Rohloff: Gewährleistung, Kulanz und Abwicklung

warum nur
frustrierter Rohloff Besitzer
um über Rohloff herzuziehen, in wie vielen Foren hast du dich denn noch angemeldet
Neues Rad und ein 5k€ Rad in die Ecke stellen
Um welches Liegerad handelt es sich, so etwas kann man auch verkaufen
Die Achse wurde vermutlich tatsächlich einmal zu fest angezogen
 
Ich habe in meinem Maschinenbau Studium anders zu konstruieren gelernt. Es gibt so etwas wie voraussehbare Fehlanwendung die bei der Konstruktion berücksichtigt werden sollte. .... Ich habe auf der Reise nicht immer einen Drehmomenten und eine Betriebsanleitung dabei
Du weißt also was du falsch gemacht hast ... und versuchst jetzt was? ... ich verstehe das nicht ganz? Betriebsanleitung nicht lesen, kaputt machen (wohlgemerkt als Student des Maschinenbaus) und dann ...?
 
allerdings gegen 40€ Handlinggebühr


40€ sind 6-8 Mal Versandkosten.


Kannst du mir bitte den Versanddienst nennen, bei dem ich ein Laufrad für 5€ versenden kann ... und der mir für diesen Preis einen stabilen Laufradkarton stellt und das Laufrad auch noch verpackt ... auch ja, und die Kommunikation mit dem (offenbar eher schwierigen) Kunden ( für den Handlinggebühr Versandkosten sind) ist auch inbegriffen, oder? ... würde ich auch gern nutzen
 
Wenn ich einen Schnellspanner regulär bediene passt das schon mit dem Drehmoment. Wenn ich dann die Pittlock Dinger mit voller Gewalt anziehe, hilft halt nichts mehr.
 
Ein 15er Schlüssel ist so für Drehmomente um 30-100Nm entworfen. (Kann Rohloff natürlich nix für).
DAs sind auch bei kurbeln viel zu hohe Drehmomente, (meine 15 nm). Ich als Chemiker habe das zumindest grob im Gefühl, dass ich es zumindest nicht akut uebermaltretiere.
Man kann halt alles so konstruieren, das es sowas überlebt, aber dann ist es halt Panzer-Schwer
 
Wer keinen Drehmo zur Hand hat, packt halt am Schlüssel bei etwa 10 cm Hebellänge an, und stellt sich beim dran Ziehen für beispielsweise 35 Nm die Gewichtskrat von 35 kg vor; oder für 7 Nm eben die Gewichtskraft von 7 kg.
Bei einem so wertvollen und komplexen mechanischen Ding, wie eine Rohloff-Nabe, die aus Gewichtsgründen nicht nach den Maßstäben des allgemeinen Maschinenbaus konstruiert sein kann, sollte klar sein, dass man eher als Feinmechaniker und Uhrmacher drangehen sollte, und nicht als Dorfschmied.

Ich glaube, ich weiß, warum Hersteller von komplexen feinmechanischen Produkten dazu tendieren, den direkten Kundenkontakt zu vermeiden und Einbau und Wartung ihrer Produkte lieber durch Händler gemacht sehen wollen.
 
Und die Rohloff Nabe verträgt so einiges. Ganz im Unterschied zu einigen high end Canyon Carbon Rahmen, die aufgrund von sitzen auf dem oberrohr gebrochen sind. Auch beim Auto darf ich nicht mit Max Drehmoment an viele Sachen gehen. Dort machen es aber auch die wenigsten …
 
Und dann zieht man sehr leicht mit dem 15er Schlüssel zu fest an

Eigentlich nicht. Im Prinzip zieht man doch nur so fest das das Rad sicher sitzt. Nm haben bei mir noch nie eine Rolle gespielt.

Ich hatte mal eine Rohloff im Mango, die musste brutal fest angezogen werden sonst flog sie aus der Aufnahme.
(Fehlkonstruktion von Sinner) Der Rohloff hat das brutale festziehen nicht geschadet, die lief wie eine eins.
Die kann schon was ab.
 
