Mein neues altes GoOne 3

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Gerade habe ich mal die wesentlichen Parameter meines Rades übernommen: die Schwinge ist etwas länger als beim Quest, der Abstand zur Kettenleitrolle ein ganz klein wenig kürzer, und die Kettenleitrolle sitzt höher. Dadurch verläuft die Kette unbelastet bzw so belastet, dass alle Räder gleich weit eingefedert sind unter allen Umständen näher an der Schwingenachse als beim Quest (einem alten mit 26er Hinterrad). Man kann auch erkennen, dass die Kette tatsächlich von der Rolle abhebt, wenn die Schwinge voll eingelenkt wird. Es scheint also alles dafür zu sprechen, die hintere Kettenleitrolle bei diesem Rad probeweise zu entfernen (ich kann hier immer noch einen riesigen Knoten in den Gehirnwindungen haben...).

Ich möchte betonen, dass das für dieses Rad gilt und offenbar auch für das gleich alte, das Daniel Fenn getuned hatte . Bei den Rädern mit der neuen, längeren Schwinge ist die Situation notwendigerweise anders, und bei den älteren Rädern, bei denen die Rollen anders befestigt sind, muss man das ebenfalls im Einzelfall untersuchen.

Ergänzung: ich habe eben mal Schätzwerte für die Lastfalll eingegeben: hinteres Schwingengelenk um 2.5 cm abgesenkt, Kettenleitrolle um 2 cm. Passt wohl ebenfalls; die Werte scheinen gut zu sein.
 
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Wenn es ansonsten tatsächlich funktioniert, wäre ich grundsätzlich bereit, unten die Lochsäge anzusetzen und die paar mm wegzunehmen; das kann nicht viel sein. Vermutlich wird es eh nur die beiden kleinsten Kränze betreffen. Aber das werd ich ja nachher sehen (der Sitz ist grad draußen, und ich werde erst ab Mittwoch wieder Zeit zum Fahren haben...)
 
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It would have to stand a punctual load and it would be hard to mount. Otherwise it is more or less the approach HP velotechnik uses with the scorpion - so yes, it will definitely work. Just enlarging the hole a bit downward (1-1.5 cm) looks like the simplest solution.

BTW, i made some mistake: i forgot to take into account that the front idler is a bit lower because the frame is mounted within the central tunnel. This will make the situation worse than i thought, but geometrically it should still be close to that of the quest and hence acceptable. But the chain is so low that i need to extend the hole even for the middle chain rings of the cassette (and don't let the chain do that job :cool: )
 
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Aber das ist ja jetzt nicht mehr nötig.

Ach übrigens: Erfolg auf ganzer Linie. Das 1te Ritzel läuft jetzt endlich problemlos - allein um das komplett in der Griff zu bekommen, hätte ich ohnehin an die Stelle dran gemusst, und das mit vergleichbarem Aufwand.
Alle Gänge funktionieren, nichts schleift, und auf den 7 Testkilometern hatte ich das Gefühl, ein ganz klein wenig schneller zu sein als bisher (kann aber nicht viel sein, bestenfalls 0.5 km/h).

Eine weitere Verbesserung im Antriebsstrang würden eine kleinere vordere Rolle (12Z anstatt 14Z) und insgesamt größere Zahnkränze bedeuten - aber viel sollte das nicht bringen.
 
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Das 1te Ritzel läuft jetzt endlich problemlos
schrieb ich in meinem jugendlichen Leichtsinn. Wenn ich das 30er Blatt nutze, lärmt es weiter munter vor sich hin, vielleicht nicht ganz so laut. Beim 2. Ritzel ist alles ok. Sieht so aus, als ob die Schaltung etwas zurück müsse oder die Kette gekürzt.

Aber weiter gehts am Rad:

DSC_4753.JPG

Diese Fugen sollte ich wohl auch irgendwie verschließen?

