Pony4 - Quad-Serie mit hohem Sitz und Ladefreude

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Wir haben das Thema hier schon angefangen: https://www.velomobilforum.de/forum/index.php?threads/pony4.56475/ - aber ich will es nochmal geordnet einführen. D.h. das Vorgeplänkel ist zu Ende, die Räder sind ab sofort durchkonfiguriert, einige schon aufgebaut und bestellbar.

Also das ist die Website: https://www.pony4.bike/ - an der deutschen und französischen Version arbeiten wir gerade.
pony4red2.jpg


Ein Tutorial-Video gibt es auch schon, was darauf hinauslaufen soll, dass das Pony4 so simpel ist, dass man es sich auch direkt aus Brno.CZ vormontiert zustellen lassen und sofort losfahren kann:

Es wird grundsätzlich 2 Rahmenlängen geben:
  • eine Kurze (1m Radstand), die sich eher an klassische Triker wendet - nur eben mit dem Extra an Stabilität (für hohe Sitze) und Gepäck (im Schwerpunkt...)
  • eine Lange (1,30m Radstand), für Leute mit Cargo-Mehrbedarf wie Kindern, Hunden oder Lasten... wie ihn Stephane schon für seine eigenen Hunde aufgebaut hat.


Für die Cargo-Variante, wie auch die Kurze für schwere Fahrer/Hecks, gibt es dann eine verstärkte Hinterachskonstruktion, welche die V-Blattfeder nochmal mit 2 Diagonal-Federdämpfern direkt auf die Achse unterstützt (sonst nur 1 Öl-Dämpfer).

Motoren? Ja, 2 Optionen - beides Bafang mit dem ansonsten gleichen Controller, Display, Batterie-Paket usw.
  • Nabenmotor G020 im Leertrum. Das ist die einfache, auch gut nachrüstbare Variante, wo ein Nabenmotor die Kette mit anzieht. Da die Pinion einen Freilauf hat (d.h. Motor treibt einem nicht die Kurbeln in die Hacken), bietet sich das an. Der Nabenmotor ist so dann aber klassischerweise nicht schaltbar und hat nur ein Entfaltungsoptimum, also eher die Flachlandoption (auch wenn ich meinen auf 20km/h eingebunden hab und so 15% locker hoch kam)
  • Tretlagermotor BBS01. Der ersetzt dann die Pinion. D.h. aber, wenn man dann nicht nur Singlespeed fahren will (könnte man auch), sollte man die Rohloff als Zwischengetriebe-Option dazu ordern - wie auf dem Langrahmen-Bild oben zu sehen. So wird also mit Kettenteilung gearbeitet, was nen bissl umständlicher und ineffizienter ist. Aber der Platz gibt es her und durch die Schaltungs-Mitbenutzung ist das natürlich die wesentlich last- und berggängigere Variante.
Individualität? So wie das Rad aus Brno kommt muss es sich in seiner Optionen-Vielfalt arg eingrenzen. Da aber klar ist, dass gerade so ein Neuprodukt in diesem Spezi-Markt erstmal nen Haufen Individualisten mit Sonderwünschen hinterm Ofen hervorlockt, würde ich abweichende Konfigurationen mit Velomo bearbeiten, d.h. auch individuelle Heckaufbauten, andere Sitze, Modifikation an den Achsen usw. Grundsätzlich ist die ganze Markteinführungsphase natürlich ein Testlauf, und sich häufiger wiederholende Individualwünsche fließen in die Serie ein. Aber solang sollten die 2 Rahmenlängen, die 2 Laststufen, die 2 Motoroptionen und der simple Platz am Heck für alle DIY-Cargo-Träume eine hinreichende Plattform bieten, die meisten Bedürfnisse befriedigen zu können.

Vertrieb? Erstmal steht der Direktvertrieb von Brno.CZ aus im Vordergrund. Und natürlich auch über mich in Weida, sowie Flevo in Lübeck (auch wenn das derzeit aufgrund gesundheitlicher Aspekte hängt). Ein breiteres Fachhandelsnetz ist momentan noch nicht im Aufbau, insofern wir uns in der aktuellen Phase erstmal mit geringeren Volumina um das Produkt kümmern müssen, statt gleich mit massiven Investitionen die ganz breite Strategie zu fahren. Nach und nach - so der Wunsch - sollen natürlich die Pony4 Test- und Handelsstationen expandiert werden. Das fängt jetzt erstmal mit den Beteiligten und WAW-Kanälen in Belgien, Frankreich, England usw. an, und geht dann Schritt für Schritt in den nächsten Jahren in die Fläche (so Händler und Nachfrage will).

