Begleitfaden zum Bau meines Sperrholzquad

Dieses Thema im Forum "Trikes / Quads" wurde erstellt von lotharko, 02.03.2019.

  1. geist4711

    geist4711

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    die sitzbefestigung sieht sehr filigran aus.
    das gewicht des fahrers und die ganze tret-energie, also das abstossen vom sitz muss diese doch aufnehmen, hält das?
     
  2. lotharko

    lotharko

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    Probesitzen verlief ohne Probleme. Aber ich stimme dir zu, könnte etwas kräftiger ausgelegt werden. Aber nicht viel. Den Sitz muss ich auch neu machen, dieser hat Größe "S" und war eigentlich für meine Frau gedacht. Und eine Lösung zum Verstellen des Sitzwinkels fehlt mir auch noch. Solange experimentiere ich hiermit weiter.....
     
  3. Reinhard

    Reinhard Team

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    Wenn Du im oberen Teil des Sitzes so eine Stange wie unten machst und diese vor/zurück verschiebbar ist ...
     
  4. lotharko

    lotharko

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    Ein verschiebbares Dreiecksgestell auf den nach hinten gehenden Streben, Sitzstreben gerastert. Befestigung auf den unteren Streben.....? Das versuche ich mal.
     
  5. lotharko

    lotharko

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    Mich beschäftigt gerade die Frage, ob die Höhe der Domlager einen Einfluss auf das Lenkverhalten hat. Hintergrund: Ich würde gerne die Domlager innerhalb der Radkästen in einer Höhe von circa 150 mm oberhalb der Radachsen setzen, also tiefer als bei Velomobilen üblich. Kann da jemand etwas zu sagen?
     
  6. lotharko

    lotharko

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    Neuer Sitz und eine überarbeitete Sitzbefestigung. Die Längenverstellung beträgt jetzt maximal 230 mm in 15mm-Schritten. Die Lehnenstütze ist auf den Streben frei verschiebbar und gestattet vorerst sechs verschiedene Sitzwinkel. Als Fixierung dienen M6-Sterngriffschrauben.

    [​IMG]

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  7. tieflieger

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    Wenn du die standart velomobil federbeine nutzen willst geht das nicht ohne weiteres. Das innenleben vom federbein oberhalb der radachse besteht aus die federelemente (8-15 cm lang), das dampferteilchen ( etwa 3 cm) und die lager buchsen. von etwa 5-6 cm lange. Eigenlich bleibt da kaum/kein platz mehr um irgendwas zu kurzen. Der eigenlichen federweg ist deutlich geringer als die federlange.

    Die federbeine gibt es in zwei varianten, eins mit der radachse in 90 grad (Mango, Alleweder alt.) und einer mit etwas weniger als 90 grad, daher stehen die laufrader oben etwas naher an die radkasten ( Quest, Milan, DF) Bei die Quest version und 100mm federelement ragt oben das innenteil kaum mehr als der federweg nach oben. Wenn du was kurzt, ist kaum platz zum federn da. Sicher bei dickere reifen. Es sei denn du baust innen im radkasten einen nach innen/unten herausragenden domhalter .

    Die hohe an sich macht nichts fur das lenkverhalten, die positionierung und schraglage gehen vertikal links/rechts haben einfluss auf das lenkverhalten. Zu dem thema gab es hier einige sehr interessante themen. Auch die lange der platten unten am federbein und wo die langslenker angebracht werden haben ein grossen einflus auf das lenkverhalten. Schau dir mal bilder an von die lenkplatten vom Alpha und die von andere velomobile an. ( auch der tread zum nervosen lenkung am Evo K ist gut!)

    Das drehpunkt bei velomobilfederbeine ist virtuel. Es befindet sich im schnittpunkt von querlenker und die (verlangerte) linie der Querlenker. Je weiter der querlenker nach vorne sitzt und kurzer wird, bewegt die spitze der vom beiden geformten dreieck nach aussen. Das sollte ein positiven einfluss auf das lenkverhalten haben, bis zu einen punkt wo es wieder schlechter wird. Eine lotlinie nach unten vom diesen drehpunkt sollte dann ungefahr im herz des reifens auf dem boden treffen. Das andern der schraglage nach innen, hatt einen einfluss auf das lenkverhalten, weil es geringfugig eine andere position vom drehpunkt bewirkt.

    Der nachlauf wird nicht durch vorn/hinten schragpositionierung vom federbein verursacht, sondern weil der querlenker etwa 2-2,5 cm vor das mittelpunkt vom federbein befestigt wird.

