Bremsleistungen bergab

Dieses Thema im Forum "Velomobile" wurde erstellt von labella-baron, 28.12.2010.

  1. bumfidel

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    Appropos Fläche. Ihr gebt bei den Trommeln mit Kühlkörpern eine um 200cm2 höhere Oberfläche an. Bei den 70ern mit 5 und bei den 90ern mit 10 Kühlkörpern. Haben die 70er nun 100cm2 mehr - oder 90er 400cm2?

    Und wie groß ist die Oberfläche der Trommeln ohne Kühlkörper( um mal die relative Oberflächevergrößerung zu sehen) ?
     
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  2. TimB

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    Hey @bumfidel ,
    die Menge der Fläche macht es nicht. Die Trommel ist rotationssymmetrisch und wird eher laminare Strömung verursachen. Die Türmchen liegen maximal "im Wind" und maximieren die Turbulenz. Damit wird dann auch die restliche Trommelfläche effizient gekühlt.

    Gruß,

    Tim
     
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  3. Gear7Lover

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    Na hömmah, wo soll viel Wärme denn sonst weg, wenn nicht über viel Fläche?
     
  4. TimB

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    Über Zwangskonvektion an viel Fläche. Viel Fläche ohne Luftaustausch bringt keine Wärme weg, denk mal in Richtung Stahlscheuerschwamm. Die Rillen an den bisherigen, abgedrehten Trommeln sind nur Designkühlrippen, wie wir das bei uns so schön sagen :D Sieht nach Kühlung aus, kühlt aber nicht wirklich.
    Deswegen ist die Anordnung der Oberfläche so entscheidend und die Türmchen so genial. Bis ich die Wasserkühlung hatte, hatten wir viel mit Halbzeugen rumüberlegt, um den gleichen Effekt zu erzeugen, aber auf der konischen Trommelfläche kriegst Du ohne Bearbeitung halt nichts befestigt.

    Gruß,

    Tim
     
  5. Gear7Lover

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    ...ist ja eigentlich auch der falsche Ort, weil die Wärme am Zylindrischen Stück der Trommel entsteht und dann erst mal um die Ecke muss bis sie an den Kühlkörpern ist. Das macht unnötig Wärmewiderstand und verhindert auch nicht so effektiv die Wärmedehnung der Reibfläche (Stahlbüchse) und der des Speichenflansches. Aber praktisch ist's. Keine Behinderung beim Einspeichen, keine Zwängung auf Kühlkörper aus Wärmedehnung der Trommel. Einfache formschlüssige Befestigung mit Gewindelöchern. Kein Verlass auf (mechanische) Haltbarkeit des Wärmeleitklebers nötig.
    --- Beitrag zusammengeführt, 11.06.2016 ---
    Wirtschaftlich ungünstig finde ich die Kühltürmchen als Drehteil. Ein stranggepresstes Kühlkörperprofil wäre um Welten billiger herzustellen. Aber da wären wir wieder beim Befestigungsproblem...
     
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  6. TimB

    TimB

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    Schaus Dir nochmal an: Wo ist die Nabe nochmal zylindrisch? Da könnte man ja einfach
    anbringen. Das war unser Problem...

    Gruß,

    Tim
     
  7. Lutz/Co

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    Recht geb! Das einzige, was mich immer noch stört, dass ich die Wärme erst am Trommelboden abnehmen kann und nicht schon auf dem Umfang der Trommel.
    Dennoch liegt der Trommelboden für den Wärmeverlauf noch vor den Lagern. So dass wenigstens diese nicht so heiss werden sollten.

    @Gear7Lover Naja ...,wirtschaftich ungünstig würd ich nicht sagen. es hält sich noch in Grenzen. Wir haben das über die Stückzahl gemacht. Aber für stranggepresstes Material ist es noch zu wenig.

    @bumfidel Die 70er +Trommel hat 200cm2 und die 90er +Trommel hat 400cm2 zusätzliche Kühlflache.

    viele Gruesse
    Lutz
     
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  8. Marc

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    Bist du sicher?
    400cm2 erscheint mir ein bisschen viel...

    Nicht doch eher 200mm2 und 400mm2?
     
  9. TimB

    TimB

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    Nein, das wären ja nur 40 mm² pro Türmchen, sprich ein halber kleiner Fingernagel. Mit den Nuten wird das gut hinkommen und durch die Verwirbelung auch effektiv gekühlt werden.

