ROAM – unterwegs

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Schade dass es vorbei ist und diese Dinge nicht mehr live ausgetragen werden können. ;)
schade?!? ich bin heilfroh, dass ich mir von diesem enthemmten velonudisten nicht mehr die landschaft durch seinen herausgedrückten schmerbauch verschandeln lassen muss! ausserdem fügt der doch dem image der vm-gemeinde irreparablen schaden zu! aber keine sorge, der kommt schon noch in meine gasse!

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AW: ROAM Dress Code

die landschaft durch seinen herausgedrückten schmerbauch verschandeln
Vielleicht hast Du das Foto nicht genau genug angeschaut. Der Typ mit dem Bauch bist DU! ;)

fügt der doch dem image der vm-gemeinde irreparablen schaden zu!
Wer Verkehrsschilder misshandelt und Anweisungen der Polizei missachtet sollte nicht solchene Töne spucken. ;)

aber keine sorge, der kommt schon noch in meine gasse!
Da kannst Du sicher sein. Selbst wenn ich mir dazu das Evo vom Jörg leihen muss. Enger als im EconomyClassFlieger ist das auch nicht.
 
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ich habe jetzt meine Handy-Knipserei, überwiegend während der Fahrt, auch online gestellt; Unterzeilen müssen noch komplettiert werden, aber angucken kann man ja schon mal:
http://gallery.me.com/josef.janning#100336

Kann mit denen nicht konkurrieren, die eine Kamera dabei hatten und ambitioniert waren -- meine Bilder sind eher Schnappschüsse aus der Cockpit-Perspektive

Jupp
 
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Technische Probleme und Besenwagen

Bevor Mary hier das Beweisfoto postet: Doch ich habe mit zweimal mit dem Outo transportieren lassen. Das erste Mal über die ca. 10km Schotterstrecke bei der Umleitung. Da stand zufällig Mary mit dem Penske. Jörg ließ mir keine Zeit zum darüber Nachdenken und setzte mich unter Druck: "Du bist eh schon der Letzte. Wir warten schon eine halbe Stunde auf dich..."

Der zweite Outotransport war vom Washingtoner Hotel zum Lagerhaus. Zufällig stand ich neben Ben, der mir erzählte, daß er auch dahin fährt. Ich hatte wirklich keinen Bock durch Washington zu radeln - da sind einfach zuviele Geheimdienstler unterwegs.;)

Technische Probleme hatte ich auch mehrere:
- Drei Platten. Zweimal vorne rechts, einmal hinten. Immer verursacht durch Seitenstreifenfahren. Gleich am Tag 2 mußte ich den fast neuen Kojak auswechseln, weil die Flanke stark angescheuert war.
- Schaltseilriss bei der Einfahrt nach Chicago. Da habe ich mich dann aber nicht abholen lassen, sondern habe mich mit den verbleibenden drei Gängen durch den Stop-and-Go-Stadtverkehr gekämpft. Das Schaltseil hatte ich übrigens kurz vor der Verschiffung ausgewechselt.
- Bei der Einfahrt nach Chicago lockerten sich auch die Schrauben meiner schönen Alu-Speichenschutzscheibe. Wegen dem Schaltseilriss und der über einstündigen Wartezeit auf Felixens Ein-Dollar-Hamburger hatte ich mich dann aber nicht mehr um das seltsame blecherne Scheppern gekümmert. Bei der Ausfahrt aus Chicago fielen die Schrauben dann ganz raus und die Speichenschutzscheibe blockierte immer wieder den Freilauf. Weil ich keine Reserveschrauben dafür hatte, mußte ich die Scheibe ausbauen. War kein Problem. Kirk hatte einen wunderschönen Werkzeugsatz dabei.
- Wann der Dämpfer der Hinterradfederung zu lecken anfing, weiß ich nicht. An den letzten zwei Tagen jedenfalls war die Schaukelei ziemlich anstrengend wie man hier sieht.
- Wenn mir mein persönlicher ROAM-Sponsor Dieter Lutz nicht die Umlenkrollenbefestigung umgebaut hätte, dann hätte ich diese spätestens am vorletzten Tag auf meiner Abkürzung an einer 20%-Steigung gekillt. Oder sie hätte schon früher aufgegeben z.B. als ich versuchte am Milan und am roten Affen ;) dran zu bleiben. Die zwei Typen haben mir echt Knieschmerzen bereitet. Aber ich bin kein Masochist. Ich habe einfach aufgegeben.
- Auf den letzten 50km nach Washington machte meine Hinterradbremse Probleme. Daß da ein potenzielles Problem besteht, wußte ich schon länger, aber da es nicht akut wurde, hatte ich es ignoriert. Der Einstellknopf der BB7 war halb weggeschmolzen und hat bei bestimmten Einstellungen die Speichen berührt. Wann der Knopf geschmolzen ist? Vielleicht bei der Abfahrt vom MacDonald Pass. "Das kommt davon, wenn man mit 70mph den Berg runter fährt.", meinte ein Mitfahrer, der erst am letzten Tag zu uns gestoßen ist. Das kommt eher davon, daß man eben nicht mit 70mph den Berg runter fahren will.

