuhren ziemlich schnell auf dem Radweg/Gehweg und plötzlich schanzte er über die 20cm Kante auf die Straße während ich nach einer geeigneten tiefen Abfahrt suchend, lieber weiter fuhr. Wow, dass habe ich mich dann doch nicht getraut.

Auch seine spontane Sprünge aus dem A7 und kurze Schiebepassagen während er anschließend wieder in das rollen Vm sprang, habe ich nicht nachahmen können. Ich bin die 200km nur 3 mal ausgestiegen, so wie ich es den RR angekündigt hatte. Das Wetter war nicht so warm wie es aussah und so viel unsere Mittagspause bei 5Grad sehr kurz aus zum Ende der Tour war es deutlich wärmer.

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Da M im Gegensatz zu mir ohne Haube fuhr, konnte er sich mit den Mitfahrern immer wieder unterhalten während mir das nicht möglich war. Falls es bei meinem nächsten Brevet deutlich wärmer ist, werde ich ebenfalls die Haube weglassen.

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Auf den letzten Kilometer trafen wir dann noch einen weiteren A7 Fahrer der wohl die 600km-Runde gefahren ist. Wenn sich die Schweizer unterhalten war es mir nicht immer möglich alles zu verstehen. ;)

Wir kamen um 17.00 in Buch an und holten uns gleich ein Abendessen. Ich war nicht die einzige die unglaubliche 30 min für einen Teller Curryreis gebraucht hat.

Eines muss ich sagen, ich habe unglaublichen Respekt vor den anderen Brevetfahrern die nur mit der dünner Kleidung, etwas Getränke und ein paar Riegel in ihrer Weste, bei diesen Temperaturen und oft starken Gegenwind tapfer durchgehalten haben.

Da ich mich noch ganz gut gefühlt habe und sich kein Körperteil gemeldet hatte, habe ich mich dann doch um 19.00 auf den Heimweg gemacht was gar nicht schlecht war. (So weiß ich, dass ich 400km mit einigen Hm in 24h schaffe.)
Das zusätzliche Rücklicht konnte ich selbst in den Augenwinkeln noch gut sehen, nur hält es leider nur 4h, vor allem bei der Kälte.
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Meine Lupine sitzt etwas zu tief im Nacaduct somit sehe ich auf unbeleuchteten Wegen sehr spät, wann ich abzubiegen habe.
Das hat mir so manchen zusätzlichen Schlenker eingebracht.

Die Dunkelheit hat seinen eigenen Reiz, man sieht die Autos früher und die (Bundes-/ Straßen sind deutlich weniger befahren.


Allerdings kamen mir öfter selbst im Ort Autos mit Fernlicht entgegen. 2-3 Mal habe ich zurück geleuchtet, was eine wahre Freude mit der Lupine ist.
Ich konnte auf der Fahrt den Mond untergehen sehen.
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Gegen 3.00 wurde es zäh und ich überlegte kurz ob ich mal kurz schlafen soll, aber bei 0 Grad hat es mich dann doch eher heimwärts gezogen zudem waren meine Füße die letzten 100km schon eiskalt und so bin ich heimgekommen und gegen 5.00 zuerst unter die heiße Dusche.

Gut, dass sich mein Mann davon nicht aufwecken ließ.

So, geschafft habe ich die 600km relativ gut in den 3 Tagen und wahrscheinlich würde es auch deutlich kürzer gehen, aber ob Brevets für mich etwas sind? Ich glaube, ohne meine Mitfahrer wäre ich an den Wegpunkten vorbeigesaust und hätte damit keine offizielle Bestätigung bekommen.

Für das Langstreckenfahren bin ich wohl geeignet, aber ob ich viele Brevets in Zukunft fahren werde, da bin ich noch nicht schlüssig.
Ich hoffe ich habe euch mit meinem Bericht nicht gelangweilt.
Euch wünsche ic schönes Radfahren und bleibt gesund.


Eure Susisorglos
 
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Nach Brevet-Berichte 2021 folgt hiermit der 2022er-Faden.
@susisorglos und ich machen den Anfang mit zwei Versionen des WINTERFELL+ von Audax Suisse

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WINTERFELL+, 600er

Etwas benommen erhebe ich mich wieder. Es ist stockdunkel und das Handydisplay zeigt Sonntag, 00:52 Uhr. Gut 250 km sind es bis zum Ziel. Mir bleiben also 10 Stunden und 38 Minuten oder anders ausgedrückt: Brutto 25 km/h + Reserve für einen Platten. Bis hierhin habe ich 350 km in 29h 22Min zurückgelegt, 12 km/h. Wie konnte ich nur in diese Situation geraten?