    Gruß,

    Tim
     
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  10. Lutz/Co

    Lutz/Co gewerblich

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    Ein Kühlkörper hat einen Durchmesser von 14mm. Das war fast das Maximum, damit ich zwei Stück durch die enge Öffnung in der 90er hindurch bekomme. Ich muss ja die Planfräsungen und die Bohrungen von oben bearbeiten.
    Damit hat eine Lamellenseite 1,54 cm2 . 11 Lamellen sind es , oben und unten und die Umfänge macht ziemlich genau 40cm2. Allerdings habe ich fälschlicherweise die Kontaktfläche und den Ansatz mit Gewinde dazugerechnet. Also wird es ein klein bisschen weniger sein. Aber immerhin.
     
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  11. Gear7Lover

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    Ich hab die Aussenfläche der 90er Nabe (Die Innenfläche der Trommel und die eingedrehten Rillen nicht berücksichtigt) auf 559cm^2 aus der Querschnittszeichnung grob berechnet. Mit 400cm^2 zusätzlich wäre das eine Vergrösserung der Aussenfläche um den Faktor 1.72. Rein von daher ergäbe sich bei gleicher Bremsleistung eine um 1.72-fach kleinere Temperaturdifferenz. Hätte die Nabe vorher bei 20°C Luft 220°C erreicht, so käme sie jetzt noch auf lagerfettverträgliche 116°C.
    Aber wie erwähnt reicht der Dreisatz nicht um alle Effekte abzudecken. Die für die Wärmestrahlung wirksame Fläche nimmt weniger zu, weil die meisten Flächen gegeneinander gerichtet sind und sich dabei gegenseitig anstrahlen. Die Konvektionskühlung nimmt hingegen stärker zu weil die Kühltürmchen eine zerklüftete Oberfläche mit stark turbulenter Umströmung ergeben, die besser kühlt als laminare Strömung parallel zur Oberfläche.
     
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  12. Aerolandius

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    Auf meiner letzten Urlaubsfahrt konnte ich mal die Trommelbremsen mit Kühlkörpern testen.
    Ich habe 90mm-Bremsen in Schwarz in meinen Milan SL bekommen.

    Mein Urlaubsziel war dieses Jahr wieder Monaco, allerdings dieses mal wählte ich eine Route durch die französischen Alpen.

    Auf der ersten Etappe von Ulm aus bemerkte ich schon bei der ersten längeren kurvigen Abfahrt 140Höhenmeter hinunter nach Fridingen an der Donau, dass die Bremsen gut funktionierten. Auch die 400hm runter von Blumberg nach Tiengen gingen problemlos.
    Einen weiteren kleineren Härtetest gab es bei der längeren Abfahrt (350hm) zum Genfer See. Aber auch da wurden die Bremsen nicht müde.
    Dann ging es ins Hochgebirge über den Col de la Forclaz (1525m) . Bei der anschließenden 400hm Abfahrt bei durchgehend 9% Gefälle setzte ich die Wasserkühlung ein, um die Laufräder zusätzlich zu den Kühlkörpern zu schonen. Vom Col des Montets (1461m) folgte dann eine weitere Abfahrt ebenfalls
    400hm nach Chamonix.
    Vor Ugine führte ein steiles Stück die Straße 500 Höhenmeter ins Tal und da kamen erste Anzeichen, dass die Bremsen heiß wurden. Es gab leichte Klappergeräusche vermutlich von den Lagern, die durch die Hitze ein Spiel bekamen. Allerdings wurden die Bremsen dabei nicht so heiß, dass es beim Einsatz der Wasserkühlung deutlich zischte. Wenn der Radkasten heiß wird, dann nehme ich das als Indikator, dass ich anhalten muss, um die Bremsen abkühlen zu lassen. Und dann zischt es auch ordentlich, wenn ich die Trommelbremse von innen mit Wasser durchspüle. So weit ist es aber nicht gekommen. Ich konnte pausenlos abfahren.
    Dasselbe in grün erfuhr ich bei der Abfahrt vom Col Bayard (1268m) nach Gap (760m). 12% auf 4 Kilometer Länge waren angesagt. Am Ende leichtes Klappern aber pausenloses Abfahrtvergnügen.

