Tunnelzelt für Radreisen

Gear7Lover

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Leider werden Zelte halt auch "ohne Pedale" gewogen. Die meisten haben einen hauchdünnen Boden und es wird einem empfohlen das passende Tarp dazuzukaufen.
Lösung: Macpac Minaret, hat einen gescheiten Boden, der ohne Tarp auskommt. Man stelle sich ein Zelt, das aus drei Einzelteilen besteht (Tarp, Innenzelt, Aussenzelt), beim Aufbauen bei 100km/h vor...
Die Originalheringe sind gewöhnlich auch nur für's Kataloggewicht gut.
Lösung: 4 Schlossschrauben M8x200. Die Originalheringe sind dann noch für's selten notwendige Abspannen sensibel genug.
 

kelin

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Wieder mal einen Hersteller loben: Rejka hat für das Zelt die Unterlage mit dabei und das Gewicht ist beim Gesamtgewicht mitgerechnet. Für den Vorraum muss man sich selber kümmern. Das Triketreffen hat gezeigt, dass dies auch gut wäre.
 
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Hallo Zusammen,
kaum zu glauben, habe gestern Mittag noch mit dem Hersteller von Rejka Zelten telefoniert und heute Mittag war es schon bei mir.(y)
Wir haben es gewogen Hersteller Angabe 3600 Gramm paßt exakt.
Bei starkem Wind haben wir es in wenigen Minuten aufgebaut und sind beim ersten Eindruck sehr zufrieden.
Die Apsis ist super groß, hat zwei Eingänge, jep, erstmal alles top.(n)
 
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erstmal alles top.(n)
Als ob der Smiley schon wußte, wie das mit dem Zelt ausging im Regen in Besancon, was Martina?

Daran anknüpfend missbrauche ich den Thread hier mal:
Ich bin ja vom Camping nicht so begeistert gewesen bisher,
angefangen mit der 3h-Luftmatratze (so lang hielt die Luft) beim ersten Campingurlaub mit den Eltern,
(wovon nur die 2 Isomatten (1,7 cm) überlebt haben, hier Ausrüstung 2004, 30€ Zelt, Larca West End Schlafsack, 6 kg, 48 l Packmaß )
Camping2004Packmaß.jpg Camping2004Schlafstelle.jpg
weiter mit den 2-5 ° nachts im August in Allègre,
(auf meinen Kurzlieger passte viel, aber keine 48l zum Restgepäck, Vorzelt wurde abgespannt, spart die Hälfte der Zeltstangen, 180x135 cm Fleecedecke spart sehr viel - besonders Isolation (n) 3,7 kg, 37,4 l Packmaß)
Camping2006AllegrePackmaß.jpg Camping2006AllegreSchlafstelle.jpg
und der Fleeceschlafsack in Besancon und das inzwischen an drei Nahtstellen undichte Zelt waren bei den unter 10 ° (auch im August) auch nicht das gelbe vom Ei. Aber besser morgens ne Tasse Wasser aus dem Zelt wischen als einen ganzen Eimer rauskippen, was @Krümi ?
(Thermarest "selbst"aufblasende Isomatte (2,8 cm), Black Bear Schlafsack, 4,75 kg, 24,3 l Packmaß)
Camping2014BesanconPackmaß.jpg Camping2014BesanconSchlafstelle.jpg

Aber bei diversen anderen habe ich gesehen, daß es leicht, klein, wasserdicht und bei Erfahrung und glücklichem Händchen auch alles zusammen geht.
Jetzt bekommen wir gerade auf regulär herabgesetzte Waren beim Vaude-Fabrikverkauf nochmal 10% Rabatt, also sind @HubertE und ich Freitag auf nach Tettnang.
Neben Schuhen und Kleidung hab ich in der Campingausrüstung zugeschlagen:

-Zelt Power Lizard SUL 1-2Personen (das Pokee GUL 1P war zu klein und zu teuer, auch wenn ein "giga-ultra-leicht-Zelt" schon was zum Angeben gewesen wäre ;))
Angabe 1050 g
gemessen 1100g (alles gewogen mit Kofferwaage Teilung 50g)
Angabe Pack Size L35xD10 cm (2,75 l)
Gemessen L44xD12 cm! (5,05 l) (n) Huch, der Packsack ist luftig gefüllt, aber fast 50% noch zu optimieren?!?