Erstes Probesitzen und erste Tests in der Garage. Er sitzt noch ein bisserl eit vorne und ist wohl auch ein wenig zu flach - jedenfalls drückt der Lordosebuckel. Die Kontur der Wangen will noch mit dem Hobel an die Rückwand angepasst werden. Die bisherige Befestigung hält den Sitz zwar beim Fahren in der Position, aber wenn ich nur die Vorderkante belaste, klappt das Ding nach vorne. Da muss ich die simple und leichte Haltekonstruktion wohl doch erweitern. Und ich muss mir Mühe geben, das leicht hinzubekommen. Bisher ist der komplette Sitz nämlich gerade mal so schwer die die Halterungen für den bisherigen Sitz (nominell wohl sogar etwas leichter). Vorne ist die Sitzfläche möglicherweise doch etwas kurz geradeten - aber das muss ich erst "erfahren". Ebenso wie die Frage, ob ich den Lordosebereich abflachen muss und ob ich eine Kopfstütze benötige.

Und dann stellt sich natürlich die Frage, ob man sowas noch leicher bauen kann. Z.B. mit 8mm-Stäben und aus 2mm Birkensperrholz (an den Stäben aufgedoppelt), und wo man die Wangen ggf perforieren kann. Nicht bevor ich nicht weiß, wie gut dieser Sitz funktioniert.

DSC_4754.JPG

Der Akku passt prima unter den Sitz!

DSC_4755.JPG
 
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Dein Sitz liegt ja jetzt schon bei grenzwertig leicht. Glaub das die versionen von @Jack-Lee so bei 600 gramm lagen. Mit ein stuck schaum, oder ein gefallteten Handtuch oder so im Rucken lasst sich auch was probieren ob denn Sitz mit etwas mehr form hier oder da dir besser gefallt. Es kann auch sein das die standartposition der Wolbung nicht so mit deinen Rucken harmoniert. Das die Hohe, die Kurve zwar stimmt aber nicht an die richtige Stelle sitzt.

Bei meinen Eigenbau sitzen, mit ziemlich flachen Sitzwinkel um 20 grad, fand ich es gut so etwa am Hosenbund eine deutliche wolbung zu haben, die verhinderte das die Hufte im Sitz hoch geschoben wurde. Bei dieser Sitzwinkel sieht es aber moglich anders aus.

Ich wurde diesen Sitz erst mal ne weile fahren. Ein neues Sitzprofil herstellen ist kein Hexenwerk. Die Flanken sind steif wegen ihre Hohe, wobei vor allen das aussere material am meisten beitragt. Das material in der Mitte trägt weniger. Dennoch wird es schwacher wenn da locher sind. Moglich geht es aus die Flanken eine T statt ein l form zu bauen. Mit ein streifen 2mm Sperrholz.
 
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Glaub das die versionen von @Jack-Lee so bei 600 gramm lagen.
Und mehr. Mein erster Sitz - der für den Scorpion - ja auch. So leicht wie er gerade ist wirkt er immer noch so steif wie der erste Sitz. D.h. die Wangen wird man bei dieser Höhe wohl noch dünner bauen können, wenn man sie an den richtigen Stellen verstrebt und an den Krafteinleitungspunkten aufdoppelt - auch unten, um die Wangen seitlich zu stabilisieren. Das ist natürlich einiges an Arbeit, weil viele kleine Teile ausgeschnitten und verleimt werden müssen.

@Jack-Lee wollte ja ein Produkt für die Kleinserie entwerfen. Und da müssen schon etwas mehr Reserven in die Konstruktion als bei einem Einzelstück; immerhin ist einer seiner Sitze ja zerbrochen. Wenn man das von mir angedachte Konzept umsetzt, wird der Herstellungsaufwand groß, und ein Sitz entsprechend teuer.

