3D-CAD-Modelle von Velomobilen

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Daher hab ich mir einen etwas größeren xy core gebaut. Der Kossel Abklatsch mit seinen 200mm Bauraum Durchmesser reicht für vieles, aber selten für Formen. Der neue kann 600x600x400mm
 
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Ist es hier wichtig, ein wenig verzerrendes Objektiv zu benutzen? Von der Panoramaphotographie weiss ich, dass Bilder mit 50 mm Objektiv viel leichter zusammenzusetzen sind, als z.B. 24 mm oder gar 16 mm.

Nicht das ich wüsste. Wie gesagt, wir nutzen AgiSoft zur Verarbeitung unserer Drohnenbilder (Orthomosaik, 3D Punktwolken, DSM).

Aber hier gibt es ein paar gute Tipps: https://www.agisoft.com/pdf/tips_an...e Tips - Equipment and Shooting Scenarios.pdf
 
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Ist es hier wichtig, ein wenig verzerrendes Objektiv zu benutzen? Von der Panoramaphotographie weiss ich, dass Bilder mit 50 mm Objektiv viel leichter zusammenzusetzen sind, als z.B. 24 mm oder gar 16 mm.
Viele RAW-Konverter oder auch Lightroom haben Korrekturprofile für diverse Objektivmodelle integriert. Da reicht dann ein Klick und das Bild ist entzerrt. Funktioniert natürlich am besten mit Festbrennweiten oder (Weitwinkel-)Zooms in den Endanschlägen. Ohne integriertes Entzerrprofil lässt sich das auch manuell einstellen.

Bei Panoramaaufnahmen kommt noch die mehr oder weniger korrekte Einstellung des Nodalpunkts des verwendeten Objektivs am Stativkopf dazu.

Um Fotos fürs 3D-Rendering eines Velomobils zu erstellen, würd ich einige Meter Abstand und ein Objektiv zwischen 35 und 85mm verwenden. Dann grätscht dir nicht die perspektivische Verzerrung dazwischen.
 
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Gear7Lover

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Naja, Objekte die nicht flach bzw. "unendlich" weit weg sind werden immer entzerrt werden müssen. Die Software muss das können, darum braucht es ja auch viele Bilder.
Wie ists denn mit der Skalierung? Muss ich ein Metermass dranpappen oder woher weiss die Software wie gross das Objekt ist?
 

dendrocopos

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Viele RAW-Konverter oder auch Lightroom haben Korrekturprofile für diverse Objektivmodelle integriert.
Ja, und dann müssen sie wahrscheinlich die Objektivdaten aus der Exif-Info lesen. Die Frage ist wohl, ob mit ausreichend Bildern einfach ein Profil erstellt wird. Mit hunderten von Bildern hat man ja Info im Überschuss.
Das fällt ja in diesem Falle weg, da man sich ja hier selbst bewusst bewegt. Bloss das VM sollte man dann nicht bewegen.:sneaky:
Wie ists denn mit der Skalierung?
Sollte man doch immer noch hinterher machen können, einfach das ganze mit Faktor x multiplizieren.
 
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Es gibt eigentlich immer was passendes. Sei es der Reifendurchmesser, Schraubengröße, Innenbreite des Einstiegs an einer bestimmten Stelle. Das Problem ist definitiv lösbar.
 
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Kreppband nehmen, mit Hilfe von Stift und Zollstock/Lineal/etc. Striche aufmalen und dann aufkleben? Machen die Tatort-Jungs auch so ähnlich... ;)
 
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Ja, und dann müssen sie wahrscheinlich die Objektivdaten aus der Exif-Info lesen. Die Frage ist wohl, ob mit ausreichend Bildern einfach ein Profil erstellt wird. Mit hunderten von Bildern hat man ja Info im Überschuss.
Das Objektivprofil wird soweit ich div RAW-Konverter und Lightroom kenne, nicht "automatisch" aus diversen Bildern errechnet. Es ist entweder bereits in der Software integriert, oder nicht. Bei Software-Updates kommen eventuell noch neue Objetivprofile dazu.
 
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Gibt es eine Vorgabe? Also in Augenhöhe drumrum und alle 15° ein hochauflösendes JPEG >5 mB, dazu die Offenlegung der Objektiv-Daten?
Dann sollten dir die Interessenten lieber einen vollen Stick schicken oder eine Dropbox aufmachen.
 
