• Ich möchte eindringlich darauf hinweisen, dass Diskussionen, die sich um die Corana-Krise drehen, ausschließlich im folgenden Faden diskutiert werden: Corona-Diskussion. User, die in anderen Themen damit anfangen / sich beteiligen, werden ohne weiteren Hinweis beurlaubt. Ich habe keine Lust, in zig Themen potentiell kontroverse Corona-Diskussionen zu lesen und ständig irgendwo einschreiten zu müssen ... - Reinhard -

Alles Rund ums Velomobil Velayo

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Kann mich da anschließen. Traktion ist i.d.R. genug. Bei starkem Antritt, besonders wenn es nass ist, rutscht es aber schon mal kurz durch. Das erinnert einen dann an eine knieschonendere Fahrweise. Linkskurven sind auch ein Traktionskiller, wenn zackig gefahren, da das Velayo dann das Antriebsbeinchen hebt.

Meins kann übrigens besichtigt und gekauft werden. Vielleicht schaffe ich es ja die Tage mal, das offiziell einzustellen.
Ich komme leider ebenso wenig dazu mein Velayo zu fahren, wie ich in letzter Zeit hier zum schreiben komme, was auch der Grund für die Verkaufsabsicht ist.

LG
Max
 
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Hallo an euch Velayobesitzer
Gibt es zufällig einen im Raum Karlsruhe, um mir mal solch ein Gefährt in Real anschauen zu können oder auch ggf probezusitzen?
Viele Grüsse aus Karlsruhe
 
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Ich bin mit dem Zug zu Elmi (hier im Forum) und habe dort das Velayo zur Probe gefahren. Vielleicht hat er das Vorführfahrzeug noch und Du kannst mit ihm einen Termin ausmachen. Von KA ist es ja nicht mehr so weit nach Hüfingen am Rande des Schwarzwaldes.
 
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Und ich wohne ca. 30km vor Elmi (Spaichingen) von Karlsruhe aus gesehen. Ich weiß, das ist nicht "umme Ecke" von dir, du wärest aber trotzdem willkommen.


Viele Grüße


Jürgen
 
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Hallo Karlsruhe,
ich habe ein Velayo - wohne in Karlsruhe in der Innenstadt. Du kannst das gerne mal anschauen und (bei passender Körpergröße) auch probesitzen.
Bei Interesse bitte PN.
Grüße, Helge
 
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Hallo Jürgen und Wickie
Danke für die Angebote aber Helge ist natürlich quasi "um die Ecke". Habe gleichzeitig in ihm einen erfahrenen und kompetenten VM & Liegeradfahrer gefunden, der mir das Velayo und seine Eigenheiten näher brachte. Deswegen noch einmal herzlichen Dank für den netten Empfang und die Zeit, die du dir genommen hattest.
 
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Ca. 1200 km mit dem Velayo (Teil 1)

Nachdem ich jetzt seit mehr als einem Jahr als ziemlich stiller Leser von Euren Erfahrungen profitiert habe, ist es an der Zeit, auch mal eigene Erfahrungen zu posten. Nach einer Probefahrt mit Leiba-Cargo, Milan GT und Velayo im Juli 2012 bei Elmar in Hüfingen wollte ich zunächst einen Milan gebraucht kaufen, war aber schon weg, als ich nachfragte. Dann entschloss ich mich, ein Velayo zu bestellen, wenn es – wie von Marcus zunächst angedacht - eine Pinion 1.18-Variante geben sollte. Aber ich wollte dann einfach nicht länger warten und habe bei einem Angebot eines gebrauchten Velayo (weiß mit blauen Streifen) im Januar 2013 zugeschlagen, das ich dann per Autoanhänger aus Kiel nach Berlin überführt habe. Die Jahreszeit, die fehlende Fitness und die fehlende freie Zeit hat eine Überführung per Muskelkraft verhindert.

vel_white_im_schnee.jpg


Da es nicht meine Wunschausstattung hatte, wollte ich die Bestellung des P1.18-Velayo dennoch aufrecht erhalten, da ich das gebrauchte dann auch interessierten Freunden ausleihen könnte. Leider hat Marcus die Entwicklung später gestoppt und bot das Velayo dann doch nicht mehr mit Pinion-getriebe an. Dennoch habe ich im Oktober ein zweites Velayo mit 3x9 Kettenschaltung, Elektropaket (Blinker und Licht) und in Wunschfarbe blutorange übernommen. Jetzt fahre ich meistens mit dem roten (ca. 33 kg) statt mit dem im Hintergrund stehenden silbernen (ca. 2600 kg) Fahrzeug zur Arbeit…

vel_rot_hülle_eis_01.jpgvel_rot_vorne_small.jpgvel_rot_schraeg_hinten_smal.jpgvel_rot_vor_T5_02_small.jpg