Es kann auch sein das die standartposition der Wolbung nicht so mit deinen Rucken harmoniert.
Aus irgendwelchen Gründen (meiner Arbeitsgenauigkeit geschuldet) ist bei diesem Exemplar die Wölbung stärker ausgeprägt als bei dem ersten. Und ich habe die optimale Position des Sitzes noch nicht gefunden. Das macht sehr viel aus
 
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Frust: sobald ich auf dem 14er-Kranz (oder kleiner) fahre, schleift die Kette. Und leider schleift sie auch an der Öffnung in der Schwinge. Das hängt ganz wesentlich davon ab, wie sehr die Hinterradschwinge eingefedert ist: wenn ich mich ins Rad stelle, soweit nach hinten so weit hinauslehne, dass ich den Kettenlauf sehe und gleichzeitig mit dem Fuß am Pedal die Kette spanne ("sterbender Schwan im Velomobil"), ist auch auf dem 12er alles gut.


Was ja bedeutet, dass ich die Federung weicher stellen müsste oder aber die Rolle wieder einbauen. Weil ja auch die Lage des Schwerpunkts eine Rolle spielt, glaube ich nicht so recht, dass es reichen wird, die Federung etwas anders einzustellen.

Mist.
 
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glaube ich nicht so recht, dass es reichen wird, die Federung etwas anders einzustellen.
Und das hat sich bisher bestätigt: ich blöde Kuh bin die ganze Zeit mit festgestelltem Federbein herumgefahren und habs nicht gemerkt (ok, gestern hinter Bischofsheim wurde ich wirklich heftig durchgerüttelt.)

Also vorhin mal Sag auf 30% und die Federung freigeben. Bei den kleinen Ritzeln kein merkbarer Unterschied (wieso eigentlich?) und auf den ganz großen Kränzen irgendwelche anderen Schleifgeräusche. Wo genau konnte ich noch nicht ermitteln; aber es könnte der Draht sein, der die Kette daran hindert, von der Rolle zu springen - bisher hatte ich wohlweislich nur die Rolle mit ihrer Achse herausgenommen.

Bisheriges Fazit: so gehts nicht. Die Rolle muss erstmal wieder rein. Aber wenn man es richtig angeht, sollte man insgesamt eine Verbesserung erwarten. "Richtig angehen" würde wohl darauf hinauslaufen,

a) die vordere Rolle zu verkleinern (12Z ginge ja)
b) weiter nach vorne zu setzen, und natürlich so, dass die Rolle die gegenwärtige Achse des Zugtrumms weiterhin berührt. Technisch wird das schwierig, weil dann die Rolle seitlich am Rahmen befestigt werden muss.

Damit bekäme man den Kettenlauf höher.
 
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Wie baut man beim Go 3 eigentlich die Schwinge aus, falls es mal sein muss? Da gibt es auf jeder Seite 2 Schrauben - je eine axial und eine senkrecht zur Achse. Die kettenseitige axiale Schraube müsste ich öffnen, um das Aluprofil auszubauen, an dem die Rolle befestigt war, und ich wüsste gern vorher, was mir da sonst noch alles entgegenkommt.

Also vorhin mal Sag auf 30% und die Federung freigeben. Bei den kleinen Ritzeln kein merkbarer Unterschied (wieso eigentlich?) und auf den ganz großen Kränzen irgendwelche anderen Schleifgeräusche. Wo genau konnte ich noch nicht ermitteln; aber es könnte der Draht sein, der die Kette daran hindert, von der Rolle zu springen - bisher hatte ich wohlweislich nur die Rolle mit ihrer Achse herausgenommen.

Bisheriges Fazit: so gehts nicht. Die Rolle muss erstmal wieder rein. Aber wenn man es richtig angeht, sollte man insgesamt eine Verbesserung erwarten.
... und bevor ich mir die Finger an der Rolle schmutzig mache, doch nochmal ein paar Tests. Zunächst statisch (sterbende-Schwan-Haltung): eingefedert siehts eigentlich ganz gut aus, auch auf den kleinen Ritzeln. Meine Vermutung hinsichtlich der Ursache der neuen Schleifgeräusche war ebenfalls richtig.