Januar bis Mitte Februar: Ich lege keinen einzigen HPV-km zurück. Danach gibt es ein paar kurze, 1-30km lange Mittagstouren, 1x Arbeitsweg und als Hauptprobe für das kommende 600er-Brevet dient die Fahrt nach Jona, 135km. Neu gilt zudem: Nach spätestens 60 Minuten zwingend aussteigen, um den Rücken zu bewegen - auch während des Brevets.

Freitagnachmittag. Am VM werden bei @Jürg Birkenstock letzte Anpassungen gemacht. Ein fremder Akku kommt mit, meiner wird zwecks Garantieabklärung eingeschickt.

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Der Abendsonne entgegen überquere ich Seedamm und Hirzel.

Gnogghi to go verspeise ich mangels Besteck mit der Kantonabdeckung als Löffelersatz, während mir zwei Pendler die üblichen Fragen zum Vm stellen. Inzwischen ist es auch dunkel genug, um die Neigung der Frontlampe korrekt einzustellen.

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Coop-Tankstelle Steinhausen, Freitagabend um 1930. Zusammen mit F starte ich zu 600km in 40h.

Während F und ich gemächlich Richtung Reuss und Freiamt unterwegs sind, gibts hier ein paar Worte zum Brevetmodus: Das 600er Brevet besteht aus zwei Schlaufen: 400 km + 200 km. Start um 1930 irgendwo an der Strecke; Steinhausen liegt gerechnet ab Schlaufenkreuzpunkt Buch SH bei km 250/400. Es gibt ein 400er-Brevet mit gleichem Startmodus und ein 200er-Brevet mit Start am Samstagmorgen um 0730, ebenfalls an beliebigem Streckenpunkt. Zudem gibt es in Buch Verpflegung für die dort Startenden. Logisch möchte ich von der legendären Küchenfee profitieren und nach bald 3 Jahren Abstinenz auch wieder in die Audax Suisse Atmosphäre eintauchen, dafür habe ich ein Zusatz-Verpflegungs-Package gebucht.

Zurück in die Dunkelheit, wo uns bald ein Rennradfahrer überholt, der sich später als in Zug gestarteter A auf seinem 400er herausstellen wird.

Die rückenbedingten Stops, resp. Schiebepassagen halte ich schön ein. Von wegen halten: Für einen herzigen Igel halten wir mitten im Golf Sempach ebenfalls beinahe an.

Auf der asphaltierten Bahntrasse von Beromünster nach Mellingen rollen zu lassen, macht Spass.

Am für uns ersten CP an einer Tankstelle in Reinach herrscht das übliche freitagabendliche Treiben. Schnell weg hier.

65km/h, ausserorts ohne Strassenbeleuchtung/Gegenverkehr, natürlich mit Fernlicht. Plötzlich ists zappenduster, also bis auf das Licht vom hinter mir fahrenden F. Oh-oh! VM sicher zum Stillstand bringen. Der Elektrik-Check ist schnell erledigt: Akku leer, SHIT!

Ich denke darüber nach mit Notlicht (siehe Foto weiter unten) im Schritttempo oder gleich zu Fuss eine Steckdose suchen zu gehen, während F konstatiert, sein Akku hätte auch nur noch 20-30%, aber sein Zweitakku sei noch voll. Zweitakku kannte ich im Wäschpi (da hatte ich drei mit insg 100Wh), aber doch nicht bei dem 100Wh-Brummer im neuen VM! Unsere VM haben gegenseitig kompatible Elektrik und wenige Minuten später fahren wir wieder, beide im Stromsparmodus und ich mit einem zusätzlichen, leeren Akku im Gepäck. Und voll schlechten Gewissens.

In Wil ZH biege ich in eine Hofeinfahrt ein, statt 20m weiter in den Feldweg. Da ich erst gerade ausgestiegen bin, will ich durch zurückrollen wenden. Ein hässliches Geräusch verrät den nächsten und bisher gröbsten Kratzer im Lack. Und ich muss trotzdem aussteigen.

So um 0300 erreichen wir Buch. Prioritätenliste: 1. Zwei Steckdosen für zwei Akkuladegeräte, 2. VMs rein und schlafen. Nur: Die Turnhalle ist abgeschlossen! In der Küche brennt Licht und da wärmt sich auch gerade A auf. Akkus einstecken, Matte zwischen Herd und Tisch ausbreiten, A gute Weiterfahrt wünschen, schlafen.

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Die VMs bleiben draussen

Kurz geweckt werden wir von einem schnellen Teilnehmer, der ebenso schnell wieder in der Kälte ist.

