Tunnelzelt für Radreisen

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Hallo,

ich möchte mir ein neues Tunnelzelt bis 3,5 kilo zulegen.
Anforderung: Ausreichend Platz für 2 Personen, große Absis mit Seitenausgang, gute Belüftung.
Wintertauglich muss es nicht sein.

Hätte gerne eure Praxis Tipp´s
 

kelin

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Wir haben uns das gekauft: Link zum Zelt
Wiegt insgesamt 3,1 kg und wir waren damit beim Triketreffen und haben darin das erste mal übernachtet. Das Innenzelt ist am Außenzelt angeknüpft und wir hatten es relativ schnell aufgestellt. Am Sonntag war es auch zügig trocken.

Gruß,
Klaus-
 
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Anforderung: Ausreichend Platz für 2 Personen, große Absis mit Seitenausgang, gute Belüftung.

"Wintertauglich muss es nicht sein."

Gross und wintertauglich ist ein Widerspruch. Man sollte mit der Körperwärme nicht unnötig grosse Räume beheizen müssen.
Vielleicht ist es dir selbst schon aufgefallen, der Link ist aber gut, besonders auf der Seite unten der Link zu den 10 Besten Trekking Zelten! ;)

http://www.outdoor-magazin.com/test/zelte/top-ten-trekkingzelte-aus-den-outdoor-tests.747581.3.htm#1
 
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Hab dann wohl das nicht nicht nicht gesehen.
Trotzdem eine gute Empfehlung für Leute, die es gern extrem mögen...
Welches Zelt durchläuft schon einen Windkanaltest?
 
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Das Hilleberg Nallo 2 hat keinen seitlichen Ausgang aus der Apsis (nur vorne) und die ist nur von mäßiger Größe. Zu empfehlen ist es m.E. nur für 2 Personen, die sich beim Gepäck auf das Wesentliche beschränken können und gut mit einander auch auf engem Raum auskommen, zumal es zum Fußraum hin auch noch abfällt.Die Belüftung des Innenraums reicht aus, ist aber nichts für Ruhetage bei heißer Witterung. Da ist ein Tarp (abgespannte Plane) besser.

Ansonsten ist es ein Spitzenzelt, leicht und klein zu verpacken, dazu sehr hochwertig in Material und Verarbeitung. Ich benutze es solo schon seit Jahren, da ist es richtig luxuriös.

Grüße, Martin
 
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Ich bin mit dem Wechsel Outpost 2 (Zero-G Line) ( http://www.wechsel-tents.de/produkte/tunnelzelte/outpost-2/ ) sehr zufrieden. Es passen bequem 4 Ortlieb Backroller in die Apsis, ohne dass der Eingang blockiert ist. Außerdem ist das asymmetrisch geschnittene Innenzelt praktisch, da so noch genug Platz für eine Tasche ist, die vielleicht nicht unbedingt in der Apsis stehen soll. Die Belüftung ist sehr gut; ich hatte bisher kein Zelt, was dies besser gemacht hat.
 
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Wir fahren seit etlichen Jahren mit einem Robens Zelt in den Radurlaub.
Da unsere Gepäckbegrenzung von insgesamt 25 kg neben 3 kg Kocher+ Küche, den 4 schweren Ortlieb-Taschen auch noch 3 kg Zelt zuließ, haben wir uns gegen die nur halb so schweren Tarptents entschieden.
Grund: weniger Kondenswasser (in der Apsis aber schon), 2 Ausgänge, qualitativ nahe am (alten) Hilleberg, ausreichend Platz in der Apsis (2 Front-, 2 Backroller 1 Toptasche bei mindestens einem freien Ausgang). Das MSR Hubba Bubba war uns da zu klein. Alle Tunnelzelte haben wenig Sitzhöhe, Kochen in der Apsis bei Regen ist in diesen Zelten schwierig und feucht. Man muss sich zusätzlich minimal ein "Dreieck" aus dünnem Zeltstoff (Cubenfiber) nähen, dass man bei Regen als Abdach diagonal vor/über einen Ausgang spannen kann und das taugt wiederum nicht bei Sturm.
Bildschirmfoto 2014-06-04 um 07.38.24.png