-Luftmatratze Norrsken Short L150xB51xH5,5 mit Sitzkissen B55xL35xH6 als Kopfkissen
Angabe 550 g (Nur LM)
Gemessen 650 g inkl. Sitzkissen
Angabe L25xD12 cm
Gemessen L26xD10,5 cm (y) (2,25 l)

-Schlafsack Ice Peak 400 2,2 m (den 150 gabs nur in S, definitiv zu kurz)
1150 g Angabe
950 g Messung (y) (Ist wohl die Fehlfüllung der Daunen, aber immer noch verdammt warm)
26x64 cm 20,5 D (8,5 l)

Leider gabs auf die 250 fürs Zelt und 99 für den Schlafsack keine Prozente mehr, da die nochmals gut herabgesetzt waren, aber man kann halt nicht alles haben.
Ab jetzt gehts zum Campen mit 2,7 kg und 15,8 l (evtl. noch kleiner):
Camping2015Packmaß.jpg Camping2015Schlafstelle.jpg

Längenvergleich Allègre zu neu (nie wieder abfrierende Zehen):
SchlafstelleVergleich.jpg

Vor allem endlich ein Kopfkissen dabei! Nur den Schlafsack muß ich ins Format des Filzschlafsacks bekommen, damit er in die Kopfhutze passt. Sprich: Komprimierung Radial statt axial, Volumen ist 2,3 l größer, passt noch.

Gruß,

Tim
 

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Als ob der Smiley schon wußte, wie das mit dem Zelt ausging im Regen in Besancon, was Martina?
Ha,ha, danke das du mich erinnerst Tim:p, ja das war nicht so schön.
Allerdings hat sich der Hersteller absolut fair verhalten und nach einer Material Prüfung alles anstandslos zurück genommen(y),
klar unser Urlaub war dadurch etwas feuchter als sonst und auch kürzer.
Gut sieht sie aus deine neue Ausrüstung, viel Freude damit.
Vielleicht campen wir mal wieder gemeinsam und ich kann sie life sehen!

Martina
 
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Vielleicht campen wir mal wieder gemeinsam und ich kann sie life sehen!
Eingeweiht ist sie schonmal, der Packsack vom Schlafsack ist schon versaut vom Aluabrieb des Dämpfers an der Schwinge :mad:
Und ich brauch keinen Sitzplatz mehr schnorren, Sitzkissen ist jetzt immer dabei (y)
Zelt aufbauen lässt sich leider nicht im Inneren üben, da muß ich bei schönem Wetter mal in den Garten, mal sehen, was unser hausmeisternder Nachbar dazu sagt :ROFLMAO:
Und nach Eurer Erfahrung am besten stehen lassen im Regen - so ganz bin ich nicht durchgestiegen, welche Leichtzelte jetzt ohne Nahtabdichtung wasserdicht sind und welche nicht, aber mein Power Lizard SUL ist wohl dicht, aber in den Eigenschaften steht
Beim Einsatz in regenreichen Regionen empfiehlt sich das manuelle Abdichten der Nähte mit Silicone Seam Sealer
- damit meinen sie wohl Frankreich ;)