Das Auftauchen des Audax Suisse Teams um wahrscheinlich 0530 löst gemischte Gefühle aus. Einerseits beendet das unsere verdiente Schlafpause, andererseits freue ich mich sehr über das Wiedersehen. F wartet nicht aufs Zmorge und macht sich auf den Weg für die nächsten 200 km, 1x um den Bodensee. Gueti Fahrt!

Das Zmorge ist in gewohnter und vermisster Manier grossartig sättigend. Das Wiedersehen mit vielen Bekannten, insb. @flx und P., freut mich ebenso wie das Kennenlernen neuer Gesichter, z.B. @susisorglos, welche dieses Bild (Link) aufnimmt, bevor...
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...wir zu zweit und etwas nach dem Pulk auch die Bodensee-Runde unter die Räder nehmen.

Das Brevet soll für mich im Zeichen der Kommunikation stehen, darum bleibt die Haube für die Bodenseeumrundung auch in Buch.

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Hinter der Mauer ist der See nicht für alle sichtbar. Foto von @flx

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Im "Pulk" darf es auch einmal ein Schwätzchen geben. (Unbeabsichtigt) eingeschaltet ist das "Notlicht", sichtbar vor der orangen Brille. Foto von @flx

@flx mit seinem Team sehen wir öfters auf der ersten Streckenhälfte.

Der nächste CP ist eingangs Meersburg, perfekt um das Städtchen tatsächlich mit der beschilderten Höchstgeschwindigkeit zu durchschreiten.

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Beim nächsten Strand wollen wir anhalten. Die Kälte treibt uns nach wenigen Minuten wieder in unsere Carbonkokons.

Etwas nach Lindau geht mir das Wasser aus. Dass viele Brunnen winterbedingt noch ausgeschaltet sind, fällt mir erst da auf. Das gilt auch für schon früher genutzte Wasserstellen in Bregenz und Rheineck. Beim Verlassen von letzterem ist mir zudem klar: Wir werden keines der 15-20 heute anlässlich des Bodenseetreffens in der Region Bregenz herumfahrenden Velomobile sehen. Andere Randonneure hatten da mehr Glück.

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@susisorglos ist bergauf schneller als ich, aber langsamer als die Zweiradfahrer.

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CP Schloss Wartensee. Foto von @susisorglos

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Heuer liegt Dunst in der Luft und die Aussicht vom Rorschacherberg ist ungewohnt kurzsichtig.

Die Bahnschranke in Goldach öffnet sich gerade als ich zu einem Brunnen umkehren will. Also weiter... bis zum Laden in Horn, vor dessen Tür ein Randonneur gerade Elektrolyte tankt.

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Ich glaube, diese 150m in Uttwil ist der EINZIGE asphaltierte Abschnitt der Veloroute am Schweizer Bodenseeufer, wo nicht entweder Strassenlärm von gleich nebenan dröhnt, die Seesicht verdeckt wird oder das Ufer entfernt verläuft. Schade.

Den Stau in Kreuzlingen nutze ich für eine Schiebeeinlage auf dem Trottoir und über Fussgängerstreifen.

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Pause am Untersee bei Berlingen. Das gegenüberliegende Ufer werde ich in ein paar Stunden zum ersten Mal befahren.

Durch Stein a.Rh. stosse ich. Kurz darauf kommt uns F in seinem VM entgegen. Wir wünschen gute Fahrt für die restlichen 240km bis Steinhausen.

In Buch erwartet uns das Team mit Znacht. @susisorglos macht sich bald auf den Heimweg, 200km! DANKE für die gemeinsame Runde und gute Heimreise!

Bis mir fast die Augen zufallen, geniesse ich quatschend und/oder kauend die Atmosphäre.

Ich lege mich in den Schlafsack. Das im vollen Bewusstsein, schon hinter der Maximalzeit (15km/h) zurückzuliegen. Ich werde also die letzten 250 km deutlich flotter fahren müssen als die ersten 350. Hier geht das, bei Paris-Brest-Paris dürfte ich das nicht.

Damit wären wir wieder bei der Einleitung dieses Berichts... Zuerst einmal Kaffee. Die Maschine macht ordentlich Krach in der dunklen, leeren Turnhalle. Als ich losrolle, bleiben mir nur noch 10h18'.

Da ich dem Akku nicht traue, fahre ich wie 24h zuvor sehr stromsparend, was anstregend und manchmal auch langsamer ist. Zu Hause (Brevet + 100km) wird immer noch 80% angezeigt werden, doch ob das auch stimmt, werde ich erst noch herausfinden müssen.

