Elektrisch fahren trotz hoher Stromkosten

JKL

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Ich will mir was ähnliches aufbauen aber mit zusätzlichen Speicher . Der Speicher soll überwiegend zum Laden der Fahrakkus dienen .
Ideal wär eine Umschaltfunktion der Module bzw einen Teil der Module . Bei mir ist ein sinnvoller Verbau der Module nicht so einfach weil ich viel Schattenseiten und hohe Bäume habe .
Mist, du bist schon der 6te der fragt ... jetzt bin ich wirklich spät dran.
Wir denken so ein System erst seit ein paar Monaten ernsthaft durch.
o_O

Im Grunde pendelt deine Lösung schon seit 2 Jahren zwischen Hennef und Stuttgart, nur das ich für ein stationäres System eher auf Wechselakkus gehen würde.
Die Ladetechnik ist aber gleich.

Gruß Jörg
 
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nur das ich für ein stationäres System eher auf Wechselakkus gehen würde.
Es spricht ja auch nichts dagegen, diesem Wechselakku zu Hause ein paar Wh für ein wenig Beleuchtung, Handy laden, etc... abzunehmen.
Das ist im Vergleich zur Akkugröße bzw. Fahrtstrecke ja fast nichts.
(Beleuchtung für die ganze Wohnunng würde man dann natürlich schon spüren.)
 
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Standort China. Ist das Absicht?
Ja das ist mir bewusst . Ich habe in den letzten Wochen einiges in China bestellt und bei Ebay ist da die Steuer schon berücksichtigt . Ein Voltmeter ( also das gleiche wie beim deutschen Zwischenhändler ) zB was hier um die 10 Euro kostet bekommt man da für 2,50 Euro und die Wartezeit beträgt keine 4 Wochen . Viele Sachen gibts halt nicht aus deutscher Produktion sonst würde ich auch darauf zugreifen . Jetzt im Winter wo ich nur wenig am Basteln bin ist mir die etwas längere Wartezeit egal .
Mist, du bist schon der 6te der fragt ... jetzt bin ich wirklich spät dran.
Wir denken so ein System erst seit ein paar Monaten ernsthaft durch.
Auch ich befasse mich mit diesem Thema erst seit ein paar Wochen . Momentan ist es spielerei und tüfteln .
Ich habe ja jemanden der das Zeug vertreibt und da bekomme ich gute Beratung und Module zum günstigen Preis . Versand sind 10 Meter über die Mauer :LOL:
nur das ich für ein stationäres System eher auf Wechselakkus gehen würde.
Die Ladetechnik ist aber gleich.
Wie ich das genau machen werde weiß ich noch nicht genau . Wechselakku , zB nochmal den gleichen wie der vom Moped ( 1.5 Kw/h ) und genau in der gleichen Größe ist halt echt kein Schnäppchen . Da wären zb zwei LKW Batterien mit der 3 fachen größe günstiger und anspruchloser und nicht so temperaturempfindlich wie zb diese Tage .
Ich könnte über einen Pufferspeicher auch schneller den Fahrakku wohl laden auch wenn die Wetterlage oder Tageszeit das über das Modul nicht schafft . Ich könnte natürlich auch alle meine übrigen 36 V Akkus als Pufferspeicher verbauen . Aber am liebsten wär mir fast ein größerer 12 V Speicher wo ich auch den 220V Wandler anschließen kann der sogar für die Drehbank ausreicht . Klar ist mir natürlich das ich durch das Laden verschiedener Spannungen größere Verluste habe aber das wär mir egal solang ich nicht die Steckdose brauch .
 
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Es ist aber egal: Wenn man die Übertreibungen (Jack-Lee Energieübertreibungsfaktor? ;) ) abzieht, bleibt der Kern der Aussage ja dennoch richtig:
Energetisch betrachtet ist's Schwachsinn in einem Auto Geräte zu laden, um damit daheim Strom zu sparen.

Gruß, Harald
Ich mache genau das aber oft wochenlang im Sommer,
den kompletten Haushalt über die Autobatterie laufen lassen .
Dabei habe ich 0 Benzinverbrauch feststellen können.