Gruß,

Tim
 
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Eingeweiht ist sie schonmal, der Packsack vom Schlafsack ist schon versaut vom Aluabrieb des Dämpfers an der Schwinge :mad:
Und ich brauch keinen Sitzplatz mehr schnorren, Sitzkissen ist jetzt immer dabei (y)
Zelt aufbauen lässt sich leider nicht im Inneren üben, da muß ich bei schönem Wetter mal in den Garten, mal sehen, was unser hausmeisternder Nachbar dazu sagt :ROFLMAO:
Und nach Eurer Erfahrung am besten stehen lassen im Regen - so ganz bin ich nicht durchgestiegen, welche Leichtzelte jetzt ohne Nahtabdichtung wasserdicht sind und welche nicht, aber mein Power Lizard SUL ist wohl dicht, aber in den Eigenschaften steht - damit meinen sie wohl Frankreich ;)

Gruß,

Tim
das abdichten der Nähte haben wir auch noch gemacht, war ein Tipp von Vaude, hat auch geholfen, an den Nähten kam
nix mehr durch nur noch zwischen den Nähten:whistle:
 
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Beim letztlich zurückgegebenen Zelt?
Letztendlich werde ich um den Regentest nicht drumrumkommen denke ich. Man lernt ja auch schon mal aus den Fehlern anderer :)

Gruß,

Tim
 
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Als ich noch jünger und härter im Nehmen war habe ich über viele Jahre an der Nordsee viele Zelte verschlissen - Teilweise 2 Monate am Stück bewohnt...
Meine Erkenntnisse aus damaliger Zeit:
- Unbedingt größer kaufen als der Hersteller für "nutzbar" ansieht
- Die schrägen Wände mit einkalkulieren, man möchte mit dem Schlafsack nicht direkt an einer Wand liegen an der sich möglicherweise Kondenswasser sammelt, außerdem begünstigt Druck auf die Wand das Durchdringen von Regenwasser
- Iglus oder geodätische Zelte ermöglichen eine gute Raumausnutzung
- Dachhöhe ist zwar komfortabel, aber windempfindlich und sorgt bei viel Wind ggf. für unruhige Nächte
- Wenn mit miesem Wetter zu rechnen ist würde ich unbedingt ein Doppeldachzelt nehmen und zwischen Innen- und Außenzelt eine einfache Malerfolie legen. Ich erinnere mich an ein Jahr mit sinntflutartigem Regenfällen wo mein Zelt als Einziges innen trocken blieb. Die Mädels haben wegen Überflutung im Waschraum geschlafen...
- Aspen werden überbewertet, was kann ich schon dort lagern wenn es vom Boden her durchweicht wird?
 
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- Unbedingt größer kaufen als der Hersteller für "nutzbar" ansieht
Ja, deswegen gabs ja auch ein 1-2P Zelt, 200 g schwerer als ein gleichteures 1P.
- Iglus oder geodätische Zelte ermöglichen eine gute Raumausnutzung
Haben aber das Problem, sehr kurz zu sein. Mein 2-Personen-30€-Zelt ist ne Kuppel, in der ich nur diagonal liegen kann, ohne die Wände zu berühren. Dafür dann sehr geräumig.
- Wenn mit miesem Wetter zu rechnen ist würde ich unbedingt ein Doppeldachzelt nehmen und zwischen Innen- und Außenzelt eine einfache Malerfolie legen.
Die muß man erst mal haben.
- Aspen werden überbewertet, was kann ich schon dort lagern wenn es vom Boden her durchweicht wird?
Na alles, was auf die wasserdichten Unterlagen (Plastiktüten) oder in die wasserdichten Taschen (Ortliebs) passt. Proficamper wie @Christoph Hipp haben da dann wasserdichte, transparente Plastikboxen stehen.
Das Zelt sollte natürlich passend abschüssig stehen. Wenn meins nicht leicht undicht gewesen wäre (und der Schlafsack zu luftig, und die Thermarest zu rutschig...), wäre ich in Besancon trotz nur einem Zelt glücklich gewesen.