Preise, Gewichte, Optionen? stehen hier und hier.

Die rote Velomo-Vorlage mit Sub-20 haben wir für die Serie nicht gehalten, sondern 4kg drauf gepackt. Im individuellen Tuning lässt sich das auch wieder abspecken (Achsen, Räder, Sitze, Aufbauten...), Jedoch: selbst wenn wir über 25kg reden, dann ist das für ein Fully-Vierrad deutlich weniger als für jedes Hochsitz-Trike und jedes mehrspurige Lastenrad am Markt.

Im Hochsitz-Trike-Vergleich kann das Pony4 deutlich schmaler und leichter bauen, um die gleiche Stabilität zu erreichen. Auch der Komfort kann im Vergleich zum Dreirad steigen, weil es seine Stabilitätsanforderung auf doppelt so viele Querachsen verteilen und diese folglich deutlich weicher federn kann, ohne sich aus der Kurve zu neigen. D.h. das Pony kann wirklich ein richtiges Schaukelpferd sein, eine Sänfte auf schmaler Grundfläche... es wankt in der Schwerpunkthöhe auch, wenn man's drauf anlegt, aber kippt nicht, sondern hält die 4 Hufe sicher auf der Straße - tordiert bis zu 10cm über die Hinterachse usw. usf. Zu betonen ist dabei auch immer wieder die andere dynamisch Größe: Gerade mit der Schwerpunkthöhe macht es einen gewaltigen Unterschied, ob ich 1 oder 2 Hinterräder in der Spurführung habe. Die 2 stabilisieren sich gegenseitig und halten die Spur um Welten länger als jedes Tadpole, so dass auch Abfahrten mit >50 keinerlei Nervosität in den Hochsitz bringen... Der Vortrieb auf der anderen Seite ist dabei auch nicht ineffizienter, insofern die eine Kette direkt ohne Umlenkung von der Kurbel auf die starre Antriebswelle läuft - ohne weitere Antriebsverluste und mit doppelter Traktion.

Kurzum: dolle Sache. Das größte Markthindernis ist aber schon bekannt: die Fahrradwelt denkt in 3-Rad-Mustern - und erstaunlich wenig Trike-Suchende haben ein Vorstellungsvermögen, was an 4 Rädern besser sein solle (Spezi-Protokolle...). In Corona-Zeiten ist das mit den Messe-Testfahrten auch mau... daher erwarten wir da erstmal eine eher langsame Entfaltung seines vollen Marktpotentials.

VG Steffen
 

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Noch eine kurze Vorgeschichte:

Seit dem Aufbau des ersten Hochsitz-Quad-Tests und dann des roten Hi-Q-City ...
Hi-Q city 2.JPG


... war ich auf der Suche nach einem Weg in ein Serienprodukt jenseits der Velomo-Limits - d.h. professionell ausentwickelt, produziert und vertrieben in größeren Stückzahlen jenseits der 1,5-Mann-Gemischwaren-Manufaktur Weida. Fast alle Liegerrad-Fachhändler haben meine Vorstellungsrunde im Sommer 2018 damit auch positiv aufgenommen und ne gute Marktprognose (für Hochsitz-Trikes und/oder Cargos) abgegeben. Eine aktive Rolle auf dem Weg dahin wollte insb. Matthias Erz (Flevo, Lübeck) einnehmen, bei dem erstmals der Gedanke einer potenten Dreier-Konstellation mit Stephane Boving (Katanga, Brno) entstand, der ja sowieso auch schon ewig Velomo-Kernkompetenzen zuliefert (alles aus Carbon). Matthias finanzierte dann den nächsten Prototypen mit Blick auf die Spezi 2019:


