Teile aus dem 3D Drucker

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brauchst du eine wirklich topfebene Zeitung und ein faltenfreies Klebeband,
Für "rocket science" halte ich es nicht wirklich. Ich habe absichtlich den Begriff "Klebefolie" verwendet...
Was wahrscheinlich am meisten hilft, ist ein ordentliches Gewicht oder eine ordentliche Klemme drauf zu setzen, die das Zeug niederdrückt.

Das könnte z.B. eine Leiste sein, die von einer Seite waagrecht drangelegt wird und das Zeug mit einigen kg Gewicht niederdrückt.
Ob das Gewicht dann ein Stapel von verschiedenen Bibelausgaben oder ein paar "Taschenbücher für den Maschinenbauer" sind, kann nach Lust und Laune gestaltet werden. :)
 
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Was wahrscheinlich am meisten hilft, ist ein ordentliches Gewicht oder eine ordentliche Klemme drauf zu setzen, die das Zeug niederdrückt.
Irgendwie geht das wahrscheinlich.
Nur kommt man nicht so gut dran, wenn unten die Zeitung, 2cm darüber was zum Draufdrücken und dazwischen ein Ritzel sind. Deshalb finde ich das Vorgehen mit zwischengeklemmten Distanzstückchen besser. Das mag am Anfang nerviger mit dem Einjustieren sein, aber nachher beim Einwickeln kann man es frei in der Hand drehen oder mit dem Ritzel irgendwo einspannen.
 
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Das mag am Anfang nerviger mit dem Einjustieren sein, aber nachher beim Einwickeln kann man es frei in der Hand drehen oder mit dem Ritzel irgendwo einspannen.
Ja, für eine Serienproduktion würde ich das auch so machen.

Das "frei in die Hand nehmen" geht bei der anderen Methode auch, wenn mal die erste Lage Fasern und Harz aufgebracht ist.
(So wie: Erst heften, dann schweissen.) Dann können alle Distanzstücke raus, etc...
 
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Weil das Lager mit Bund einigen gefällt:

Hier der Anwendungsfall, wo der Maschinenbauer zugeschlagen hat:
Da war das Lager mit Bund die einfachste Lösung zur Reparatur.
Mit dem Stufenbohrer aufgebohrt, Lager eingepresst... das war's.
Das originale Lager war nicht verschlissen, sondern von Anfang an ein Murks.
Die Griffe waren vorher nur auf ein leicht rostiges Baustahlstangerl aufgepresst.
Die sind jetzt auf 7,5 mm aufgebohrt und ohne Gewindeschneiden auf ein M8er Stangl draufgeschraubt.
Das Spiel der Gewindestange im Lager ist egal. Wir nutzen die zulässige Drehzahl von 36.000 U/min ja nicht ganz aus...
Unbenannt.jpg
 
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Normal sind da Schrägschulterlager mit gepressten Blechlagerschalen, ala alte Tretlager, und Blechkäfig verbaut?
Das tut hier noch seinen Dienst.
Ja, das war mal drin.
DIe Lagerschale ging aber nicht mehr in die Bohrung rein, weil das Holz wohl ein wenig aufgequollen war.
(Ging auch nach mehreren Tagen trocknen mit Gewalt nicht rein...)
Die Kugeln liefen auf einer Seite gegen die Lagerschale, auf der anderen Seite gegen den Holzgriff.
Der Griff war auf einer Seite schon komplett locker.
Daher war die Option neu kaufen oder sanieren.
Jetzt ist alles in "Niro" gemacht. Ich hoffe wir werden nicht an Eisenarmut leiden, wenn jetzt der Anteil fehlt, der aus dem rostigen Lager in den Teig rieselt...
 
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