Navigation Stand der Dinge

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das kannst du schon machen. ist halt nicht nachhaltig.
außerdem doof, wenn man dann neukauft weil man muss, nicht weil man will
 
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Und wie kriege ich raus, welches günstige Handy Feuchtebeschlag aushält?
Schwierig. Ich habe ein Sony Xperia Z Ultra und ein Xperia Z5 Compact; beide sind wasserdicht, aber nur letzteres kann man bei Feuchtigkeit noch bedienen. D.h. selber Hersteller, selbe Produktkategorie, nur ein leichter Altersunterschied.
 
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außerdem doof, wenn man dann neukauft weil man muss, nicht weil man will
Das Nachrüsten von IT-Kram habe ich aufgegeben, viel zu teuer. Die Akkus halten inzwischen so lang, daß ich schon einige Jahre von der fehlenden Leistung genervt bin, bevor die Stromversorgung beginnt auszufallen (bei Notebooks bisher 2x Netzteil, 3x Steckverbinder (repariert), 2x Akku)

Ich habe ein Sony Xperia Z Ultra und ein Xperia Z5 Compact; beide sind wasserdicht, aber nur letzteres kann man bei Feuchtigkeit noch bedienen.
Ungeschickt. Also muß ich einen Test finden, der das testet, Angaben dazu finden sich nicht?

Gruß,

Tim
 

Reinhard

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Brouter auf osm hat das Potenzial, besser zu werden als das Garminmaterial.
Vermutlich ist es eher so, dass Garmin & Co. den Anschluss schon verpasst hat. Auf Dauer kann eine Firma nicht mit der OSM-Community mithalten. Und BRouter routet "nur", das aber perfekt, sofern das OSM-Material stimmt und man auch ein Profil verwendet, was den eigenen Wünschen angepasst ist.

Zu billigen/günstigen Smartphones kann ich Dir allerdings nichts sagen. Ich verwende aktuell ein Samsung S7 Edge für die Navigation (Fahrrad, Auto), da gibt es nichts viel zu meckern. Powerbank gehört im VM zu Ausstattung, insofern gibt es hier auch kein Stromproblem. USB-Schnittstellen kann man mit Magnetsteckern versehen, dann ist die mechanische Belastung der Schnittstelle gering.
 
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Und BRouter routet "nur", das aber perfekt, sofern das OSM-Material stimmt und man auch ein Profil verwendet,
Das sind zwei große Einschränkungen. In Deutschland sieht das osm-Netz schon ganz gut aus, in anderen Ländern leider noch nicht. Und BRouter hat noch so ein paar Macken, die ihm schlecht auszutreiben sind. Wenn ich mir anschaue, was ich alles beachten muss beim Kauf des Handys, merkt man halt doch, daß die Teile nicht für den Einsatz als Navi gebaut sind.

Gruß,

Tim
 
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Vermutlich ist es eher so, dass Garmin & Co. den Anschluss schon verpasst hat. Auf Dauer kann eine Firma nicht mit der OSM-Community mithalten.
Der Punkt ist nicht das Kartenmaterial. Schließlich bekommt man ständig aktualisierte OSM-karten auch mit fahrradtauglicher Attributierung ohne weiteres aufs Garmin. Nur routen die Garmins nicht so schön parametrisierbar wie der BRouter (und Höhenmeter berücksichtige sie beim Routing auch nicht)
 