Als ich währenddessen Stephane eigentlich dafür gewinnen wollte, das Hi-Trike in tschechischer Serienproduktion mit zu organisieren (damit das nach Patricks Ausstieg weiterlebt), hatte er schon nur noch Augen für das Hochsitz-Quad, was kurz darauf von Matthias seinen Kosenamen und von mir das Additiv "fo(u)r-..." erhielt. D.h. das tiefe Trike in allen Ehren, aber Aussicht auf Marktrelevanz habe eher das hohe Quad. Also haben wir in 2er und 3er Konferenzen korrespondiert und das Pferd Schritt für Schritt auf die Reise geschickt. D.h. seit letztem Sommer erstmal die technische Ausentwicklung vorangetrieben, damit es in Serie gehen kann. Das hat länger gedauert als erhofft (einen eigenmächtigen Prototypen zu bauen geht irgendwie schneller als mit mehreren Beteiligten zu Serien- und Produktionsstandards zu finden), aber ist mittlerweile an einem Punkt angelangt, wo alles passt und läuft. Mein erstes Serien-Rad aus tschechischer Produktion sieht so aus (grad als Forschungsvehikel für das Nabenmotorkonzept):
Pony4-whiteone.jpg


Organisationstechnisch wollten wir ursprünglich eine 3er Gesellschaft gründen, sind uns dann aber darüber einig geworden, dass wir 3 "Einzelunternehmer" besser jeweils in Eigenregie arbeiten, also das Projekt beim Produzenten bündeln und alles andere gesondert verhandeln. D.h. die Hersteller-Firma >PonyFour S.R.O.< ist Stephane Boving, die auch per Direktversand der primäre Vertriebskanal ist. Velomo ist der Entwickler, teilweise Vertriebspartner/ Teststation/ Generalsupport und Individual-Tuner... Flevo wäre der primäre norddeutsche Ansprechpartner. Aber wie schon oben beschrieben, ist das nen Zwischenstand auf dem Weg zur Weltherrschaft... äh... Dings... Pony4all.
pony4dog.jpg


Aus Velomo-Perspektive ist das Pony4 die Auslagerung und Standardisierung eines Quad-Konzepts unter mehreren Ansätzen. Es ist Teil des "leichten" Baukastens mit Doppelfreilauf-Welle hinten, dem auch die Sportquads angehören, und einige Einzelbauten mit tieferem Rahmen, die dann künftig auch bei mir weitestgehend als Maßrahmen mit Pony-Serien-Modulen umgesetzt werden sollen. Der "schwere" Baukasten findet einen Weg in die Standardisierung bei meinem anderen Großkooperationsprojekt mit EC-velo - d.h. www.quadvelo.com - dort ist die Hinterachskonstruktion 3-4kg schwerer, aber bremsbar und (so) für richtig große Cargo- oder Tandemprojekte geeignet (4-Lager-Käfig für Diff oder Split). Eine Kombination von QV-Hinterachse und Pony4-Rahmen ist grundsätzlich auch machbar... aber... erstmal zu viel auf einmal...
 
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Feines Teil, bitte nächstes Mal mit Seemännern, Oberkörper natürlich sichtbar, promoten. Im Ernst, was zum nachdenken, wobei ich ja, gesundheitsbedingt, wie Dir ja bekannt, Schwierigkeiten mit Drehgriffschaltungen habe, Cinq bringt nix hin, und eine proprietäre Lösung mit Stellmotoren zu entwickeln ??? Wünsche viel Erfolg, wobei die Variante, Gepäck= Kinder vorne sicherlich ein zusätzlicher Aspekt ist. Auch im Zusammenhang mit Kippsicherheit, zusätzlichem Gepäcktransport..
Nachdem ich letztes Jahr in Malvern war, finde ich einen Threewheeler zwar geil, allerdings auch kritisch
 
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Wenn du dein Bein zwischen Vorderachse, Sitz und Lenker zwengst, sicherlich... Aber da kommt man im Normalbetrieb nur schwerlich hin, außer man will was kaputt machen.
 
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order form schrieb:
Cargo box high with 2 child seats.
Davon fehlt mir noch ein Foto auf der Website.


Dient der Spanner hier auch als Anpassung an verschiedene Auszugeinstellungen ohne die Kette verlängern / kürzen zu müssen? Wieviel cm deckt das ungefähr ab? Ist das Standard? Habe es weder unter specs noch im order form gefunden.
 
