Dreel Projekt

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Korrekt. Es wird der Aufstandspunkt gemessen. Der Rest ist, für unsere Fahrzeuge, erstmal egal (Sturzveränderung beim einfedern, lenken, Querlasten, usw.) So wie aktuell gemessen hat es keine Aussagekraft.
Und jeder mm der beim einfedern in der Breite schwankt kostet Energie, reibt den Reifen runter und senkt vorallem die Bodenhaftung.
 
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Naja, man kann den Schuh auch andersherum anziehen:
Wenn schon der Radträger 2 mm seitlich wandert, kann der Aufstandspunkt kaum still bleiben.
Habe daraufhin nochmal die Geometrie geprüft, und die (/eine) Ursache nach Zerlegung eines Gelenkkopfes gefunden - die Mitte der Kugel (~14 mm) liegt nicht auf der Gewindeachse (zum Querträger hin), sondern 2mm tiefer.
Anfangs hatte ich ja ISO-Gelenklagern, wo so etwas nicht passiert, die sind symmetrisch; bieten allerdings zuwenig Kippwinkel - bei diesen kurzen Querträgern und Federweg (6 cm); haben nebenbei auch keine Staubdichtung.
Einfache Lösung - Tragwinkel der Gelenklager 2x2 mm zusammenrücken.
 
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@BB123 : Falsche Annahme.
Wenn beim einfedern gleichzeitig der Sturz variiert, kann der Radaufstandspunkt auf genau gleich bleiben, obwohl sich der Radträger seitlich bewegt.

GRuß,
Patrick
 
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Die Annahme besteht doch gar nicht. Aber - geplant ist der Versatz des Radträgers an der Stelle schon einmal nicht, also macht es Sinn, den Geometrie-Fehler dahinter zu suchen und korrigieren.
Würde der Versatz durch eine Sturz-Änderungen ausgeglichen, dann hätte man diesen Fehler nicht erkannt. Also war der Mess-Aufbau schon sinnvoll - was wiederum eure Hinweise auf den Aufstandspunkt nicht falsch macht.
 
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Wenn ich das richtig sehe, sind die Kugelkalotten durch das Fahrzeuggewicht auf Zug belastet. ... wenn noch ein bisschen Verschleiss dazu kommt, rutschen dir irgendwann .. die Kugelköpfe nach unter heraus.
Da habe ich gestern abend eine Variante mit 180° gedrehten Winkelgelenken konstruiert, dann müssen u.a. die Träger unschön eingeschnitten werden.
Aber die höhere Betriebssicherheit würde das natürlich rechtfertigen.
Heute morgen nochmal drüber nachgedacht - nee, der Dämpfer -ohne den die Konstruktion ohnehin keinen Sinn ergibt- wirkt als Widerlager, das die Kraft umlenkt. Also wird die Kugel doch von oben in die Kalotte gedrückt (Radträger links):
VA-Querlenk_Hebel.png

Wo wir schon im Physik-Seminar sind, kleine Gegenfrage:
Wie wird eigentlich der obere Querlenker bzw. dessen (inneres) Gelenklager belastet?
 
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Welche Schwenkwinkel werden denn benötigt?
Traggelenke von kleineren Quads wären für Außen noch ganz praktikabel und innen würde ich Gelenkköpfe nutzen die hochkant stehen.

Das obere Lager wird hauptsächlich Zug/Druck belastet. Die Kräfte die die Gelenke aus der Pfanne ziehen wollen, kommen nur unten durch das Dämpferelement rein.

Gruß,
Patrick

PS. wenn dus dann edel und leicht willst... Und viel Geld hast : https://www.carlhirschmann.de/Alu-Titan-Leichtbaulager :p
 
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IMHO wird das innere Gelenk/-Lager nur a) seitlich (Kurvenfahrt) und b) in Längsrichtung (Bremsen) belastet, aber nicht in der Senkrechten.
Und "Kräfte die die Gelenke aus der Pfanne ziehen .. nur unten durch das Dämpferelement" - widerspricht das nicht meiner Hebel-Zeichnung?

Alu-Titan-Lager .. geil .. sabber .. die kommen dann exklusiv in das Chef-Mobil :cool:
 
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@BB123 : So wie das Gelenk in deiner Zeichnung steht, wird es nicht raus gezogen, sondern hinein gedrückt, korrekt.

Ich kann die Tage, nach meiner OP (denn danach hab ich einige Wochen Zwangspause) mal ne Zeichnung raus kramen, wie ich damals (vor den Blattfedern) die Achsen geplant hatte.
 
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