Allerdings ist das auch beim Camping mit dem Wohnmobil, das mit Diesel läuft und Solar auf dem Dach hat
 

Jack-Lee

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0 Verbrauch für den ganzen Hausstand über den ganzen Sommer? Aja und mir wird Übertreibung vorgeworfen..
 
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Die paar Kröten die der normale Kfzler für die Infrastruktur zahlt sind lachhaft gegenüber der realen Kosten. Aber trotzdem wird dieses "Argument" immer wieder gebracht. Die Steuereinnahmen decken kaum 37% der Kosten. Der Rest wird quer finanziert. Da sind Umweltschäden und externe Kosten wie Versorgung von Unfallopfern, Erkrankungen durch Lärm und Abgas, usw. nicht mal eingerechnet!

Bisschen zu einfach, da die KFZ Steuer tatsächlich relativ wenig einbringt, gleichzeitig aber die bisherigen Verbrenner ja einiges an Energiesteuer zahlen müssen (insg. ca. 35 Milliarden). Übrigens ein Argument gegen die Befreiung der Elektroautos bei der Steuer, oder brauchen die keine öffenltiche Infratruktur und Straßen?
Gegen diese zwei Posten sind Straßeninvestionen tatsächlich ein Witz (deutlich niedriger). Welche Größe meinst Du mit 37% der Kosten?

Die externen Kosten (vor allem Unfallfolgen) sind ein dicker Brocken, aber da tragen auch alle Nichtsteuerzahler (aber Verkehrsteilnehmer) dazu bei und man müsste gleichzeitig die vom Opfer geleisteten Krankenkassenbeiträge gegenrechen.
 
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Da überlege ich auch schon lange - vorallem wenn man im Keller mal was vergessen hat und es tagelang Strom zieht:

Ich stelle mir eine einfache Lösung vor, wo ich vom Hausanschlusskabel (ok, geht wohl nur im Einfamilienhaus) oder im Sicherungskasten ein Signal gewinne, dass dem aktuellen Stromverbrauch entspricht. Da würde ich abends immer draufschauen, ob es plausibel ist - wenn der Kühlschrank gerade läuft, merke ich dies ja.

Hat jemand eine Idee?
WLAN Cloud Energiemonitoring Shelly 1PM
Habe ich selbst noch nicht ausprobiert, scheint aber ganz interessant zu sein. Wenn ich mal ein Modul billig bekomme, teile ich meine Erfahrung mit.
ich sehe gerade, dass die Module nur so 25€ kosten und sogar als Zwischenstecker.
 
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Jack-Lee

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@Joerg046 verstehe es halt nicht. Wie willst du mit 0 Dieselverbrauch deinen Hausstand unterhalten, meinst aber diesen mit Diesel zu versorgen.. what?
 
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Bei der A100 hättest Du dafür nicht mal einen Zentimeter bekommen.
Ja habe ich auch gelesen und ist wieder für mich ein Zeichen wie Steuergelder verschwendet werden . Ich denke wenn das privat gebaut werden würde würde man nicht so zuschlagen . Ich denk auch die Qualität des Entproduktes wär nicht schlechter .
Ich fand nur die Aussage das hierfür die Steuergelder nicht reichen befremtlich . Klar ist das es nicht nur über die KFZ-Steuer finanziert wird aber da kommt die Kraftstoffsteuer , Mehrwertsteuer , Lohnsteuer und alles mögliche noch dazu was jeder der arbeitet dazu . Für was es letztentlich ausgegeben wird ist erst mal egal . Ich in meinen Fall zahle schon seit meinen 15 ten Lebensjahr ununterbrochen Steuer . Egal ob angestellt oder auf selbständige Basis und mit jeden Produkt was ich neu gekauft habe .

