Wie unterscheiden sich DF und Evo KS ?

Beiträge
1.696
Velomobil
DF
Liegerad
Eigenbau
Nachdem ich jetzt sowohl Ks als auch DF besitze, kann ich einen Vergleich machen:

Daten:
  • Maße (laut Spezifikation, nicht nachgemessen): Das DF ist 3 cm höher, angeblich minimal schmäler, und 4 cm kürzer
  • Gewicht: auch ziemlich ähnlich; tendenziell ist das DF geringfügig schwerer, aber weniger als 1 kg
Fahrverhalten:
Grundsätzlich fühlen sich beide sehr ähnlich an.
Das DF hat etwas mehr Platz für die Schultern, fühlt sich aber durch den herumgezogenen Rand geschlossener an.
Kann ich bestätigen; ich fühle mich über den Schultern besser gehalten.

Gepäck:
Stauraum beim Ks ist ein echtes Problem für mich. Das ist beim DF viel besser gelöst.
Ja, da gibt es einen massiven Unterschied:
  • Wegen der Einarm-Schwinge beim DF ist der gesamte Platz auf der linken Seite neben dem Hinterradkasten frei für Gepäck.
  • Zudem ist der Radkasten komplett geschlossen, statt einen Schlitz zu haben, durch den die Nabe nach außen ragt. D.h. das Gepäck dort bleibt auch absolut sauber, während beim Ks durch den Schlitz für die Nabe Straßendreck eindringt.
  • Das DF hat auf der Ketten-Seite ebenso eine Ablage wie das Ks. Während sie beim Ks flach ist, hat sie beim DF vorne eine Vertiefung, was dort die Gepäck-Kapazität noch einmal erhöht. Beim Ks ist der Bereich unter der Gepäckablage kaum nutzbar.
  • Wegen des Tillers beim DF sind die Arme weiter oben, dadurch kann man neben dem Sitz auch noch Gepäck unterbringen – sowohl hinten, wo beim Ks die Ellenbogen sind, als auch vorne, wo beim Ks die Panzerlenkhebel sind.
  • Die Kette ist komplett verkleidet, d.h. es gibt eine Kettenverkleidung von der hinteren Umlenkrolle bis zur Schwinge. Damit kann man auch den Platz unter dem Sitz sinnvoll nutzen, ohne Angst haben zu müssen, dass das Gepäck in Kontakt mit der Kette kommt.
  • Mit einer Wartungsklappe vorne kann man sogar noch den Platz vor den Radkästen nutzen, und z.B. Ersatzreifen oder andere Dinge, die man selten braucht, unterbringen. Ist zwar ein Aufwand, die Klappe aufzuschrauben; aber besser, als in das umgedrehte VM robben zu müssen und womöglich in der Dunkelheit nur mit Funzel und ohne direkte Sicht das Gepäck holen bzw. so verstauen zu müssen, dass es nicht von den Beinen berührt wird.
- Einarmschwinge DF, fachwerkartige Schwinge Ks:
Beim K/Ks gab es ja mindestens drei verschiedene (gefederte) Schwingen:
  • eine Fachwerkkonstruktion aus Carbon-Rohren, mit Rovings verbunden; muss wohl sehr viel Arbeit beim Bau gewesen sein
  • eine massive einteilige Schwinge, vermutlich Positiv-Bauweise; ist sehr stabil, aber der Querbalken ist ziemlich dick, so dass die Kette die Schwinge oft berührt; diese habe ich
  • eine Fachwerkkonstruktion aus einer Form; hier gibt es jeweils ein Rohr unten und eines oben, so ist dazwischen Platz für die Kette; allerdings ist der Dämpfer nur am oberen Rohr befestigt, das dafür etwas unterdimensioniert ist und brechen kann
Bei meiner ist auf der linken Seite zumindest neben der Schwinge ca. 10 cm Platz, was für eine schmale Tasche reicht. Aber erstens berührt diese dann die sich bewegende Schwinge, und zweitens dringt dort Straßenstaub ein, d.h. die Tasche muss wasserdicht sein.

