kurze frage kurze antwort (to be continued)

@windwärts
Bei mir ist der Groschen gefallen als mir bewusst(er) wurde, dass Höhen- und Seitenschlag nicht zwei unabhängige Dinge sind, sondern beide zusammenhängen. Sprich: sich jedes "Nachziehen" quasi nicht nur Richtung Nabe ODER zur Seite, sondern diagonal auswirkt.

Begonnen habe ich beim Neueinspeichen damit, alle Nippel bis auf 1 mm (?? - ich hab mich an Zustand und Klang der Speichen vor dem ausspeichen orientiert) sichtbares Gewinde gleichmäßig aufzuschrauben, identisch lange Speichen je Seite vorausgesetzt. Dann habe ich grob die Höhenschläge eliminiert, um danach mit der Diagonal-Erkenntnis das Feintuning folgen zu lassen. Die Cracks sagen, Speichenspannung sei wichtiger als ein glatter Lauf. Das werde ich beim nächsten Mal beherzigen.

Ein nicht permanenter Filzstift, mit ruhiger Hand an die rotierende Felge geführt, war hilfreich aber nicht unbedingt nötig. Ebenso ein Zentrierständer.
Hältst Du Dein Lineal mit der Hand? Alternativ kannst Du es auch mit einem Gummiband befestigen so dass es knapp vor der Felge steht, als Abstandsmarker.
Quasi wie auf dem Foto: Der Finger stellt dabei die Gabel dar, der Bleistift bleibt einer oder wird zum Lineal, ganz wie Du magst.

Soweit meine Erfahrung als Noob, und es hat erstaunlich gut und schnell geklappt. Mein vorheriger Versuch war 30 Jahre her, da ging es mir ähnlich wie Dir, und ich habe damals den Entschluss gefasst, das NIE wieder zu machen.
Den Zentiervorgang betreffend hatte ich auch kein hilfreiches Video gefunden, ganz im Gegensatz zum Einspeichen.

Die andere Frage ist, wie genau willst Du es haben?
 

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ist das wirklich so eine kunst ?
Wenn man es kann nicht ;) Spaß beiseite, ich finde es nicht wirklich kompliziert. Das wichtigste ist (gerade am Anfang) Geduld. Immer nur eine Speiche wenig nachziehen und dann wieder alles kontrollieren.
den "grossen" schlag zur seite habe ich raus, so das dass rad wieder dreht ohne an den bremsen zu schleiffen, aber nun habe ich zwei kleine gegenüberliegend.
Meinst Du mit zwei kleine gegenüber einen Höhenschlag? Den kannst Du entfernen, wenn Du zwei gegenüberliegende Speichen gleichzeitig anziehst.
 
Ich glaube, ich erwähnte bereits, dass ich ein Elektrostheniker bin :X3:

Aktuelle Herausforderung, und weil es beim DF schon irgendwie nicht so richtig geklappt hatte:
Ich will eine futzelkleine und im Straßenverkehr abbsolut unzulängliche LED (Rück- und Bremslicht) am Heck mit LED-Streifen unterstützen.

Ein senkrechter, roter LED Streifen mit Rück- und Bremslichtfunktion, 2 orangene Streifen als seitliche Positionslichter.
Ich habe also in Summe 3 unterschiedliche Widerstände/Leistungen der LED Module (keine Einzel-LEDs) für das Rücklicht, bzw. zwei für Bremslicht.

Wie muss ich die verschalten, damit alle 4 in der gewünschten Helligkeit erstrahlen?
Korrekte +/- Polung ist bei LEDs klar, aber müsste das in parallel oder in Reihe sein? Oder geht das so gar nicht, und ich bin auf dem Holzweg?

Danke.
 
In Reihe teilt sich die Spannung über die Bauteile auf. Sprich: Du hast weniger Volt pro Lampe/Leuchte. Wenn eines ausfällt, ist alles ganz duster.
Also parallel. Aber nur, wenn die einzelnen Teile das gleiche Spannungsniveau benötigen. Sonst mit Relais oder idealer Diode die jeweilige benötigen Spannungen (edit: ggf per step down(buck converter) oder step up (boost Konverter) Wandler angepasste Spannungslage) schalten.
Um das ganze noch komplizierter zu machen:
Bei LED benötigst Du je nach Bauweise der Platine/Stripes ggf noch eine KSQ (Konstantstromquelle), falls die keine eigene Elektronik oder Wiederstände auf dem Stripes haben.
 