Wenn die Nabe per Kraftschluss gehalten werden muss (z.B. bei horizontalen Ausfallenden), dann schreibt Rohloff die Schraubachsversion vor, weil dort im Prinzip auf beiden Seiten nur die Achsstummel an den Ausfallenden festgeschraubt werden, während bei der Version für Spannachse die gesamte Nabe zusammengedrückt wird. Deswegen kann erstere einigermaßen viel Anzugsmoment ab, letztere nicht gar so viel.
Wenn man bei Pitlock einen 15er Maulschlüssel nimmt, dann hat man möglicherweise übersehen, dass man einfach einen 6er Innensechskantschlüssel durch die Pitlock-Nuss stecken kann, womit das Werkzeug vielleicht schon eher zur erforderlichen Kraft passt. Davon ab stellt auch Pitlock eine Faustformel in seinen Anleitungen und seinen FAQ zur Verfügung:
Wieviel sind 10 Nm?
Als Daumenregel gilt:

Drehen sie die codierte Mutter per Hand mit dem PIT fest. Festigen Sie das Ganze um weitere 1 – 1,5 Umdrehungen. Benutzen Sie hierzu ein Werkzeug.
Ich verstehe aber durchaus das Dilemma zwischen zu fest und zu locker: An meiner aufrechten eierlegenden Wollmilchsau war ich anfangs eher vorsichtig beim Drehmoment, dann lockerte sich der Pitlock, so dass die Nabe sich unter Kettenzug ein bisschen nach vorn und beim Bremsen ein bisschen nach hinten im senkrechten Ausfallende schob. Der Rahmenhersteller meinte dann, die Nabe solle ruhig ordentlich fest angezogen werden - und Rohloffnaben gehören bei denen durchaus nicht zu den exotischen Ausstattungswünschen, die wussten also schon, worüber wir redeten.

Gruß,
Martin
 
....nur mal so nebenbei : ich weiß aus eigener Erfahrung, das die Nabe u.U. sehr "ölig" auf eine zu fest angezogene Achsmutter reagieren kann......seitdem liegt mein "gefühltes" Drehmoment am unteren Bereich "von fest".....!
Wenn die Nabe per Kraftschluss gehalten werden muss (z.B. bei horizontalen Ausfallenden), dann schreibt Rohloff die Schraubachsversion vor, weil dort im Prinzip auf beiden Seiten nur die Achsstummel an den Ausfallenden festgeschraubt werden, während bei der Version für Spannachse die gesamte Nabe zusammengedrückt wird. Deswegen kann erstere einigermaßen viel Anzugsmoment ab, letztere nicht gar so viel.
Eine Lösung für horizontale Ausfallenden mit Schnellspanner habe ich bei meiner Rollstuhl-Rikscha erfolgreich so umgesetzt:
1644282722704.png
Die Spanner verhindern, daß die Achse nach vorne rutscht, die Achsplatte verhindert das Verdrehen. Da muß dann der Schnellspanner nicht mehr so extrem festgeknallt werden -
am unteren Bereich "von fest"
reicht dann völlig aus.
 
Auch wenn der Beitrag schon älter ist, sind die die Dichtheitsprobleme bei Rohloff seit langem bekannt und nach wie vor aktuell. Bzw. werden offenbar vom Hersteller auch ignoriert bzw. billigend in Kauf genommen ohne bisher eine substanzielle Lösung anzubieten. Notfalls durch Umkonstruktion der Nabe, denn per se sind Getriebegehäuse sehr wohl dicht zu bekommen.