 
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AW: Technische Probleme und Besenwagen

Bevor Mary hier das Beweisfoto postet: Doch ich habe mit zweimal mit dem Outo transportieren lassen. Das erste Mal über die ca. 10km Schotterstrecke bei der Umleitung. Da stand zufällig Mary mit dem Penske. Jörg ließ mir keine Zeit zum darüber Nachdenken und setzte mich unter Druck: "Du bist eh schon der Letzte. Wir warten schon eine halbe Stunde auf dich..."


ich haette eigentlich nichts g'sagt, aber nun muss ich's.

ich meinte jedenfalls, als man viele extra meilen wegen eines Umweges radeln muss, so soll es keineswegs schaden, wenn man 10 km mit dem Besenwagen ueber eine Schotteerstrecke faehrt.
 
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War auch gesünder, auf der Strecke kamen dir auch Trucks entgegen, eigentlich nur was für Perlentaucher...
 
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Servus,
aber da es nicht akut wurde, hatte ich es ignoriert. Der Einstellknopf der BB7 war halb weggeschmolzen und hat bei bestimmten Einstellungen die Speichen berührt. Wann der Knopf geschmolzen ist? Vielleicht bei der Abfahrt vom MacDonald Pass. "Das kommt davon, wenn man mit 70mph den Berg runter fährt.", meinte ein Mitfahrer, der erst am letzten Tag zu uns gestoßen ist. Das kommt eher davon, daß man eben nicht mit 70mph den Berg runter fahren will.
Wurden auf der Tour eigentlich mal die viel diskutierten Bremsfallschirme ausprobiert? Die entsprechenden Abfahrten hattet ihr anscheinend ja.

--Rainaari
 
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AW: Technische Probleme und Besenwagen

- Wann der Dämpfer der Hinterradfederung zu lecken anfing, weiß ich nicht. An den letzten zwei Tagen jedenfalls war die Schaukelei ziemlich anstrengend wie man hier sieht.
BoingBoingBoing!

Wurden auf der Tour eigentlich mal die viel diskutierten Bremsfallschirme ausprobiert? Die entsprechenden Abfahrten hattet ihr anscheinend ja.
Mein Schirm hat super funktioniert, allerdings hatte ich etwas Sorge dass mich der Seitenwind umwerfen könnte, deshalb habe ich ihn danach nicht mehr verwendet. In den Rockies konnte man grösstenteils laufen lassen, schwieriger waren die kurvigen Abfahrten in Pennsylvania. Da wollte man allerdings im richtigen Moment auch möglichst schnell sein um über den nächsten Anstieg drüberzubügeln. Nen Bremsschirm bergauf schleppen?
Das wurde dann mit den kleinen Bremsen schonmal knapp. Wir sind einmal ne Abkürzung gefahren (Wo die anderen die Treppe genommen haben) und da war am Ende einer Abfahrt ein Parkplatz von wo der Trail abging. Nick stand da schon, aber ich dachte: Fahr lieber bis unten und zurück, die Bremsen machen das sons nicht mehr. Danach ist Merill auch vorbeigerauscht, auch er konnte nicht mehr anhalten.
 
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AW: Technische Probleme und Besenwagen

Die Treppe haben nur die Falschfahrer genommen, alle anderen sind den steilen Hügel runter und auf den Trail

Ich habe mit den 90er Trommeln auch ohne Schirm keine Probleme gehabt, habe allerdings auf den Abfahrten schon frühzeitig Tempo rausgenommen, in Intervallen. Der Tacho zeigte ohnehin nur bis 83 km/h an, wenn ich statt dessen eine 15 oder 20 gesehen habe, war es Zeit zu bremsen.
 
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AW: FRoam Berichte

Hier eine Tabelle meiner ROAM-Fahrdaten.
Nicht drin sind die km an den Tagen vor dem Start in Portland und die Stadtfahrten während des Ruhetags in Missoula. Insgesamt werden es dann wohl 5.300 km gewesen sein; die 5.150 sind die Strecke Portland - Washington DC, die Stadtfahrten dort und die Fahrt raus nach Upper Marlboro zum Lagerhaus.
Den Cruising-Tag durch DC -- sehr langsam -- kann ich nicht eigens ausweisen, da ich den Tacho nicht rückgestellt hatte.

Die Fahrdaten zeigen, dass auch eine Tour mit 200 km Schnitt/Tag ganz gut fahrbar ist.