Bislang waren uns alle Nicht-Tunnel-Zelte zu schwer, oder hatten andere Nachteile. Wir werden uns (falls es mal produziert wird) das Vaude Chapel beim hiesigen Outdoorladen anschauen, da wir abends gern auch mal im Zelt säßen, statt zu liegen.
Bei regelmäßigem Gebrauch gilt bei Zelt, Schlafsack und Matten noch mehr als bei allem Anderen: "wer billig kauft, kauft zweimal"

Gruß

Christoph
 
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Haben uns mit dem Hilleberg Anjan 3 GT genau diese Wünsche (große Apsis, 2 Personen bequem, Leichtgewicht) umgesetzt. Hatten es zwar bisher nur einmal vergangenes Wochenende zur Osttour dabei, aber wenn ich's mit vorhergehenden Markenzelten vergleiche: Es steht wie 'ne 1, Auf- und Abbau sind recht schnell zu bewerkstelligen und ohne Gestänge passt es bei unserem Tandem zwischen die Radtaschen ins Rahmendreieck. Die Apsis ist wirklich riesig.
Das einzige, was man vermissen könnte, wäre noch eine Art Belüftung, bei der es noch weiter oben durchs Zelt durchzieht. Ansonsten lüftet das Zelt nur durch das relativ hoch gehaltene Außenzelt, große Abstände zwischen Innen- und Außenzelt und den seitlichen Eingang. Bei der Osttour hatten wir immer ein leichtes Lüftchen und ausreichend Sonne, so dass wir am Sonntag das Zelt absolut trocken abbauen konnten. Mal schauen, wie das bei anderen Standorten und anderem Wetter wird...

Gruß,
Martin
 

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In Sachen Zelt spielt die Wahl des Kochers eine Rolle. Was keine giftigen Abgase (Benzin) produziert, standfest ist und unten nicht heiss wird, kann im geschlossenen Innenzelt verwendet werden. Was speziell im Fall von Moskitoschwärmen oder bei Minusgraden sehr angenehm ist. Dann entfällt auch der Platzbedarf für's Kochen in der Apside.
Schlafsäcke während dem Kochen eingepackt lassen, wegen Feuchtigkeit.
 
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Vielen Dank für die umfangreichen Antworten, habe nun erstmal viel zu lesen:sleep:.
Gibt ja eine unglaubliche Vielfalt an Tunnelzelten, dank Eurer Hinweise kann ich sie schon einschränken.
 
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Mehr als 20 Jahre hat mir ein geodätisches Zelt mit fünf Alu-Steckstangen gute Dienste geleistet. Mit Innen- und Außenzelt, und das wog bestimmt auch nicht mehr als vier Kilo. Wurde als drei-Personen-Zelt verkauft, die können darin aber nur ohne Gepäck schlafen. Zwei Personen geht, allein braucht man einen guten Schlafsack.

Das war zweimal mit auf Island, und ist selbst ungeschützt aufgestellt bei Windstärke 9 noch nicht weggeflogen. Die Reisegruppe, die nach mir kam, hat ihre Dachzelte bei dem Wind kaum aufgebaut bekommen. Ein paar Leute mit einem Geländewagen sind an ihrem Tunnelzelt verzweifelt und mußten im Wagen schlafen.

Der wichtigste Vorteil: es hält seine Form ohne Abspannung. Wenn es richtig windig war, habe ich auf der Windseite Gepäckseile in die Abspannleinen gehängt, damit es bei Böen nicht so rumst. Der wichtigste Nachteil: es ist nicht ganz billig.