Im Februar lag teilweise noch Schnee und Eis auf den Straßen und das wurde mir gleich bei der ersten Ausfahrt des gerade ersteigerten gebrauchten Velayo zum Verhängnis. Auf einer Eisplatte ist mir so unvermittelt das Hinterrad ausgebrochen, dass ich den Überschlag nicht verhindern konnte: Helm kaputt. Zwei Tage Kopfschmerzen. Am Velayo Seite verkratzt und Rücklichthalterung verbogen, sonst alles ganz geblieben. Auch der integrierte Überrollbügel hatte schlimmeres verhindert. Auch ohne Gurt bin ich nicht aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Seitdem habe ich mir aber geschworen, dass ich nicht mehr bei Schnee und Eis fahren werde. Auch habe ich mir kürzlich profilierte und bei Regen besser haftende Reifen aufgezogen und bin lieber etwas langsamer. Der Tausch der Verkleidungsseite hat etwa 1000 Euro gekostet, sonst ist nicht kaputtgegangen.

Die optionalen Blinker habe ich beim gebrauchten Velayo schnell vermisst, da ich es am Anfang relativ schwierig fand, für die Handzeichen eine Hand von der Panzerlenkung zu nehmen. Allerdings lenkt sich das neue Velayo auch etwas besser als das gebrauchte, vielleicht ist der Lenkungsdämpfer nicht mehr in Ordnung. Für den Batterieanschluss habe ich mir ein Verlängerungskabel fürs IXON-IQ gebaut, da die Befestigung des Akkus am ansteigenden Rahmenmittelrohr ziemlich ungünstig ist: Der Akku rutscht gerne nach unten und das Kabel diskonnektiert, und das merkt man nicht immer. Auch ist das anbringen des Akku mit dem Klettband bei kurzem Kabel mühsam (Arme zu kurz). Jetzt liegen zwei Akkus links in der am Rahmen befestigten Seitentasche.
 
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ca. 1200 km mit dem Velayo, Teil 2:

Der Arbeitsweg führt mich in den Berliner Wedding, dort ist eigentlich keine Straße aufgrund des Verhaltens der Autofahrer VM-tauglich, wenn man nicht dauerhaft 60 bis 70 km/h fahren kann. Die Radwege sind leider rar und meistens unbrauchbar (Scherben, Wurzelaufbrüche, zugeparkt etc…). Schade, denn der erste Teil des Arbeitswegs ist wunderschön mit für den Autoverkehr abgesperrter Straße mit gutem Belag. Also Versuch mit einer mobilen Garage: Ich habe mir einen Deckelanhänger gekauft, der in der Nähe einer S-Bahnstation stehen sollte. Damit könnte man das VM auch in den Urlaub mitnehmen. Das Velayo passt da genau rein, der Hänger ist abschliessbar (aktuell steht er im Winterquartier in der Tiefgarage). Das hat eigentlich ganz gut funktioniert, aber leider muss man sich in Berlin um Vandalismus und Diebstahl Sorgen machen, und ich hatte auch nicht immer Lust, den Anhänger alle 2 Wochen umzuparken (was vorgeschrieben ist, wenn er auf einer öffentlichen Straße abgestellt wird). Aber für alle, die eigentlich einen für das VM zu langen Arbeitsweg haben und evtl. das VM mit in den Urlaub nehmen wollen, wäre das vielleicht eine Alternative, bevor das VM ganz aufgegeben wird….
vel_anhaenger_2_small.jpg