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also wenn man das "Hundekörbchen" jetzt noch gegen einen 2. Sitz tauschen könnte,
kann ich mir vorstellen, einen möglichen begeisterten Fan zu kennen.

PS: warum gibts für Eure HP keine deutsche Variante?
 
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OK I have looked at all the options and wondered could a hub motor be used on the drive strand in place of the Rohloff? That would allow a 270 RPM motor suited for 26" wheels, the most common on the market, to be geared up for 20".

The perfect base chassis for a velocar!
 

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30°? Ja, aber macht kein Sinn, weil das Tretlager so tief ist, dass der Körperöffnungswinkel viel zu groß wird. Ich hab das zuerst auch möglichst flach probiert - und Sitz + Rad verflucht... hinreichend steil gestellt war es dann aber angenehm und effizient - selbst mit dem Flevo-Sitz, dem ich äußerst skeptisch gegenüber stand, aber der passt schon ganz gut dafür. Wenn es ergonomisch um flachen Sitz und höheres Tretlager gehen soll, ist das Pony4 so nicht das Richtige, sondern eher Velomo-Maßrahmen auf der Basis von Pony4-Modulen.

Kindersitz? Zweitsitz?
Quad-Kindersitz.jpg
... nee, Spaß.

Es gibt noch nicht von allen Optionen fertige Bilder. Das kommt nach und nach.

Zweitsitz in der Art eines Passivtandems ist dann aber doch ein bissl zu viel - dafür gibt es den "Schwerlast" Baukasten mit Profilrahmen und Allradbremse rund ums QV.

Der Kettenspanner da vorn deckt ~4-5cm Längenvarianz ab - während die Sitzverstellung selbst nochmal 7-8cm liefert. Sollte der Standard-Rohloff-Spanner dort reichen, kann man sich (kein Serienangebot) auch einen richtigen Schaltarm an die Stelle schrauben, der dann 10-15cm überbrückt.

Ja, an die Stelle des Rohloff-Zwischengetriebes könnte man auch einen Nabenmotor setzen und die Pinion vorn belassen. Das bieten wir so aber nicht ab Werk an, weil wir unsere beiden Optionen besser finden. D.h. wenn da der Nabenmotor sitzen soll, könnte man ihn effektiver ins Leertrum einbinden anstatt die Kette zu teilen...

Pony4-whiteone2.jpg
 
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Endlich ist das Pony4 auf dem Markt! Wenn ich nicht schon 2 Vierräder und 1 Trike hätte, würde ich sofort eins bestellen. Ich hätte gerne vor 5 Wochen ein Pony4 bei Flev`o in Lübeck für meinen dreiwöchigen Urlaub an der Ostsee gemietet. Leider war das nicht möglich. So mußte ich ein ICE Adventure bei Ostsee3Rad mieten.
 
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Hallo Steffen,

wie schätzt du die derzeitigen Lieferzeiten für die lightweight Basisversion, ohne Extras in blau ein ?:whistle:

Und, wann gibt es die ersten Pony-Rennen ?:unsure:

Eddy:
gibt es Leistungsmessungen wie schnell ein 1,86er 95kg-Mann in der Ebene mit sagen wir mal 150W, oder was Mann so als moderate Dauerleistung annehmen könnte, ca. damit fahren würde ?o_O
 
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Zweitsitz in der Art eines Passivtandems ist dann aber doch ein bissl zu viel - dafür gibt es den "Schwerlast" Baukasten mit Profilrahmen und Allradbremse rund ums QV.
?? Sorry, wer/was ist QV ?

meine Anregung galt einem Bekannten, der gerne mit dem Rad (mit seiner Frau) fahren würde.
diese jedoch aus gesundheitliochen Gründen ein Trike nicht schafft.
in dieser vorgestellten Quad Version könnte sie dennoch mit ihm an der frischen Luft zusammen die Gegend erkunden.

wäre auch nicht zu lang das Gefährt. (zwecks Transport )
mittreten würde sie ohnehin nicht, somit würde ein 2. Sitz statt dem Hundekorb reichen.
 

