Mein neues altes GoOne 3

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Heute ohne Heckhutze. Klar, mit geht ja nicht. Die Heckflossen waren ebenfalls nicht dran; ich war zu faul, sie wieder anzubringen und wollte einfach fahren.

Das Rad lief wie ausgewechselt. Leichter Ostwind, max 9 km/h - da scheine ich tendentiell schneller als üblich zu sein. Aber es lief auch gegen und senkrecht zum Wind gut (ein Teilstück fahre ich in beide Richtungen). Ach so: Schnitt 31,3. Hatte ich noch nie.

Bisher zeigt mir das Experiment mit der Hutze vor allem, dass man sowas auch komplett falsch machen kann.
 
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How about custom made saddle bags on a luggage rack? That was the first ting I thought of when I saw the Go-One 3. Tail light on the luggage rack and one of those funky aero rack top bags too. When you don't need to carry stuff you can just un-clip and drive without.

And I love this look :love:

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But only few of them do actually have that look or even one of the more modern hardtops. Mine had a softtop, like most of them. And the softtop is not pretty; it breaks the design.

From the back the open wheel of the thee looks pretty ugly. The flat surface is too large for the proportions .

To me the design would look better if the tail extended a bitover the back wheel
 
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Schnitte können sehr tauschen weil da noch viele andere Sachen einmengen. Ampel, temperatur, wind. Ausrollen an ein hugel mit und ohne Heck gibt da wahrscheinlich bessere daten. Bei geschwindigkeiten um 25-30 spurt mann nicht so viel vom Aero gewinn. Am Tieflieger machte sich die heck hutze gefuhlt ab 30 positiv bemerkbar. Bei geschwindigkeiten um die 50 sogar sehr deutlich.

Auf You tube und in Bucher gibt es von Julian Edgar sehr viele video's uber aerodynamik bei auto's von demm mann noch was lernen kann. Die sind auf English.
 
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Die sind auf English.
Würde mich nicht stören.


Wie gesagt: zuerst muss ich mal die Bremse heraussägen. Der Reifenverschleiß war doch erheblich...

Dann vermutlich ein erneuter Test, und dann sehen wir weiter. Wenn ich nicht komplett auf mich gestellt wäre und normalerweise genau dann arbeiten würde, wenn andere frei haben, würde ich ja mal mit Wollfäden anschauen, wo da eigentlich was passiert. Oft sind es ja nur scheinbare Kleinigkeiten. Das hat man bei den Heckflügeln ja auch bemerkt. Da hatte das Versetzen einer Platte 1-2 km/h gebracht.
 
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Nächster Test. Platz fürs Hinterrad geschaffen, Heck dadurch um 100g leichter (wenn ich die Heckverkleidung abgenommen hätte, wäre da noch mehr drin gewesen). Kurze Fahrt, nur ein guter km um die Ecke raus ins Feld, also kalte Muskulatur. Bisher keine Schleifspuren, auch nicht von der Temposchwelle in der TG. Vmax 39 km/h. Das wären gut 5 km/h mehr als gewohnt und immer noch so um die 10% mehr als an der gleichen Stelle auf meiner gestrigen schnellen Fahrt. Auch im Bereich 25-30 scheint man etwas zu merken; auf dem Rückweg bin ich leichter über die 30 gekommen als bisher.

Nächster Test: was bringt das Abkleben der Fugen und der offenen Rückseite des Hecks? Vermutlich morgen.
 
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Result!

Taping the joints doesn't cost a fortune so why not. Without measuring equipment I wonder if you will see a difference?

Is there air coming in from underneath around the wheel? Then leave the rear open to let it escape.
 
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Bei der Kontrolle nach dem Abnehmen des Hecks entdeckte ich erneut Schleifspuren im Radkasten. Diesmal seitlich. Vor allem aber oben am frisch erzeugten Ausschnitt. Der stärke der Spuren nach zu schließen, scheint es vor allem einen Torsionsbewegung zu sein - das Rad "kippt" oben zur Zahnkranzseite. Leider dreht es sich auch in der Vorwärtsachse nach "links", d.h. der Reifen schleift links vorne und rechts hinten. Es gibt allerdings auch links hinten eine schwächer ausgprägte Schleifspur. Und das bei 7 cm lichter Weite.

Im ersten Moment dachte ich daran, diese zu vergrößern, also an den Symptomen zu kurieren, um überhaupt erstmal weiter zu kommen.