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Ich werde nur einen Datensatz von einer Person rechnen können, denn das Ganze ist auch nicht einfach mal schnell nebenbei gemacht. Und wie ich nun bereits mehrfach geschrieben habe, habe ich keinerlei Erfahrung was die Objektfotografie für AgiSoft angeht. Wir nutzen die Software für andere Zwecke. Aber in der Anleitung, welche ich weiter oben verlinkt habe, sind die wichtigsten Tipps zusammengefasst.

Und per Dropbox bitte...

@Schaltnix Hat bei den Fotos bzw der Berechnung Vorrang.
 
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Das Objektivprofil wird soweit ich div RAW-Konverter und Lightroom kenne, nicht "automatisch" aus diversen Bildern errechnet. Es ist entweder bereits in der Software integriert, oder nicht. Bei Software-Updates kommen eventuell noch neue Objetivprofile dazu.
Ja, AFAIK kommen aus den EXIF-Daten nur die Brennweite und der Name des Objektivs.
Naja, Objekte die nicht flach bzw. "unendlich" weit weg sind werden immer entzerrt werden müssen. Die Software muss das können, darum braucht es ja auch viele Bilder.
Ich glaube nicht, dass die Entzerrung ein großes Problem ist, auch wenn das Objektiv unbekannt ist. Erstens dürften viele Objektive hinreichend ähnlich sein, wenn man die Brennweite kennt. Zweitens tritt Verzerrung doch v.a. am Rand auf; d.h. wenn man viele Bilder mit viel Überlapp hat, wirft man einfach die Ränder weg und skaliert die Mitten so, dass alles zusammen passt. Oder?
 
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Zweitens tritt Verzerrung doch v.a. am Rand auf...
Nö, die Verzerrung geht meist über den gesamten Bildbereich. Einige Objektive haben eine kissenförmige Verzerrung, andere eine tonnenförmige Verzerrung, bei anderen ist sie wiederum wellenförmig (Kombination aus tonnenförmig im mittleren Bildbereich und kissenförmig zum Rand hin).

Verzeichnung3.png


Bei Zooms wechselt über den Zoombereich in der Regel die kissenförmige Verzerrung im "Telebereich" in eine tonnenförmiger Verzerrung im "Weitwinkelbereich". Irgendwo in der Mitte des Zoombereichs ist die Verzerrung dann fast aufgehoben.
 
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Wenn sie mattschwarz / seidenglänzend (leichter Strukturierungseffekt) ist und gut haftet, sicherlich.

Diese Farben sind für die meisten Laserscanner mit einem aktiven Sensor ungünstig, da sie entweder wenig bis gar nicht, oder total reflektieren. Das was im Laserscanning als „schwarz“ auf Targets ist, ist ein dunkles Grau.

Für Photogrammetrie immer Festbrennweite und Objektivkorrektur. Bei guten Photogrammetrie-Programmen bestimmt man diese selbst mittels einer Gitterkorrekturmessung. Ansonsten nimmt man auf jeden Fall die oben angesprochen Profile aus dem RAW-Konverter.

Da 3D-Punkte aus zwei Bildern berechnet werden und die Verzeichnungen in der Bildmitte am kleinsten ist, brauchen die Bilder ordentlich Überlappung. 60 bis 80 Prozent sind keine Seltenheit.

Der Maßstab muss über eine Referenz bestimmt werden. Ein Lineal oder Zollstock im Bildraum platzieren und gut ist.
 
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Ist ein ganzes 3D-CAD Modell nicht bisschen grosse Kanone, um mal nen Spiegel anzubauen, oder ein Naca-Duct, oder ein Lämpchen? Weil, dass da bald jeder sich seine eigene Rennhaube ausdruckt, seh ich irgendwie nicht, in naher Zukunft. Und Dinge wie Radkästen, Schwingenlager, und was halt alles im inneren der Karosse ist, wird ja leider fehlen, bei einem abfotografieren Hüllenmodell.
 
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Interessant fände ich dann, wenn die Simulation fertig erstellt ist, diese Ergebnisse mal in einem realen Windkanal zu überprüfen (um abschätzen zu können, wie gut die Simulation gelungen ist).
 
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