Aber jetzt wieder zum Thema Energie und Speichern .
Ich hatte ja überlegt mit der Solarzelle eine Autobatterie als Speichermedium zu nutzen . Aber ich glaube das dies nur eine Notlösung ist .
Ich habe mich etwas mit dem Thema diese Woche befasst und viel über solche Batterien gelernt .
Mir war zB nie bewusst das eine Autobatterie sich unter einer Spannung von weniger als 12,2 Volt nach und nach zerstört .
Auch der Unterschied in Volt zwischen leer und voll liegt bei 12V gerade mal bei einem Volt . Beim Lithium-Batteriepack 3S ( 12V ) sind das über 3 Volt die voll nutzbar sind .
https://autobatterie-markt.de/ratgeber/autobatterie-testen/
Dazu kommt das man eine solche Batterie bis max 50% im Solarbetrieb entladen soll . Das heist nicht unter 12,2 Volt .
Als Pufferbatterie um die Spannung in einem stabilen Bereich zu halten funktioniert das sicher gut aber um sie voll zu laden und dann wieder komplett leer zu bügeln wird die Lebensdauer der Batterie stark verkürzen .

Grüße
 
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Shelly 1PM
Habe ich selbst noch nicht ausprobiert, scheint aber ganz interessant zu sein.
Hm, da ist ja anscheinend ein Relais drin und außen steht was von 50mA drauf. Das wären ja, da normalerweise eingeschaltet, 230V * 0,05A * 24h * 365d / 1000 = 101kWh pro Jahr für jeden überwachten Stromkreis.

Ich glaube so vergesslich bin ich dann doch nicht, das sich das lohnen würde :sneaky:

Edit:
Ich hab mir ein paar Hombli Zwischenstecker besorgt.
Mit denen wird es auch nicht besser ausschauen.
 
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Jack-Lee

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@bbike : Man kann als Speicher z.B. ausrangierte Gabelstaplerbatterien nutzen. Die sind auch Blei, aber auf zyklischen Betrieb ausgelegt. Selbst die ausgemusterten reichen als Heimspeicher mehr als aus.

@labella-baron : Normalerweise sagt die Aufschrift aus, wie hoch der Maximalstrom ist. Wenn noch ne "Peak and Hold" Schaltung davor ist, kann der reale Verbrauch auch 5-10x kleiner sein. Dennoch ordentlich, für "nix".
 
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Ich hatte ja überlegt mit der Solarzelle eine Autobatterie als Speichermedium zu nutzen . Aber ich glaube das dies nur eine Notlösung ist .
Da hast Du vermutlich Recht. Selbst im Wohnmobilbereich nimmt man (sofern noch Bleibatterien eingesetzt werden) andere Typen als bei der Autobatterie.
Bei uns reicht die (12V) 95 Ah Batterie (davon 50 Ah nutzbar) für 2 Tage (Kompressorkühlschrank, LED-Licht und Händieladegeräte)
Wenn Du so etwas nicht nur im Hochsommer laden willst, vermute ich, dass Du dafür schon ein "Balkonkraftwerk" brauchst, im Sommer reichen 150-200W Solar.
 
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Man kann als Speicher z.B. ausrangierte Gabelstaplerbatterien nutzen.
Dann aber auf sehr gute Belüftung des Lagerortes achten.
Zumindest die "klassischen' Nassbatterien, die unsere Staplerflotte nutzt, neigen beim Laden zum Ausgasen von Wasserstoff. Wenn man da nicht gut lüftet, kann es zu einer Verpuffung kommen, z.B. wenn man einen Funken mit dem Ladestecker erzeugt.
 
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Eigentlich jede welche mit destiliertem Wasser arbeitet, ich habe irgendwie im Kopf dass ab 13.8V das Gasen beginnt.
ein früherer Kollege hats mal geschafft eine Batterie hochzujagen, er hat wirklich Glück gehabt das er Arbeitskleidung und ne Schirmmütze trug die auch Teile des Gesichts schützten.
 

Jack-Lee

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Wie man Blei-Nassakkumulatoren handhabt, sollte man wissen, wenn man diese als Speicher nutzen will (und die dafür nötige Elektronik auch installier bekommt). Aber trotzdem gut nochmal den Hinweis zu geben.

PS: Wasserstoff entsteht auch schon vorher, aber je voller, desto mehr.
Funfact : Es gibt Nickel-Eisen-Akkus die so gezüchtet sind, dass sie als Wasserstoffgenerator fungieren können. So hat man ein 2:1 "Gerät". Speichert erst Strom direkt und wenn voll, kommt H2 raus. Leider sind diese Zellen nur sehr schwer zu bekommen, meist aus Russland.. und naja, da haben wir schon ein Problem.
 
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