Beim Fahren dann erstmal keine Schleifgeräusche - das Rad scheint sogar eine Idee leiser geworden zu sein. Tempo im oberen Bereich des in letzter Zeit üblichen. Auf den mitteren Kränzen gefühlt kein Unterschied zu vorher, und auf den größeren könnte es sogar etwas leichtgängiger geworden sein - der 28er wird mein Anfahren eifrigst genutzt. Keine Verschlechterung bei den üblichen Gängen ist bei dieser Aktion bereits ein erheblicher Erfolg! Pumpen unter Last bergauf habe ich bisher noch nicht bemerkt. Aber der wichtigste Test hierzu teht noch aus (Wickerer Berg).



Beim Rückwärtstreten scheint sich ab und an mal etwas zu verhakeln. Vielleicht lässt sich auch da noch etwas verbessern. Schade, dass ich den Kettenlauf nicht beobachten kann, wenn ich in der Kiste sitze.
 
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Beim Rückwärtstreten scheint sich ab und an mal etwas zu verhakeln. Vielleicht lässt sich auch da noch etwas verbessern. Schade, dass ich den Kettenlauf nicht beobachten kann, wenn ich in der Kiste sitze.
 
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Ich wurde diesen Sitz erst mal ne weile fahren.
Das habe ich auch vor. Vorhin habe ich ihn "endgültig" eingepasst und noch schnel eine dünne Auflage produziert - vom Scorpion-Sitz war noch genügend Material übrig. Die bisherige dicke Sitzmatte passt zwar ebenfalls, und sie ist sogar sehr bequem - aber sie trägt doch erheblich auf, und vor allem müsste für sie der Tretlagerschlitten 2 cm nach vorne. Mit der dünnen Matte nur 5mm. Bereits mit der dünnen Polsterung ist die Sitzposition ok - es kann allerdings sein, dass ich im "oberen Lordosebereich" (unten am Bildrand) etwas stärker abpolstern werde. Aber dazu möchte ich erstmal etwas weitere Strecken fahren. Vorne ist er ungewohnt kurz, vielleicht soger ein kleines bisschen zu kurz. Auch erstmal erfahren - im Zweifelsfall kann ich ja auch da noch etwas dranpfriemeln. Dazu sind Prototypen ja da.

DSC_4770.JPG

DSC_4771.JPG

10 km unter unterschiedlichen Bedingungen hat er schon überstanden. Einkaufen geht jetzt besser als mit dem breiten Sitz - aber ich wünsche mir auch rechts von der Kette einen Kettenschutz (bzw insgesamt einen ordentlichen...), um auch da etwas hinpacken zu können. Es fehlt ein bisserl am Seitenhalt - stärker spürbar als auf dem Scorpion - aber das werde ich wohl ganz gut ausgleichen können, vor allem in schnell gefahrenen Kurven, in denen mir bisher die Armstützen sehr fehlten. Der Sitz wirkt wie erwartet sehr steif - es gibt nichts fühlbar nach, und es knarzt auch nichts. Die Sitzposition ist deutlich tiefer als bisher, und das ist sehr angenehm:
  1. der Scheibenwinkel in Augenhöhe ist steiler.
  2. Die Falze in unteren Bereich der Karosserie funktionieren jetzt (endlich) als Ellbogenauflagen. Erster Eindruck ist, dass es genau passt. Allerdings muss ich mich besonders beim Schalten umstellen, weil ich den Lenker jetzt leichter verreiße als vorher.
  3. Es sollte jetzt möglich sein, auch bei geschlossener Haube mit Helm zu fahren.
Sieht aus, als ob das Projekt auf einem guten Weg ist. Heute nachmittag bin ich höchstwahrscheinlich mal ganz mutig und traue mich nach Gustavsburg.
 
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mal ganz mutig und traue mich nach Gustavsburg.
... was keinen Mut erforderte. Es hat alles gehalten, und das Rad ist prima gelaufen. Der Eindruck, dass es etwas steifer geworden sein könnte, verfestigt sich: bei ähnlichem Wetter wie in den letzten Wochen (leichter Nordostwind, also tendentiell Rückenwind auf dem Hinweg und Gegenwind zurück) hatte ich den Eindruck von weniger Mühe, das Rad über 30 km/h zu halten. Teilweise deutlich. Und ich war beim Anfahren besser.