Lenkung:

Vorteile Tiller (DF):
  • mehr Platz für Gepäck
  • mechanisch gekoppelte Bremsen sind kein Problem (d.h. getrennte Bremsen, aber Hebel mechanisch verbunden)
  • die Bremse ist wahlweise mit beiden Händen bedienbar
  • im Sommer kann man die Ellenbogen raushängen lassen (Doppel-Manta-Haltung); bei der Panzerlenkung hat man da keine Chance

Vorteile Panzerlenkung (Ks):
  • tieferer Schwerpunkt
  • man kann in der Kurve gezielt auf der Außenseite bremsen, dann blockiert das Rad auf der Innenseite nicht
  • man kann sich mit den Armen in Kurven an der Karosserie abstützen; beim Tiller sind die Arme zu weit innen, man braucht Schulterpolster

Sitz:

Ks-Sitz:
  • versteift durch zwei Längsrippen
  • oben und unten durch Klett am Fahrzeugboden bzw. an der Gepäckablage befestigt
  • => im Prinzip ein Brett, das im 45°-Winkel im VM liegt
  • => torsionssteif; verdreht sich nicht, sondern kippt nur komplett
  • der Sitz hält ziemlich fest auf dem Klett, wenn er durch den Druck des Fahrers ordentlich in dieses hineingepresst wurde; man braucht schon Kraft, um ihn aus dem Klett rauszureißen
  • das Klett vorne hält nicht sonderlich gut auf dem Fahrzeugboden, sondern löst sich irgendwann durch Belastung und Feuchtigkeit ab, d.h. die Haltekraft am anderen Klettstreifen ist irgendwann größer als die Klebekraft am Boden
  • der Sitz ist sehr tief, liegt mit dem Klett auf der Unterseite der Sitzfläche direkt auf dem Boden auf, d.h. die Sitzfläche ist nur wenige Millimeter über dem Fahrzeugboden
  • es gibt keine definierte Position für den Sitz, sondern man muss ihn mit Augenmaß auf das Klettband ausrichten => wenn man den Sitz herausnimmt und wieder einsetzt, bekommt man ihn kaum auf die exakt gleiche Position
  • der Sitz befindet sich sehr knapp über der Kette; d.h. wenn er etwas zu weit nach hinten rutscht, sägt sich die Kette durch
  • => daher habe ich irgendwann das Klett vorne entfernt, und kleine Metallwinkel auf den Boden geschraubt, an denen ich den Sitz einhängen kann; so kann er nicht nach hinten rutschen, und die Position beim Einsetzen ist genau definiert
  • der Sitz ist in Querrichtung nicht gekrümmt, hat keine Vertiefung für die Wirbelsäule; ist für mich aber trotzdem ausreichend komfortabel, auch ohne Sitzmatte
  • man kann die Sitzneigung kaum verändern; diese wird von den horizontal abgeschnittenen Kanten bestimmt => um den Sitz steiler zu stellen, musste ich die Kanten entsprechend abschleifen
DF-Sitz:
  • vorne sehr breit, links und rechts durch Schrauben am Radkasten befestigt
  • hinten ist er recht schmal und liegt mit seiner gekrümmten Kante auf dem Alu-Haltebügel auf
  • => im Prinzip eine Carbon-Hängematte, nicht drucksteif, sondern hält nur auf Zug
  • => nicht torsionssteif; wenn man ihn hinten einseitig belastet, rutscht er vom Bügel und verdreht sich
  • die Schrauben wirken als Gelenk; da der Sitz hinten nur aufliegt, kann er problemlos hochgeklappt werden
  • der Sitz ist nicht ganz so tief, weil sich die Schraublöcher an den Radkästen in einer bestimmten Höhe befinden, und man die Löcher im Sitz nicht ganz oben bohren kann, damit auch die Beilagscheibe noch hinter das Loch passt => der Sitz ist ca. gute 2 cm über dem Fahrzeugboden
  • der Sitz ist in Querrichtung leicht gekrümmt, d.h. er bietet zwar kaum echten Seitenhalt, aber hält den Körper mehr als der Ks-Sitz
  • man kann die Sitzneigung problemlos verändern, indem man den Haltebügel hinten anpasst; komplette Freiheit hat man da nicht, weil der Sitz sich nur auf einer Kreisbahn bewegen kann, aber indem man den Bügel kürzer/länger macht, die Neigung des Oberteils verändert oder das Oberteil umdreht, kann man die Neigung relativ gut anpassen
Haube:
  • Maße: Die Ks-Haube ist ein Stück kürzer (70 cm statt 80 cm); während der untere, breite Bereich ähnlich ist, ist die DF-Haube hinten noch weit über die Hutze gezogen.
  • Form: Die DF-Haube verläuft im vorderen Bereich deutlich flacher. Dadurch kann man nicht so nah an der Scheibe sitzen, zumindest wenn der Kopf nicht weit unten ist. Zudem kann man bei der DF-Haube das Visier nicht so weit öffnen.
  • Sicht: Die Sicht nach vorne ist bei der Ks-Haube besser; man kann weiter nach oben schauen – vermutlich, weil ich im Ks einfach näher an der Scheibe gesessen bin. Außerdem ist das bei Regen/Schnee angenehmer, weil die Tropfen dann unschärfer gesehen werden.
  • => Jetzt verstehe ich, warum bei 3Wheels4France kein DF-Fahrer mit Haube fahren wollte. Aus dem Ks habe ich ausreichend gesehen und konnte aus der Haube heraus fotografieren, das würde bei der DF-Haube nicht so gut gehen.
  • Beim DF kann man hervorragend schräg nach hinten schauen; dieser Schulterblick funktioniert im Ks nur dann, wenn der Sitz nicht hinten an der Gepäckablage anliegt, sondern man weiter vorne sitzt.
  • Passform: Während die Ks-Haube nur locker aufliegt und klappert, sitzt die DF-Haube richtig satt in der Sicke um die Cockpit-Öffnung. Und die Befestigung mittels Haken am Cockpit-Rand ist beim DF auch eleganter und flexibler beim Ks.
  • Wasserdichtigkeit: Hier ist die DF-Haube deutlich besser; in geschlossenem Zustand dringt fast kein Wasser ein, und selbst bei etwas geöffnetem Visier sorgt die Regenrinne dafür, dass nur wenig Regen eindringt. In einem bei Regen geparkten Ks gibt es dagegen Pfützen.
  • Belüftung: Die ist im Ks besser; vermutlich, weil die Luft direkter ohne Regenrinne nach innen geleitet wird. Bei wenig geöffnetem Visier strömt die Luft innen nach oben am Visier entlang, das deshalb wenig beschlägt. Das DF-Visier beschlägt deutlich stärker, weil die Luft nicht so sehr an der Scheibe entlangströmt.
Fazit: Ich würde mir eine Ks-Haube wünschen, aber in DF-Verarbeitungsqualität und DF-Passform.
-vor der einstiegsöffnung ist der "Motorhaube" etwas nach oben gezogen so das auch kein Wasser während der fahrt auf den Bauch tropft.
Ja, das war beim Ks ein Ärgernis: Wasser sammelt sich vorne, und wenn es dann ohne Haube schnell bergab geht, schiebt der Fahrtwind einen Wasserschwall auf den Schoß.

