DF-Erfahrungsberichte

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Heute und gestern nach der Schnee/Eispause endlich wieder ein wenig gefahren.

Mir stellen sich ein paar Fragen:
-Wie verändert die hintere Laufradgröße das Fahrverhalten in Kurven?
-Wird der Dämpfer auf´s Laufrad angeglichen ab Werk?
-Erhält das DF durch das größere Hinterrad eine Art Keilform, welche aerodymanisch günstig ist?
-Wie schaut es aus mit der Höhe am höchsten Punkt (26/27,5/28 Zoll?)

Subjektiv empfinde ich, dass das DF mit dem 26er Hinterrad schneller beschleunigt und in Kurven besser/schneller fahrbar/beherrschbar ist.
Würde bei dem tieferen Schwerpunkt auch Sinn ergeben.

Das größere 28er Laufrad hat wohl den stärksten Vorteil im Abrollverhalten.
Man kann zwar nicht so schnell beschleunigen, die Geschwindigkeit bleibt jedoch länger ,,oben" und Erschütterungen fallen leichter aus.

(Übersetzung 36/61v 11-32h und 28mm Reifenbreite sind gleich)

Wie sieht`s aus, hat noch jemand Vergleichswerte oder Erfahrungen?
 
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Gp 4000 bei 26 Zoll und GP5000 bei 28".
Im 28 Zoll aktuell noch Butyl, wird aber noch gegen Foss Schlauch getauscht.

Was hast du für eine Laufradgröße hinten, @Cars10 ?
 
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Also ich bin mit df und 28” schnell bei der wm in England gewesen, ob das jetzt in den Kurven schneller kippt kann ich nicht bestätigen, einstellen in richtige Höhe muss man oder Händler schon selber machen, das geht nicht automatisch ab werk 100%richtig
 
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Laufradgröße hinten
In mein XL #15 (Bj2015) passt ein 30-584. Ich fahre zZ allerdings 47-559, aufgrund der belgischen Straßenbeschaffenheit und weil ich den Contact Urban (4 bar, TL) eine Chance geben will. Evt kommt im Sommer mal der GP in 584 drauf, dann aber auch ProOne vorne.
 
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Also ich bin mit df und 28” schnell bei der wm in England gewesen, ob das jetzt in den Kurven schneller kippt kann ich nicht bestätigen, einstellen in richtige Höhe muss man oder Händler schon selber machen, das geht nicht automatisch ab werk 100%richtig
Genau. Warum sollte das, richtig eingestellt, Nachteile haben. Und bessere Reifen gibts für 622 allemal!
 
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Grr, war gestern sehr gefrustet in der Garage. Schaltwerk will die Kette nicht aufs größte Ritzel bringen.
Hatte Winkelstellschraube (B-Schraube) neu eingestellt, wegen Wechsel von 11-28 auf 11-34. Abstand mehr 8mm als 5mm, sollte OK sein.
Schaltzugspannung korrigiert, da der sich seit Einbau letzter Woche etwas gelängt haben könnte. L- & H-Schrauben überprüft, war genug raum zum schalten.
Dennoch wollte die Kette beim manuellen Drehen der Pedalen nicht aufs 34 Ritzel. Und wenn ich es händisch auflegte sprang die Kette wieder ab. Vermutungen gingen in die Richtung, ob ich zwischen Kassette und Nabe noch einen Distanzring bräuchte, um die Kassette etwas weiter weg vom Radkasten zu bringen.
Heut morgen fuhr ich dann los und dachte, ich probiere mal schalten unter echten Bedingungen, Straße statt Rolle. Siehe da es klappte. :)
Aber ich verstehe nicht warum? :unsure:
 
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Heut morgen fuhr ich dann los und dachte, ich probiere mal schalten unter echten Bedingungen, Straße statt Rolle. Siehe da es klappte.
Unter Last kann sich die Schaltung hinten frei bewegen - ohne Last sitzt sie unten auf und dadurch kommt es zu Schaltungsproblemen. Üblicherweise hinten, aber möglicherweise auch vorne, wenn die Kette dadurch nicht frei nachgeben kann und somit zu kurz zum schalten ist. Vielleicht war es das.
 
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Ja, das war Teil meiner Theorie. Allerdings war das Schaltwerk bereits auf dem vorletzten Ritzel, also am Aufsetzpunkt vorbei.
 
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Ich hab mir die von @Kid Karacho gerne verbaute GoPro Halterung für Lampen an mein DF XL gepackt. Ein Bild zur Halterung gibts bei @BorisD im Fotoalbum. In einem anderen Faden werden die Materialien erklärt. Ich habe statt der zwei 25mm Magnete vier 20mm Magnete verbaut. Da der Milan zwischen den Hubeln mehr Platz hat als das DF XL, ist die von iShoxs mitgelieferte lange GoPro Schraube am DF XL hinderlich (stößt an der Karosserie an), und man sollte eine kurze GoPro Schraube verwenden (4-5cm Gesamtlänge).

