Projekt Edelstahllowracer

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Hallo,

Da ich meine letzten Fahrradprojekte auch Threads dokumentiert habe ( Bernds Faltrad Pedelec Trekkingrad Jugendrad Flevo Racer Anhänger ), will ich auch mein neustes Projekt darstellen

@Rvh hat mir seinen Edelstahllowracer verkauft und jetzt steht er zum Neuaufbau bei mir. Das Konzept steht noch nicht ganz fest, aber das Ziel ist es dei 16,5 kg zu halten oder zu reduzieren und gleichzeitig die Funktionalität für mich zu erhöhen.

IMG_20191126_174204[1].jpg

1. Ausleger tauschen. Der derzeitige ist echt massiv 49x4,5 Alurohr, leider nur für Thompsonlager geeignet und hat keine Montagemöglichkeit für Umwerfer. Im Moment suche ich noch nach einem passenden Ersatzteil, habe aber schon ein bis zwei Optionen. Kennt jemand eine Bezugsquelle für entsprechende Carbonausleger?

2. Kurbel, die Vierkantkurbel soll durch eine gekürzte Oktalink o.ä. ersetzt werden, um die Kurbelfreiheit des Vorderrades und die Ergonomie zu verbessern und das Gewicht zu reduzieren.

3. Vorderrad 451 gegen ein 406er mit SON tauschen, um Kurbelfreiheit zu verbessern und eine Stromquelle zu haben.

4. Vorderrbremse (Felgenbremse) gegen Scheibenbremse tauschen. Der Tausch Stahlgabel gegen Carbongabel scheitert am 1" Steuerrohr. :cautious:

5. Klapptiller Edelstahl gegen Starrtiller Alu tauschen, um Gewicht zu sparen, außerdem mag ich seit dem Shockproof starre Tiller.

6. Leichte doppelseitige SPD Pedale montieren. Die Kombipedale sind nicht so mein Fall.

7. Tubus-Fly montieren, um leichtes Gepäck transportieren zu können.

8. Beleuchtung montieren für Feierabendrunden und Langstrecken

9. Spritzschutz an kritischen Stellen anbauen. Ich muss mir allerdings noch Gedanken zu einer leichten Variante machen.

10. Antrieb: Hier bin ich noch nicht sicher. 2x11 oder doch eine gebrauchte Rohloff... ?

Ansonsten sind noch diverse Kleinigkeiten zu machen: Kette tauschen, das Röhrchen in Leertrumführung tauschen, Umlenkrolle tauschen, Reflektorfolie reduzieren, Züge überholen...

viele Grüße

Christoph
 
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Son und Rohloff an einen tieflieger zu schrauben ist wie einen Ferari mit anhangerkuplung. Beide fressen leistung die nicht in geschwindigkeit umgesetzt wird.

Als spritzschutz konnte mann den m5 carbonschutzbleche nehmen. Die sind sehr steif.
Grusse, Jeroen
 
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Beide fressen leistung die nicht in geschwindigkeit umgesetzt wird
SON frisst Leistung, aber Akkubeleuchtung ist für mich keine Option.

Ob die Rohloff wirklich mehr Verlustleistung hat, als ein sich unter dem Kettenzug eines kleinen Blattes verwindender Rahmen, bezweifle ich. Es gibt ja sogar Milane mit Rohloff.

Die M5 Schutzbleche kenne ich, die sind nicht schlecht, aber nicht unbedingt, das was ich mir vorstelle.

viele Grüße

Christoph
 
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Im Rennen wird auch nicht an roten Ampeln etc. angehalten und wieder angefahren. Der Hinweis ist Käse, sorry ...
Wobei für mich wirklich der Aspekt kleine Entfaltungen im Vordergrund steht. Wenn ich ein 28er Blatt und ein 42er Ritzel brauche, um mit meiner Wampe auch nach 300 km noch den einen oder anderen Hügel hochzukommen, dann weiß ich aus Erfahrung wie der Rahmen arbeitet.

Aber du hast insofern Recht: bei Rennen und Rekordfahrten kommen weder Kuchenbauch, Langstrecken und meistens nicht einmal Hügel vor. Daher sind die Anforderungen an die Schaltung andere.

BTW: An einem Rad für Rennen und Rekorde haben auch Licht, Gepäckträger und Spritzschutz nichts verloren.

viele Grüße

Christoph
 
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Ich hab mehrere lieger in der garage stehen. Langer zeit hatte ich sogar zwei tieflieger gleichzeitig. Beide wahren die auf ein unterschiedlichen nutzungszweck ausgelegt. Der etwas langsamere Baron hatte einen gepacktrager, Zwei mal 10 liter taschen, etwas breitere reifen, licht, und spritzschutz hinten. Der M5 tieflieger war der schön wetter langstrecken renner. Schmale reifen, meist kein trager, nur zwei kleine taschen am sitz. Ungefahr ahnlich einige jahre spater mit einen einenbau carbon tieflieger und carbon midracer, wobei der tieflieger maximal auf geschwindigkeit getunt war.

Wenn ich denn M5 von der wand nahm oder mich auf der carbon tieflieger setzte und meine schultern in die hutze schob wusste ich das ich das schnellste rad aus meiner stal hatte. Das zweit rad mit seinen ganz bestimmten einsatzzweck.

Fur mich ist es wichtig die gute qualitaten von ein rad zu kennen und die dann auszu bauen damit es fur diesen zweck nicht nur gut, sondern excelent ist. Andersrum geht auch und dan hatt mann schliesslich ein kompromis das sich nur wenig vom anderen rad unterscheidt. Die so gewunschte qualitaten wie leicht, schnell, und efficient lassen sich ganz einfach zerstören. Ein halbes kilo hier, ein paar prozent da.

Mann kann ein tieflieger prima im altag nutzen, ich hab's zwei jahrzehnte gemacht. Mein idealen tieflieger muss nicht dein idealen tieflieger sein.
Ich fand es nur schade wenn das aufgebaute rad spater nicht denn erwunschten fahrspass bietet weil mann sich nicht von denn schattenseite der losungen bewust ist.

Grusse, Jeroen
 
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