Die Strasse am Untersee-Westufer ist hügeliger als erwartet. Und um diese Tageszeit schön leer.

Just nach der Fahrradrheinbrücke in Konstanz hängt sich mein GPSr auf. Bis es nach dem Restart wieder die Position anzeigt, bin ich schon aus dem inzwischen staufreien Kreuzlingen raus.

Nachts sieht das südliche Bodenseeufer ganz anders aus und so stellt sich bei mir auch kein Zurückfahrkoller ein.

Obwohl ich meine sub-stündlichen Aussteig-Pausen meist bei Brunnen mache, geht mir schon wieder das Wasser aus. Die Brunnen sind irgendwie allesamt abgestellt.

In Au fahre ich Umwege zu zwei trockenen Brunnen, bevor ich auf die Velorennpiste entlang vom Rhein einbiege - wissend dass es dort ausser bei Buchs kein Trinkwasser gibt bis Sargans.

Der Wind bläst stramm entgegen bei 2°C, was die Pflichtspaziergänge zur Qual macht.

Powernap im VM bei Montlingen. Ich stopfe dafür die Belüftung zu, die zum fahren mit Haube gegen Visierbeschlag hilft, jetzt aber dank Wind (leider) auch im Stand funktioniert.

Der Tag bricht an. Die Wasserstelle bei Buchs ist trocken.

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Finde das gegen den Wind ausgerichtete (hoffentlich bleibts stehen!) VM. Fotostandort ist die Autobahnraststätte Rheintal.

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Sonntagmorgen auf dem Rheindamm. Der Wind rüttelt ziemlich am Chassis.

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Gleich nochmal, weil es so schön ist.

Das neben gleich auf Ex getrunkenen Iso-Getränks erstandene Wasser entpuppt sich als kohlesäurehaltig. Die Iso-Tablette löst sich darin auch gut auf. Bald stellt sich bei mir Sodbrennen ein, was ich auf die Kohlensäure zurückführe. Mein Appetit ist abgewürgt; jetzt geht es an die Fettreserven...

Der letzte CP vor dem Ziel ist in Flums. Ohne Sodbrennen hätte ich womöglich aus Selectaautomatenfach 21 ein Pack Beef Jerky für 3.90 (Kontroll-Antwort) gekauft. F ist inzwischen in Steinhausen angekommen.

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Verkehrsarme Walenseestrasse am Sonntagmorgen

Wo entlang vom Walensee die nächste Schiebepassage sein wird, weiss ich schon seit Jahren. Die längste das-VM-mittig-vor-mir-her-stossen-Passage folgt dann hinter Altendorf: 2km, 20Minuten, 200Hm. Zuvor führt die Strecke aber noch über die...

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Linthebene.

Langsam komme ich in Stress, eben wegen meiner Langsamkeit. Viel darf nicht mehr passieren, sonst schaffe ich die Prüfung nicht.

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Im Gegensatz zur am Freitag gewählten Route über den Hirzel hält die Audax-Strecke viel mehr Höhenmeter bereit. Dafür werde ich in dieser Gegenabfahrt mit der Aussicht auf den Zürisee belohnt.

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Auf den letzten Metern kann ich die Bergsicht im Zugerland doch noch geniessen. Ich werde es schaffen.

27 Minuten vor Zielschluss bin ich wieder an der Coop-Tankstelle in Steinhausen. Oder anders ausgedrückt: 99% der Zeit habe ich gebraucht, 1% Marge.

Das VM stelle ich unweit von hier für zwei Tage bei F unter.

Fazit: Brevets fahren geht immer noch, auch untertrainiert und mit rekonvaleszentem Rücken. Randonneure sind kommunikativ. Hinterfrage fremde Akkus, resp deren Anzeige. Auf Brunnen ist im März noch kein Verlass. Negative Split geht, macht nur bedingt Spass/Sinn.
 
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Gratulation! Wahnsinns-Strecke, schöne Bilder und ein wirklich gut geschriebener Bericht. Der spannendste, den ich bisher gelesen habe... (y)
 
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Die XXL-Probefahrt - Mühlenbrevet 2022
Angemeldet war ich schon länger, eigentlich war die Teilnahme mit dem Rennrad geplant. Aber dann lief mir das Quest zu und wurde eine Woche vorher fertig, die notwendigsten Reparaturen und Einstellungen waren zügig erledigt.

Auf einmal 45km und einmal 25km wurden erste ErFahrungen gesammelt.
Aber reicht das für ein Brevet?
Was sollte schon schiefgehen, die Strecke war bekannt und bot genügend Möglichkeiten zum Abbruch. Ganz zur Not hatte ich auch noch ein paar Telefonjoker organisiert, selbst ein Totalausfall wäre also handhabbar gewesen...

