Rennen World Championships 2019 - France

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Mille Grazie für die Bilder und Berichte....als wär ich selbst dabei gewesen.
Es waren doch Rennradler dabei!und ich nicht:sick:
Der Felt-Mann hat sich ganz gut geschlagen(ohne Windschatten!)
Den Vergleich VM gegen Liegerad würd ich nahezu Unentschieden sehen.
Aber nur wegen der Hitze.Matze ist ja ohne Deckel gefahren!
Das bremst schon ordentlich.
Vielleicht sollte ich mir doch nochmal eine Rappelkiste zulegen,um dabei sein
Zu können,mit schnellen Reifen im Rennen und Unplattbaren für Feldwege...
 
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gebracht kann ich net sagen, denk schon dass es sich in Sonne net so aufheizt.
Die weiße Oberfläche ist eine Bedingung für die Zulassung von Segelflugzeugen in GFK/CFK Bauweise.
Die Harze verlieren bei hohen Temperaturen an Festigkeit.
Das gelbe an Daniels Fahrzeug wird auch wärmer als weiß.

Matze ist ja ohne Deckel gefahren!
Das bremst schon ordentlich.
Die Bremswirkung bei hohen Geschwindigkeiten ist erstaunlich wenig.
An Steigungen entsteht fast kein Hitzestau.
Der Gewichtsverlust schadet Milan nicht.
@Matze hat es vermutlich richtig gemacht.
 
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sehe ich anders, VM waren eindeutig überlegen:
- am Berg knapp dahinter, der war auch zu flach, flacher als 2014.
- zwei Sprints sowieso, obwohl 5 m bergauf, rauhe Straße, und mit 800 m Anlauf viel zu kurz für hohe Geschwindigkeit.
- 3 h zwei VM gewonnen. ich weiß Stijns Leistung nicht, aber bestimmt über meinen 202 W Schnitt.
Leider ist Jan das Zeitfahrrad auch ohne Leistungsmessung gefahren. Als Einzelfahrer keine Chance gegen ein Velomobil mit gleich starkem Fahrer.
Hajo hat etwa ähnliches Systemgewicht wie ich, hatte 242 W auf die 3 h und hatte 0.5 km/h weniger Schnitt - siehe Strava Flyby.

Rappelkiste .. Feldwege
das ist das Einzige wo ich sagen würde: nein danke, da lauf ich lieber :D
 
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So schnell waren die UCI Radler am Samstag auf der selben Strecke bei etwas geringeren Themperaturen.
Es war spannend zu sehen wo die verschiedenen Fahrzeuge auf der Strecke ihre Vorteile hatten.

Gruss Michi
Die Diskussion habe ich andauernd mit Philip, der auch viel Rennrad fährt.
Also für mich sieht die Sache so aus:

Einzelzeitfahren Bergauf (bei mehr als 5% Steigung): Hier gewinnt ganz klar das Leistungsgewicht unabhängig von der Plattform. Rennräder sind hier leicht bevorteilt, da leichter: https://www.strava.com/segments/16759078?filter=overall
Einzelzeitfahren in der Ebene und Bergab: Müssen wir nicht drüber reden, Velo vor Liege vor Rennrad. siehe hier: https://www.strava.com/segments/13452018?filter=overall

Anders verhält es sich in großen Gruppen da hier der aerodynamische Vorteil ein bisschen an Bedeutung verliert. Ein Peloton mit starken Rennradfahrern kann beachtliche Geschwindigkeiten erreichen, weil es der Windschatten im Zentrum der Gruppe den Fahrern erlaubt sich zu erholen. Wenn sich die Spitze dann regelmässig abwechselt könne die durchaus an die 45~50kmh fahren auf Distanzen über 100km, siehe TdF.
Dieses Prinzip lässt sich nicht auf Velomobile übertragen, da diese ein viel geringeren Nachlauf haben. Bei Liegerädern schon eher. Hier ist eher das Problem, dass wir in unserer Szene nie ein großes Peloton mit starken Fahrern zusammenkriegen.
Angenommen man hätte mehr als 10 Fahrer die über 300 Watt treten (wie Stijn, Matze oder ich) behaupte ich, dass Liegeräder bei einem ausgwogenen Streckenprofil immer noch deutlich die Nase vorn hätten, da der Führer der Gruppe immer noch deutlich weniger Watt leisten muss als sein Pendant bei den Rennradfahrern. Und daher höhere Geschwindigkeiten ballern kann.

Also: Trainiert euch den Arsch ab und dann zeigen wir es der Rennradwelt!!! ;)
Strava machts möglich, da werden Liegeräder nämlich in die selbe Kategorie eingruppiert wie Rennräder (Velomobile haben ihre eigenen).
 