Bin ja Fahrer, kein Schrauber, war deshalb froh, außer Reifenwechsel nichts tun zu müssen als zuzuschauen, wie sich die Kette allmählich durch den Kettentunnel Richtung Sitz gesägt hat.


datedestinationkm totalrolling avetop speedriding time
28.7.Cascade Locks OR10030,37603:20
29.7.Umatilla OR24133,58107:12
30.7.Lewiston ID23826,1>8309:06
31.7.Lowell ID17030,36805:35
1.8.Missoula MT19726>8307:34
2.8.Missoula000rest day
3.8.Helena MT21724,6>8308:46
4.8.Harlowton MT20328>8307:16
5.8.Billings MT15135,7>8304:13
6.8.Miles City MT24829,7>8308:21
7.8.Miles City000rest day
8.8.Bowman ND20533,1>8306:13
9.8.Mobridge SD26736,7>8307:15
10.8.Aberdeen SD199368105:32
11.8.Benson MN24834,8>8307:00
12.8.Maple Plain MN17434,26405:05
13.8.Hastings MN10123,86504:14rest day
14.8.West Salem WI22332,67706:50
15.8.Madison WI21930,2>8307:15
16.8.Evanston, IL23930,47107:51
17.8.Indiana Dunes IN10425,65004:04rest day
18.8.Fort Wayne IN211336406:23
19.8.Shelby OH24535,156,506:58
20.8.Streetsboro OH17130,77805:34
21.8.Knox PA19326,28207:20
22.8.Patton PA14424,5>8305:53
23.8.Hancock MD19226,2>8307:18
24.-25.8.Washington DC211245908:45
26.8.Upper Marboro MD3921,25901:49
29 daystotal5150172:42:00


Jupp
 
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AW: Technische Probleme und Besenwagen

Das war auch das einzige Mal, wo Ich den Besenwagen gebraucht habe,
Mary stand da genau an der richtigen Stelle ;)

In der 7 Meilen Schotterpassage hätte Ich schieben müssen, mein VM liegt zu tief für Offroad, die Umlenkrolle hatte davor schon mehrmals in Baustellen aufgesetzt.
Da hab ich mich lieber mit dem Velonudisten in den Laster gesetzt.

Sonst hatte ich allerdings keine Probleme und bin alles gefahren.
Sogar die Schlaglochzentren Chicago und Washington DC.

Das Evo R ist zwar hart und tief, hat aber die Strapazen super weggesteckt, Reparaturen am Fahrwerk oder Antrieb waren nicht nötig.
Lief am letzten Tag so wie am ersten.
Nur am Licht musste ich was neujustieren, weil mir der freche Madeba voll vorne reingebremst hat, wohlgemerkt ohne zu hupen. Er trägt also die volle Verantwortung für sein Handeln ;)
Und der Händihalter ist mir aufgrund zu vieler Schlaglöcher abgefallen. Der war aber auch nur mit klebeband befestigt, Ich hab in dan mit 2K Epoxy angebabbt, das hält bis heute.
 
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AW: ROAM – letzter fahrt-Tag!

Am meissten bewundere ich die gute Planung und das organisatorische Geschick. Aber auch die Energie von allen das durchzuziehen. Meine Stimme für die HPV-Idee des Jahres 2011 hättet Ihr, falls gewählt würde.
Volle Zustimmung! Meinen Glückwunsch und meine große Bewunderung an alle Teilnehmer, die dieses Projekt so tapfer durchgehalten haben und vor allem an Jupp, der unzählige Stunden mit der Organisation verbracht hat. Wie ihr meinen früheren Kommentaren ja entnehmen könnt, hätte ich das bei den großen Tagesetappen und mit so einem zusammengewürfelten Haufen von Fahrern mit unterschiedlichsten Voraussetzungen und Vorstellungen nicht für möglich gehalten. Ich hätte eher gedacht, dass der Stresspegel immer weiter ansteigt und sich irgendwann in einem großen Gewitter entläd. Gut, dass ich unrecht hatte.

Chapeau!
Martin
 

H@rry

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Servus,

Wurden auf der Tour eigentlich mal die viel diskutierten Bremsfallschirme ausprobiert? Die entsprechenden Abfahrten hattet ihr anscheinend ja.

--Rainaari
Ich habe zwei kleine verwendet bei einer der ersten langen und steilen Abfahrten. Sie haben sich in einander und in die Kamerahalter am Buckel verfangen und konnte sie daher nicht wieder einziehen (grmbl). Spaeter wollte Ich sie auswerfen, aber weil mann dauernd rumwuehlt in Getraenke, Futter und Geraete, war alles so durcheinander das Ich es nicht geschafft habe. Ich hab sie dann ins Gepaeck verstaut und nicht wieder benutzt. Die Scheibenbremsen hatten keine Muehe, auch nicht bei 20%, um ab zu bremsen.
 
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AW: Technische Probleme und Besenwagen

Der Lonnie, immer mit seiner Kamera auf Tour...
Das Geheimrezept ist auf jeden Fall besser als irgendein Pulver mit Süßstoff, das kann ich nicht vertragen.
Du brauchst ja auch kein Süßstoff sondern Zucker und davon ist in Basica ja reichlich drin(ca 75% des Pulvers).
 
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Ich habe aus den Bildern einen kleinen Film zusammengestellt, kann man hier sehen.
Nina
 
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