Das habe ich in Situationen noch alleine aufgebaut bekommen, in denen ich den Zeltsack beschweren mußte, damit er nicht wegfliegt, und erst einmal zwei Zeltnägel eingeschlagen habe, damit mir das Innenzelt nicht wegrollt. In dem Zelt konnte man bis zum Gefrierpunkt gut leben, und mit dem Benzinkocher in der großen Apsis kochen. Die war noch ein wenig länger als in dem Bild.

upload_2014-6-4_11-43-42.png


Weil das Zelt von selbst steht, kann man nach dem Aufbau des Innenzeltes und dem Befestigen des Außenzeltes erstmal einräumen und dann erst fertig abspannen. Und die Firsthöhe reicht aus, das ist keine Dackelgarage, in der man nur kriechen kann, außerdem ist es bis in die Ecken nutzbar. Ich musste das Zelt auf dem Dachboden lagern, um es kaputt zu bekommen.
 
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Ein paar Leute mit einem Geländewagen sind an ihrem Tunnelzelt verzweifelt und mußten im Wagen schlafen.
Aber ob die mit Deinem Zelt glücklicher geworden wären... Mindestens die Hilleberg-Tunnel bekommt man wohl auch bei sehr ungemütlichem Wind alleine aufgestellt, wenn man weiß, wie man's macht. Ein bisschen Vorbereitung gehört neben der Auswahl eines tauglichen Zelts also unabhängig von der Bauweise auch mit dazu.

Gruß,
Martin
 
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hej krümi,
wir haben uns jetzt für dieses entschieden und sogar ein "fast-neu-gebrauchtes" gefunden. morgen werde ich es abholen und pfingsten auf der insel (wir sprachen darüber) wird es eingeweiht! ;-)

wir empfehlen auf jeden fall einen seitlichen eingang, da bei regenwetter und einem eingang über die stirnseiten, fast die komplette apsis geflutet wird. dieses ist unser kaufwunsch und kaufgrund des hillebergs. die radtaschen stehen in diesem zelt gegenüber des eingangs und somit trocken.

besten gruss an euch beide

sven mit dörte
 
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Tja, wer hat der hat(y)

Ich habe auch gerade ein Zelt geordert und bin wie ich denke sehr gut beraten worden:)
www.DerSkandinavier.de


Es wird in Coburg gefertigt und hat gute Kritiken, Klaus hatte oben auch schon ein Link für Rejka geschickt:), danke dafür!
Es wird das neue Rejka Antao 3 light HC.
Seiteneingang war mit ein wichtiges Detail für uns

sven mit dörte: Euch schöne Pfingsten viel Spaß :D
 
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...na ja, "haben" ist ja immer relativ... . ;-) aber, wir nutzen es reichlich bei allen unseren aktivitäten und da scheint es die beste wahl für uns zu sein.

euch auch schöne pfingsttage und bis bald! ;-)
 
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Wunderschöne Zeltvorschläge hier! Hilleberg, Rejka und Robens sind sich nicht unähnlich.
Daher eine Frage zur Zeltunterlage: Weil wir nicht immer auf gutem Untergrund zelten (und bei Regen das Absuchen nach Steinchen schon mal eher flott als sorgfältig ist) haben wir eine zugeschnittene "Baumarktplane" unterm Innenzelt. Vorteil: robust, trocknet schnell. Nachteil: schwer.
Hat jemand Erfahrung mit Tyvek-Vlies?

Gruß
Christoph
 
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Wir haben Zeltboden-Material von Extremtextil gekauft, zugeschnitten, umnäht und Schlaufen dran gemacht. Sieht jetzt aus wie die gekauften, ist leichter als Baumarktplane (kann ja nicht sein, dass die Unterlage noch mal so schwer wie das Zelt ist) und ist günstiger als die Originale. Vom Tyvek-Vlies liest man immer wieder mal was, aber da hab ich keine Erfahrungen mit.

Gruß,
Martin
 
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