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Das Nachrüsten von IT-Kram habe ich aufgegeben, viel zu teuer.
von Nachrüsten war nicht die Rede, sondern vom Reparieren. So ein Billigteil wie eine USB-Buchse kann Dir schon am ersten Tag kaputtgehen, wenn Dir das Handy bei angestecktem Ladekabel runterfällt. Bei den meisten Geräte ist die auf einer eigenen kleinen Platine und damit relativ einfach tauschbar (wenn man sie denn einfach bekommt). Auf iFixit kann man sich vor dem Kauf für viele Geräte anschauen, wie schwer (bzw. einfach) das jeweils ist.
Ob man auf Nachhaltigkeit (und damit Reparierbarkeit) elektrischer Geräte Wert legt ist natürlich Einstellungssache, weil rein wirtschaftlich macht das für viele leider wenig Sinn (wirtschaftlich ist es oft nur dann, wenn man es selber und dann auch erfolgreich macht und die eigene Zeit dafür nix kostet). Kann und will ich Dir gar nicht vorschreiben wie Du dazu eingestellt bist.
bei Notebooks bisher 2x Netzteil, 3x Steckverbinder (repariert), 2x Akku
da ging's doch auch ;). Und wenn Du nicht repariert sondern jedes mal neu gekauft hättest, hättest Du 7 Notebooks mehr gebraucht.
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Also muß ich einen Test finden, der das testet, Angaben dazu finden sich nicht?
eine genormte Angabe (analog zu den IPX-klassifizierungen zur Gehäusedichtheit) die man einfach in Google einwirft und alle geeigneten Geräte findet, gibt es leider nicht. Bleibt nur Testberichte lesen, sich auf persönliche Empfehlungen verlassen oder etwas kaufen, was man vorher selber testen konnte (es gibt ja wieder Erwarten tatsächlich noch Geschäfte in denen man die Ware vor dem Kauf real anfassen darf)
 
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USB-Schnittstellen kann man mit Magnetsteckern versehen, dann ist die mechanische Belastung der Schnittstelle gering.
Ah, danke für die Info! Kannte ich noch nicht. Dumme Frage, aber so "Universal" ist USB dann doch nicht: Was gibt es da?
- Mini - für alte Garmins
- Micro -für Android-Händies (evtl. Typ C für neuere)
- Lightning - für Apple-Händies (oder tablets)
Irgend etwas vergesssen?

Gruß
Christoph
 
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Irgend etwas vergesssen?

Gruß
Christoph

lightning ist kein USB. Es gibt lediglich Ladekabel, die auf einer Seite USB und auf der anderen lightning sind.
Diese Magnetgeschichte ist auch kein USB Standard.
Was es aber tatsächlich so alles gibt: https://de.wikipedia.org/wiki/USB#USB-Stecker_und_-Buchsen
Und dazu kommt dann manchmal noch herstellereigene Sonderbuchsen wenn man Pech hat.

Nachdem mein Garmin eTrex nach etlichen Jahren den Geist aufgegeben hat, bin ich nun auch auf Handynavigation umgestiegen.
Ich nutze dazu mein Xperia Z5c mit Digital Dashboard. Mir geht es hauptsächlich darum, einen Tachoersatz zu haben, hinterher zu wissen, wo/wie schnell/wie hoch usw. ich gefahren bin und im Zweifelsfall nachschauen zu können, wo ich bin. Für meine Kurzstrecken reicht der Akku wunderbar.
Als Halterung nutze ich Quadlock. Von dieser Halterung bin ich ziemlich begeistert. Passende Hüllen gibt es leider nur für Samsung und Iphone, der Universaladapter taugt aber auch. Ich habe ihn mir auf eine Hülle (Gummi, mit glatter Kunststoffrückseite) geklebt, damit das Handy wenigstens etwas Sturzschutz hat und ich den Adapter nicht permanent am Handy haben möchte. Es passt aber auch so ganz gut in die Hosentasche
 
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So ein Billigteil wie eine USB-Buchse kann Dir schon am ersten Tag kaputtgehen, wenn Dir das Handy bei angestecktem Ladekabel runterfällt.
Deswegen steck ich das Kabel nur in kontrollierten Situationen an. Stromkabel muß leider viel öfter drin sein :(
Und wenn Du nicht repariert sondern jedes mal neu gekauft hättest, hättest Du 7 Notebooks mehr gebraucht.
Nur die Strombuchse am vorletzten Acer Notebook hab ich auch mehrfach nachgelötet, dafür gabs eine tolle Anleitung im Netz - sogar von Acer selber.
Akku leer oder Netzteil bzw. Stromversorgung intern kaputt führte jeweils zu Neukauf. Für 21 (? erstes Notebook mit P55C 133 MHz, ein passiv gekühltes Acer) Jahre Notebooknutzung find ich das akzeptabel.