Da die direkte Strecke auch durch den Grunewald führt und zu später Stunde auch Wildschweinrotten gerne mal den Weg kreuzen können, habe ich auch eine alternative Strecke durch Wohnstraßen getestet, die mich in die Nähe einer U-Bahnstation führt. Ich habe mir dort einen Tiefgaragenplatz von privat gemietet. Ca. 15 km fahre ich VM, dann U-Bahn bis in den Wedding. Damit geht es ganz gut. Davor hatte ich noch bei einer Parkhauskette angefragt, ob man das VM in der Tiefgarage parken dürfte, wenn man Dauerparker ist. Das wurde nicht gestattet, da – so die Begründung - für das VM keine KfZ-Haftpflichtversicherung besteht.
Ich fahre in der kalten Jahreszeit mit dem Regenkragen, so dass nur der Kopf rausschaut. Das Versatile-Dach habe ich nicht geordert und vermisse es bisher auch nicht. Ein Multifunktionstuch hält die Ohren warm, als Helm habe ich folgenden entdeckt:
Bell-Segment-Helmet-900x854.jpg
Der Sitz ist ziemlich flach eingestellt und der Kopf deshalb nahe am Nachlaufkörper, da hat mich ein hinten spitzer Rennradhelm gestört. Bei Nieselregen oder Regen muss ich die Scheibe am Velayo wegnehmen, sonst sehe ich nichts. Bewährt hat sich eine Weste mit vielen Taschen vorne für den Kleinkram (Schlüssel, Mobiltel, Geldbörse, BVG-Karte). In der U-Bahn ziehe ich dann noch eine Regenjacke über, damit man nicht so sieht, wie verschwitzt ich bin.
weste_schoeffel.jpg
Sehr zufrieden bin ich mit den Scheibenbremsen. Auch bei Regen hervorragende Bremswirkung, aber bei Regenwetter sind die Slicks bei Vollbremsungen überfordert, wie sie immer wieder bei Rechts-vor-links-Kreuzungen notwendig werden. Ich habe dann für die kalte Jahreszeit auf Marathon Racer EVO HD gewechselt und bin damit sehr zufrieden. Die Michelin-Slicks hatten einige tiefe Schnitte, und ich hatte großes Glück, dass ich bisher keinen Platten hatte.
Während der Schlauchwechsel bei den frei zugänglichen Vorderrädern unkritisch ist, müssen bei der Hinterradlenkung das Kugelgelenk der Panzerlenkung (ist nur ein Sicherungssplint) und die Hinterradaufnahme an einer Seite (zwei Inbusschrauben) gelöst werden. Deshalb habe ich mir ein paar GAADI-Schläuche zugelegt (offener Schlauch mit zwei Enden, gibt’s auch in 26´´), damit ich bei einem Platten nicht groß rumschrauben muss und bei eingebautem Rad den Schlauch wechseln könnte. Den kaputten Schlauch würde ich im Falle einer Panne zerschneiden.
Velayo auf  Nordlichtertreffen 7 hinterrad.JPGGaadi_schlauch.jpg
Als ich bei Marcus war, durfte ich sein Pinion-Velayo-Prototypen probefahren. Es regnete stark, Marcus hatte Slicks drauf, also ideale Bedingungen zum Testen der oft bemängelten Traktion des Velayo. Die Traktion des Pinion-Velayo (Antrieb auf beide Vorderräder) war bei Nässe schon beeindruckend, die Schaltung ist super und man kann auch im Stand schalten. Die Übersetzungsstufen sind schön gleichmäßig und sequentiell geordnet und nicht durcheinander wie bei der Kettenschaltung. Es macht ein wenig Krach beim Treten (so ein mahlendes Geräusch), aber ich fand das – im Gegensatz zu Marcus – nicht störend. Marcus hat die Entwicklung wegen der Kosten (+ mind. 1500 Euro), des Gewichts (+ 2 kg) und wohl auch wegen der Geräuschentwicklung gestoppt. Wenn es angeboten worden wäre, hätte ich es wahrscheinlich bestellt.
Bei dem ersten Velayo habe ich Drehgriffe, bei denen ich im Sommer oft Probleme mit Schweißhänden und rutschigen Griffen hatte; am roten Velayo habe ich Lenkerendschalthebel, die wesentlich besser sind. Irgendwann werde ich auch das erste Velayo auf Lenkerschalthebel umrüsten…
Ich suche gezielt nach Nebenstraßen ohne Radweg, sehr gut finde ich die Radstreifen im Südwesten von Berlin. Ich fahre deutlich schneller als mit dem Faltrad, es gibt nur wenige Rennradler, die auf freier Strecke mit dem Velayo mithalten können, obwohl ich nur mäßig trainiert bin. Hier wird das Velayo ziemlich unterschätzt. Allerdings benötigt das Drumherum (Vorbereitung bis man losfahren kann, abstellen in der Tiefgarage, Umstieg in U- oder S-Bahn, Umwege für VM-taugliche Streckenführung) auch Zeit, so dass ich in der Summe auf dem Arbeitsweg kaum schneller bin als zuvor mit dem Faltrad. Aber es macht viel mehr Spaß! Und ich fahre auch bei Regen und bis vor kurzem auch in der kalten Jahreszeit. Das VM lasse ich aber stehen, wenn ich dafür nicht genug Zeit habe, bei Schnee / Eis und wenn – wie leider aktuell - die Dusche am Arbeitsplatz kaputt ist.
Das Gepäckfach ist relativ groß, aber man muss kleine Päckchen packen, die zwischen den Gitterstreben durchpassen. Der Sitz muss dazu nach vorne geklappt werden. Die Sitzarretierung finde ich etwas unpraktisch und benötigt zum sicheren Einrasten eigentlich eine gute Sicht auf die Nut, in die die Bolzen an den Schienen eingehängt werden (schwierig bei Dunkelheit).
Die Reaktion von Autofahrern ist ganz überwiegend freundlich, bisher wurde ich nicht geschnitten oder gefährlich überholt, ich werde auch oft von Passanten angesprochen, und die Resonanz ist durchweg positiv. Von der Polizei wurde ich noch nicht angehalten, obwohl ich schon sehr oft einer Polizeistreife begegnet bin.
Mit dem Auto verfahre ich rund 120 Euro an Sprit im Monat für den Arbeitsweg, fürs VM zahle ich knapp über 60 Euro Miete für die Garage. Dauerkarte für öff. Verkehrsmittel habe ich sowieso. Pro Tag verliere ich etwa 1 bis 1,5 Stunden auf dem Weg zur / von der Arbeit mit der Kombination VM / U-Bahn gegenüber der Autofahrt, wenn kein Stau ist. Dafür haben sich ein paar auffällige Blutwerte normalisiert, über das Gewicht führe ich nicht Buch, aber ich habe bestimmt schon das eine oder andere Kilo verloren. Inzwischen komme ich mir etwas bescheuert vor, wenn ich für < 80 kg (ich und Klamotten), die bewegt werden müssen, über 2,6 to (VW-Bus T5) bewege. Leider muss ich derzeit pausieren, da ich es mir auf der Arbeit nicht erlauben kann, verschwitzt zu sein (Dusche kaputt).