Kleines Manko: eine Druckstelle an einem Wirbel. Demselben, der auch auf dem Scorpion drückt - obwohl ich da deutlich anders auf dem Sitz liege. Dessen oberes Ende dient mir jetzt als durchaus willkommene Kopfstütze - das sollte auch mit Helm funktionieren.

Was da ebenfalls auffällt ist die (gewollt) andere Sitzposition - Schwerpunkt ca. 2 1/2 cm tiefer und etwas weiter vorne; ich kann jetzt den Oberschenkel ähnlich wie auf dem RR etwas weiter "anheben" und spüre natürlich deutlich, dass das die Muskulatur anders beansprucht (und ich komme leichter auf etwas höhere Trittfrequenzen). Das erfordert spürbar eine neue Adaption.

Das Rad scheint jetzt ziemlich ausgereizt zu sein. Vielleicht kann man noch ein ganz kleines bisserl Masse sparen (Verkabelung hinten, Pedale, ggf Elastomere in die Federbeine), vielleicht kann man die Schwinge, aber auch die Karosserie noch geschickt aussteifen - wenn ich nur wüsste, wie sie sich unter Last verformt ...

Und vielleicht bringen auch Austrittsöffnungen für die Luft im oberen Heckbereich etwas ... die sind ja bei einigen Exemplaren vorhanden, aber bei den Go3 mit Faltdach wohl durch die bank weg nicht.

Aber solange ich da nicht mehr weiß, lasse ich besser die Finger vom Sägen und Bohren...
 
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Zahnausfall. Das ist die Stelle, an der es an der Wirbelsäule drückt. Ok, vorgestern habe ich dort die Polsterung verstärkt. Jetzt merkt man auch während 50km am Stück nichts (aber nachher schon noch). Heute auf dem Rheinradweg hat es plötzlich einen lauten Schlag gegeben, den ich nicht zuordnen kann. Ob es das gewesen sein kann? Die Stäbe sind übrigens heil geblieben. Die kann man versäubern und wieder einkleben.

Aber was sagt das über die Deformation des Sitzes aus? Hier muss es die Wangen ja lokal um 8mm auseinandegedrückt haben.
So ohne die beiden Stangen ist der Sitz recht gut seitlich beweglich. Nähere Inspektion: die Stange oberhalb und 4 Stangen unterhalb der Lücke sind ebenfalls locker - einseitig.
Und das zeigt auch, dass man bei diesen Sitzen auch auf die seitliche Steifigkeit achten solle.

Das erklärt auch, warum ich zum Ende der Fahrt hin so weit links saß, dass mein Oberschenkel am Radkasten schliff und das durch eine andere Sitzhaltung einfach nicht in den Griff bekam. Ok, zum Glück wurde das erst in Kelsterbach lästig.

Sitz_Zahnausfall.JPG

Eigentlich bin ich ja trotz allem überrascht, wie gut der Sitz hält, nach den Problemen mit dem Scorpion-Sitz (bis heute 320km!). Dort konnte ich die Stäbe nur mit Nägeln sichern, was hier wegen der dünnen Wangen nicht geht. Ok, ein bisserl geflunkert habe ich gerade schon: alle Stangen im Bereich des Haupt-Drucks um die Schultern habe ich bereits nachgeklebt, und zwar mit Epoxidharz an Stelle des D3-Holzleims, mit dem ich den Prototypen auf die Schnelle zusammengesetzt hatte. Jetzt hat es vor allem auch die anderen Holzleim-Verbindungen zerlegt. Und klar, dass jetzt auch hier Epoxidharz verwendet wird (und wenn die dann fest sind, lösen sich bestimmt die Verbindungen im Lordose- oder Po-Bereich... da hilft nur abwarten, bis sie aufgehen und dann flicken.)
 
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