Lichtanlage für ein Flevo-Bike

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Ein 20 - Lux Tipp extra für Flevos mit 40*40 mm- Rahmen. Ich habe eine spottbillige Dynamo-Frontlampe gekauft, die genau vorne ins Rohr passt und dort stecken bleibt, wenn man einen O-Ring um die Lampe macht und die dann reindrückt. Die Halterung kann man mit zarter Gewalt entfernen, ist geklemmt und geklebt.

Hintergrund: Ich brauche eine "immerdabei" Beleuchtung, die ich vergessen kann und die doch da ist. Mich aber nicht stört, nicht raussteht etc....

Da hab ich sie her: https://www.amazon.de/gp/product/B01NBTCLOO/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o03_s00?ie=UTF8&psc=1

Und bei Büchel sieht es genau gleich aus, ist nur nicht mehr spottbillig sondern für die Lampe zu teuer. Wer was umlabelt keine Ahnung.

Hell ist sie nicht wirklich. Aber im Rahmenrohr allerbestens geschützt und unauffällig.
 
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Vielen Dank für eure tollen Beiträge. Ich habe mir auch eure geposteten Links angesehen. Da mein Flevo keinen Nabendynamo hat, müsste ich einen kaufen, dazu einen Scheinwerfer und ein Rücklicht. Ich glaube ich war mit meiner Aussage, "sie soll autark sein" etwas voreilig. Ich glaube, so viele Abend- oder Nachtfahrstunden mach ich garnicht, so dass vielleicht doch eine batteriebetriebene Lichtanlage geeigneter wäre.
Ich würde das eher von den Gewohnheiten und der Zahl der Fahrräder abhängig machen als von der Zahl der Dunkelfahrten, teilweise auch von der vorhandenen Elektronik-Landschaft.
Es gibt offensichtlich viele Fahrer, die mit Akkulicht erfolgreich unterwegs sind. Aber genauso offensichtlich gehöre ich nicht zu denen, denn als ich das eine Zeit lang probiert hatte, war zu oft irgendwas los - Lichter zu Hause vergessen, Scheinwerfer auf Arbeit nicht ausgeschaltet, Akkus nicht ins Ladegerät gepackt... Nach drei Monaten hat das betroffene Fahrrad seinen Nabendynamo bekommen, und seitdem ist Ruhe. Wenn man mehrere Räder hat, kann das allerdings ins Geld gehen, denn dann tendiert man dazu, jedem Rad eine Nabendynamo-Lichtanlage zu spendieren. Akkulicht gibt's auch in Varianten, die man an das gerade benutzte Rad klemmt. Bei mir ist das Licht auch tagsüber praktisch immer an, das entschärft bei gutem Scheinwerfer das Problem mit Radwegen und Rechtsabbiegern etwas.

Und der passt tatsächlich in das vordere Rahmen-Vierkant?
Kommt darauf an, wie die Akkus angeordnet werden. Die Variante für's Gabelschaftrohr passt sicher auch in den Flevo-Rahmen.
 
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Hallo,

sind das Video, also dort wird davon gesprochen... Ob die Auftraggeger Bontrager selbst sind hab ich vergessen. Also: Film ab.
Gruß Krischan
Ernsthaft? Die einzige Quelle für die Behauptung
Blinkende Fahrradleuchten reduzieren das Kollisionsrisiko, Studien haben unter anderem gezeigt in Dänemark und den USA.
ist ein Werbefilm? Das reicht mir nicht, vor allem, weil dann gleich der belehrend erhobene Zeigefinger folgt:
Und besonders als Familienvater sollten du zuerst über deiner eigene Sicherheit nachdenken, egal, was andere Leute behaupten.
Abgesehen davon ist es schon grenzwertig, Verstöße gegen geltendes Recht von jenen einzufordern, die Verantwortung für eine Familie zu tragen.

Gruß, Klaus
 
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https://fdm.dk/nyheder/bilist/2014-09-test-af-cykellygter

Interessierte bitte Google Translate verwenden

FDM Dänemark, ist der Schwesterklub des deutschen Adac.

FDM hat Fahrradleuchten aus Sicht des Auto-Fahrers getestet. Der Test zeigt, dass es einen großen Unterschied gibt, wie weit und von welcher Seite die Lichter sichtbar sind.

Der Test erwähnt unter anderem: ”Übrigens wir hatten es erlebt dass die Lichter am besten zu sehen sind, wenn sie blinken”.


Prüfung von Fahrradlichtern

Der Zweck des Tests bestand darin, die Lichter zu finden, die für den Auto-Fahrer am leichtesten sichtbar sind. Die Lichter zu finden, die dem Radfahrer höchste Sicherheit geben.


Die Position der Lampe ist ebenfalls wichtig

Neben dem Testen der Lampen wurde auch der Fokus darauf gelegt, was die Position der Lampe für die Sichtbarkeit des Radfahrers bedeutet. Hier zeigt der Test, dass Lampen, die auf oder direkt unter dem Lenker und dem Gepäckträger platziert sind, die Sicht im Vergleich zu Modellen, die in der Nabe montiert sind, deutlich verbessern.