Am Morgen wurde ich schon früh wach, ok, da war Aufregung im Spiel.
Auf nach Twisteden: Startkarte geholt, Abgeladen, auf den Start warten.20220326_085313.jpg

Ich starte gaaaaanz hinten und während die anderen Velomobile das Feld zügig aufrollen bleibe ich hinten, lieber erstmal gucken was geht.
Vor mir eine Gruppe Rennradler mit gemäßigtem Tempo, wie sich bald rausstellt die nette WG-Truppe, die ich letztes Jahr schon begleiten durfte. Leider machen sie früh eine Pause, ich möchte aber erstmal weiter.
Ohne Pacemaker wird das Quest deutlich schneller, bei 30-33kmh liegt in der Folge eine gute Reisegeschwindigkeit.
Den holländischen "Drempels" sieht man allerdings nicht an, ob sie gut fahrbar sind und so scheppert es öfter kräftig, als ich ungebremst drüberhobel, aber das Quest kann das ab.
An zwei Stellen biege ich falsch ab und darf lernen wie der Rückwärtsgang funktioniert.
Aber dann rächt sich die Unerfahrenheit und ich kriege eine enge Kurve nicht und lande in Schrittgeschwindigkeit im Gras, leicht zum Graben geneigt. Es geht nicht vor und nicht zurück, also aussteigen. Und ich merke bald, dass das nicht so einfach geht, denn ehe ich etwas dagegen tun kann purzeln Rad und ich in Zeitlupe abwärts.
Zum Glück ohne Schaden (bis auf die Brennesseln an Arm und Bein), dennoch halten sofort drei besorgte Radler um zu helfen, was ich dankend ablehne.

Die Cafes an der Kontrolle sind alle voll, und so hole ich meinen Stempel in einem süßen Spielzeuggeschäft, das passt thematisch irgendwie.20220326_142753.jpg

Über den Deich geht es flott voran, nur gebremst von den vielen Ausflugsradlern, an denen man aber meist gut vorbei kommt.
Irgendwann, so bei KM 160 gehen mir die Getränke aus, egal, einfach weiter.
Aber nun schläft der linke Fuß ein und schmerzt. Es lässt sich kaum mehr ignorieren, aber eine Pause wollte ich eigentlich nicht mehr machen, es droht dunkel zu werden.
Doch dann liegt ein orangenes Alpa auf der Seite, Plattfuß. Ich habe zwar keine Ahnung und kann eigentlich nicht sinnvoll helfen, bleibe aber 20 Minuten, sodass der Fuß sich beruhigt.
Und auch Christoph mit dem zweiten Quest kommt vorbei, gehandicapt durch einen defekten Freilauf.
Ich muss weiter, zu ungern möchte ich völlig unerfahren im Dunkeln fahren.
Und so geht es die letzten 25km mit Christoph im Rückspiegel zurück zum Startpunkt.
Erst ziehe ich mich um, trinke zwei Flaschen Wasser und verlade das Rad. Dann gehts rein, Zettel abgeben und Suppe essen, eine Wohltat.
Ich bin zufrieden, 9.38h sind zwar kaum schneller als letztes Jahr, aber dafür, dass ich das vierte Mal im Leben in einem Velomobil saß, lief es über die 200,4km gut, keine Schmerzen, keine Druckstellen.

Fazit: Probefahrt xxl erfolgreich absolviert & vielen Dank für die liebe Orga!
 
