McElburg Federbein Thread

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Fährst du eigentlich dein Velomobil
Ich kann bestätigen, daß Heinrich zumindest seine Kuh durchaus weit fuhr.
Inwieweit er dabei tatsächlich seine Trommeln überhitzt, weiß ich aber nicht. Hat jetzt nicht unsere Statur...
Mir brechen jedenfalls meine Speichen, bevor ich schlackernde Vorderräder habe.

Gruß,

Tim
 
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Fährst du eigentlich dein Velomobil oder sind das alles theoretische Erkenntnisse?
Nach jetzt mehreren Velomobilen mit 70er und 90er Trommeln kann ich sagen, das sie bei einem Gesamtgewicht von max 120kg immer genügend Bremskraft zur Verfügung gestellt haben.
Dazu zählen auch Abfahrten in der Eifel wo man schon mal 200hm am Stück vernichtet.
Einzig bei Serpentinen haben die 70er gejault aber ansonsten klaglos ihren Dienst getan.
Bei 10% über 2km habe ich mich mit den 70ern unwohl gefühlt wobei das eher ein Kopfproblem, denn technisch war.
Mit den 90ern ist man denke ich auch für die Alpen sicher.

Anders mag es aussehen wenn man viel Gepäck hat,
da haben aber bei der Ijsselmehrrunde vorher die Reifen versagt(Lauffläche weggerrubbelt) und das Fahrverhalten in den Kurven (Kippgefahr) nachgelassen.

Und wenn man an die Bremse oder Federbeine geht:
Meiner Meinung nach müsste die Ganze Vorderachse von einem Fahrwerksspezi überarbeitet werden!
Velomobile haben zb keine Koppelstange, was mehr Federweg bei gleichzeitig straffem Fahrwerk in der Kurve erlauben würde.
Echte Dämpfer wären auch was...
 
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@ReneF : Das Fahrwerk ist eine Sache..
Könnte man schon aufbauen. Nur.. wer verbaut das dann? Da müsste man einiges am VM verändern, mindest Radkästen und Mitteltunnel neu. Das macht halt irgendwie keiner.

Gruß,
Patrick
 
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Könnte man schon aufbauen. Nur.. wer verbaut das dann? Da müsste man einiges am VM verändern, mindest Radkästen und Mitteltunnel neu. Das macht halt irgendwie keiner.
Naja bei den Modellen mit geschlossenen Radhäusern ist das überschauber, weil Radkasten und Tunnel nachträglich eingeklebt werden. Aufwand ca 1 Mannmonat.
Und bei ICB gibts doch Einen, der eh alle 6Monate was Neues bauen muss, ansonsten wird ihm langweilig...
 
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Nach jetzt mehreren Velomobilen mit 70er und 90er Trommeln kann ich sagen, das sie bei einem Gesamtgewicht von max 120kg immer genügend Bremskraft zur Verfügung gestellt haben.
Dazu zählen auch Abfahrten in der Eifel wo man schon mal 200hm am Stück vernichtet.
Gab es da nicht mal ein 600er Brevet durch die Eifel, bei dem Teilnehmer in Quests aufgegeben haben, nachdem sie bergab schieben mussten und bergauf die verlorene Zeit nicht mehr aufholen konnten?:unsure:

90er Trommeln mit Bremsankerplatten am Ende ihrer Lebensdauer sorgen auch nicht gerade für Fahrspaß in touristisch wertvollem Gelände.
 
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Wenn sich jemand ums laminieren kümmert, kann ich ja mal ein brauchbares Fahrwerk vorn entwerfen..
Stabi ist das kleinste Problem.
Würde mit Doppeldreieckslenker, Pullrods arbeiten. Einstellbare Stabihärte gleich dabei.
Da kann man dann mit z.B. Rostaelementen arbeiten (hervorragende Dämpfung, nahezu unzerstörbar) oder halt mit normalen Federelementen.
Bei letzterem gibts dann die dann auch voll einstellbar (Federhärte, Zug und Druckstufe).
Aber so eine Vorderachse wird auf jedenfall aufwendiger und erheblich schwerer als das was jetzt verbaut wird. Und da haben wir wieder das Hauptproblem :Gewicht (+ teuer)
 
Wenn sich jemand ums laminieren kümmert, kann ich ja mal ein brauchbares Fahrwerk vorn entwerfen..
Stabi ist das kleinste Problem.
Würde mit Doppeldreieckslenker, Pullrods arbeiten. Einstellbare Stabihärte gleich dabei.
Da kann man dann mit z.B. Rostaelementen arbeiten (hervorragende Dämpfung, nahezu unzerstörbar) oder halt mit normalen Federelementen.
Bei letzterem gibts dann die dann auch voll einstellbar (Federhärte, Zug und Druckstufe).
Aber so eine Vorderachse wird auf jedenfall aufwendiger und erheblich schwerer als das was jetzt verbaut wird. Und da haben wir wieder das Hauptproblem :Gewicht (+ teuer)
wieviel Bauhöhe im Tunnel brauchst du und was muss ab den Radhäusern geändert werden?
 
