3D-CAD-Modelle von Velomobilen

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Lief übrigens bei mir mit einem Intel I7 auf einer Acer Workstation, die vor 7 Jahren 1400,- EUR gekostet hat, und mit einer Geforce 750M ausgestattet war. Will sagen: die Hardware dafür war nach heutigen Maßstäben anspruchslos und liesse sich zum beispiel über quantelectronics o.ä. beziehen.
 
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@Schaltnix : Das geht auch einfacher... Ich hab Zugriff auf passende Software, auch wenn der Rechner nicht der schnellste ist. Dann rödelt es halt mal 1-2 Tage. Man kann die Modelle und Rechnungen aber auch stark vereinfachen (2D z.B.) um schneller zum Ergebnis zu kommen.

Und mit nem 3D Gittermodell kann man noch garnix simulieren. Da muss erstmal ein Solidmodel draus gemacht werden. Und das ist, wie gesagt, echt aufwendig.
 
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@bastianschulz, @Woife , @Sossenbinder, @Felix, @Jack-Lee : prima Hinweise : Ich schreibe Euch die nächsten Tage mal per PN an, vielleicht geht da ja was...

PS : Nochmal zu den Hardwarebedingungen : Ich hatte halt Ausschau gehalten, welche Software benutzt wird, um komplexe Gebilde mit turbulenter Strömung zu simulieren. Und genau dafür gab es wohl oben besagte Software von Altair mit entsprechend hohen Ressourcenbedarf. Ich hatte mit den zuständigen Ingenieuren gesprochen. Ich gehe mal davon aus, dass die wirklich Ahnung hatten. Das waren auch keine Leute, die mir irgendetwas verkaufen wollten. Die sagten, dass diese Software von Altair gar nicht erst anfängt, wenn nicht entsprechende Ressourcen vorhanden sind... Natürlich habe ich denen auch gesagt, dass wir gerne mal ein paar Wochen lang rechnen können u.s.w... Aber das scheint speziell bei der Software, die wohl sehr nah an der Realität ist, nicht zu funktionieren.

Die selben Fachleute sagten mir aber auch, dass bei einfacheren Gebilden ( wie Velomobilen ) es durchaus sein kann, dass man mit der klassischen Methode auch weit kommt, mochte das aber nicht pauschalisieren... Ich denke ein erster wichtiger Schritt wäre das automatische Erfassen, ob nun mit IPad Pro , Blender, ... MetaShape, ...

Wir können das ja mal systematisch angehen : Ich habe ab nächsten WE prinzipiell mehr Zeit, so dass wir da vielleicht ein kleines Projekt draus machen können...

So, jetzt ruft aber wieder leider die Arbeit.... o_O

Schönen Restsonntag noch!

Schaltnix
 
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Servus,
es kommt drauf an wie lange die Simulation laufen soll und wie komplex die Berechnung ist. Man braucht keine NVidia Quattro RTX8000 um ne Fluidsimulation einer Kugel durch zu führen... Wenn man aber komplexe Formen hat und die Strömung an jeder Stelle sehr detailreich darstellen will, dann brauchts ein Rechenzentrum. Daher : Was genau willst du berechnen, kann man die Berechnung z.B. über Symetriebedingungen oder andere Kniffe vereinfachen und ganz wichtig : Hast du sowas schonmal gemacht?
Denn um meinen Prof im Gebiet FEM und Fluidmechanik zu zitieren : "FEM prodzuiert eigentlich nur bunte Bildchen, damit der Vorstand zufrieden ist.". Das war in dem Zusammenhang, dass man haargenau wissen muss, was man da tut um die Bedingungen korrekt zu zu weisen und vorallem die Ergebnisse korrekt zu interpretieren.

Gruß,
Patrick
 
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@Jack-Lee :

Servus,
es kommt drauf an wie lange die Simulation laufen soll und wie komplex die Berechnung ist. Man braucht keine NVidia Quattro RTX8000 um ne Fluidsimulation einer Kugel durch zu führen... Wenn man aber komplexe Formen hat und die Strömung an jeder Stelle sehr detailreich darstellen will, dann brauchts ein Rechenzentrum. Daher : Was genau willst du berechnen, kann man die Berechnung z.B. über Symetriebedingungen oder andere Kniffe vereinfachen und ganz wichtig : Hast du sowas schonmal gemacht?
Denn um meinen Prof im Gebiet FEM und Fluidmechanik zu zitieren : "FEM prodzuiert eigentlich nur bunte Bildchen, damit der Vorstand zufrieden ist.". Das war in dem Zusammenhang, dass man haargenau wissen muss, was man da tut um die Bedingungen korrekt zu zu weisen und vorallem die Ergebnisse korrekt zu interpretieren.

Gruß,
Patrick

„..Hast Du schon mal so etwas gemacht ?“ Nein. Speziell nicht im Bereich FEM ( bin kein Ingenieur ). Ich habe früher mal komplexere Simulationen in anderen Zusammenhängen gemacht, d.h. ich muss mich da erstmal reinhängen...

„..wissen muss, was man tut, um .... „ : Das glaube ich gern, aus meiner Erfahrung kann ich dem nur zustimmen. :) Ich meld mich bei Dir mal am nächsten WE.. vielleicht kannst Du mir ja eine Einstiegshilfe geben. Unabhängig, ob das gelingt oder nicht:

Ein lohnenswertes Ziel wäre für mich, wenn ich in einem ersten Schritt das „Einscann-Problem“ bewältige.