Oben im Radkasten ginge das ganz gut, wenn ich vorher die Verkleidung löse. Vorne müsste ich wohl in Reifenhöhe jeweils ein paar mm wegnehmen. Aber hinten hilft mir das überhaupt nichts, weil sich der Radkasten nach hinten auf die lichte Weite verjüngt.
Zz allem Überfluß scheint das Hinterrad schief zu stehen - ich hatte das ursprünglich für eine optische Täuschung gehalten, deren Ursache die Position der Kamera ist.

SchiefesHinterrad.jpg

Also Projektstop. So hat das alles keinen Sinn, erst muss die Schwinge stabilisiert werden. Und ggf auch die Rückwand und/oder die Karosserie zwischen Radkästen und Rückwand :-(
 
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Und weil meine Gedanke grad rotieren, eine erste Idee, was vielleicht gehen könnte:

IdeeHeckKurz.2.jpg

Zumindest im Prinzip. Wenn ich das bestehende Heck kürze, den Verjüngungswinkel etwas vergrößere und ein paar Anpassungen zur Rückwand vornehme, kann ich wohl die Fläche des Hecks auf etwa die Hälfte verkleinern. Details hängen von den Randbedingungen ab, die die bisherige Konstruktion setzt, besonders die diversen Aussparungen:

DSC_4605.JPG
 
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Jupp, dieses Rad steht schräg! Und zwar nicht wenig, wenn man das auf einem Foto erkennen kann. Dann ist ja nicht die Schwinge weich, sondern es stimmt im Gefüge etwas nicht.
beate, meine Frage ist nicht böse gemeint, aber Du hast bestimmt schon kontrolliert, ob die Achse rechts und links bündig im Ausfallende sitzt, oder? Bestimmt hast Du das. Ich frage nur, weil ich solche und ähnliche "Unachtsamkeiten" beinahe täglich mit meinen Kunden erlebe. Manchmal vergisst man das Naheliegenste, wenn man direkt vor dem Problem steht.
Wenn alles im Schwingenbereich propper sitzt und nirgends eine Beschädigung oder Auflösungserscheinung zu finden ist, muss dieser Schrägstand ja schon bei der Herstellung entstanden sein. Vom Foto aus her, scheint zumindest die Schwingenaufnahme korrekt zu sitzen.
 
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In dem Bild habe ich übrigens deutliche Korrekturen an Winkel und Perspektive vorgenommen, aber das Hinterrad wirkt auf allen Bildern schräg stehend.
Dann ist ja nicht die Schwinge weich, sondern es stimmt im Gefüge etwas nicht.
Das schließt sich doch nicht gegenseitig aus? Übrigens: dieses Rad ist das Go3, das am häufigsten in den Verkaufthreads hier im Forum auftaucht. Nicht erst seit gestern vermute ich, dass das Gründe haben dürfte.


Die Ausfallenden hatte ich sogar schon mal gerichtet; sie stehen zuminest parallel. An de Radposition kann man nichts justieren - das sind Ausfallenden, die schräg nach hinten offen sind und keinen Spielraum zum Einstellen des HR bieten. Natürlich mit etwas Spiel. Und es ist klar, dass da kleine Ungenauigkeiten einen großen Einfluss haben, besonders vermutlich zusammen mit den doch arg kurzen Enden der Hohlachse der Mavic-Naben. Ausrichten geht wohl nur mit Bastelei (einkleben kleiner U-Scheiben links oben), und es wird die mangelnde parallelität des Schaltkäfigs vergrößern.

Ich hatte das Heck übrigens "ungefähr" nach dem Hinterrad ausgerichtet. Unbelastet war da überall genügend Luft. Die Verformung der Konstruktion unter Last ist schon real - und das betrifft wohl nicht nur die Schwinge, sondern auch die Rückwand und den gesamten hinteren Bereich der Karosserie. Speziell dieses Exemplars: bei z.B VToms GoOne läuft die Kette prima über die Rolle, bei meinem Rad muss sie unbedingt verschiebbar ausgeführt werden.

Also nächste Woche in Ruhe mal versuchen, irgendwas nachzumessen.
 
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Weil ich a) überall bis auf ganz hinten die notwendige Breite schaffen kann und b) wissen will, wie sich das verhält. Der Prototyp muss ja ohnehin neu gebaut werden. Das Experiment mit der Stufe am Heck, hinter der die sich die Strömung wiederanlegen kann, hat ja ebenfalls nicht geklappt.

Aber wenigstens bin ich mit dem Licht etwas weiter gekommen: gestern Nacht noch schnell eine Blende an der Scheibe befestigt, die den zu steil einfallenden Lichtkegel abschirmt und auch die beiden Risse. Tief in der Nacht noch eine kleine Testrunde war ganz gut. Zumindest bei Mondschein kann ich jetzt fahren.
 
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