DF Hupe

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Ich schreibe dieses nur "just for information".

Da meine Hupe eher nach Asthma klingt und sie keine hört, wollte ich
a) etwas lauteres haben
und
b) möglichst auch noch Gewichts dabei sparen.

Hier im Forum wurde mal eine besonders kleine und leichte Hupe verlinkt - ich finde es grad nicht wieder. Ich habe sie mir gekauft, sie wiegt nur 150g.
Also mach ich mich an die Arbei die alte Hupe auszubauen.

Überraschung 1: Die DF Hupe ist nochmal 50% leichter als meine Ersatzhupe
Überraschung 2: Das Asthma ließ sich ganz einfach durch leichtes herausdrehen der Stellschraube heilen (so überraschend war das jetzt nicht, sowas hatte ich mir schon gedacht)

Da sie jetzt ausreichend laut ist und nur 95g wiegt, habe ich das Original dringelassen. Zuerst wollte ich den Haltebügel in CFK abformen und erleichtern aber aufgrund des Protestes meiner Partnerin sah ich mich gezwunden, das DF aus dem Wohnzimmer in die Garage zu befördern, also baute ich den original Bügel wieder ein. Der ist ohnehin doch sehr leicht, es lohnt sich kaum.

Fazit: Das DFchen ist schon recht gut optimiert, bei der Hupe ist nicht viel rauszuholen. Die Hupe zieht am Labornetzteil bei 7,8V ungefähr 1,8A. Der Wert kann im eingebauten Zustand wegen anderen Resonanzverhalten etwas abweichen (Die Frequenz ist eingebaut tiefer).
 
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Welche Hupe ist denn im DF verbaut? Ich such auch noch ne leichte Hupe.
50g Mehrgewicht für guten Klang würd ich aber in Kauf nehmen. ;)
 
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Ich weiß leider nicht wie die heißt. Ich denke der Klang ist jetzt OK, ich durfte nicht viel testen, sonst hätte es in der Wohnung Krieg gegeben. Entgültig werde ich das erst später herausfinden.
 
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Aufgrund von "real traffic" tests kann ich jetzt sagen: Die Hupe geht jetzt voll ab, klingt fast so wo eine Autohupe aus den 70er / 80er Jahren im Single-Ton Betrieb. Der Ton ist eingebaut etwas tiefer als offen aufgrund des höheren Strahlungswiderstands. Das läßt sie etwas sonorer klingen. Wer mit dem Begriff "Strahlungswiderstand" nichts anfangen kann, das stammt aus der Physik/Akustik. Ich erklär das gern separat falls Bedarf besteht.
 
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... war auch nur ein allgemeiner Hinweis aus eigener Erfahrung. Ich würde deine Kompetenz NIE anzweifeln :rolleyes:
 
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Ich habe jetzt wohl den Hauptgrund gefunden, warum meine Hupe im DF im am Rumzicken und im "Labor" einwandfrei funktioniert hat. Die normalen 16850er Akkuzellen haben einen zu hohen Innenwiderstand, die Spannung bricht beim Einschwingen der Hupe zusammen. Wenn sie erstmal ertönt, zieht sie knapp 2A aber im ersten Moment eben deutlich mehr. Und dann genau bricht der Akku zusammen.
Ich hatte immer schon einen Akku aus 2 26650er Zellen zusammengelötet, der kam nur nie zum Einsatz weil ich keine vernünftige Lösung für die Befestigung hatte. Das mit dem Klett an der Wand hat mir nicht gefallen. Jetzt habe ich weiterexperimentiert und eine potentiellen Lösung gefunden, den Akku in den Lupine Schacht zu befestigen. Mit diesem Akku geht die Hupe wie Sau. Haut einfach alle weg - so wie es sein soll ;)
 
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Sonst würde ein dicker Elektrolytkondensator auch helfen, er übernähme beim Einschalten der Hupe nämlich kurzfristig den (erhöhten) Strombedarf.
 
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Sonst würde ein dicker Elektrolytkondensator auch helfen, er übernähme beim Einschalten der Hupe nämlich kurzfristig den (erhöhten) Strombedarf.
Hatte ich auch schon überlegt aber für das analoge Gewicht einfach mehr Akku hat nochmal extra Vorteile. Ich bin nur zu geizig mit dem Gewicht. Bei den Einzelzellen konnte ich die Solarkapazität gar nicht richtig nutzen, weil ich manchmal stundenlang mit vollem Akku herumgefahren bin. Wird es dann früher dunkel oder nach ein paar Nachtfahrten wird es dann wieder knapp und weil ich nicht unbedingt elektrischen Schiffbruch erleiden will, lade ich dann doch mal wieder stationär. Ich möchte möglichst ohne stationäres Aufladen auskommen.
[DOUBLEPOST=1566666618][/DOUBLEPOST]
... war auch nur ein allgemeiner Hinweis aus eigener Erfahrung. Ich würde deine Kompetenz NIE anzweifeln :rolleyes:
Du hast schon recht gehabt, da alle meine Akkus klein sind, bis auf einen, hätte ich nicht erwartet, dass die alle mehr oder weniger schlapp machen. Die Rundzellen sind einfach sehr schwach da auf maximale Kapazität optimiert.
[DOUBLEPOST=1566666861][/DOUBLEPOST]Nachtrag: Grundsätzlich funktionierte die Hupe, da ich sie besser eingestellt hatte, auch mit den kleineren Akkus, aber nicht immer. Je nach Lust und Laune ob die Akkus mal grad warm oder teil entladen waren, hat sich die Hupe dann doch immer mal wieder verschluckt. Mit der dicken Batterie scheint das vorbei zu sein :)
 
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:mad: Grrrr .. gestern fing sie wieder an zu zicken, selbst mit dem dicken Akku. Das Problem ist also doch nicht so einfach gestrickt. Ein Teil die Spannung, ein Teil der Einbau. Ursache - Wirkung ist manchmal komplexer als man denkt. Aber es nervt langsam ;)
 
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Schwingt sie denn überhaupt ein? Die Vorspannung mittels Zentralmutter zu verändern hattest Du vermutlich schon längst probiert?