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sehe ich anders, VM waren eindeutig überlegen:
Erlaube mir hier eine andere Ansicht zu haben:

Problem ist wie immer, dass die Leistungen der Fahrer nicht von derjenigen des Fahrzeuges getrennt werden kann.
In einem sehr starken Fahrerfeld stachen für mich 4 Fahrer leistungsmässig heraus: Stjin, Marvin, Matze und du.

Am Berg erste 6 Plätze an UF, das schnellste VM 13% langsamer was vermutlich etwa dem Gewichtsunterschied (Gesamtgewicht) entspricht. -> keine Überraschung, auf die watt per kg kommt es an.
In den Sprints UF mit guten Resultaten wenn auch unbestritten Topplätze an VM. -> keine Überraschung
Im 3 Stundenrennen in Top10 3xVM und 7xUF, in Top20 6xVM, 4xPF, 10 UF, dies von 30 VM, 45 UF und 12 PF im Feld. -> kann hier keine Dominanz der VM sehen, auch wenn die beiden Topplätze unbestritten an Matze und dich mit VMs gingen (worauf ich ehrlicherweise so vor der WM nicht gewettet hätte, sondern euch knapp hinter PF/UF erwartet, ähnlich wie 2014 in Saone).

In Saone lagen in den 3 Stunden starke Fahrer PF / UF vorne, hier nun 2 VMs.
PF war diesmal leider kein "Überflieger" am Start, sonst wäre vielleicht... wobei ich mich diesbezüglich nicht beklagen will angesicht meines Resultates über 3 Stunden:cool:

Insgesamt halte ich die Leistungsdichte im Feld für viel zu wenig homogen und die Unterschiede der besten Fahrzeuge für zu gering für aussagekräftige Rückschlüsse.

Der starke Auftritt von @Matze hat mich sehr beeindruckt, ausserst souverän, dies mit einem "alten" Milan ohne Haube und Deckel, auch gegenüber anderen VM welche 2 Generationen besser oder vielleicht präziser gesagt neuer sind? Offensichtlich hat er viel richtig gemacht wie Leistungseinteilung oder "Kühlung". Wie schnell jedoch Matze mit der selben Tagesformauf dieser Strecke mit einem Troytec TT, einem Alpha7 oder einem Birk Comet gewessen wäre werden wir leider nie wissen.
 
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Generell sind die UF-Fahrer ja die trainierteren, von wenigen Ausnahmen abgesehen.
Man hat ja bei Hajo gesehen, wie wenig er UF reißen konnte im Vergleich. UF Rang 3, gesamt gerade mal Platz 14. Der fährt ja sonst recht weit vorn mit.
Daniel dagegen als 3. bei den VV Gesamtrang 5, da konnte sich nur ein UF und ein Junior-VV (!!) dazwischenlegen.
Bei den Kriterien werden die VMs durch den langsamen Verkehr auch stärker abgebremst, weil sie eine andere Linie fahren und mehr Platz brauchen. Das Rausbeschleunigen kostet dann wieder umso mehr Körner, weil die Endgeschwindigkeit höher ist. Da merkt man dann die fehlende Power bei den VM-Fahrern, besonders bei französischem Straßenbelag. Wobei die Bayern da grade fleißig mitmachen, wie ich am Wochenende feststellen musste :mad:

Gruß,

Tim
 
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keine Dominanz der VM
In der Gesamtliste waren 7 VM unter den Top10. Bei Hajo sieht man, dass das VM bei gleichem Gesamtgewicht und gleicher Geschwindigkeit über 40 Watt weniger braucht. Da die UV leichter sind als die VM ist es nicht verwunderlich, dass bei den 3 h mehr UV vorne sind. Matze hatte eindeutig unter den VM Fahrern mit seinem CAS Milan die höchste Leistung. @dooxie weit vorne weil er und sein VM recht leicht sind und er auf kurze Zeit viel Leistung rausballern kann (über 3 h 200 Watt Durchschnitt und 240 NP). Die vorderen Uv müssen alle mehr Leistung gebraucht haben für die gleiche Geschwindigkeit. Also wie man sonst noch den Vorteil der VM zeigen soll, weiß ich auch nicht. Letztes Mal in Saone lag es nur daran, dass der Führende nach 2h mit Krämpfen eingegangen ist wegen falscher Übersetzung.
 