@bike_slow Du hast so eine Halterung ja auch am DF XL verbaut, hast Du da auch Probleme mit der langen GoPro Schraube?

Kennt jemand eine Kabeldurchführung mit abdichtenden Gummilippen, die ich ggfs in die Wartungsklappe einbauen kann und die (halbwegs) wasserdicht ist? Gerade mit geschlossener Haube wäre das Kabelgedöns unpraktisch (oder man müsste es hinten durch die Lüftungsöffnung führen und den Akku im Gepäckfach ablegen.
 
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So, ein Update zu den Schaltungsproblemen mit dem vorderen Umwerfer. Des Rätsels Lösung war das Drehen des Adapters (an dem die Schelle befestigt ist) um 90°, so dass das Schaltwerk eine Stufe näher an den Kettenblättern ist (Es war maximal weit weg, jetzt ist es eine Stufe näher). Nun schaltet es ohne Probleme, sogar im Stand und ohne Fahrer. Es hat nur ein bisschen Feinjustage der Zugspannung an Gripshiftschalter und Umwerfer benötigt (der Shimano 105er hat da eine kleine Madenschraube zur Zugvorspannung), sowie minimaler Einstellung der Begrenzerschrauben.

In der ursprünglichen Position hat weder ein Schrägstellen des Schaltwerks noch eine Positionsänderung des Umwerferstabes oder eine Positionsänderung des Schaltwerks auf dem Umwerferstab etwas gebracht. Abstand zwischen Umwerferblech und Kettenblatt ging nicht kleiner, sonst kollidiert das Querblech des Umwerfers mit den Zähnen.

Bin ich froh dass ich mich wieder dem Fahren zuwenden kann :). Danke an alle die mit Ratschlägen geholfen haben sowie dem telefonisch Tipp von @Hansdampf mit der Drehung des Adapters!
 
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Ich bekomme die Schaltung beim neuen DF nicht korrekt eingestellt.

Das Problem ist, dass die Schraube für den inneren Anschlag, das müsste im Bild die links vom Zug sein, absolut keinen Effekt hat. Der Käfig liegt so platt am Radkasten, dass das Getöse fürchterlich ist.

1614884154150.png

Die mittlere Schraube, die für den Rollenabstand zur Cassette, funktioniert, und die im Bild rechte untere Schraube, für den äußeren Anschlag, sollte auch tun. Ich kann alle 11 Gänge schalten, aber nur unter Krach. Bei der ersten Testfahrt hatte ich beim Beschleunigen immer lauter werdende Geräusche, ohne Druck ging es.

Aktuell ist meine Sorge erstmal der am Carbon anliegende "Berggang" auf dem größten Zahnrad und wie ich den Schaltarm von dort wegbekomme.
 
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Idee ohne richtige Ahnung: Schwinge verdreht? So im Uhrzeigersinn von hinten gesehen? Dann steht der Schaltwerkarm nicht mehr auf 6 Uhr sondern auf halb sieben. Und schleift am unteren Radkasten.
 
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Davon gehe ich mal schwer aus. Das Teil ist niegelnagelneu, da habe ich noch nichts dran rumgefummelt. Es sei denn Rumänien...

Zugegebenermassen habe ich keine Idee, wie man die Schwinge verdrehen könnte. Die Schwinge wird hinter dem Sitz in zwei Lagern gehalten - das ist nicht verdrehbar. Oder missverstehe ich Euch?
 
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Schaltauge schief eingeklebt (verbogen beim UP)?
Evt ein Distanzring zwischen Kassette und Nabe um erstere dichter zur Schwinge zu bekommen?
 
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Wenn der Schaltarm das Carbon berührt ist das Schaltauge möglicherweise nicht ganz gerade. Weiterer Test: Schalten alle Gänge gleich präzise? Wenn nein ist das ein weitere Hinweis auf ein (leicht) verbogenes Schaltauge.
Therapie: Imbusschlüssel in die Schaltwerksbefestigungsschraube stecken und in deinem Fall sehr wahrscheinlich vorsichtig nach oben (ja oben!!!) drücken. KEINE GEWALT ANWENDEN. Das Schaltauge ist recht weich und du benötigst dafür nur sehr wenig Kraft.
 
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bei meinem neues df xl war des gleiche nach 100km hat des nur gerasselt und machte ärger und der letzte gang ging nicht mehr rein. resultat war verbogerne schaltauge sanft gerade gedrückt und jetzt läuft es perfekt wie am anfang
 
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