Mein neues altes GoOne 3

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Zwei Streifen Teflon statt bewegl. Umlenkrolle. Einer über, einer unter der Kette.
Was dann mehr oder weniger der Lösung entspricht, die von HP Velotechnik gewählt wurde:

index.php



Und weil ich einfach mal neugierig war, habe ich mal versucht, rein qualitativ die Auslegung der Lenkung zu ermitteln - mehr als eine qualitative Abschätzung läßt die Abbildung ja leider nicht zu.

Lenkgeometrie.jpg

Warum? Die Seitenwindempfindlichkeit ist ja leider ein ziemlich großes Thema beim 3. Vor allem aber interessiert mich, ob man bei dem Rad getrennte Bremsgriffe fahren kann, ohne daß es abenteuerlich wird. Was nach meinem bisherigen Wissensstand auf einen Lenkrollradius nahe oder geringfügig kleiner als 0 herauslaufen sollte. Ein bisserl herausgefordert hat mich übrigens auch die Anmerkung aus der Masterarbeit zur Milan-Lenkung (mit velomobiel-nl-Teilen), dass das Rad kein Lenktrapez hätte.

Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ober er leicht positiv sein könnte. Aber natürlich kann man der Abbildung nicht entnehmen, wie das eingefedert aussieht.
 
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Verstärkungsmöglichkeiten?
Ein Velomobil kaufen? Ist kein Wunder, daß Daniel Jahre gebraucht hat, steife Schwingen hinzubekommen bei dem Lehrmaterial.
Ich bin das GoOne3 von @Bernhard B. gefahren auf der Spezi '07(?) und hatte in der ersten Kurve befürchtet, es zerstört zu haben, so fürchterlich schabten Reifen und Speichen am Schutzblech.
Das ist keine Schwinge, das ist ein Torsionsstab mit großem Hebel :cry:

Konntest Du etwas in Erfahrung bringen, was Licht ins dunkle Kapitel der abgefahrenen Reifen bringt? Zu sportliches Kurvenfahren kanns ja wohl nicht sein...

Gruß,

Tim
 
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... unterschätz meinen Kurvenfahrstil nicht. Es gibt schliesslich auch enge Kurven, um die frau sogar mit dem 3 heizen kann. Vermutlich liegt es auch mit an meiner Bremstechnik. Und vielleicht bin ich auch zu oft mit zu geringem Luftdruck gefahren. Die Fahrwerksauslegung sieht ja auf den ersten Blick sauber aus (s.o.).
 
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Das ist keine Schwinge, das ist ein Torsionsstab mit großem Hebel
Klar - dass das eine Fehlkonstruktion ist, sieht man auf den ersten Blick. Diese dünnen Ärmchen können nicht anders als seitlich auszuweichen.

Deshalb habe ich ja schon Verstärkungsversuche gemacht. Übrigens auch in der Karosserie. Gefühlt ist das schon merklich besser. Schneller wird die Kiste dadurch leider nicht, auch wenn sich anfahren schon deutlich besser anfühlt als ursprünglich.

Die Aussteifung der Schwinge könnte sicherlich noch mal überarbeitet werden. Ist halt richtig viel Arbeit, wenn man da Holz einpasst. Und dann stellt sich die Frage, ob ich das besser mit Sikaflex oder mit Uhu Plus einklebe. Und wie ich zuminest von fern die Optik erhalte.
 
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Mit viel Ud Carbon liess sich das vielleicht verbessern, aber das schwachste Glied, die ausfallenden bleiben wie sie sind. Ich furchte versuche das Ding zu verbessern enden irgendwann mit die Gedanke das es doch besser ist neu an zu fangen.

Grusse, Jeroen
 
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Leider nein, hoffe schon, dass wir mal Zeit für nen kurzen Rolltest finden werden.
Meinst Du, es hätt Sinn, diese Strecke auf ihre reale Rolltesttauglichkeit zu testen?


Die parallele "Allee" hat leider ein unpassendes Profil. Den Parkplatz des TIGZ habe ich schon mal angetestet. Da rolle sogar ich zu weit und aus dem asphaltierten Teil hinaus.
 
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s.o. Man wird zu schnell für die kurze Ausrollstrecke, und es sind leider auch Schäden am Belag im Weg.
 
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Auf der Rolle klappt bei meiner Cargo die Schaltung prima. Aber unter Belastung auf der Straße fängt die Kette an zu springen. Hier im Video hab ich versucht gleichmässig zu bremsen, klappte nicht sehr gut. Die Kette läuft jedenfalls sauber.
 
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Hast Du mal geschaut, ob die Ritzel und der Schaltkäfig auch wirklich parallel laufen?

Zum Thema Ghostshifting fällt mir ausserdem noch ein, dass wohl auch das Ein- und Ausfedern Relativbewegungen zwischen Zug und Hülle verursachen kann.
 
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Hast Du mal geschaut, ob die Ritzel und der Schaltkäfig auch wirklich parallel laufen?
Die Lagerung der Rollen im Schaltwerk sind normalerweise nicht starr. Diese Flexibilität sollte eine ungenaue Parallelführung des Schaltwerkes kompensieren.
Leider werden auch oft Schaltwerkrollen angeboten und verbaut, die die Kette absolut starr führen. Möglicherweise ist das die Ursache einer schlechten Schaltleistung.
 
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Habt ihr mal eine Kettenlehre in die Kette gehalten?
Wenn die sich zu stark gelängt hat, sprint sie auch gerne mal.

Gruß Jörg
Nee, aber Meine ist ja neu und soweit ich mich erinnere, hat Frau Dr. auch erst gewechselt.
Glaube aber, dass es bei der Cargo eh am Zwischengetriebe liegt, da hat die Kettenlinie einen ordentlichen Knick.
Bin mit Elmi am diskutieren, ob und ggf wie man das verbessern könnte.
Vlt mach ich mal ein Video während der Fahrt vom Zwischengetriebe.
 
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aber Meine ist ja neu
Springt sie in allen Gängen oder nur in den oberen? Gern gesehener Effekt bei verschlissener Kassette
Glaube aber, dass es bei der Cargo eh am Zwischengetriebe liegt, da hat die Kettenlinie einen ordentlichen Knick.
Das stört ja nicht, solange die Kette nicht dort abspringt wegen Schieflaufs durch den Kettenzug.
Zum Thema Ghostshifting fällt mir ausserdem noch ein, dass wohl auch das Ein- und Ausfedern Relativbewegungen zwischen Zug und Hülle verursachen kann.
Nicht bei der Leiba wegen des Zwischengetriebes. Bei Dir ließe sich das durch festsetzen des Federbeins testen.

Entweder jemand fährt nebenher oder man macht
ein Video während der Fahrt
Deswegen hatte ich gehofft, ihr währet gleich noch an die Sache mit dem Reifenverschleiß gegangen, das geht nämlich ins Geld und kostet unnötig Körner. Vor großen Rollaktionen aber unbedingt die Federbeine anschauen, nicht daß eins so aussieht:
FederbeinLeiba.jpg

Gruß,

Tim
 
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