Mein Eindruck als langjähriger Rohloff-Fahrer, der auch mehrere Naben im Einsatz hat: es ist reines Glückspiel, ob eine Nabe leckt oder dicht ist. So habe ich selbst 5 Naben (3 an Straßenrädern, 1 am Fatbike, 1 am MTB) im Einsatz, die sind komplett dicht. Nicht ein Tropfen Öl kommt irgendwo raus und das seit Jahren, obwohl ich meine Naben meist "überfüllt" fahre mit etwa 30-40ml Öl.
Zudem habe ich leider auch Naben, die ich nur durch nachträglichen Austausch der Simmerringe, der Dichtfläche auf der linken seite sowie der Papierdichtung gegen eine etwas dickere dicht bekam. Zu guter letzt Teflonband auf den M4-Senkkopfschrauben der Achsplatte sowie auf den Antreiber rechts (M34x6 P1-Gewinde) aufgebracht habe. Irgendwann kam dann kein Öl mehr heraus.
Leider habe ich auch zwei Naben (am Stadtrad und weiterem Straßenrad), wo ich es gar nie schaffte (seit Jahren der Versuche), die dicht zu bekommen.
Eine Vermutung ist, dass die Ursache bei Fertigungstoleranzen zu suchen sein könnte - potenzial gibt es da genug. Speziell was diese hauchdünne Papierdichtung auf der linken Seite anbelangt, denn auf dieser Seite ölt die Nabe - wenn sie ölt - am ehesten. Effektiv reichen da irgendwo 0,1-0,3mm Spaltmaß. Aber auch die Dichtfläche zwischen dem Nabengehäuse und dem Radialwellendichtring ist ein heißer Kandidat, denn die effektive Fläche ist gerade mal 3mm breit und Rohloff verwendet einen Simmerring ohne Gummierung am Aussenring, sodass eben blanker Stahl auf Aluminium trifft für die Abdichtung. Beide sind weder ideal glatt und es könnte hier zu Kapillareffekten kommen, wodurch eben das Öl rauskommt. Rohloff empfiehlt hier das Aufbringen von Schraubensicherungslack beim Einbau der Simmerringe - aber ob das der Weisheit letzter Schluss ist?
Bei jenen Naben, die bei mir eine Leckage haben, ist es ein großer Tropfen nach etwa 2-3h Fahrt. Deutlich mehr als ein "leichter Schmierfilm" Jedes Mal. Über die Zeit kommt auch etwas zusammen bzw. tritt doch eines an Öl auch aus. Das habe ich bei den komplett dichten Naben nicht.
Und dann bleibt noch die Achse, die offenbar innen Bohrungen hat, wo das Öl austreten kann und dann auf die Schnellspannachse läuft bzw. über diese ihren Weg nach aussen findet.
Moin Moin, ich bin neu hier und auch mittlerweile frustrierter Rohloff Besitzer. Meine Nabe mit Scheibenbremse ölt aus dem Lager wie nichts gutes. Die Nabe war deswegen bereits 1 Mal bei Rohloff. Es wurden die Papierdichtungen getauscht. Das Problem besteht also weiterhin. Der Händler schwört auf Rohloff und sagt das Problem sei gelöst. Meine Bremsscheibe schwimmt aber… ich soll beobachten, zu viel Öl…normalerweise gibt sich das von alleine usw. Ich habe die Nabe jetzt eine ganze Zeit trocken gefahren ( ca. 3 Jahre ) aber weit unter 1000km. Ohne Öl läuft die Nabe nicht, sie wird schwergänig, Freilauf funktioniert nicht mehr. Nach dem Ölwechsel läuft sie spürbar besser! Nur brennst das Rad nicht mehr gescheit mit Öl auf der Scheibe.
Das ist besonders ärgerlich bei der Rohloff, weil eben das Öl auf die Scheibe wandert mit entsprechender Auswirkung und man es den ganzen Bereich fast nur mit Hochdruckreiniger fettfrei/sauber bekommt ohne gleich mal eine Stunde mit Lappen + Entfetter & Putzen zu verbringen aufgrund der vielen Ecken/Kanten, speichenlöchern usw.
Mittlerweile kann man sowohl die Simmerringe als auch das Werkzeug online finden/kaufen ohne den Rohloff Service in Anspruch nehmen zu müssen. Gebrauchsanweisung für den Wechsel gibt es online als Video. Kostet verhältnismäßig wenig, denn das Werkzeug ist eine Einmal-Investition und kann x-fach wieder verwendet werden, während man die Nabe zum Tausch vermutlich im Leben mehrmals an Rohloff schicken muss und jedes Mal zahlt.
Meine Beobachtung ist auch, dass die originalen Simmerringe von Rohloff eine offenbar schwächere Wurmfeder (oder leiert die so rasch aus?) drinnen haben, als dies gleichartige Simmerringe, die man online kaufen kann, besitzen. Die sitzen strammer auf den Dichtflächen von Ritzelträger bzw. linkem Achsstummel.
Ich überlege das Rad auf Kettenschaltung umzubauen, wären da nicht die Spezial Ausfallenden am Maßrahmen. Ich weis nicht was ich machen soll! Neue Rohloff? Wieder so viel Geld riskieren? Reparatur Versuch Nummer 2? Wer garantiert mir die Dichtheit? Neues Rad und ein 5k€ Rad in die Ecke stellen?