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Servus,
Bauhöhe im Tunnel muss nicht höher sein, der obere Querlenker würde im Radkasten sein. Das der so kurz ist, ist gut, da man so einen Spurversatzausgleich realisieren kann, der immer 0mm Versatz erreicht (im Gegensatz zu antiparallel verlaufenden Querlenkern. Da gibts zwar ein Optimum, aber bei größeren Federwegen gibts dennoch Abweichungen)

Das Radhaus kann erheblich kleiner im oberen Teil werden, dafür muss im unteren Teil eine "Stufe" um dort den oberen Querlenker einsetzen zu können.
Eine Variante wäre, wieder mit Quer und Längslenker als einzelne Stangen zu arbeiten, so bleibt das Fahrwerk komplett einstellbar und die Anbringung ist einfacher. Der "Fuß" des Radkastens, am Übergang zum Mitteltunnel, bräuchte es mehr Material, da dort die Umlenkung der Pullrods angebracht werden würde.
Die Federelemente würde ich längs zur Fahrtrichtung laufen lassen, sodass die Hälfte davon in den Innenraum schaut, so kann man problemlos den Lockout oder die Einstellschrauben bedienen oder nachpumpen.

Der Stabi muss somit auch nicht über die gesamte SPurbreite gehen, sondern nur zwischen den 2 Dämpferaufnahmen liegen. Wird somit erheblich leichter
 
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Gab es da nicht mal ein 600er Brevet durch die Eifel, bei dem Teilnehmer in Quests aufgegeben haben, nachdem sie bergab schieben mussten und bergauf die verlorene Zeit nicht mehr aufholen konnten?:unsure:
Ich denke du meinst das Trio welches nach defekter Umlenkrolle an einem Quest aufgegeben hat.
Die anderen beiden hätten noch in der Zeit finischen können, wollten sie aber nicht.

Wenn nicht, dann meinst du einen anderen Vorfall den ich nicht kenne.
 

DanielDüsentrieb

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Naja bei den Modellen mit geschlossenen Radhäusern ist das überschauber, weil Radkasten und Tunnel nachträglich eingeklebt werden. Aufwand ca 1 Mannmonat.
Und bei ICB gibts doch Einen, der eh alle 6Monate was Neues bauen muss, ansonsten wird ihm langweilig...
Wieso
Weißt du das in naher Zukunft wieder was gestartet wird?:D
 
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Ich grab den Faden mal wieder aus, weil ich nicht @andy Rostschutzthema weiter kapern will.

@andy : Diese kegelige Teil (die Stangenführung), welches in das konische Rohr gesteckt ist, aus welchem Material ist das? Was ist die kleine Buchse dadrin und wie kommt die da rein?
 
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Der Kegel ist aus Kunststoff. Darin gleitet eine Alustange, oben mit Gewinde. Im Federbein steckt eine kleine Metallfeder, die für den Negativweg zuständig ist.
 
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Eine Frage an die McElburg-Nutzer: Passen die Schrauben im Link auf die Achsen?
Link
Oder lieber welche aus Stahl, da man die schon öfter löst und wieder anzieht?

VG
Uwe
 
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Ja, das funktioniert damit sehr gut, ich nutze die in schwarz schon seit 4 Jahren, bislang keinerlei Verschleißerscheinungen
 
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Bevor ich die gebrauchten Federbeine (endlich) einbaue, würde ich sie gern entrosten, lackieren und ggf. die Gleitlager warten oder tauschen.
Zuerst die Frage: Wie bekomme ich die kegelförmige Buchse raus? Die kleine Schraube ist gelöst, aber wenn ich ziehe spüre ich zwar die innenliegende Feder, aber es tut sich nichts, auch wenn ich mit ordentlich Kraft ziehe. Kann ich da etwas zerstören?
2. Frage: Ab wann wir das Spiel der Alustange in der Führungsbuchse problematisch. Ich weiß, dazu muss man es am besten in der Hand haben. Der am stärksten abgenutzte Bereich zeigt schon ordentlich Riefen. Weiß nicht, ob das vor sehr langer Zeit mal geschmiert war. Das Spiel ist auf jeden Fall deutlich. Hätte ich entsprechende Ersatzteile, würde ich Buchse und Stange tauschen. Und damit wären wir bei Frage drei: Wie komme ich an die Teile?

IMG_20201025_114010.jpg

IMG_20201025_113850.jpg


Und abschließend zum unschönen Thema Rost. @Jack-Lee hatte von chemischer Entrostung abgeraten. Warum? Geht das zu sehr an die Substanz? Eigentlich hätte ich bei so einem filligranen Teil mal die Chemiekeule probiert, die ich noch rumliegen habe.

Danke für eure Tips (y)
Uwe
 
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