Sonstige Unterschiede:
  • Belüftung: Beim Ks gibt es nur ein Belüftungsloch vorne, während beim DF die Luft durch den Tretlagermast geleitet wird. Das hat zwei Vorteile; erstens landet die Luft dort, wo sie gebraucht wird, nämlich am Oberkörper – beim Ks werden die Füße am besten gekühlt, was im Winter lästig ist. Zweitens dringt kein Regenwasser in den Innenraum ein.
  • Verstellbarkeit: Im Velomobil ist ja die Position der Füße ziemlich eingeschränkt; damit man nicht an der Karosserie anstößt, müssen sie mittig in der Höhe sein. Beim DF kann man das Tretlager auf einem Schlitten in Längsrichtung verstellen, so dass es immer in der Mitte bleibt; beim Ks ist nur die Neigung des Auslegers verstellbar, dadurch kann man aber nur wenige cm ausgleichen, und auch nur, wenn man keine Riesenfüße hat. Mit einem teleskopisch verstellbaren Ausleger, wie @Jack-Lee einen gebaut hat, wäre das lösbar. Trotzdem ist der Verstellmechanismus im DF intuitiver und auch zuverlässiger; mit der Verstellstange im Ks hatte ich andauernd Probleme.
  • Kettenverlauf: Beim DF ist die vordere Umlenkrolle vor statt hinter der Lenkbrücke. Dadurch muss die Kette stärker umgelenkt werden und muss länger sein (bei mir 8 Glieder). Dafür verläuft die Kette vorne steiler nach oben, d.h. verläuft weiter entfernt von den Beinen, man macht sich die Unterschenkel nicht so leicht dreckig und kann dort auf ein Kettenrohr verzichten. Zudem gibt es vermutlich weniger Probleme bei der Führung am Lenkgestänge vorbei.
  • Ausstieg: Beim Ks hatte ich mir angewöhnt, mich mit den Füßen an der Lenkbrücke nach hinten/oben zu drücken; das geht beim DF deutlich schlechter. Ich schiebe mich jetzt auf den Pedalen nach hinten, und klicke dann erst aus.
  • Verarbeitungsqualität: Bei beiden Fahrzeugen ist das Carbon optisch tadellos verarbeitet. Beim DF stimmen aber zudem auch sämtliche Abstände, während beim Ks die Kette am Radkasten schliff, anscheinend weil er etwas schief eingebaut worden ist. Aber der Hauptunterschied sind die Komponenten; hier sieht man beim DF, dass jedes kleinste Detail sehr sorgfältig und durchdacht gemacht ist, während ich beim Ks im Laufe der Zeit praktisch alles überarbeiten musste.
  • Auslieferungszustand: Hier geht der Punkt ganz eindeutig an das DF. Meines war sofort fahrfertig (bis auf die Montage des Sitzes); die Spur war richtig eingestellt, sogar der Scheinwerfer war richtig eingestellt; zudem waren Extras dabei, wie z.B. Werkzeug (Inbus für Wartungsklappe und Hinterradachse, Luftpumpe) und ein paar unübliche Ersatzteile (Schrauben für Wartungsklappen und Vorderräder) und sogar ein fertig installierter und eingestellter Tacho. Beim Ks war nichts mitgeliefert, aber es war auch z.B. die Spur massiv verstellt, die Kette schliff an mehreren Stellen, die Kettenlinie war falsch (Tretlagermast schief eingebaut), und der Wendekreis war auf die eine Seite riesig, weil die Lenkhebel unterschiedlich gebaut waren, so dass sie bei korrekter Einstellung nicht parallel stehen, wenn man geradeaus fährt.
  • Informationen: Hier ist bei beiden Herstellern das Problem, dass auf der Webseite zu wenige technische Informationen zu finden ist, und man deshalb öfters nachfragen muss. Aber Intercitybike antwortet schnell auf E-Mails und bekommt klare Antworten, während man bei Beyss oft keine Antwort bekommt, sondern anrufen muss.
Beim Ks ist bei mir auch Wasser im Velomobil durch die Panzerlenkungs öffnungen gekommen wenn ich durch Wasser gefahren bin, dann ist alles fein nass geworden neben mir.
Ja. Das passiert aber nur bei tieferen Pfützen, nicht bei normaler regennasser Straße.
Was ich beim df noch vermisse ist eine Kettenandeckung auf die Schwinge, hier hab ich schon eine Jacke komplett versaut, auch anderen haben hier schon sachen in der Kette gehabt mit blockade beim Werfer als gefolg, also hier muss dringend noch was kommen, ich hab mir jetzt provisorisch etwas rein geklebt
Das ist inzwischen behoben.