Kurzum kann ich den Post vom Ersteller des Beitrages sehr gut nachvollziehen.
Was hast du gemacht? Fährst du Jahre später noch Rohloff? Hast du die Nabe dicht bekommen? Falls ja, wie?
Wenn die Nabe per Kraftschluss gehalten werden muss (z.B. bei horizontalen Ausfallenden), dann schreibt Rohloff die Schraubachsversion vor, weil dort im Prinzip auf beiden Seiten nur die Achsstummel an den Ausfallenden festgeschraubt werden, während bei der Version für Spannachse die gesamte Nabe zusammengedrückt wird. Deswegen kann erstere einigermaßen viel Anzugsmoment ab, letztere nicht gar so viel.
Es besteht nur bei horizonal in Fahrtrichtung stehenden Ausfallenden dieses Problem. Bei jenen, wo das Rad nach hinten rausgenommen wird (ein Klassiker sind hier manche Fixie Räder), ist sogar das gegenteil der Fall: der Kettenzug zieht die Nabe ins Ausfallende rein. Gefahr ist immer dann, wenn die Kettenzugkräfte die Nabe aus dem Ausfallende ziehen wollen.
Ich habe einen Kunden verloren weil der Rohloff „Service“ in Form der berühmt berüchtigten Frau Rohloff dem Kunden Dinge erzählt hat die er mangels technischem Verständnis nicht ansatzweise verstanden hat.
Sie wusste ja gar nicht mit welchen technischen Analphabeten sie da spricht.
Ich hätte es gewusst und ihm das für ihn verständlich aufgearbeitet.
So hat er dann den vermeintlichen Fehler auf mich projiziert.
Danke für solchen Service.


Mich würde es freuen wenn Rohloff das lassen würde.
Tun sie aber gar nicht, drum verstehe ich diesen Post auch nicht. Hatte letzten Monat noch die Anfrage ob ich dass was Rohloff ihm vorgeschlagen hat auch umsetzen könne (Umbau auf Scheibenbremse)

Auch diese Frage hätte ich lieber als Erster selber beantwortet.
Andere Firmen verweisen da konsequenter auf ihre Fachhändler … sorgen allerdings auch für Schulungen … und das man sie regelmäßig macht
Tja, Fr. Rohloff war ein eigenes Kapitel. :unsure: Wer sie mal am Telefon erleben durfte...
Gerade was diesen Simmerring-Tausch anbelangt, ist es schon seltsam, dass nicht Mal Fachhändler das Werkzeug und die Dichtungen bekommen. Zumal sie es ja jahrelang aber bekamen. Erst Anfang der 2010er Jahre stellte Rohloff den Verkauf an Händler ein, soweit ich informiert bin. Einerseits hat Rohloff ab Beginn den Fachhandel gestärkt und eine klare Verkaufsstrategie über diesen gelebt, aber zugleich spricht man diesem jegliche Kompetenz ab im Hinblick auf (einfache) Reparaturen wie einem Simmerringtausch.
Das ist kein Gerücht, sondern wurde von Frau Rohloff vor etwa 20 Jahren zu meinem Händler gesagt, als meine Speedhub ihr Öl erbrochen hatte. Das hat sie nach der Reparatur (Gewährleistung, weder Garantie noch Kulanz) nie wieder gemacht. Je nach Resonanzfähigkeit des Rahmens kann man auch hören, wenn man nennenswert Öl verloren hat. Da meine Speedhubs in meinen recht schweren Fahrrädern mit jedem Ölstand dieselbe Geräuschkulisse produzieren, fahre ich nur noch mit halber Ölmenge. Das senkt die Gefahr des Verlustes und spart Kosten.
Das Öl hat in jedem Getriebe zahlreiche Funktionen - nicht nur der Geräuschdämpfung. Gerade der Punkt Schmierung der ganzen Zahnräder ist zentral um den Verschleiß dieser zu reduzieren. Blanker Stahl, der gegeneinander abgleitet, verschleißt nun mal ohne Schmierung schneller. Das ist das Prinzip von Zahnrädern. Zudem hat die Rohloff nicht nur 1 Zahnradpaar verbaut, sondern eine ganze Menge.
Mich würde interessieren, ob schon jemand versucht hat, die Rohloff mit Fett statt Öl zu fahren? Also einfach auf die Zahnräder und die beiden äußeren Wälzlager Fett aufbringt und der rest bleibt trocken? Funktioniert das?
wäre bei dem Alter der Nabe schon länger fällig zu werden, nämlich nach einem Jahr. Zwei Gründe: Beim Einfahren entsteht Metallabrieb, der mit dem Öl entfernt wird. Somit sollte zumindest der erste Wechsel auch pünktlich erfolgen. Zweitens kann Wasser in der Nabe kondensieren, das sollte auch nicht ewig darin bleiben.
Meine Beobachtung ist, dass die ersten 10.000-15.000km der Abrieb höher ist, als später. Das sieht man beim Ölwechsel bzw. den darin enthaltenen Metallpartikeln usw.
Verschleißteile sind: Simmeringe, Spannrollen des Kettenspanners, Ritzel/Carrier, Schaltzüge, Seilzug der internen Seilzugführung, Schaltgriffgummi und Bremsscheiben. (...)
Das ist insofern interessant, als dass Simmerringe per se für 10^7-10^9 Umdrehungen ausgelegt sind als industrielle Normteile. Umgerechnet aufs Rad wären das mindestens 20.000km am 28" Laufrad - und weit mehr. Wie viele Leute fahren das in 6 Monaten oder 2 Jahren? Am Fahrrad hat man verhältnismäßig sehr geringe Belastungen auf diese Dichtringe - weder temperaturseitig noch von der Drehzahl, den Medien oder sonst wie. Ausser, dass Rohloff bekanntlich zu weiche Dichtflächen verbaut, wodurch sich diese einlaufen/Kerben bilden, was aber ein anderes Thema ist. Dann kann die Dichtfunktion auch nicht gewährleistet sein.
Außerdem gilt bei Gewährleistung in den ersten 6 Monaten ab Kauf die Beweislastumkehr meines Wissens - kurzum muss der Händler beweisen, dass das Produkt mangelfrei ausgeliefert wurde bzw. man geht von einem Mangel zum Kaufzeitpunkt rechtlich bereits aus. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber das ist sogar geltendes EU-Recht und dürfte auch in DE in nationales übernommen worden sein. Da wird es schwierig sein, Dichtringe davon auszuklammern, wenn schon nach kurzer Zeit die Nabe zu lecken beginnt.
Mich wundert zudem, warum die Wälzlager in der Aufzählung oben nicht aufscheinen - sind das doch ebenfalls "klassische" Verschleißteile - gerade in der Fahrradbranche.
Die Gewährleistungsabwicklung erfolgt ausschließlich über den Fachhandel. Hierbei ist zu beachten, dass die ausgefüllte Service-Karte (oder Registrierung) im Gewährleistungsfall mitgeschickt werden muss. Bei Komplettfahrrädern, welche mit Rohloff Produkten serienmäßig ausgestattet sind, erfolgt die Gewährleistungsabwicklung der Rohloff Produkte vom Fachhändler direkt über die Firma Rohloff. Die regelmäßige Einhaltung des Services gemäß unserer Angaben sichert den Gewährleistungsanspruch und erhält den Wert Ihrer Rohloff SPEEDHUB 500/14 langfristig.
Inwiefern es rechtlich möglich ist, einen grundsätzlichen Rechtsanspruch (Gewährleistung) an eine verpflichtende Registrierung zu koppeln (oder der Servicekarte, die ev. sogar leer ist, weil die Nabe schon nach kurzer Zeit zu lecken beginnt) um diesen durchzusetzen, ist mir im Detail nicht bekannt. Müssten Juristen in diesem Gebiet aber wissen.
 