Mein subjektives Fazit zum Velayo:
Pluspunkte:


  • 1. Aufgrund der Größe wurde ich bisher nicht übersehen, was m. E. bei unerwartet niedrigen Fahrzeugen wie den schnellen VM durch die selektive Aufmerksamkeit von Autofahrern eher möglich ist. Autofahrer halten respektvoll Abstand. Sitzposition so hoch wie in einem typischen PKW.
  • 2. Bodenfreiheit.
  • 3. hohe Fertigungsqualität und excellente Unterstützung durch MvdW.
  • 4. Design (polarisiert, deshalb auch als Minuspunkt aufgeführt).
  • 5. Sehr gute (Scheiben-)Bremsen!
  • 6. sehr leise aufgund der kurzen Antriebskette, komplett vor der Witterung geschützter Antrieb.
  • 7. viel Platz für Gepäck.
  • 8. Alu-Space-Frame: Anbauten von Navi / Handy etc sind einfach zu lösen.
  • 9. Sinnvolles Zubehör (Regenkragen, Stoffgarage, Blinker, Beleuchtung, Werkzeug- und Trinkflachenhalter am Rahmen, am Rahmen befestigte kleine Seitentaschen für Akkus).
Minuspunkte:

  • 1. Sitzarretierung fummelig.
  • 2. Design (polarisiert, s.o.).
  • 3. Schlauchwechsel bei Panne am Hinterrad relativ aufwendig (aber Lösung: GAADI).
  • 4. Schaltung schlecht zugänglich bei erforderlicher Nachjustierung (eine Wartungsklappe wäre schön).
  • 5. Groß (Mitnahme in der Bahn / S-Bahn nicht möglich, passt nicht in jedes Auto, auch ein T5 mit kurzem Radstand ist zu klein, Lösung: Anhänger).
  • 6. Für moderne VM relativ schwer (ca. 32-33 kg mit Licht- / Blinkerpaket).
  • 7. Traktion bei einseitigem Vorderradantrieb bei Nässe, in Linkskurven und beim Anfahren eingeschränkt. Im Alltagsbetrieb aber – wenn es mal rollt – kein Problem. Problematisch finde ich das Fahrwerkskonzept bei glatter Fahrbahn, da das einzige lenkende Hinterrad ausbrechen kann und diese Situation von ungeübten Fahrern kaum zu kontrollieren ist.
  • 8. Wendekreis relativ groß.
  • 9. Für manche (nicht benutzungspflichtige) Radwege zu breit.