    Ich kann es nicht so gut erklaren, auch weil ich es selbst noch nicht volstandig verstehe, und weil auf Deutsch nicht die richtige worte finden kann..


    p.s. das Alleweder a6 von Alligt hat richtig kurze federbeinchen mit deutlich anderen bauart und befestigung. Ob die genau so zuverlassig sind weiss ich nicht.

    Grusse, Jeroen
     
  8. lotharko

    lotharko

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    Mir fehlt bei meiner offenen Bauweise der Radkästen die Abstützung nach oben. Ich kann die auftretenden Momente nur nach unten über die Druck- und Zugstrebe abfangen. Daher meine Befürchtung, das normale Standard Federbeine mit ihrer Länge zu viel Drehmoment erzeugen.
    Daher versuche ich es erst einmal mit einer eigenen Version mit einem tiefer gesetzten Domlager. Um die Sache am Anfange einfacher zu halten, werde ich mit starren Aufhängungen starten und die Federung erst dann hinzufügen, wenn Aufhängung und Lenkung stabil und sicher funktionieren. Die Geometrie der Lenkplatte übernehme ich vom DF.
     
  9. tieflieger

    tieflieger

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    Die abstuzung nach oben ist bei velomobile auch kaum da. Die radkasten und brucke tun das meiste. Quest und Mango konnen auch ohne oberschale gefahren werden, auch wenn die dann weniger steif sind. Die krafteinleitung bei velomobil ist deutlich anders als bei Trikes. Deine bisherige lenkteile wahren immer an eine stelle mit denn Rahmen verbunden. Bei federbeine sind es 3 stellen. Der langslenker vorne, der Querlenker und dann noch oben am domlager. Weil die befestigungsspunkte so weit auseinander liegen werden die krafte auch viel mehr verteilt. Ganz unwissenschaflich unterbaut wurde ich sagen das die krafte eher kleiner werden. Nimm mal das verdrehen um die radachse durch bremskrafte. Das werd mit ein 25cm langen hebel(federbein) ins domlager eingeleitet. Am ende dieser hebel bleibt nur wenig von denn kraft ubrig. Und auch die langslenker nehmen mit ihren hebel die gleichen krafte auf. Bei deinen anderen trikes werden die uber ein hebel von etwa 15cm im rahmen ein geleitet, am ende der kurzeren hebel sind die krafte grosser. Bei die meiste krafte die ich mir denken kann, wirken die krafte auf zwei der drei befestigungspunkte.

    Die belastung durch beladung wirkt nach oben, nimm mal 50 kg. Sicherheitsfactor 3, also 150 kg. Diese kraft wirkt aber ziemlich direct nach oben, also zugbelastung im radkasten. Einen factor torsion auf das domlager nach innen oder aussen ist auch vorhanden, die ist denk ich am schwierigsten auf zu fangen. Radkasten und brucken bilden zusammen eine einheit um diese krafte auf zu fangen. nicht nur die langstrager. Schlaglocher werden von der federung aufgenommen und gedampft auf der domhalter ubertragen.

    Wenn du innen im radkasten aus leisten ein dreieck gegen die innenwand baut, unten etwa 12 cm oben 4cm, mit holz leisten von 35mmx10 mm mit die dunne kante gegen den radkasten und oben ein querstuck gegen den radkasten und leisten, unten mit eine verbindende brucke statt die zwei querleisten, dann denk ich das das halten wird.

    Bei meinen holzvelomobil ist noch einiges an Carbon vorhanden, in die radkasten, was das grosste teil der krafte aufnehmt. Einen 360 grad kopfuber roller bei 45 kmh haben die klaglos uberstanden, ganz im gegenteil die verbogene 6mm edelstahl stangen der langs und querlenker.

    Grusse, Jeroen
     
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  10. lotharko

    lotharko

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    Ich habe gestern festgestellt, bevor ich mit den Radaufhängungen weiter machen kann, müssen die Radkästen geändert werden. :( Grund: Lenkplatten Und Unterkante Radkästen liegen auf einer Höhe, d.h. Querlenker und Spurstange haben beim Einfedern nicht genug Spiel. Allerdings funktioniert einfaches Ausklinken an den Radkästen nicht. Vorher muss ich an den Stellen neue tragende Strukturen ausbilden.
     
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  11. lotharko

    lotharko

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    Vorderräder und deren Aufhängungen.

    IMG_20190615_111131.v01.jpg
     
    Zuletzt bearbeitet: 15.06.2019 um 17:59 Uhr
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  12. lotharko

    lotharko

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    Nach der Änderung der Radkästen, um Platz für Spurstange und Querlenker zu schaffen, kann der Einbau der VRs erfolgen.

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    Wie oben schon gesagt, sind vorerst statt Federelementen Distanzhülsen verbaut.
     
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