Bis danne,

Schaltnix
 
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besonders weit bin ich noch nicht gekommen, aber immerhin ist mein Modell symmetrisch :LOL::LOL::LOL:

Anhang anzeigen 233789
Bedenke, das bei einem VM die Luft hauptsächlich seitlich vorbeiströmt.
Die Seiten müssen also in Fahrtrichtung aerodynamisch ein.

Die Knicke die bei dir vom Radhaus jeweils nach schräg oben gehen sind Abrisskanten...

die Längsrundung unten am Radhaus versteh ich auch nicht.
 
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@labella-baron :) naja.. Du weisst ja : In der Mathematik heißt "einen" : = "einer oder mehr", nicht "genau einer"

Natürlich wird der cw-Wert-Tensor bestimmt.. :) Nein, im Ernst, ich kenne nur einen cw-Wert pro Anströmrichtung.

Mehrere ( nach unendlich strebende Anzahl an cw-Werten ) erhält man natürlich, wenn man für jede Anströmrichtung einen cw-Wert ermittelt... oder wie meinst Du das?

Schöne Grüße,

Thorsten
 
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Natürlich wird der cw-Wert-Tensor bestimmt.. :) Nein, im Ernst, ich kenne nur einen cw-Wert pro Anströmrichtung.
Nein, gemeint ist was anderes: Grundsätzlich ist der Wert keine Konstante, sondern geschwindigkeitsabhängig. Zumindest bei komplett laminarer Strömung. Bei hoher Geschwindigkeit (bzw. hoher Reynolds-Zahl) kann man ihn als Konstante betrachten. Und @labella-baron ist der Meinung, dass es bei Velomobilen eine starke Geschwindigkeitsabhängigkeit des cW-Werts gibt, während ich die Hoffnung habe, dass man ihn näherungsweise als konstant betrachten kann.
 
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Bedenke, das bei einem VM die Luft hauptsächlich seitlich vorbeiströmt.
Die Seiten müssen also in Fahrtrichtung aerodynamisch ein.

Die Knicke die bei dir vom Radhaus jeweils nach schräg oben gehen sind Abrisskanten...
Ich denke da muss man noch keine Details diskutieren. Sieht aus wie eine Verschneidung der drei Hauptansichten, das hat also eher skizzencharakter bisher.
 
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Nein, gemeint ist was anderes: Grundsätzlich ist der Wert keine Konstante, sondern geschwindigkeitsabhängig. Zumindest bei komplett laminarer Strömung. Bei hoher Geschwindigkeit (bzw. hoher Reynolds-Zahl) kann man ihn als Konstante betrachten. Und @labella-baron ist der Meinung, dass es bei Velomobilen eine starke Geschwindigkeitsabhängigkeit des cW-Werts gibt, während ich die Hoffnung habe, dass man ihn näherungsweise als konstant betrachten kann.

Ash, dass es meinte @labella-baron !!

Klar! Ich meinte dann genau das: Das man genau diesen Vorfaktor ( geschwindigkeitsabhängig oder nicht ) mit dem virtuellen Windkanal herausfindet: Der geht also icht davon aus, dass der Wert konstant ist!!
 
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Nun, dass es bei PKW hinreichend genau ist, dafür spricht auch, dass es der Industrie relativ egal ist, bei welchen Geschwindigkeiten gemessen wird!
Es macht aber einen großen Unterschied, ob man es mit eher kastenförmigen Körpern oder stromlinienförmigen zu tun hat.
Der CwA-Wert ist beim PKW knapp unter 1 und beim VM mit kleiner Stirnfläche bei 0,05 in ein anderen Dimension !
 
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@labella-baron : Ja, soweit ich das verstanden habe, berechnen die wirklich die Kräfte, die auf die Form wirken. Da das Ganze ja wohl auch im

Formel 1 - Bereich eingesetzt wird und dort sehr starke Anpressdrücke auftauchen, werden die sicherlich wirklich das Ganze geschwindigkeitsabhängig betrachten.... Ich werde mich da nächste Woche mal mehr reinhängen..

Schöne Grüße,

Thorsten
 
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@labella-baron : Ein KFZ ist ein stumpfer Körper dessen Luftwiderstand fast komplett durch Druckverluste entstehen. Ein schnelles Velomobil hingegen ist ein Stromlinienkörper, dessen Verluste hauptsächlich durch Reibungsverluste an der Oberfläche, sowie der Grenzschicht entstehen. Daher ist letzteres auch viel viel anfälliger/weniger statisch bei unterschiedlichen Anströmungsrichtungen, Geschwindigkeiten und Turbulenz der Luft (Ein sehr aerodynamisches Fahrzeug verschlechtert z.B. seinen cw Wert hinter einem LKW z.B. teils so stark, dass dessen Luftwiderstand im Vergleich zu "sauberer Anströmung" höher ist -> man ist im Windschatten langsamer als ohne!)

Und wegen dem cw Wert in der Formel 1. Der ist ein gutes Stück schlechter als von einem LKW. Der Wirkungsgrad (also Verhältnis cw Wert und Abtriebskraft) ist aber sehr sehr gut und das ist das Ziel.
 
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