Änderung in der Serie beim DF:
- Umstellung Akku China NiMh -> China LiPo -> Lupine
- Umstellung 12V -> 7.6V
- lange Schwinge -> kurze Schwinge -> lange Schwinge (erst vor kurzem aus einem Beitrag von DD erfahren)
- Radkasten vergrößert, ich glaube im Zuge der DFxl Einführung, wurde auch im DF übernommen
- erst ohne, jetzt mit Polyamid im Laminat
- erst Gelcoat, jetzt lackiert
- Schraube Hinterachse M5 -> M6 (?)
- Entfall USB-Wandler und Blinkkontrolleuchten (im Zuge der 12V -> 7.6V Umstellung?)
- Lenkplatten geändert
- Umlenkrolle Ginko(?) verzahnt -> Allight-Rolle ohne Zähne
- Federbein hinten DT Swiss Luft -> Elastomer (???, optional ???, weiß ich nicht genau, meine mal Bilder gesehen zu haben)
- Sitzanschlag/-verstellung hinten geändert (nach Problemen bei den ersten DFxl mit extremen Einstellungen)
- Die erste Charge Ginko-Felgen hatte eine schlechte Legierung, sind oft durch Korrosion gestorben. Aktuell andere Legierung
Ergänzung:
  • geschlossene Schwinge: früher war sie hinten offen (= wie ein Rohr), heute läuft sie spitz zu; u.a. sollte damit das Problem der sich lösenden Steckachs-Hülse gelöst sein, zudem ist hinten die Dämpferaufnahme integriert, statt oben auf das Rohr geklebt zu sein
  • Schaltung: 11-fach statt 10-fach
  • Kettenverkleidung unter dem Sitz
 