Gruß,

Tim
 
C

Christoph Hipp

Hoi Tim,

die
wasserdichte, transparente Plastikboxen
hatten wir nur dabei, weil wir in Frangreisch mit Outo unterwegs waren, sonst wird ebenfalls an Gewicht gespart, was geht. Allerdings Zelt (ggf. ergänzt durch Tarp), Isomatten und Schlafsäcke entsprachen unserem "Standard". Auch im VM verpacke ich meine Sachen in wasserdichte Ortlieb-Röhren - so kann man den Kram auch mal neben dem Zelt liegen lassen, ohne dass da was naß wird. Wobei es im VM leichter ist, Sachen trocken zu halten. Ich selbst habe mich mal nach einer ordentlichen Dusche außerhalb des VMs anschließend im VM regelrecht wieder "trocken" gefahren.

Na, dir jedenfalls viel Spaß mit deiner neuen Ausrüstung!

HG, Chr.
 
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Aspen werden überbewertet, was kann ich schon dort lagern wenn es vom Boden her durchweicht wird?
Ich kann bei Regen in der Apsis kochen, muss die Ortliebs nicht draußen ans Fahrrad schließen (kann die nasse Jacke darüberlegen) und erspare mir schlammige Schuhe am Schlafsack. Ich mag Apsiden.
 
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Als ich noch jünger und härter im Nehmen war habe ich über viele Jahre an der Nordsee viele Zelte verschlissen - Teilweise 2 Monate am Stück bewohnt...
Meine Erkenntnisse aus damaliger Zeit:
...teile ich im Wesentlichen, mit zwei Kommentaren:
- Wenn irgendwo "zusätzliche" Abspannleinen erwähnt sind, würde ich die bis zum Beweis des Gegenteils als notwendig lesen.
- Apsiden mag ich, auch wenn ich auf Touren noch nie einen Kocher dabei hatte. Mein Zeug ist sowieso in wasserdichten Taschen, und die hab ich lieber offen in der Apsis stehen als geschlossen am Fahrrad hängen. Außerdem kann man die Unterlage (bei neueren "Leicht"-Zelten oft nötig) bis unter die Apsiden reichen lassen und hat dann auch dort ziemlich trockenen Boden.

Die Notwendigkeit einer Zwischenlage zwischen Innen- und Außenzelt hatte ich bisher noch nicht. Man kommt zwar gern mal mit dem Innenzelt gegen das Außenzelt, aber bis auf Kondenswasser ist mir da noch nie was reingetropft. Früher bei Leinwandzelten war das ein unangenehmes Problem - einmal gegentippen, und mit etwas "Glück" tropft es dann von dort rein...


Viele Grüße,
Stefan
 
C

Christoph Hipp

Noch eine interessante Variante, die ein Freund von mir (lange Jahre Wanderungen in den abgelegensten Gegenden der Welt) "erfunden" hat. Er hat einfach die Isomatte unter das Zelt gelegt. Damit war der oft empfindliche Zeltboden nach unten geschützt und der Isomatte war es egal, ob sie naß war und blieb.
Chr.
 
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-Zelt Power Lizard SUL 1-2Personen (das Pokee GUL 1P war zu klein und zu teuer, auch wenn ein "giga-ultra-leicht-Zelt" schon was zum Angeben gewesen wäre ;))
Angabe 1050 g
gemessen 1100g (alles gewogen mit Kofferwaage Teilung 50g)
Angabe Pack Size L35xD10 cm (2,75 l)
Gemessen L44xD12 cm! (5,05 l) (n) Huch, der Packsack ist luftig gefüllt, aber fast 50% noch zu optimieren?!?
So, hab jetzt nochmal in Ruhe das Zelt gepackt und auch auf der Webseite nachgeschaut. Dort steht als Packgröße L35xD14 cm und ich habe das Zelt auf L37xD12 cm an der dicksten Stelle gepackt bekommen, an der dünnsten stimmen die 10 cm. Wichtig ist, den Zeltboden als Außenschicht zu dritteln und exakt auf Gestängeelementlänge zu bringen.
Damit hat das Zelt <4,25 l Packmaß statt laut Webseite 5,4 l und die Gesamtausrüstung unter 15 l (y)

Gruß,

Tim
 
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