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Quasi wie auf dem Foto:
*facepalm* ich habe (fast) alles versucht einen bleistift oder lineal an die gabel zu bekommen mit klemmen, magneten, schraubzwinge,
kabelbinder,.... ist immer alles weggerutscht.
das mit dem gummi ist ja genial simpel, danke.
so macht es wieder lust nochmal zu starten und beide hände frei zu haben damit ich nebenbei kiffen kann. :sneaky:

edit:
Die andere Frage ist, wie genau willst Du es haben?
also beim betreffenden flux sesselrad komt es mir da nicht so darauf an aber wenn ich die unwucht am bremshebel spühre fühle ich mich nicht sicher.
beim trike wo ich immer drauf schaue, muss es 100% sein hab schon einen mantel "entsorgt" weil der so ne seitenbeule hatte das mich das beim fahren gestöhrt hat (optisch)
aber an das trike rad würde ich mich im momennt auch nicht wagen.
 
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Digger, wenn Du ne Tüte dazu rauchst, wirst Du nie fertig.
Kabelbinder am Rahmen oder der Gabel können auch helfen als Indikator
 
Ich hab mich auch grad von ein Laufrad verabschiedt. Das war am Fahrrad von einer meiner Kinder. Die ubersehen nie Locher und Fahren auch nicht von Bordsteinkanten ohne ihr Hintern mal kurz hoch zu heben. Bordsteinkanten hochfahren machen die auch nicht, wenn die so 20 cm hoch sind sicher nicht. :X3:

Aber irgendwie schleift da hin und wieder die Felgenbremse, wie das bloss sein kann? :unsure:

Jedes mal wenn ich von zentimeter auf denn letzen paar millimeter zur Perfection war machte es Ping, und brach denn Nippel. Hochwertig war das ganze nicht, und ich hab kein lust das neu auf zu bauen. Beim dritten versuch, wieder Ping. In der wissenschaft das noch einiges an ersatz vorhanden ist hab ich das Laufrad dann beim Altmetal abgegeben. Naturlich erst die Shimano 8 fach cassettenkorper abgenommen, kann ja sein das irgendwann wieder nen 7 fach vorbei kommt. Zum gluck ist fast alles 28 zoll und austauschbar.

Mit geduld und kleine schritte geht es meist aber nicht immer.
 
Wichtig ist eine Orientierung im Rad, sonst besteht die Gefahr, dass Du es 3x hin- und herziehst
besser an einem schrottreifen Laufrad ausprobieren. Begonnen habe ich mit dem Umspannen einer HR Felge (mit Kabelbinder an der Strebe) Ein guter Zentrierständer mit entsprechenden Markierungen hilft da schon sehr. Hatte 'mal einen (etwas schwabbeligen) Zentrierständer ohne "gescheite" Skala, da sah trotz gewissem "Gschbüri" das Laufrand hinterher wirklich schlimm aus. Der Velomech hat's dann - Gott sei Dank - in gut 5 Minuten wieder hin bekommen.
Wichtig ist, sehr systematisch vor zu gehen (wenn auf einer Seite Speiche angezogen wird, auf der anderen Seite entsprechend entspannen, immer wieder Mittigkeit überprüfen) und zu Beginn der Zentrierkarriere lieber in halben bzw. Viertelsumdrehungsschritten (hat ja @Fanfan schon erwähnt) vorgehen und immer wieder nachprüfen, ob z.B. auch ein Höhenschlag durch das Verschlimmbessern 'rein gekommen ist). Und auch immer wieder die Spannung checken (via Tensiometer beispielsweise). Bei veloplus in Zürich am Hbf. kannst Du gratis einen Zentrierständer in deren Werkstatt nutzen (glaube mit Voranmeldung).
 
Wie bekomme ich Carbon-Montagepaste innen in einem Alurohr rückstandslos weg? Hab's bisher mit Spüliwasser und Spiritus versucht (Rubbeln mit Küchenpapier und danach mit Lappen), hab aber das Gefühl, das noch ein paar Körnchen noch fest "kleben", denn das innere Rohr geht immer noch nicht so weit 'rein, wie ich es gerne hätte (Ausleger für den Sitz). Dachte schon an eine Flaschenbürste bzw. an einen Fetzen eines altes Handtuch. (Rohr ist ca. 40cm lang, 4cm Durchmesser), den ich entsprechend einrolle. Bremsenreiniger möchte ich ungern nehmen, denn dann geht evtl. noch Einiges von der Beschichtung des Rohrs weg.
 
Bremsenreiniger greift eine Eloxierung nicht an. Die müsstest du mechanisch durch schleifen oder elektrisch entfernen.
Frage: härtet Carbonmontagepaste aus?
 