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Vm vs. Uv
Die Sache ist doch klar, wie hier ja auch schon richtig geschrieben wurde.
Welche Plattform schneller ist hängt von drei Faktoren ab:
  • Leistung/Systemgewicht der Kontrahenten
  • Streckenprofil
  • und im Falle der Uv: Größe des Pelotons
Jetzt kann man man sich Fälle konstruieren in denen Uv gewinnen würde. Zum Beispiel 10 starke UV auf hügleiger Strecke gegen ein VM... da wäre ich mich nicht so sicher wer gewinnt.
Aber 1 gegen 1 auf relativ flacher Strecke ist die Sache klar denke ich. Da muss man nicht diskutieren.

Das was Matze und Dooxie an Leistungsgewicht bergauf gefehlt hat haben sie in den 3h eben bei den Abfahrten rausgefahren... aber trotzdem sind die gut geklettert kann ich euch sagen!! Respekt! Die modernen VM sind echt ziehmliche Leichtgewichte.
 
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In der Gesamtliste waren 7 VM unter den Top10.
Stimmt,

für mich als Schweizer kam das 3Stundenrennen halt dem zu Hause anzutreffenden Profil, von der Strassenqualität vielleicht mal abgesehen, relativ nahe, deshalb mein Fokus darauf.
Berge haben wir zwar auch aber die Strecke in Jarnosse war einfach zu tief / flach für unsere Verhältnisse, ging alles ohne Steigeisen.;)
und Sprints im Flachen sind ja eher was für Theoretiker, trifft man in der Praxis nie an:D:whistle:

Ich wäre ja für eine Gewichtung der Wettbewerbe nach der Zeit, dann wäre ich nämlich der Schnellteste bei den Teilverschalten:ROFLMAO:

Freue mich immer noch immens ab meinem Resultat im 3Stundenrennen mit dem Birk Comet (deshalb vielleicht eine etwas verzerrte Sicht), gönne aber auch allen anderen die Freude an ihren Resultaten / ihrem Velo.
 
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Sind Matze und Dooxie alle Rennen oben ohne gefahren? Wenn ja, dann behaupte ich, dass Matze mit Haube schneller sein wird. Der Milan hat ja diese riesige Öffnung, das bremst bestimmt.
Bin erstaunt, wie viele Trikes dort gestartet sind. Waren in Mannheim ja nur sehr wenige … ein neuer Boom?
 
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nach 2h mit Krämpfen eingegangen
genau, und 20 W weniger Schnitt. Ich war damals ein mieserabler Langstreckler, jetzt bin ich nur etwas besser :).

zu tief / flach für unsere Verhältnisse
ja ich hoffe es gibt mal eine WM in der Schweiz! (Einmal um den Zürisee? :D)
Nur dieses Knochenbrecher-Bergfahren wär mir dann doch zu viel.

Matze mit Haube schneller
nein, die Strecke geht nur kurz flach, entweder bergauf (offen besser) oder bergab mit bremsen (Aerodynamik nicht so wichtig).
@Matze hat aus Meppen gelernt und ist nicht wieder überhitzt ;)
Wäre noch interessant wie er das sieht, ob er mit dem TT-TT in den 3h schneller gewesen wäre.
 
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Aerodynamik nicht so wichtig / nicht wieder überhitzt
War so frei etwas zu kürzen / zusammenzuschneiden.

Denke dies bringt es gut auf den Punkt: Welches Fahrzeug erlaubt bei welcher Aerodynamik welche Leistung / Geschwindigkeit?

Ein aerodynamisch sehr gutes Fahrzeug mit schlechterer Kühlung ist auf einem Profil wie beim 3 Stundenrennen möglicherweise langsamer als ein aerodynamisch schlechteres mit besserer Kühlung.

@Matze hat bewusst seine Aerodynamik verschlechtert und wie ich von seiner einen Wasserträgerin hörte sehr auf seine Kühlung geschaut.
Seine Strategie ging offensichtlich mit dem Sieg auf, wie viel anders seine Zeit hypothetisch mit Deckel oder Deckel und Haube gewesen wäre ebenfalls interessant.

Genauso kann man spekulieren, dass du @dooxie mit etwas besserer Kühlung noch etwas mehr Leistung hätte bringen können und noch schneller...
Ich leihe dir dafür gerne beim nächsten Hitzerennen mein Schweizer Armee Sackmesser aus damit du bei deinem DF den Deckel abbekommst:sneaky::love::D

Ähnlich bei @jostein: Welche Leistung geht auf welchem Fahrzeug und wie schnell ist man damit auf der jeweiligen Strecke?
Wenn er auf einem solchen Profil mehr Leistung im CHR bringen als im VM dann ist er so vielleicht schneller, insbesondere da die Steigungen so weniger Zeit in Anspruch nehmen und er dort schneller ist nicht nur aufgrund des leichteren Rades sondern auch aufgrund der besseren Kühlung und auch dank kürzeren Steigdauer mehr Leistung bringen kann.
 
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