In diesem Test, den FDM gemacht hat, um zu sehen, welches Fahrrad-licht die Autos am leichtesten sehen können
...
..
.
Mfg emotor ;)
 
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Moin Sascha,
da beim FLEVOBIKE die Neigung verstellbar ist, strahlt der Scheinwerfer in der tiefen Stellung zu hoch und blendet daher. Aus diesem Grund habe ich bereits vor mehr als zehn Jahren eine per Bowdenzug verstellbare Scheinwerferhalterung gebaut, welche sich bewährt hat, zwei Fotos dazu findest Du in
"Unsere FLEVOBIKEs"
Kraeuterbutter hat dieses Prinzip weiterentwickelt und eine per RC(Modellflugzeug)-Servo verstellbare Scheinwerferhalterung gebaut...
Gruß aus Münster,
HeinzH.
 
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Servus,

die Idee vom Forumslader gefällt mir echt gut. Vor allem, weil man ihn so schön im Flevobike unterbringen kann. Dazu noch einen Nabendynamo und ich muss mir keine Gedanken mehr machen. Das scheint mir die vernünftigste Lösung zu sein. Danke für eure rege Diskussion.

@HeinzH.
Eine schöne Webseite hast du da. Hab schon einiges gelesen und bin sehr beeindruckt von euren Touren. Da kann man so schön drin versinken ... ich liebe das.
Das mit dem Höhenunterschied ist ein wichtiger Punkt, den du da ansprichst. Gibt es bei den gängigen Scheinwerfern nicht die Möglichkeit, den Scheinwerfer einfach vor der Fahrt etwas runter zu drücken, bzw. hoch zu drücken? Oder sind die so fest gelagert?

Grüße, Sascha
 
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Gibt es bei den gängigen Scheinwerfern nicht die Möglichkeit, den Scheinwerfer einfach vor der Fahrt etwas runter zu drücken, bzw. hoch zu drücken? Oder sind die so fest gelagert?
Das geht natürlich, Sascha!
Für jemanden wie mich, der sich beruflich mehr als vierzig Jahre lang mit Flugzeugtechnik verschiedenster Typen befasste, wäre das aber viel zu einfach:whistle:
Machs gut und bis denne,
HeinzH.
 
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Gibt es bei den gängigen Scheinwerfern nicht die Möglichkeit, den Scheinwerfer einfach vor der Fahrt etwas runter zu drücken, bzw. hoch zu drücken? Oder sind die so fest gelagert?
Das Problem wird sein, die richtige Position zu treffen.

In unserem Test, den Sie auf den nächsten Seiten lesen können, haben wir festgestellt, dass zwischen dem Preis und der Lichtleistung ein eindeutiger Zusammenhang besteht und dass Lampen, die den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, vom Fahrersitz aus kaum zu erkennen sind in einem auto
Wenn Sie jedoch bereit sind, ein paar hundert Dollar in Lampen zu investieren, diese sichtbar und oft laut auf das Fahrrad zu setzen und die Blinklichtfunktion zu verwenden, haben Sie sich und den Fahrern einen hervorragenden Service geboten.
Ich weiß ja nicht, wie die gesetzlichen Vorgaben in DK sind, aber für Fahrradbeleuchtungen mit deutschem Prüfzeichen, die nicht blinken dürfen, ist die Aussage, sie seien kaum zu erkennen, definitiv falsch. Schon die Statistik, dass das Unfallgeschehen "Kfz fährt Radfahrer von hinten um" eine eher untergeordnete Rolle spielt, zeigt das. Und wenn die arg holprige Übersetzung mich nicht täuscht, werden sogar blinkende Scheinwerfer empfohlen, hoffentlich nicht als alleinige Ausstattung.
Der Scheinwerfer des Testsiegers kostet um 70 €, das Rücklicht um 40 €. Der Schweinwerfer wird als 15 bis 20 m breit ausleuchtend beschrieben, das Rücklicht soll bis 300 m zu sehen sein. Das Rücklicht liegt zumindest vom Preis in der Oberklasse, der Scheinwerfer im Mittelfeld. Widersprüchlich ist zudem, dass man sich die Empfehlung zu eigen macht, das Rücklicht hinten am Gepäckträger zu montieren, der Testsieger aber für die Sattelstütze vorgesehen ist.

Einen Test, aus dem sich ergibt, dass Blinklichter besser zu erkennen sind als nicht blinkende Lichter, konnte ich in den Artikel übrigens nicht finden, nur die Meinung eines Fahrradtechnikers, der glaubt, dass es nicht so ist, sowie die gegensätzliche Meinung der Autoren, die oben zitiert ist, aber in dem Artikel nicht auch nur ansatzweise belegt ist.

Also warte ich weiterhin auf eine Studie, die zeigt, dass Binklichter einen Sicherheitsvorteil bieten.