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Sauberer Einstand @Zapfo! Finde ich top.
Schreibe ich auch noch kurz, wie es bei mir/uns gelaufen ist.
Vorgeschichte war, dass das eigentlich der Einstand mit dem A9 werden sollte. Wurde leider nichts draus, weil sich der nagelneu gelieferte Ergo XL Sitz dann doch noch als zu klein für mich herausstellte und ich beim Testen schon nach 10-15 Minuten schreiend aus dem VM gehüpft bin.
Also kurzerhand Freitag das olle DF wieder gecheckt und startklar gemacht und dann Samstag @Spakko V aufgegabelt und per Hänger nach Twisteden gefahren.
@jostein ist natürlich der ganz harte und hat die 100 km Anreise auf eigener Achse absolviert und dann am Abend quasi einen 400er in der Tasche.
Jedenfalls war bestes Wetter angesagt, wir sind als Dreierteam gestartet und kamen erst mal zügig voran.
Leider meldete sich dann mehrmals meine Blase und nach der Mitte des Hinwegs merke ich dann, dass der schon recht rissig aussehende ProOne links doch ziemlich viel Luft lässt. Nach 3 x Nachpumpen mit der mitgefühtten(!) Standpumpe :sneaky: wechsele ich dann kurzzeitig auf das mitgeführte Reserverad :sneaky: (mit Schwalbe One und Leicht-Butyl) und das hält dann auch für den Rest.
Auf Hin- und Rückweg haben wir jeweils einen längeren Stop an einer Hubbrücke einlegen müssen, was vermutlich den Vorsprung des ohnehin schnelleren und vor uns gestarteten @speedastir noch weiter vergrößert hat.
Dafür hat uns mehfach @RaptoRacer aufgemischt, der Bunnyhop-mäßig gefühlt zwischen jeder Mühle einmal mit deutlich mehr Speed überholte.
Angeblich hat er an jeder Mühle viele Fotos gemacht. Vermutlich hat er sich aber ausgeruht, weil er so geheizt ist. ;)
Im Gegensatz zum letzten Jahr ging der Track diesmal auch durch den Wendepunkt Heusden mit seinen malerischen und kilometerlangen Kopfsteinpflaster-Straßen. Und auch sonst war viel Pflaster, Gravel und rauher Asphalt im Programm, was quasi alle Gelenkköpfe und Gleitbuchsen für die nächste Inspektion zum Tausch qualifiziert hat.
Wo ich beim letzten Mal ab etwa 150 km noch einen (vermutlich nahrungsbedingten) Durchhänger hatte, konnte mein mitgeführtes selbstgebackenes Powerbrot mit Schinken und Brennesselsamen wunderbar wirken. Nur die Beine wurden gegen Ende etwas schwerer und Leistungen über 200 W wollten sich nur noch durch Willenskraft abrufen lassen.
Auf dem Rückweg lagen auch viele Stadt- und Ortsdurchfahrten mit etlichen Stops, Abbiegungen und damit einhergehenden Brems- und Beschleunigungsmanövern, die nicht nur Schnitt, sondern auch Körner gekostet haben.
Zeitweise haben wir auch einfach auf die Straße gewechselt, wo es Sinn machte. Dort kam man einfach schneller und angenehmer vorwärts als auf dem Gewirr von Radwegen.
Nach gut 7,5 h waren wir dann wieder im Ziel bei Monis Gulaschsuppe und schöner, süßer Cola.
Nachdem Hajo wieder auf seine 100 km Rückweg ging, haben Matthias und ich aufgeladen und sind per Smart nach Hause gefahren.

Eine Nette Runde mit vielen schönen Mühlen, die man sich eigentlich viel intensiver anschauen müsste, aber leider zeitweise nervigen Strecken im Niederländischen Radwege-Dschungel.

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Woohoo! - Endlich wieder Brevets! - ARA Niederrhein - 200 km - Die Mühlenroute.

Orangina war müde. Orangina wollte schlafen. Da durfte sie auch mit ins Hotel :great:
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Bevor das geschah, hatte sie einen langen Tag auf deutschen und niederländischen Straßen verbracht. Und sie musste früh raus, ... OMG wirklich früh musste sie raus.
Drei Uhr und siebenundzwanzig Minuten ist es, als ich auf den Startknopf des Navis drücke. Da es ja eh den größten Teil der Fahrt dunkel und auf der B58 auch (hoffentlich noch) recht verkehrsarm sein würde, habe ich eine schnelle und effizient fahrbare Route gewählt. Erst auf der Hausstrecke Herbern, Nordkirchen, Selm, Olfen, dann kurz nordwärts und schwupps auf die B58. Es läuft. Die B58 rollt in der Gegend über die ein oder anderen Sandhügel. Dann kommt auch schon Haltern, ... so früh ist das Städtchen noch wie ausgestorben. Hinter Haltern dann wieder auf die B58 und das Navi so: nächste Abzweigung in 32,x km. :) - Inzwischen überholen mich sehr gelegentlich mal LKW; zwei, drei PKW sehe ich auch. Aber es rollt genau so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nicht zuuu langsam, aber auch keinesfalls überpacen.

06:08 Uhr - wo die Lippe in den Rhein fließt - Wesel! - Damit ist der Zeitplan perfekt. Ich nehme noch etwas Druck vom Pedal ...
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und so um viertel nach sieben fahre ich mit 127 km in den Beinen aufs Sportgelände in Twisteden.
Sehr schön, ... Moni, Michael und Helfergeister sind auch schon da. Nach Begrüßungen und erstem Small-Talk genieße ich erstmal ein Butterkuchen-mit-Kaffee-Frühstück, das ich mit meinen Hausmacher-Riegeln (aka Salami-Stullen ;-)) abrunde.
Nach und nach trudeln immer mehr Randoneur*innen ein, alle freuen sich. Auch die liegende Fraktion ist nahezu in Rekordstärke dabei, ich zähle 9 Velomobile und mind. 4 offene Liegen.