Gruß,

Tim
 
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Hallo @TimB , mir ist noch nicht ganz klar, was du willst.
Mein Garmin hängt um den Hals und hat keinerlei Probleme.
Dann ist die Frage, wie gut die Bedienung ist im Vergleich zum Garmin, ob ich damit klarkomm.
Wie laut die Ansagen sind - und nein, Kopfhörer kommen mir nicht in die Ohren, die brauch ich für den Verkehr.
Und eine Tagestour (bis ca. 20h) muß es mind. halten, sonst taugts mir nichts. Klar darf dabei das Display immer wieder aus sein, und Telefon brauch ich auch nicht - würde mich interessieren, ob man das deaktivieren kann wie BT und GPS. Flugzeugmodus?
Mein Senf:
  • Bedienung: Einerseits hast du nur den Touchscreen, keine Hardware-Knöpfe. D.h. einhändig ist ein Garmin wohl besser bedienbar. Andererseits ist natürlich die Kartendarstellung mit OSMand viel besser, die Suche auf der Karte ist viel flüssiger und einfacher ...
  • => Handy ist gut, wenn man nur draufschaut, aber die Bedienung während der Fahrt, gerade wenn es um den Hals hängt, ist IMHO schwieriger.
  • Akku-Laufzeit: Ich denke, 20 h ist bei Handys mit großem Akku schon drin – wenn das Display nur selten an ist. Der Vorteil am Garmin ist halt, trotz permanent eingeschaltetem Display hält es deutlich mehr als 20 Stunden durch.
  • Klar kann beim Handy alle nicht benötigten Dienste deaktivieren, das bringt aber nur wenig Laufzeit – am meisten Strom braucht das Display. Eventuell bringt der Flugmodus was, wenn man in einer Gegend mit schlechtem Empfang (und entsprechend hoher Sendeleistung) unterwegs ist, sonst aber nicht so viel.
  • Ich will immer eine Karte sehen, und kenne mich deshalb mit akustischem Routing nicht aus, erst recht nicht im VM.
  • Mein Kompromiss:
    • Routenplanung zu Hause am PC mit BRouter-Web, und Track aufs Garmin kopieren.
    • Notfalls kann ich die Route auch auf dem Handy planen, und per USB-OTG-Adapter aufs Garmin kopieren.
    • Die Garmin-Routingfunktion taugt nur für Notfälle und kurze Strecken.
    • Ansonsten schaue ich lieber auf das GPS-Display, und wenn wirklich was unklar ist, nehme ich das Handy als Backup.
  • => Für mich dient das GPS zur Kartenanzeige und Track-Aufzeichnung, aber Routing mache ich getrennt.
 

Reinhard

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Dumme Frage, aber so "Universal" ist USB dann doch nicht: Was gibt es da?
Micro ist am verbreitesten bei Non-Apple Geräten. Apple verwendet halt Lightning. Persönlich finde ich den sogar besser als Micro-USB, weil es beim Lightning-Stecker egal ist, wie rum man den einsteckt. Wer da nicht aufpasst, hat bei Micro-USB schnell mal die Buchse zerstört. Was bei den Magnetsteckern halt nicht passiert.
 

Reinhard

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@tkosi: hab ich selbst im VM nicht im Einsatz hält vermutlich aber wohl, wenn man das Kabel nicht gerade rumbaumeln lässt.
 