Bei veloplus in Zürich am Hbf. kannst Du gratis einen Zentrierständer in deren Werkstatt nutzen (glaube mit Voranmeldung).
gratis ist das nicht, auch nicht billig, und jeweils nur immer für max. 1 std.
das war recht "kompliziert" als ich mal desswegen vorbei ging (ok. war corona zeit und in öhrlikon)
als nicht geübter schrauber macht man in einer std. nichts auser ausräumen und zusammenräumen.

in kleinen schritten habe ich schon oft gelesen aber was die definition klein an dieser stelle ist hab ich mich schon oft gefragt.
hab auch mit halben und vierteln angefangen, aber da war jeweils nichts zu sehen, jetz bin ich eher bei 3/4 drehung.

ein zentrieständer wäre sicher nice to have, aber erst mal sollte man begreiffen was mann/frau da macht. :rolleyes:
wenn ich es dann ohne schaffe so das es taugt dann erst weis ich das es nicht rausgeworfenes geld ist.
und aktzetable ergebnisse solten ja ohne zu schaffen sein.

was ist denn eigenlich einfacher zu zentrieren ein kleines oder ein grosses rad ?
 
hab auch mit halben und vierteln angefangen, aber da war jeweils nichts zu sehen, jetz bin ich eher bei 3/4 drehung.
je nach Spannung sind zu Beginn der Zentrieraktion etwas höhere Schritte sinnvoll. Ab einer gewissen Spannung (Tensiometer) geht's dann sehr schnell mit dem Verschlimmbessern
gratis ist das nicht, auch nicht billig, und jeweils nur immer für max. 1 std.
ups, das wusste ich nicht.
 
Ein großes Rad mit eng beieinander liegenden Nabenflanschen braucht mehr Übung, als ein kleines mit weit auseinander liegenden; so jedenfalls mein Gefühl. Noch anspruchsvoller wird es, wenn die Flansche asymmetrisch liegen.
 
Hab an der Scheibenbremse einen Kolben nicht ganz gerade zurück gedrückt... Wie finde ich heraus, ob der Quadring beschädigt ist?Nur über einen check (Küchenpapier an den Kolbenränder drücken und schauen, ob Öl zwischen dem Kolben und Kolbenführung austritt und somit Ölflecken auf dem Küchenkrepp sichtbar sind? Ist eine alte Bremse, da müstte ich zuerst 'mal Öl und ein Entlüftungskit kaufen... Und lernen, wie man korrekt entlüftet (ok, die Shimano Händleranleitung ist - auch für mich - einigermassen verständlich...
 
möchte gern mal die kette komplett abnehmen, weiß aber nicht wie ich die wieder durchs relativ waagrecht verlaufende Kunststoffführungsrohr durchkriegen soll.
Wie macht ihr das?
Hast du einen Akkuschrauber, Zange/Schraubstock, einen Einschraubhaken und ne Rolle Blumenbindedraht zur hand?

Wenn ja:
Den Einschraubhaken in den Akkuschrauber spannen. 3,5-4m Blumenbindedraht auf halber Länge umbiegen. Die Enden des Blumenbindedrahts in Zange/Schraubstock fixieren, Einschraubhaken in das umgebogene Ende des Blumenbindedraht einführen und den Draht mit Akkuschrauber verdrillen (der Blumenbindedraht ist sonst zu weich um ihn durch die Kettenrohre zu schieben. Frag bitte nicht warum ich das weis :rolleyes:).

Den verdrilleten Blumenbindedraht durch die Kettenrohre schieben, Kettenende in den Blumenbindedraht fädeln und Kette durch die Kettenrohre ziehen. (beim 2.-3. Mal gehts doppelt so gut/schnell)

PS: nachdem ich unterwegs (15km von zuhaus) ne 3/4std brauchte um ne gerissene Kette durch die Kettenrohre meines ICE VTX zu fädeln, hab ich mittlerweile im jedem Bordwerkzeug meiner Räder 1,8m verdrillten Blumenbindedraht (in der Tüte mit den Ersatz Brems-/Schaltzügen). Sehr hilfreich ist auch, wenn man ne Radon Mini-Kettenschlosszange und passende Kettenschlösser dabei hat (gleiche Qualität wie die orginale Bike Hand Mini-Kettenzange zum doppelten Preis)

Bessere Alternative:
Bei Lidl gibts ab und zu für kleines Geld ne Rolle 0,8mm VA-Schweißdraht. Der VA-Draht is steif genug um ihn durch Kettenrohre zu fädeln. Hat in meinen Rädern mittlerweile den verdrillten Blumenbindedraht abgelöst (weil das Lidl-Zeug nicht rostet)
 
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