Für die Gewährleistung ist der Händler (Verkäufer) zuständig. Das sollte eigentlich nicht an eine Registrierung gebunden sein, vor allem nicht, wenn es vertraglich nicht vorher geregelt ist. Registrierung ist ja üblicherweise nur für die Garantie relevant.
 
Zuletzt bearbeitet:

Meine Beobachtung ist, dass die ersten 10.000-15.000km der Abrieb höher ist, als später. Das sieht man beim Ölwechsel bzw. den darin enthaltenen Metallpartikeln usw.
Dazu ein spontaner Gedanke:
Die Ölablass-/Einfüllschraube hat einen Inbus mit 3 mm Schlüsselweite.
Wenn man dort einen Neodym Magnet mit 3 mm Durchmesser einlegt, wird die Schraube magnetisch und hält Partikel fest.

Für den Einsatz am Rad müsste der Magnet lackiert werden. Wenn der Magnet korrodiert und im Volumen zunimmt, ist er sonst ggf. nicht mehr aus dem Sitz für den Inbusschlüssel raus zu bekommen.

Bei einer Inbusschraube muss man den Magneten vor dem Öffnen entfernen und es bleibt nur der schwache Restmagnetismus der Schraube selbst. Es könnte daher sinnvoll sein, eine Sechskantschraube zu verwenden.
Vermutlich reicht der Platz dafür?
 
Rohloffnaben werden auf den Käufer (Endkunden, nicht Händler) registriert. Wird eine weiterverkauft, kann man diese Registrierung umschlüsseln lassen, auf den neuen Käufer. Macht man das nicht wird es kompliziert - das ist durchaus Absicht und einer der Gründe dafür ist Diebstahlprävention.