Gruß
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Sie schwingt nicht richtig ein, es kommt ein dumpfer Ton. Wenn man dann ein paar Mal draufdrückt, kommt dann meistens wieder der normale, helle Ton.
 
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Irgendwo (Unkenntnis der Df-Hupe) ist eine Einstellschraube für den Abstand Elektromagnet zum Anker.
Der Magnet zieht den Anker an, der unterbricht den Stromfluss, ohne Magnetfeld schließt der Schaltkontakt wieder usw. der Abstand der Kontakte muss je nach Spannung stimmen:
Festdrehen: der Ton wird immer heller und lauter (Zuviel: der Kontakt öffnet nicht mehr)
Losdrehen: der Ton wird dunkler und leiser (Zuviel: der Kontakt schließt nicht mehr)
Bei einfachen Hupen geht das über die zentrale Schraube an der Membran. Bei besseren ist die Schraube auf der Rückseite.

Gruß
Christoph
 
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Irgendwo (Unkenntnis der Df-Hupe) ist eine Einstellschraube für den Abstand Elektromagnet zum Anker.
Der Magnet zieht den Anker an, der unterbricht den Stromfluss, ohne Magnetfeld schließt der Schaltkontakt wieder usw. der Abstand der Kontakte muss je nach Spannung stimmen:
Festdrehen: der Ton wird immer heller und lauter (Zuviel: der Kontakt öffnet nicht mehr)
Losdrehen: der Ton wird dunkler und leiser (Zuviel: der Kontakt schließt nicht mehr)
Bei einfachen Hupen geht das über die zentrale Schraube an der Membran. Bei besseren ist die Schraube auf der Rückseite.

Gruß
Christoph
Das habe ich schon ungefähr 5x gemacht, wie oben beschrieben. Das Problem ist, auf dem Tisch am Labornetzteil funktioniert sie dann perfekt, im DF eingebaut dann nicht mehr. Und ich stelle die Spannung im Test schon bewußt auf 6-7V um den Spannungsverlust im DF durch Akku und Zuleitung zu simulieren. Trotzden, sobald sie eingebaut ist, funktioniert sie nicht mehr zuverlässig. Da ich eine Spannungsanzeige im DF habe, kann ich sehen, wie weit die Spannung runtergeht wenn man auf den Schalter drückt: Mit dem großen Akku auf ca. 8V, mit allen kleinen auf ca. 7,5V. Also theoretisch müßte sie hupen, ich vermute immer noch meine Theorie mit den sich ändernden akustischen Verhältnissen, die zu einen höheren dämpfung im eingebauten Zustand führen. Wenn ich sie jetzt ausbaue und an die Spannung anschließe, dann funktioniert sie mit Sicherheit wieder.
 

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Dir Hupe ändert ihre Form beim Festziehen der Befestigungsmutter. Am Besten wäre es sie im eingebauten Zustand zu "stimmen". Oder eine neue kaufen...
 
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Dir Hupe ändert ihre Form beim Festziehen der Befestigungsmutter. Am Besten wäre es sie im eingebauten Zustand zu "stimmen". Oder eine neue kaufen...
Ja, das stimmt. Ich habe die Mutter gelockert, was auch etwas geholfen hat. Vermutlich wird es wohl auf neu kaufen hinauslaufen oder weiter justieren. Im eingebauten Zustand komme ich einfach nicht an die Schraube ran - zumindest nicht wenn man die Kontermutter lösen und festziehen will.
 

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Ich kann diese Hupe empfehlen (wenn man denn 12V zur Verfügung hat), wesentlich lauter als die aus Dronten und sparsamer auch 1.5A angegeben 1.2A gemessen (wobei das messen schwierig ist). 125g schwer.
 
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Ich kann diese Hupe empfehlen (wenn man denn 12V zur Verfügung hat), wesentlich lauter als die aus Dronten und sparsamer auch 1.5A angegeben 1.2A gemessen (wobei das messen schwierig ist). 125g schwer.
Wichtig ist auch die Hupe nicht direkt sondern an dieser Metallfahne zu befestigen.
Ohne Fahne kann die Hupe nicht schwingen und der Ton ist erbärmlich leise.

Mit 4 Zellen A123 26650, habe ich bei meiner Hupe kein Problem mit Spannungsabfall.
 
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Wichtig ist auch die Hupe nicht direkt sondern an dieser Metallfahne zu befestigen.
Ohne Fahne kann die Hupe nicht schwingen und der Ton ist erbärmlich leise.

Mit 4 Zellen A123 26650, habe ich bei meiner Hupe kein Problem mit Spannungsabfall.
Das kann ich bestätigen, die Hupe muß schwingend gelagert sein, damit sie hupt und nicht knurrt! 3 uralte 18650 reichen am Stadtrad seit 2 Jahren aus zum sauberen Hupen:daumen: Sonst kommt nix raus, außer Knurren

Der Nikolauzi (seit heute erstmals offiziell mit Velomobil unterwegs, bei der Bikenight in Frankfurt! Deshalb gerade hier angemeldet;) )
 
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