Heckfedern bei aktuellen Milanen

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ist mein Evo-K eines dieser Versuche ?
ich hab einen solchen 165mm Dämpfer
mit Lockfunktion (brauch ich nicht... 2-3mal aus versehen aktiviert, da merkt man gleich wenn dann das hinterrad plötzlich beim Reintreten durchrutschen kann)

und einstellbarer Rebound/Zugstufe..

also bin zufrieden damit
da wippt nix nach

mir fehlen aber ehrlicherweise auch die Vergleichswerte zu anderen
 
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s gab ja mal Versuche beim EVO K mit normalen Federbeinen aus dem MTB- Bereich.
Die Waren aber zu hart weil beim VM weniger Last auf dem HR ist als beim MTB
Die Vorgänger des K hatte allesamt Federbeine. Und beim Go3 ist das richtig cool; meine "schlichte" RockShox RL steckt in dem Ding wirklich einiges weg, hält auch auf einem ziemlich üblen Stück Schlaglochpiste hier um die Ecke gut die Spur. Und zu hart ist da auch nichts. (Ok vorne keimt der Wunsch nach einer Verbesserung ziemlich gewaltig). Aber ob ein MTB-Federbein verwendbar istder nicht, hängt mit dem Übersetzungsverhältnis (das zumindest grob zum Federbein passen muss) und natürlich mit der Stabilität um die Aufhängepunkt herum zusammen. D.h. ein VM muss dafür konstruirt sein. Soweit ich das bisher verstanden habe, hakt es bei den aktuellen Fahrzeugen an beiden Punkten.
 

Düsentriebin

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Es gab ja mal Versuche beim EVO K mit normalen Federbeinen aus dem MTB- Bereich.
Die Waren aber zu hart weil beim VM weniger Last auf dem HR ist als beim MTB
Das stimmt wie so oft bei Rene gar nicht. K R und S vollgefedert hatten bis zum heutigen Tage die besten Federeigenschaften hinten von allen heutigen Vms die uch gefahren habe. Das war eine Sonderanfertigung von DTSwiss. Dieser war erheblich schneller in der Zugstufe. Beim Df wurde er auch eingesetzt. Dort war das Übersetzungsverhältnis dann aber 1/1 und nicht so gut bei den Beyssens Vm.

Habe heute einen Gt mk5 in der Hand gehabt. Das Luftelement, also dieser Luftball war das heftigse was ich je gesehen habe. Dort gibt es keine Dämpfung. Wirklich Null, das hat zur Folge das das Vm sich bei Belagserhebungen von weniger als einen Cm bei 30cm zum unausweichlichen überschlag kommen kann. Evlt helfen auch die zwei großen Igus Lager mit Spiel dazu.
Beim Federelement gibts ja praktisch Abhilfe jetzt.
Trotzdem unglaublich das das von den meist Kritisch betrachteten Klientel nicht moniert wird. Bei mir wäre das Tödlich bzw unausweichlich so zügig wie ich fahre. Bzw Zügig fahren bei schlechter Wegstrecke nicht möglich.
GrußD
 
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Habe heute einen Gt mk5 in der Hand gehabt. Das Luftelement, also dieser Luftball war das heftigse was ich je gesehen habe. Dort gibt es keine Dämpfung. Wirklich Null, das hat zur Folge das das Vm sich bei Belagserhebungen von weniger als einen Cm bei 30cm zum unausweichlichen überschlag kommen kann.
... und hier kommen Daniels Phantastareien zum Tragen... obere Aussage mit dem Überschlagen ist Panikmache!
wie wärs wenn du dich auf deine Produkte konzentrierst anstatt die der Konkurrenz schlecht zu reden.

es gab übrigens genug Ks, wie meins , in denen kein Spezialdämpfer war!
 
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Hat doch Elastomer Kugeln und Silikonfett drin, oder? Meine bescheidene Erfahrung: Elastomer wiegt wenig, die Dämpfung kann nicht exakt wie eine Öldämpfung funktionieren. Das gilt eigentlich für alle Elastomere, z.B. auch Cellasto, denn die Dämpfung ist ja Teil der molekularen Struktur. Vom Luftball mit Kugeln und Fett würde ich da bessere Abstimmungsmöglichkeiten erhoffen als von 'primitiveren' Systemen. Anderseits scheinen die teilweise, z.B. bei ICE Trikes, seit Jahren gut zu funktionieren.
 
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Vom Luftball mit Kugeln und Fett würde ich da bessere Abstimmungsmöglichkeiten erhoffen als von 'primitiveren' Systemen.
Also bei meinem MK5 und meinem Einsatz des Gefährts ist es Grütze mit dem Balg. Am wenigsten schlimm ist es bei 1,2bar, aber auf feines Pflaster zu fahren ist kein Spaß. Daher freue ich mich darauf, mit dem Umbau endlich mal knackig fahren zu können.
 
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obere Aussage mit dem Überschlagen ist Panikmache!
Nun ja, ich bin das Ding knapp 6.000 Km gefahren, viele Km davon eher unbekannte bzw. nicht regelmäßig befahrene Strecken für mich. Und da waren defintitiv gefährliche Situationen dabei, ohne da jetzt Panik machen zu wollen. Wenn man runterbremst bekommt man den SL dann wieder gefangen, aber eigentlich möchte man das nicht (ich). Und für andere VM (SL MK 4, DF XL, Alpha) ist die gleiche Strecke dann kein Problem.
 

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Ich warte dann mal noch auf den einteiligen Cellastopuffer. Selbsthaltend (fällt nicht auseinander). Fluchtungsfehler egal. Wenn'd da drei Stufen anbietest weich mittel hart dann entfällt das Scheibchenspiel völlig. Damit er nicht ausknickt muss er einen grossen Durchmesser haben, das bedeutet dass er hohlgebohrt sein und mit einem leichten Raumgewicht daherkommen muss. Eine einfachere robustere Federung/Dämpfung gibt es nicht. Absolut wartungsfrei. Die Schwinge biedert sich dafür an.
Mit beidseits Gewinde erübrigt sich der Negativanschlag, aber dann sollte es einigermassen fluchten.
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1600327619054.png

Quellen: Apsoparts und Anhänger24
 
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In einem Thread von Velomobil Nord gab es leider nur einen Teaser zum MK6 Federbein. Keine Diskussion.

Deswegen zitiere ich mich an dieser Stelle kurz selbst:

Meine Frage: ist das Federbein aus dem MK6 auch im MK4 möglich? Und bringt es Vorteile gegenüber dem MK4 Bein?
Oder anders gefragt: sind die Federn und Reibungsdämpfer im Inneren der Federbeine (Mk4 und MK6) die gleichen?

Grüße
Lukas
 
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Danke!
Also eine Spiral-Stahlfeder. Wie funktioniert die Dämpfung? Und wie ist der Gewichtsvergleich zu den Elastomerknautschis?
 
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Da das nun etwas schräger wie im DF steht, ist die Abfederung prinzipiell etwas weicher. Aber das kann man ja prima mit anderen Federhärten ausgleichen.
Gute Lösung!
 
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