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Irgendwann ist es dann soweit und Michael hält die übliche Ansprache von der Leiter; wie gewohnt lauscht das Randonneursvolk mehr oder weniger aufmerksam ;-)

Ebenso üblich ist der Start in mehrere Startgrüppchen; ebenso üblich starte ich - mit den meisten der anderen Lieger - in der letzten Gruppe.

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Ach ja, ... was fahren wir hier überhaupt? 200 km auf der "Mühlen-Route". Das verspricht Schönes. Und das verspricht Hässliches. Und sagen wir es freundlich: diese Strecke ist nicht velomobil-optimiert ;-). Wir kommen durch etliche kleine und größere Orte und durchqueren sie viel zu oft auf einem Klinkerpflaster, das dem tiefsten Schlund der Radfahrerhölle entstammt. Es rasselt, es vibriert, alle Kronen, Plomben und Schrauben am Rad werden aufs härteste geprüft.

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Dazu kommen durch den winkligen Kurs eine immer währende Abfolgen von Bremsen, Beschleunigen, Bremsen, Beschleunigen. - Aber lasst Euch nicht von mir vollheulen - selbstverständlich gab es auch eine Vielzahl von tollen Abschnitten.

Hier eines der traumhafteren Stücke. Ich folge einem mir unbekannten Velomobilisten und bin auf der Jagd nach @tomacino , der voraus eilte (weil ich mich ziemlich dämlich verfranst hatte, er jedoch nach er lustig kreativen Runde um eine der Mühlen diese §"§$§&"§! Mikroabzweigung (in meinem Rücken ;-) erwischt hatte. Ich fuhr derweil erstmal ein Stück der Strecke rückwärts; geblendet von Sonne und dem kreativen Re-Routing des Navis.
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Immerhin hab ich Thomas tatsächlich noch eingeholt und wir konnten die restlichen km bis zur Kontrollstadt Heusden wieder gemeinsam fahren. Das nutzten wir für eine nette Rast mit Pannekoeken und Koffie Verkeerd.
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Sehr schön auch diese Brücke, ... auf deren "First" ich mit dem Velomobil hätte lustig schaukeln können. Also doch lieber aussteigen und schieben :)

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Und dann, ... 25 km vor Schluss sah ich Thomas vor mir einen eleganten Schlenker fahren und irgendwas klirrend zu den Seiten spritzen. Und während ich mich noch wundere höre ich unter mir vergleichbare Geräusche und sehe hochgewirbelte metallisch glitzernde Teile. Tja, ... und zeitgleich hörte ich auch ein tolles Peng-Zischschschschsch ... und der rechte Vorderreifen holperte recht luftleer die Gegend. Toll. Ok, ... kann halt passieren. Natürlich war die Flanke des Reifens auf der Innenseite beschädigt worden. Während wir noch den Schaden analysierten und ich mich an den ersten Reparaturversuch machte, bekamen wir Besuch von zwei klassischen Dickschiffen: die beiden Quests. :)

Doch dann liegt ein orangenes Alpa auf der Seite, Plattfuß. Ich habe zwar keine Ahnung und kann eigentlich nicht sinnvoll helfen, bleibe aber 20 Minuten, sodass der Fuß sich beruhigt.
Und auch Christoph mit dem zweiten Quest kommt vorbei, gehandicapt durch einen defekten Freilauf.
Danke für den Beistand! :) - Das Geplauder hat mich gut etwas abgelenkt. Ich war ziemlich angenervt.

Natürlich bemerkten wir das erst nach der Montage des neuen Schlauches an einer lustig grinsenden Gummiblase. Also Luft wieder raus, Reifen wieder runter, Ersatzmantel rausgekramt, Ersatzmantel montiert und da ich immer ein Super-Express-Mechaniker bin, dauerte die ganze Aktion auch mal wieder unerwünscht lang. (Ich bin da über die Jahre zwar schon geduldiger geworden, aber es nervt dennoch immer noch ...) -
Außerdem ging mein Kreislauf bei den nach unten gebückten Arbeiten seltsam in die Knie; das kenne ich eigentlich so nicht.