Beiträge
1.696
Velomobil
DF
Liegerad
Eigenbau
Änderung in der Serie beim DF:
Hier noch ein Nachtrag aus einem anderen Thread:
Alle DFs mit 6V- Anlage (wirklich 6-8,4V) und Lupine-Akku
haben keinen Zentralschalter und seit Ende 2016 wird der Step-Down-Regler gemeinsam mit dem Tagfahrlicht ein- und ausgeschaltet.
Für ältere Modelle gibt es auf der ICB-Homepage unter Service eine Umbauanleitung.
[DOUBLEPOST=1552669128][/DOUBLEPOST]Und noch ein Nachtrag:
Sonstige Unterschiede:
  • Feststellbremse: Da das DF einen Tiller-Lenker mit gemeinsamem Bremsgriff hat, wirkt die Feststellbremse auf beide Vorderräder; beim Ks ist auf der linken Seite ein Schalthebel, der als Feststellbremshebel für die linke Vorderradbremse dient.
 
Beiträge
1.696
Velomobil
DF
Liegerad
Eigenbau
Änderung in der Serie beim DF:
Hier gibt es weitere Nachträge aus anderen Threads:
  • Elektrik: Zeitweise waren die Konstantstromquellen (KSQ) irgendwo zentral am Mast, heute sitzen sie nahe bei den LEDs, direkt vorne bei den Blinkern bzw. hinten unter der Klappe bei den Blinkern/Rücklichtern.
Die Blinker haben (zumindest bei meinem DF von 2016) eine Konstantstromquelle unter der Brücke, die den vorderen und hinteren Blinker pro Seite versorgt. Auch das Rücklicht hat irgendwo noch einen Widerstand in der Leitung. Nur das Bremslicht hat wohl volle Leistung auf der Leitung
So ist es bei meinem 2017er auch. Ich glaube, die älteren DFs hatten eine KSQ direkt vor den LEDs. Da hätte man die benötigten 12 V dann so wie von @flensboards beschrieben abgreifen können, bei den neueren DFs geht das nicht mehr (es sei denn vielleicht, dass es schon wieder einen neuen Schaltplan gibt). @Stephan1965 , du wirst wohl auch wie ich eine neue Verkabelung legen müssen, zumal etwaige Lötarbeiten vor der Brücke schon sehr fummelig sind. Und wenn man dann noch nicht weiß, was man tut, weil es keinen (veröffentlichten) Schaltplan gibt...
Also beim DF 163 sind die auch hinten, vor der Brücke sind nur die Kabel zusammengecrimpt. Ich habe auch die Spannung vor den Platinen abgegriffen und schön helle Lenkerendblinker an der Hutze (mit StepUp-Wandler auf 12v).
Gibt es da Veränderungen bei den neueren Modellen?

Ich kenne das nur so: Die roten LEDs sind auf eine Platine gelötet und direkt eingeklebt.
Die KSKs sind vorne unter dem Mast bei der Umlenkrolle oder durch einen dicken Widerstand direkt beim Blinkrelais ersetzt.

Sind da jetzt bei den neueren Modellen tatsächlich hinten zwei weitere relativ fette KSKs eingebaut?
Haben die vorderen Blinker dann separate KSKs oder sind die parallel zu den hinteren angehängt?
  • Visier und Pinlock: Hier gab es offenbar Veränderugen.
Mein erstes Pinlock saß perfekt über Jahre, das danach war anders, nicht mehr so symmetrisch und die erste Bauform gab es nicht mehr zu kaufen.
So ist es... Die beiden im letzten Jahr von Ymte gelieferten Pinlocks hatte eine andere Nr. als das erste, das mit der Haube 2015 geliefert wurde.
 
Oben