Sperrholzquad, die Zweite (war: Gedämpftes Holz verleimen)

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Das Ergebnis ist deutlich besser geworden als die erste Version. Da die Vorderradbrücke beim Belastungstest heil geblieben ist, wird dies die Hinterradbrücke, die eigentlich etwas schlanker hätte werden können, aber dafür wäre ein Umbau der Form notwendig gewesen. Hab ich mir erspart. Wenn die Rahmenkoponenten alle ausgearbeitet sind, kann ich mich immer noch daran machen, diese Elemente durch verbesserte Versionen zu ersetzen.
Aber die Domplatten hab ich schon mal deutlich schlanker machen können.

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deutlich schlanker
dir ist aber schon klar, das die Verleimung bei MPX nur auf die oberste Furnierlage wirkt. Da das alles Schälfurniere sind mit ihren typischen Nachteilen...... Wäre es da nicht eine Verstärkung wenn du am oberen Domlager die Kontaktfläche mittels Biegung/Rundung an das Lagerholz vergrößerst?

Ich bleibe mal auf standbye
 
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Die Komonenten für den Kastenträger (80x145x1150): Unter- und Obergurt aus 3 Lagen 1,5mm. Seitenteile aus 2 Lagen 1,5mm. Angestrebtes Eigengewicht 1500 g. Angestrebte Tragfähigkeit 500 kg. Es fehlen noch die Eckleisten zum Vergrößern der Leimflächen.

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Die Orientierung der Faser in den Diagonalen überrascht mich. Gibt das unter dem Strich eine höhere Belastbarkeit, als wenn Du das um 45° gedreht hättest?
 
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Die innere Lage der Seitenwangen (die XXXX :)) kann keine Kräfte in Längsrichtung übertragen, dafür ist die äußere Lage zuständig. Sie soll aber die Kräfte zwischen Unter- und Obergurt vermitteln und bei Torsion Kräfte auf 45 Grad übertragen. Darum ist die Faserrichtung senkrecht orientiert.
 
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kannst du nicht noch "wanten" innen einleimen, Da würden selbst kleine Plättchen Wunder, besonders bzgl Torsion , bewirken
 
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Angestrebte Tragfähigkeit 500 kg
habe früher mal solche Träger aus MDF8mm auf Gehrung verleimt und bis 300 cm Lang für Hochbetten etc, da hat bis heute noch keiner, selbst unter "dynamischem " Lastwechsel versagt. Die Kunden leben immer noch und haben sich sogar vermehrt :LOL:
Also da würde ich beruhigt schlafen gehen.
 
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Der Träger ist fertig. Dieses Mal sind keine Spanten verbaut.

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Für die nächste anstehende Aufgabe, wie verbinde ich den Träger kraftschlüssig aber auch wieder lösbar mit den zwei Radbrücken, fehlt mir noch eine Lösung. Ich habe zwar eine Idee , bin noch offen für Vorschläge. :)

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Mein Schnellschuß würde aus einem Brett bestehen das einerseits genau in den Träger passt und mit vielen Schrauben den Träger abschließ...
und andererseits mit......:unsure::cautious:nee das taugt nicht....das reißt aus dem Träger raus....

...man bräuchte ne flächigere Verbindung, durch ein Brett was oben und unten jeweils vom Träger an die Brücke übergeht. Unten wird es dann auf Zug belastet und das oben auf Druck... das könnte dünner sein. Aber die Kräfte die in der Horizontalen die Brücken verdrehen werden davon auch nicht besonders gestützt. Da müssten die Bretter dann schon wieder Richtung Dreieck gehen.....kennt man vieleicht vom Eifelturm....:whistle:

Ich hab heute auch Verbindungsmaterial bestellt, damit sich mein Rum Fantasieren auf 800 x 1950 mm materialisiert. :p
Wenn der Klimawandel den Kurs beibehält, wird es wohl auf ein Tretboot hinaus laufen.:whistle:
 
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Das Verbinden der Bauteile an den Stirnseiten mittels Eckwinkel war zu instabil. Die dünnen 3mm Wandungen verformen sich zu stark. Diese Variante mit jeweils zwei verschraubten Platten auf der Ober- und Unterseite ist deutlich stabiler. Ausreichend stabil, sag ich mal.

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Ja genau, so meinte ich das und jetzt wo ich es sehe, sind meine Bedenken das sich die Brücken in der Horizontalen verdrehen könnten geschwunden. So wie ich das sehe wirken die auftretenden Kräfte in der Holzebene. Bei den Eckwinkeln traten Kräfte auf die rechtwinklig auf die Holzflächen einwirkten. das Mögen dünne Holzschichten wohl nicht so.

PS:
hab gerade die Versandinfo bekommen, das meine Verbindungsteile versendet wurden....da scheint jemand im home office zu arbeiten. Dann hab ich am Wochenende auch was zum Baschteln. :p
 
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Die Erste der zwei Hinterradaufhängungen. Es fehlen noch Domlager, Federelemente und die Anbindung des Längslenkers. Und da bewege ich mich gerade auf sehr unsicheren Untergrund.
Entweder verankere ich den Längslenker ganz klassisch an die "Lenkplatte" oder so wie im Foto dargestellt. Sorgen macht mir bei der hier gezeigten Lösung, das die Schubkräfte zu etwa 1/3 über das Domlager in die Radbrücke geleitet werden. Etwas, das ich nicht vorgesehen habe. Allerdings könnte ich so den Längslenker parallel zur Antriebskette ausrichten und so wahrscheinlich den Kettenspanner sparen.
Hmmm....:unsure:

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versuchst du die Antriebskette im Zentralmassiv zu integrieren und dann auf eine durchgehende Achse in der Brücke zu gehen ?
 
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das heißt das Zwischengetriebe kommt hinter den Sitz auf den Kastenträger und eine Welle verteilt die Kräfte auf 2 Freiläufe zu den Rädern,
in den Aussenbereich der Radachse wo auch das Rad sitzt ?
 
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