Man kann ein Rad mit Rohloffnabe, wenn es gestohlen wird, auch bei Rohloff melden. Taucht die Nabe irgendwann bei denen im Service auf ist der "Neubesitzer" sie los und der ursprüngliche wird benachrichtigt.

Im übrigen sind hohe Grbrauchtmarktpreise ja kein Argument für irgendwas bzgl. des Herstellers oder in Bezug auf Service - Rohloff macht die Gebrauchtpreise ja nicht.
Das stimmt so auch nicht ganz: Folgende Story ist einem Freund passiert: Eine vor vielen Jahren zusammen mit Fahrrad gestohlene Rohloff taucht beim Rohloff Service auf. Rholoff benachrichtigt meinen Freund, der sogar noch alle Unterlagen vom Fahrrad hat! Er wendet sich hier in Stuttgart an die Polizei, die zuerst positiv reagiert. Aber der neue Besitzer lebt in einem anderen Bundesland. Die Staatanwaltschaft müsste Amtshilfe beantragen. Rohloff darf aus Datenschutzgründen den neuen Besitzer nicht preisgeben. Die Staatanwaltschaft verfolgt das nicht weiter und Jetzt?
Alles verläuft im Sande, oder man stürrt sich in ein finanzielles Abenteuer und versucht auf dem Rechtsweg weiterzukommen......
 
Das stimmt so auch nicht ganz: Folgende Story ist einem Freund passiert: Eine vor vielen Jahren zusammen mit Fahrrad gestohlene Rohloff taucht beim Rohloff Service auf. Rholoff benachrichtigt meinen Freund, der sogar noch alle Unterlagen vom Fahrrad hat! Er wendet sich hier in Stuttgart an die Polizei, die zuerst positiv reagiert. Aber der neue Besitzer lebt in einem anderen Bundesland. Die Staatanwaltschaft müsste Amtshilfe beantragen. Rohloff darf aus Datenschutzgründen den neuen Besitzer nicht preisgeben. Die Staatanwaltschaft verfolgt das nicht weiter und Jetzt?
Alles verläuft im Sande, oder man stürrt sich in ein finanzielles Abenteuer und versucht auf dem Rechtsweg weiterzukommen......
Kunde freut sich, dass er sein Rad mit nem Airtag wiedergefunden hat -> 450€ Schaden
Versicherungen freut sich, dass der Kunde das Rad wiedergefunden hat -> muss gar nix zahlen ( er hätte sonst ein Neues bekommen!)

450€ Schaden und noch ein paar Schrammen im Lack :oops: :mad:
 
Die rechtlichen Bedingungen für Garantie sind eine Sache. Wenn Rohloff, wie oben irgendwo geschrieben, mögliche Fehlbedingungen nicht immer in der Gebrauchsanlritung stehen hatte, habe ich ein Problem damit. Ich kenne solche Fehler von einem Tandem und einem Autohersteller, das macht aber nichts besser.

Undichte Dichtungen nach 9 Monaten von der Garantie aus zu schließen wird rechtlich möglich sein, es ist dennoch bei einem Produkt dieser Preisklasse eine Frechheit.

Dieser Thread kann mich jedenfalls nicht überzeugen, auf Rohloff um zu steigen.

Ja, Rohloff baut sehr gute Nabenschaltungen, aber die Mär, dass es nie keinen Ärger nicht damit geben würde, ist leider nur eine solche.

Damit will ich aber definitiv niemandem eine Rohloff ausreden!

Lg!
georg
 
Dieser Thread kann mich jedenfalls nicht überzeugen, auf Rohloff um zu steigen.
Das muss er ja auch nicht. Ich kann nur von meinen Erfahrungen sagen: Ich habe von 7 Speedhubs eine einzige mit Dichtigkeitsproblemen. Die einzige, die Öl verliert, ist auch nur so viel, dass sie leichter verdreckt, aber mit dem regelmäßigen Ölwechsel halten sie alle und noch keine war ganz leer. (Ein geringer Verlust kann auch noch in der Nabe haften - um den Restlos zu lösen, müsste man schon zwei- bis dreistellige km mit Spülöl fahren.) Ich hatte bis jetzt allerdings auch nur silberne - die Farbigen sollen eher zum "Ausschwitzen" neigen (laut mehreren Fahrradherstellern und Rohloff selber) .
C.
 
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