    Mein Wunsch war, weiter über den Col de la Bonette (über 2800m) nach Nizza zu gelangen. Am Col Bayard aber bekam ich am Vorderrad einen Platten mit plötzlichem Luftverlust. Wie sich mir herausstellte kam der Platten vom mangelhaftem Felgenband, das in dem Laufrad eingezogen war. Ich musste also damit rechnen, dass so etwas jederzeit wieder passieren kann.:(. So entschied ich mich über die Ebene nach Sisteron und Digne les Bains über das kleinere Col de Toutes Aures über die N202 zu fahren. Die Mega-Abfahrt vom Bonette war mir mit dem doofen Felgenband dann doch zu riskant.
    Ich bekam dann auch prompt wieder einen plötzlichen Platten an der gleichen Stelle, zum Glück auf gerader ebener Strecke und nicht steil abwärts in der Kurve.
    Die 85 Kilometer-Abfahrt von 1100 auf 0 Meter war dann schließlich auch nicht ganz ohne.

    Die Fotos zeigen, dass sich die Trommeln bei der langen Reise zwar über keinen großen aber doch vielen kleineren Pässen schwarz geblieben sind, vielleicht eine ganz kleine Spur Aufhellung ins Rötliche.

    Mein Fazit: Die Kühlkörper sind auf jeden Fall ein Gewinn bei längeren Abfahrten. In Mittelgebirgen komme ich damit ohne Wasserkühlung klar, im Hochgebirge schützen sind sie in Kombination mit Wasserkühlung vor schnellem Verschleiß. Eine super Sache, danke an Gingko für diese Innovation.

    Die Teststrecke im Überblick: http://www.gpsies.com/map.do?fileId=jrfplaiksgzzydth

    Dazu noch ein Filmchen:

    Beste Grüße
    Roland
     

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    Zuletzt bearbeitet: 22.07.2016
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  13. AlfredENeumann

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    Deswegen habe ich eine Rolle Hockey-Tape dabei, das geht zur Not auch als Felgenband durch.
     
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  14. Morrin

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    Ich habe das K2 Rennen wie angedeutet gemacht. Meine Hauptsorge damals war ob die Bremsen das überhaupt bewältigen könnten. Gingko brachte die Trommelbremsen mit den Kühlkörpern im Juni 2016 auf den Markt. Ich kaufte einen Satz Räder mit diesen Bremstrommeln sobald sie erhältlich waren. Ich lies auch die Radscheiben weg wegen besserer Kühlung. Die Geschwindigkeit auf den flachen Stücken wurde merkbar langsamer. Das machte natürlich nichts aus, da die Hauptsache war das die Bremsen ihren Dienst in den Abfahrten taten. Auf der anderen Seite war das DF weniger anfällig auf Seitenwindstösse.

    Ich war sehr zufrieden wie die Bremsen die steilen langen Abfahrten meisterten. Es gab ein Paar 10-14% steile Abfahrten die 15km/h Kurven (Strassenschilder) darin hatten. Zweimal quietschten die Bremsen für kurze Zeit; ich glaube das waren Momente als sie etwas heiss wurden. Jedoch gab es nie "brake fading" oder irgend welch anderes Problem mit der Kontrolle der Geschwindigkeit.

    Jetzt noch zu guter Letzt mein Rennresultat:
    Distanz: 185km
    Höhenmeter: Ungefähr 2300m
    Wetter: 8-17 Grad Celsius, ein wenig Regen, leichte Bewölkung, viel starker Wind
    Zeit: 7:43 Stunden (Schnellster: 5:32, Langsamster 12:37, Allzeit Rekordzeit: 5:02)
    Rang: 440 von 589
    Divisionsplatzierung: 23 von 34 (Man, 60-64 Altersklasse)

    Mein Resultat war besser als erwartet, vor allem seit mein Training nicht wie geplant ging; einen Monat später angefangen und zwei kleine Verletzungen an den Beinen halfen nicht viel.
     
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  15. Sutrai

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    Langsamer wegen der fehlenden Radscheiben oder wegen der Kühltürme? Merkst du einen Geschwindigkeitsunterschied zu früher, wenn du die Radscheiben drauf hast?
     
  16. Nobbi

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    ich merk keinen. Bin heute von @HubertE (Hergertsweiler oberhalb des Bodensees) mit den kühltürmchenbestücken Rädern (mit Scheiben, ohne Hosen) in 5:30 die 200 km nach Eching gerollt. glaub nicht, dass ich ohne die Türmchen schneller gewesen wäre.