Gruß, Klaus
 
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die gesetzlichen Vorgaben in DK
waren zumindest ganz anders als hier, man muss(te) kein Licht am Rad haben. Deshalb sind die MagnetInduktionsBlinkies an der Achse sehr verbreitet. Von da aus ist alles besser, deshalb die von Dir zitierten Leuchten.
Da das Blinken praktisch alle nervt, gehe ich z.B. ohne jegliche wissenschaftliche Untersuchung davon aus, das man die Dinger gut sieht, so sehr, dass es eben nerrrvvvt. Das wäre im o.g. Fall meine Absicht.
Gruß Krischan
 
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Da das Blinken praktisch alle nervt, gehe ich z.B. ohne jegliche wissenschaftliche Untersuchung davon aus, das man die Dinger gut sieht, so sehr, dass es eben nerrrvvvt.
Viele Autofahrer werden von Radfahrern genervt, Deiner Argumentation folgend müssten sie diese daher auch gut sehen - unabhängig von der Beleuchtung. Und Baustellen bleiben trotz der zahlreichen Blinklichter die unsichersten Streckenabschnitte ...
 
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Gut gesehen zu werden ist auch nur das eine.
Mir ist aufgefallen, dass man die Richtung in die sich die blinkenden Leuchten bewegen, schlecht einschätzen kann.
Es gibt keine gleichformige Bewegung sondern einen Stroboskopeffekt, der in der Diskothek cool wirkt. Eben weil die Bildverarbeitung im Kopf verwirrt wird und die Bewegung des Objekts in der Dunkelphase extrapoliert werden muss. Dabei ergeben sich immer Fehleinschätzungen.

Das gleiche gilt für billige LED-Scheinwerfer, die zwar sehr hell sein können, aber nur eine Art Mondlicht ausstrahlen, in dem alles grau erscheint. Man erkennt dann trotz Helligkeit den Unterschied zwischen Gras, Erde und Asphalt kaum.
Da also bitte nicht sparen.
 
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Mir ist aufgefallen, dass man die Richtung in die sich die blinkenden Leuchten bewegen, schlecht einschätzen kann.
Jupp. Liegt an der Funktionsweise dea Auges / Sehzentrums.
Mit den "Blinkies" halte ich es wie @bike_slow
"Ich nutze sie in ganz wenigen, ausgewählten Situationen." Das heißt übersetzt so circa 2 Mal in 3 Jahren bei Starkregen auf Bundes-/Landesstraßen ohne Seitenstreifen. Und auch dann immer als Ergänzung zum regulären Rücklicht.
Gruß
Christoph
 
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Hallo Freunde,

ich habe einen sehr interessanten Beitrag gefunden, in dem es heißt: "Verboten sind Blinkies nur, wenn sie direkt am Fahrzeug, also dem Fahrrad, befestigt sind. Am Körper, der Jacke, an Rucksack oder Fahrradhelm befestigt, sind Blinkies und rote Rückleuchten im Blink-Modus definitiv erlaubt."

Hier geht´s zum Beitrag -> https://www.radfahren.de/allgemein/ruecklichter-verboten-kommentar/

Sonnigst ... Sascha
 
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Das ist korrekt - mit der Einschränkung, dass man niemanden blenden darf, entbindet aber nicht von der Pflicht zur Fahrradbeleuchtung und nervt ebenfalls ungemein - abgesehen von der o.g. Problematik.
 
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Ich fahre viel im Stadtverkehr und stelle gerade im Dunkeln immer wieder fest, dass im Lichtermeer des Berufsverkehrs kein noch so helles Licht irgendwas bringt. Ist halt nur ein weiteres Licht.

Allein im Dunkeln reicht mir meine BUM Cyo xxx, ein etwas besseres Modell mit 80 Lumen. Wenn mir einer mit Flutlicht entgegen kommt, bin ich so oder so geblendet. Auf Landstrassen habe ich oft Auto-Gegenverkehr mit Fernlicht. Ist ja nur ein Radfahrer, der da angejuckelt kommt. Das blendet teilweise so sehr, dass ich eine Pause einlegen muss, bis ich wieder gucken kann.

Um gesehen zu werden, setze ich auf Reflex-Kleidung. Und zwar rundum. Wenn ich mit Alltagskleidung unterwegs bin, ziehe ich mindestens eine langärmlige Verkehrsweste über. Ansonsten habe ich Reflektoren am Rad, wo es nur geht. Ich glaube, dieses moderne Reflexzeug, ob als Kleidung, Speichenreflektor oder Aufkleber, erhöht die Sicherheit sehr. Natürlich habe ich auch ein gutes Rücklicht, aber ich denke, dass es kaum wahrgenommen wird.
 
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BUM Cyo xxx, ein etwas besseres Modell mit 80 Lumen.
Vermutlich waren 80 Lux gemeint. (Lumen - lm - ist eine Einheit des Lichtstroms [also der absoluten Licht"menge"], der von einer Lichtquelle ausgeht; Lux - lx - ist eine Einheit der Beleuchtungsstärke, also der erzielten Helligkeit, also welcher Lichtstrom auf eine Fläche fällt)
 
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