Naja, naja, ... nach kurzem Wieder-Einkurbeln bekrabbelte sich der Kreislauf und wir konnten wieder Marschtempo fahren und etliche Menschen, die uns während der Panne passiert hatten, wieder einsammeln. Aber natürlich ist ein Brevet eh kein Rennen, sondern eine "Prüfung", mit den Widrigkeiten von Strecke, Wetter und Material klarzukommen. Insofern: alles prächtig. :)

Im Ziel gibt es in Twisteden traditionell Suppe, Brötchen und natürlich Butterkuchen mit vielerlei Getränken.
Ja, ... die 5 km bis zum Hotel habe ich dann auch noch geschafft.

Heute ging es dann noch zurück; dieses Mal über die schöne Strecke (die T. und ich schon einmal von Twisteden zurück in den Kreis Warendorf gefahren sind); ich hatte es schließlich nicht eilig und keinerlei Zeitziel mehr zu erfüllen. Genuss pur. :)

Fazit:
470 km in zwei Tagen; 338 davon am ersten Tag. Ok, alles flach. In der Hinsicht gibt es bei mir aber immer Verbesserungspotential.
 

Jack-Lee

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Wahnsinn was ihr alles für Anfahrtswege noch per Rad zurücklegt... :oops:
Mal ebend 140km zum 200km Brevet mitm Rad. Hier fahren den RR selbst 10km zum Startpunkt mitm Auto :X3:
 
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Sehr schön auch diese Brücke, ... auf deren "First" ich mit dem Velomobil hätte lustig schaukeln können. Also doch lieber aussteigen und schieben :)

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Natürlich nicht aussteigen :p
Da ich die Brücke schon vom letzten Mal kannte (wo ich zum Glück gerade genug Schwung hatte, um am Scheitel *rrrrrttsscccch* auf die andere Seite zu rutschen, habe ich diesmal beherzt Anlauf genommen und bin mit kurzer Flugphase über die Schanze gegangen. :cool:
Zum Glück war kein Gegenverkehr.
Hat Spaß gemacht. :giggle:

Beweis:1648449500044.png
 
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Ist jemand aus dem Forum am Samstag in Berlin mitgefahren? Ich musste wegen einer Coronaerkrankung leider absagen und bin erst beim 300er mit dabei.

viele Grüße

Christoph
 
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und sagen dann Sternfahrt bei der RTF mit 50 Anfahrtskilometern….
Ach, das hab ich auch schon gemacht. Aber es gibt hierzugegend wenig RTFs, die das überhaupt anbieten. Aber ich habe an den Wertungspunktenkarten schon länger kein Interesse mehr.
Hier fahren den RR
Ich habe just in Twisteden einen Kollegen hier aus einem Nachbardorf kennengelernt; der ist auch am Freitag erst nach Münster und von Münster an den Niederrhein; Samstag Brevet und gestern wieder zurück. An der Fahrzeugklasse liegt es nicht ...

Natürlich nicht aussteigen :p
Alter Falter! - Sowas würde ich weder mir noch dem Fahrzeug zumuten wollen. :X3:
 
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Merke wenn du aufsetzt, warst du zu langsam... :p
Exakt :cool:
Ich fand die schmale Brücke übrigens unangenemer.
Da war ich froh, im DF zu sitzen und nicht im A9 :giggle:
Die war gefühlt 82 cm breit - hier mit SL (der ja noch schlank ist):
@ChristianW : wieviel Watt hast du denn jetzt im Mittel auf der gesamten geleistet? 139 oder 227
Auf der Brücke? Schnitt 227 W.
Die großen Zahlen (hier: 139 W) sind der Momentanwert beim Cursor (also etwa in der Mitte der Brücke).
 
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Das Fahrzeug hat auch die dutzenden Kilometer übelsten Pflasters überstanden.
Ich hab mir den Highracer noch nicht angeschaut, weil alles auch auf der Rückfahrt am Sonntag einfach funktioniert hat wie es soll.
Aber der Parcour war teilweise schon schlimm, letztes Jahr mit dem ZOX war es aber schlimmer... Der CHR ist da doch bequemer und abgesehen vom Gepäckgepolter in der Heckbox und Bremsbelagsklappern ab und an lief es erstaunlich gut.
Tatsächlich mein schnellstes Brevet bisher und wenn Andreas @bike_slow nicht den kapitalen Platten gehabt hätte, wäre die Gesamtzeit trotz üppiger Pause in Heusden auch unter 10 Stunden geblieben. Egal...

Ich hab das Foto nach Hause geschickt, meine Frau dachte es gab einen Unfall, musste ich erstmal richtig stellen:X3:
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470 km in zwei Tagen
533km in drei Tagen waren auch schön:D
Hajo hat natürlich gleich einen 400er hingelegt mit An- und Abfahrt...
 
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