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Hi @Christoph Moder ,

mir ist noch nicht ganz klar, was du willst.
Mir auch noch nicht, deswegen vielleicht der Versuchsballon.
Ich will immer eine Karte sehen, und kenne mich deshalb mit akustischem Routing nicht aus, erst recht nicht im VM.
Ich kenns aus dem Auto, da klappts auch nicht ohne Blick aufs Display.
Aber testen will ichs!

aber die Bedienung während der Fahrt, gerade wenn es um den Hals hängt, ist IMHO schwieriger.
@Sunny Werner klettet seine mit der Hülle an den Radkasten. Auch hier: Testen, wie das mit der Panzerlenkung funktioniert.

Routenplanung zu Hause am PC mit BRouter-Web, und Track aufs Garmin kopieren.
So hab ichs bisher auch, aber was ist, wenn sich unterwegs das Ziel ändert? @Nobbi hat ne Route in die Schweiz aus seinem Handy gezaubert, als es im Rhônetal zu ungemütlich (Schnee) wurde.
Über Genf, die Seen entlang bis zu @Gear7Lover . In zwei Tagen, mit etwa 2500 Hm. Das schafft das Garmin nicht, das packt zuviel Höhenmeter rein. Dafür hat Nobbi mit brouter ne Offroadeinlage mit Berggangtest eingebaut auf einer Strecke, die mein Garmin noch gar nicht kannte (2008er Material). Mit dem 2011er Material bin ich im Frühjahr auf der Straße geblieben, ging deutlich besser. Also Licht und Schatten.

Die Garmin-Routingfunktion taugt nur für Notfälle und kurze Strecken.
Die taugt mir bisher ganz gut, wenns nicht zu sehr ins Gebirge geht. Vor Lissabon hätte ich im Fieberwahn wohl besser dagestanden, wenn ich per Handy nach Verbindungen über den Tejo hätte suchen können. So musste ich erst jemanden finden, der englisch konnte. Aber ich route sehr gerne mit dem Garmin.

Gruß,

Tim
 
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Aber mal zur Urprünglichen Frage:
Was sagen denn die Handynavigatoren zu so einem billigen Handy mit großem Akku?
Für nen Hunni aus China könnte ich mich für einen Testballon erwärmen.

Gruß,

Tim
Ja dieses Handy ist gut geeignet um im Alltagsbetrieb und auch auf längeren Strecken zu navigieren.
Es ist sogar oversized denn viele VM-Mobilisten sind mit dem ersten Defty von Motorola schon gut klargekommen.
Das einzige was dieses Handy nicht zu haben scheint ist ein eingebauter elektronischer Kompass...es kann dir also passieren das du aus dem Stand erstmal 50M in die falsche Richtung fährst bevor das Handy die Karte ausgerichtet hat.
Wasserdichtigkeit kann man mit Hüllen und Taschen aus dem Standartzubehör jederzeit nachrüsten. Und falls der Akku doch mal nicht reichen sollte kannst du jederzeit einen externen Akku nachkaufen.
Es gibt m.E. keinen Grund dafür das es ein Fehlkauf wird. Hol es dir ruhig.
(Geh davon aus das dein Display bricht bevor der Akku fertig ist :)

Und als Garminuser brauchst du noch ein Update: https://www.velomap.org
 
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Gear7Lover

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hat auch Deckelchen.
Erfahrungsbericht vom letzten Setup (seit 1.5 Jahren).
Samsung Galaxy Xcover 4 (IP68 auch beim Laden und 2m Fallhöhe)
Mit Klett auf dem Radkasten. Sicht durch Panzerlenkung leicht eingeschränkt aber meist ausreichend.
Permanent an der USB Buchse vom Bordnetz.
Locus mit Openandromaps und Brouter.
2 noname USB Kabel wechseln müssen wegen Kontaktkorrosion oder -abbrand. Merke: Ersatz dabei haben
Touchscreen multitouch (zoomen mit 2 Fingern) geht nicht mit schwitzigen Fingern. Kondenswassertropfen führen zur Selbstbedienung.
Würde ich trotzdem weiterempfehlen.
 
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