    Gruß, Nobbi
     
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  17. Morrin

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    Kann ich nicht so quantifizieren. Der Standard Radsatz hat die Radscheiben darauf und der mit den Kühltürmen eben nicht. Ich bin noch nie ohne Radscheiben mit dem Standard Radsatz gefahren. Ich merke den Unterschied zwischen den beiden Radsätzen auf meinem Weg zur Arbeit (27km vor allem flache Strecke).
     
  18. Sutrai

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    Jetzt hole ich diesen Thread wieder hoch, hier passt es am besten rein:

    Ich habe mir ebenfalls von Ginkgo einen neuen Laufradsatz mit schwarzen, kühltürmchenbestückten 90mm-Trommeln bauen lassen und nun am Wochenende dem ersten Härtetest unterzogen: dem 200km-Brevet im Altmühltal, das einige Abfahrten zu bieten hat, auf denen ich meine alten Bremsen regelmäßig ans Limit gebracht habe, daher hatte ich bislang hier immer einen Bremsschirm im Gepäck, den habe ich diesmal bewusst zu hause gelassen.

    Die Bremstrommeln habe ich mit Temperaturmessstreifen versehen, damit ich im Nachhinein sehen kann, welche Temperaturen angelegen haben:

    P1020240_Temperaturmessstreifen.jpg

    Während der Abfahrten hatte ich immer volle Kontrolle an der Bremse, die Verzögerung war immer sehr gut. Bei heißer Bremse merkte ich, dass ich den Bremsgriff etwas weiter durchziehen konnte, das war aber auch alles. Im Gegensatz zu sonst war keinerlei Lagerjammern und-knacken zu vernehmen. Nach den Abfahrten dann die große Überraschung beim Nachsehen: Kein einziges Feld des Temperaturmessstreifens war verfärbt. Die Temperatur der Trommel muss also unter 204°C geblieben sein, das hätte ich nicht erwartet.

    Es gibt sicher noch einen Effekt, der den Bremsen entgegenkommt: Wenn ich mich auf die Trommelbremsen verlassen kann, muss ich keine Angstbremsungen bei niedrigen Geschwindigkeiten durchführen, sondern kann die Kiste auch etwas schneller und länger laufen lassen, so dass ein größerer Teil der Energie über den Luftwiderstand abgebaut wird und die Bremsen schon insgesamt weniger Hitze wegbringen müssen. Das war mir bislang aber zu heikel. Ich bin schon mal mit Fading auf eine Vorfahrtsstraße gerollt, weil ich die Fuhre einfach nicht mehr zum Stehen bekommen habe, das ist kein Spaß...

    Ich denke, beim 1000er Brevet im Juni wird eine richtig lange und fiese Abfahrt dabei sein. Ich bin gespannt, wie sich die Bremsen dort machen. Aber insgesamt steht mein Urteil schon fest: Die beste Anschaffung, die ich je für's Velomobil getätigt habe!

    Vielen Dank @Lutz/Co und @Joggl !
     
  19. labella-baron

    labella-baron

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    abfährst und somit gar nicht bremst ;)(y)
     
  20. neidrider

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    Ich erinnere mich dunkel an einen Beitrag im Forum dazu, finde ihn aber nicht mehr. Danach kommen Rennräder rechnerisch bei Abfahrten so ca. bis auf 75 km/h ohne treten, dann ist der Luftwiderstand so groß, dass sich die Geschwindigkeit nicht mehr erhöhen soll. Velomobile - ich glaube es ging um das Quest - erreichen rechnerisch locker 180 km/h, bevor der Luftwiderstand groß genug ist um die Geschwindigkeitszunahme zu verhindern.
    Als ich im letzten Jahr zur Spezi gefahren bin, konnte ich das zwischen Sontra und Bebra auf der B 27 nachvollziehen. An einer ca. 10%-igen Gefällestrecke hat der Tacho meines Milan 101,4 km/h ohne Treten mit Intervallbremsungen gespeichert. Die nachfolgenden Autos wurden im Spiegel langsam kleiner :D. Ohne Bremsen wäre ich wahrscheinlich locker bei 140 gelandet.
    Später denkt man dann auch darüber nach, dass die Geschwindigkeit mit Fahrradreifen gefahren wurden o_O :eek:.
     
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