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@Rohri - grundsätzlich würde die verstärkte Cargo-Variante schon 80-100kg Achslast aushalten. D.h. wenn es 2 leichtere Leute sind, kann man derartiges schon machen. Eine wichtige Grenze ist, dass nur die Vorderachse gebremst ist, d.h. man sich nicht mit 200kg Systemgewicht jede Abfahrt runterstürzen sollte - dafür gibt es dann eben den (Velomo) Schwerlastbaukasten mit stabilerem Rahmenprofil und einer bremsbaren Hinterachs-Konstruktion.

@Kettcar - Sie versuchen in Brno von den Basisversionen stets welche fertig auf Lager zu haben. Wenn-dann ist das binnen weniger Tage versendbar. Falls die Wunschfarbe nicht fertig ist, dauert es eben je nach Auftragslage 2-4 Wochen länger, bis alles organisiert, gepulvert und montiert ist.

Ein rein hypothetischer 1,90m 80kg Mann mit 200W-Mutmaßung konnte damit in der Ebene ganz gut 26-27km/h fahren. Das ist zugegebenermaßen mein langsamstes Pferd im Stall (ein Hi-Trike ist da im Vgl. bei ~35), aber eigentlich besser als erwartet. Der Antrieb ist steif, das Konstrukt immer noch leicht und auch die Sitzergonomie erlaubt ne solide Kraftentfaltung trotz Tritt nach unten. D.h. wenn du ein sonstiges "Komfort-Trike" als Referenz nimmst - dann gleiche Liga geradeaus und berghoch. 2 Ligen drüber bergab und beim Elchtest.

VG Steffen
 
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IMHO "Quadvelo"....
Üblicherweise eher Quattrovelo.

mittreten würde sie ohnehin nicht, somit würde ein 2. Sitz statt dem Hundekorb reichen.
Ist mit Vorsicht zu geniessen:
Meines Wissens sind bei Lastenrädern nur Kinder bis 6 Jahren als Mitfahrer zugelassen, die müssen einen Sitz haben und angeschnallt sein.
Ausnahmen gibt es wohl für Behinderte - da müsste man sich schlau machen.
Und dann sollte der Schwerpunkt nicht zu hoch werden...
 
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Üblicherweise eher Quattrovelo.


Ist mit Vorsicht zu geniessen:
Meines Wissens sind bei Lastenrädern nur Kinder bis 6 Jahren als Mitfahrer zugelassen, die müssen einen Sitz haben und angeschnallt sein.
Ausnahmen gibt es wohl für Behinderte - da müsste man sich schlau machen.
Und dann sollte der Schwerpunkt nicht zu hoch werden...
https://quadvelo.com/ :)

wobei das meiner Meinung nach eher weniger mit "Freizeit-Radeln" zu tun hat.
hab so was ähnliches als E-Micro-Car bei uns schon mal gesehen. allerdings ohne treten, sondern nur rein E-Betieb bis 25 km/h.

die Frau des Bekannten hat ( ohne gehässig sein zu wollen ) nicht mehr Gewicht als der Hund im obigen Beispiel.
aufgrund der körperlichen Verfassung wäre ein "Alleinfahren" sowohl für sie selbst als auch für andere Verkehrsteilnehmer unzumutbar.

aber was es nicht gibt, gibt es halt (noch) nicht ....
 

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@Rohri - du verstehst meine Angebote nicht. Was es nicht als Serie gibt, macht Velomo individuell - die Frage ist nur, auf Basis welcher Fahrwerksmodule (Rahmen, Achsen usw.). Ich hab schon diverse Tandem und Passivtandem gebaut... würde da aber nicht bevorzugt mit 2"-CrMo und 2fach Bremsen anfangen, außer die Zuladung ist wirklich leicht und das Terrain flach.

@Kettcar - bei Up- vs. Lieger-Vergleichen bin ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden... v.a. weil ich ergonomisch auf dem Up deutlich mehr Leistung treten kann als im Liegen. Bei gleichem Input sind Hollandrad und unsportliche Liege-Mehrspurer (von Trikes bis Pony4) wohl in etwa auf einem Level.

@Suedhesse - so eine Art Regelung hab ich auch tief im vagen Gedächtnis, frag mich dann aber: was ist mit Velotaxis/ Rikschas? Die haben doch keine gesonderte Personenbeförderungszulassung!?
 
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