Allen eine gute Fahrt,


Eckart
 
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Danke für Deinen Super Bericht!
Habe Dein rotes Velayo (#42) kurz vor Fertigstellung schon bewundert als ich mein Gelbes (#41) abgeholt habe.
Ich kann Deine Eindrücke betätigen, auch wenn ich eine andere Schaltung habe: Schlumpf mit 2 Kettenblätter.
Bin froh, dass ich die Schlumpfschaltung habe: Bei Anfahren und steilen Bergen: 1A.
Ich habe auch das Versatile-Dach. Bei Regenfahrten finde ich das immer ziemlich hilfreich.
Ich fahre hauptsächlich auf der Strasse, da die Radwege bei uns meist sehr schmal sind oder man am Ende (Engstelle) nicht weiter kommt.
Reifen- und Schlauchwechsel habe ich noch nicht durchgeführt. Habe schon etwas Bammel davor. Aber den Trick mit dem offenen Schlauch muss ich mir merken. :)

Wünsche Dir weiterhin sichere und unfallfreie Fahrt.
 

Marcus von der Wehl

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Hallo Forum,

nachdem ich etwas früher als erwartet Vater geworden bin
und inzwischen mit unserer Tochter Yuna schon erste Schritte der Gewöhnung an Muskelkraftfahrzeuge unternommen habe :):
DSC_6205.jpg
habe ich jetzt "festgestellt", dass ich noch das Vorführfahrzeug, das bei Elmi stand, zum Verkauf anbieten kann!

Das Fahrzeug ist praktisch neu (14 Monate, <500km),
und wurde von mir in Bezug auf einige Details noch auf den aktuellsten Stand gebracht (zB Tenax-Knöpfe zur Dachbefestigung)
Die Ausstattungsliste findet sich hier:
AusstattungslisteVorführfahrzeug.JPG
Der Verkaufspreis liegt €500 unter dem Neupreis, d.h. €6500 statt €7013
Bilder vom Fahrzeug finden sich auf der Velayo-Homepage unter dem Reiter Ausstattung/Preise:
das Fahrzeug war das "Model" für die Versatile-Dach-Fotos und die Fotos der integrierten Elektrik.

Bei Interesse bitte eine kurze Email schreiben an marcus.von_der_wehl@fortschritt-fahrzeugbau.de
(siehe auch Vertrieb/Kontakt auf der Velayo-Homepage).

Schöne Grüße,
Marcus
 

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Hallo Marcus,

herzlichen Glückwunsch zum süßen Töchterchen.

Ich würde den Gesichtsausdruck als kritisch aber interessiert deuten.

Viel Erfolg weiterhin mit Deinem Velomobil-Projekt.

LG Winni
 
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Moin Marcus,
herzlichen Glückwunsch !!
Yuna scheint sich schon Gedanken um das Verbesserungspotiential des Dreirades zu machen ;)
 
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Hallo Marcus,

herzlichen Glückwunsch zu deiner süßen Tochter! Und Yuna, herzlich Willkommen!!!
 
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Moin Marcus,

herzlichen Glückwunsch Dir und Christina. Genießt jede Minute eurer Zeit mit Yuna, ihr glaubt gar nicht wie schnell das geht und die süßen Kleinen dann plötzlich groß sind.


Viele Grüße


Jürgen
 
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Hallo WickieWacker,

die Angst vor dem Schlauch- bzw. Reifenwechsel kann ich Dir nehmen: Ich hielt mich bislang für handwerklich talentfrei - bis ich mein Velayo bekam. Das ist jetzt zweieinhalb Jahre her. Ich wechsle jährlich zweimal. Im Frühjahr auf Slicks, im Herbst auf Profilräder. Es geht auch am Hinterrad ganz gut, wenn man einen Ständer hat, auf dem man das Fahrzeug auf einer einigermaßen angenehmen Arbeitshöhe "aufbocken" kann.
Darüberhinaus habe ich mittlerweile einen Schaltzug ersetzt, den Umwerfer neu eingestellt, Achten aus den Laufrädern entfernt und neulich auch eine gebrochene Speiche ersetzt. Man glaubt gar nicht, was man alles kann, wenn man muss bzw. will.
Nur Mut also!

