Sommertour 2019 Skandinavien - Begleiter??

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25. Etappe Ganløse - Maribo
Nachts hatte es heftig geschüttet. Am morgen war bestes Wetter, aber kühl. 8267B0B7-9A96-49BB-BE5F-38B21F5C41E2.jpegA25B41CA-60D7-4454-9664-D25DF0ACA1A8.jpeg
Zuerst über viele Hügel nach Roskilde. Besuch im Palais. Anschließend Kaffee trinken und Waffeln mit Eis essen mit Blick auf den Dom. Dann ging es den ganzen Tag „auf der Straße nach Süden“, immer hart am Westwind. Zwei sehr kräftige Schauer haben wir angewettert. Es gab viele Gelegenheiten schöne Wolkenformationen zu fotografieren.
Ach und die alte Brücke von Seeland nach Falster sind wir gefahren. Ein cooles Wandbild zum Schluss.
 

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26. Etappe Maribo - Mölln
Dänemark Abschied. Das Zelt vor dem Frühstück eingepackt, solange es trocken war.
Rechter Reifen bei mir platt. Wieder so ein Flintstein. Die Radwege in Dänemark sind diesbezüglich ziemlich übel. Es liegen viele Minikrümel sprich feinste und gröbere Steinchen auf den Radwegen. Bs rechter Vorderreifen hat einen dicken Dorn im Mantel von den Weissdornhecken, welche gerade geschnitten werden.
Noch 22 km nach Rodby fahren. Es regnet. Ziemlich runter gekommen ist dieser Ort. Kurz warten in Rødby und dann weg. Neben uns zwei Holländer in Goretex und Sandalen am warten. Das kennen wir von früher.
Auf dem Schiff einen gepflegten Kaffee im Salon.
In Puttgarden regnet es ebenso. Immer wieder vorbei an langen entgegen kommenden Autoschlangen. Auf Fehmarn ist die Hölle los. Durch die holsteinische Schweiz, an Lübeck vorbei bis nach Mölln. Eine Brevetfahrerin nimmt uns als Warmshowersgastgeberin auf. Gott sei dank nicht Zelten heute.
Vor Lübeck hatte ich einen Kettenriss. Bevor ich aussteigen wollte, gab es einen Wolkenbruch. Bei einem kleinen Reifenhandel, ein Händler deines Vertrauens, konnten wir es trocken und in Ruhe wieder flicken. Draußen schüttete es derweil.
 

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Ihr seit leider etwas zu westlich von mir aber ich wünsche euch eine gute Weiterfahrt habe Spaß(y)
Liegt schon eine Erlebnissreiche Tour hinter euch, danke für die Berichte!
 
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Schlussetappe Mölln - Helmern
Gut geschlafen, Sachen gewaschen und getrocknet, was in den letzten Tagen nicht immer zutraf, wartete heute die vielleicht letzte Etappe. Zum Start ein Wolkenguss. Nach der Elbe blieb es trocken und ganz schön.
Eigentlich wäre es gut gewesen, früher aufzubrechen, um bis Mittag mehr auf der Uhr zu haben. 09:30 h ging es los. Erst einmal bis Lauenburg an der Elbe. Eine Zeit lang war unsere Route auch Umleitungsroute für einen Autobahnstau. So erzeugten wir hinter uns einen neuen Stau für die, die versuchten dem Stau zu entkommen. Hat eine gewisse Ironie.
In Lauenburg führte uns BRouter eine krass steile Straße zur Elbe hinab. Manche Routen würde ich so nie wählen. Aber dann hätten wir es nicht gesehen.
Es folgte ein schöner Abschnitt von der Elbe in die und durch die Lüneburger Heide. Zum Teil unfassbar ruhig und abgelegen. Die Heide hat eine Menge Hügel, kein Flachland fahren. So abgelegen war es, dass wir die Route verlassen mussten, um mal in einen größeren Ort mit einem Café zu kommen. Der kleine Hunger um 13:00 h in Uelzen.
Weiter südwärts um Hannover östlich zu umgehen. In Lehrte zum Italiener, Abendessen und B könnte ihren Akku nochmals nachladen. Sie wollte anscheinend durchfahren. Dann am Rande des Ith vorbei. Dann endlich Hameln erreicht. Überqueren der Weser. Heimatgefühle. Jetzt nur noch aufwärts. Pyrmont, Lügde. 00:00 h Ortsende. Im Übermut, der Stall lockt, umfahre ich den Kreisverkehr links herum um abzukürzen und die Verkehrsinsel auch gleich noch links geschnitten. B. brav hinterher. Kommt ein VW -Bus von vorne aus dem Dunkel. Sche... Blaulicht geht an ... das kann jetzt nicht wahr sein. Polizei ... einer von zwei Streifenwagen nachts im gesamten Kreis. „Sorry ich habe mich vertan. Muss an der Dunkelheit liegen.“ „was sind das denn für Fahrzeuge?“ „Fahrräder, ohne Motor. Wollen Sie mal schauen?“ Einer leuchtet hinein und schaut dann hinten. „Wo kommen Sie her? Und wollen Sie hin“ „Aus Mölln und fahren noch bis Willebadessen.“ Guckt verständnislos. „Wo ist das?“ „Bei Ratzeburg Lübeck.“. „Wie weit ist das?“ „Gut 300 km.“ „Man kann wohl ganz gut damit fahren können.“ „Ja das geht ganz gut.“ „Dann gute Fahrt.“
Jetzt nur noch bis Löwendorf hinauf. In Elbrinxen an einer Party vorbei. Die an Straße stehenden Gäste waren ziemlich hacke. „Ufos... ich schaue nach oben und sehe nichts ... ich sehe zwei ... wo kommst du denn her .. Danach viel rollen auf kurviger Strecke. Ich sehe plötzlich ein Auto merkwürdig im Feld geparkt und gleich danach zwei dunkle Gestalten am Straßenrand, Jeder mit einem Gewehr in der Hand. Kurz erstaunt... ach Jäger. B. fand es gruselig. Die waren allerdings ebenfalls ziemlich überrascht. 02:30 h endlich da. Duschen, ein Bier, ein paar geröstete Cashews und ins Bett.
Von der Polizei und den Jägern habe ich bedauerlicherweise keine Fotos gemacht.
 

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Sehr schön, wenn nur der Fernwehpegel nicht so ausschlagen würde ...
 
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