Und allen Velayo-Fahrern (und den anderen Velomobilisten natürlich auch) ein schönes Fest!
 
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Hi Daniel,

ich dachte, ich fahre und fahre und fahre, wie mit meinem Rennrad.

Jetzt muss ich mich gefasst machen auf
... einen Schaltzug ersetzt, den Umwerfer neu eingestellt, Achten aus den Laufrädern entfernt und neulich auch eine gebrochene Speiche ersetzt. ...
Aber Deine mentale Unterstützung ist super! Danke Dir!

Ich wünsche allen hier im Forum FROHE WEIHNACHTEN und einen sicheren Rutsch ins Neue Jahr!

Vielleicht klappt das auch mal mit einem Velayo-Treffen in 2014. :)
 
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Keine Sorge, wenn Du keine solchen Dummheiten mit dem Fahrzeug anstellst wie ich, wirst Du auch damit fahren, fahren und fahren...

Ich habe es übrigens noch keine Minute bereut, mein rotes Schätzchen angeschafft zu haben, im Gegenteil: Jede Minute damit ist ein Genuß! (Selbst die Basteleien machen Spaß).

Allzeit Gute Fahrt!
 

Marcus von der Wehl

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Hallo zusammen!
vielen Dank für die netten Glückwünsche zur Geburt von Yuna:
Christina und ich geben uns wirklich alle Mühe die Zeit jetzt so intensiv wie möglich zu erleben und Yuna hilft uns - vor allem nachts!
:)

Und wenn sie dann doch mal schlafen will, dann komme ich auch zum Konstruieren.
Ganz nach dem Motto unserer Vermieterin im Sommerurlaub in Italien: "Just stay elastic (->flexible)!"

Schöne Weihnachten,
Marcus

P.S.: Das Vorführfahrzeug ist im übrigen verkauft.
 
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Hallo,

...Schlauch- bzw. Reifenwechsel... Es geht auch am Hinterrad ganz gut, wenn man einen Ständer hat, auf dem man das Fahrzeug auf einer einigermaßen angenehmen Arbeitshöhe "aufbocken" kann.
arrggghh - diese Hinterradlenkung. Das muss ich mir mal live ansehen, wie das mit dem Reifenwechsel gehen soll. Wenn das HR wenigstens einseitig aufgehängt wäre... Was machst Du bei ner Panne? Ständer und Bock schleppst Du doch nicht auch noch mit?
Oder hattest Du Glücklicher den Fall noch nicht? Meinen letzen Platten hinten hatte ich 5 min vor dem Massenstart zum Oilebollentocht 2012. Ich bin zwar als letzter, trotzdem noch rechtzeitig losgekommen.

Gruss Christian
 
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Hallo:
arrggghh - diese Hinterradlenkung. ...wie das mit dem Reifenwechsel gehen soll. Wenn das HR wenigstens einseitig aufgehängt wäre... Was machst Du bei ner Panne?
Als Ersatzschlauch nehme ich den offenen GAADi-Schlauch (Schlauch mit zwei Enden, s.o. #128), damit muss das Hinterrad gar nicht ausgebaut werden.
Wenn auf *einer* Seite die Hinterradaufnahme gelöst ist und nach Entfernen des Sicherungsplints die Lenkstange am Kugelkopf ausgehängt wurde, kann das *unbeladene* Velayo trotzdem auf dem Hinterrad stehen, dann können ein geschlossener Schlauch und der Mantel ausgebaut werden. Bei meinem ersten Reifenwechsel habe ich auch keinen Hocker oder ähnliches zum Aufbocken gehabt und hab es trotzdem hingekriegt, und ich bin definitv nicht der geübte Schrauber.
Die Hinterradlenkung hat doch auch Vorteile: kurze Kette und theoretisch Frontantrieb auf beiden Rädern. Die verbesserte Traktion des Pinion-Prototypen (Antrieb auf beide Räder) fand ich schon beeindruckend!

Grüße,

Eckart
 
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