Lithium Ionen Akkus - Umweltverträglichkeit und Alternativen

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Von C. T.
Veröffentlicht am 16/08/2016
Aktualisiert am 17.08.2016
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VIDEO - Ein Tesla-Fahrzeug fing am Montagmittag in Bayonne Feuer, während ein Fahrer es ausprobierte. Immer noch geschockt, sagt er aus

Ein Tesla-Elektroauto ist am Montagmittag auf dem Boulevard d'Aritxague in Anglet spontan in Brand geraten. Die Feuerwehr von Anglet griff ein, um das Feuer zu löschen, das das Fahrzeug völlig zerstörte. Das Feuer hat glücklicherweise keine Verletzungen verursacht.

Der Brand ereignete sich, während drei Personen an Bord dieses Tesla Model S 90 D waren: ein Ehepaar und eine Hostess der Marke. Der Fahrer Nicolas hatte sich bei einer von Tesla angebotenen Facebook-Veranstaltung angemeldet, um das Model S auszuprobieren.
Ein lautes Geräusch

Per Telefon kontaktiert, sagt er: "Ich bin ein Autoliebhaber. Am Montag bin ich nach Biarritz gefahren, um das Auto auszuprobieren. Wir machten eine 20-minütige Fahrt durch die Stadt. Während wir mit 70 km/h auf dem Boulevard d'Aritxague in Bayonne unterwegs waren, war ein lautes Geräusch im Auto zu hören. Die Hostess hat mich dann gebeten, zu parken. Sie zog es vor, Tesla anzurufen, bevor sie den Test fortsetzte".
Südwesten
Bildnachweis: N. C.
Zerstört in weniger als 5 Minuten

Als er an die Seite fährt, spürt Nicolas die Hitze aufsteigen und sieht einen weißen Rauch. Er evakuiert seinen Freund im hinteren Bereich und die Hostess. Die drei positionieren sich 10-15 Meter vom Fahrzeug entfernt. "In weniger als einer Minute fing das Auto Feuer und in 5 Minuten war es völlig zerstört", erzählt der aus Auch stammende Fahrer weiter, immer noch geschockt von dem, was ihm widerfahren ist. "Ich zittere immer noch. Ich möchte verstehen, was passiert ist."

Tesla berichtete am Dienstagmorgen über den Vorfall: "Wir arbeiten mit den Behörden zusammen, um die Umstände des Vorfalls zu ermitteln und bieten ihnen unsere volle Kooperation an. Die Passagiere sind sicher und unverletzt. Sie konnten das Fahrzeug verlassen, bevor der Vorfall eintrat. »

Im Januar 2016 fing in Norwegen ein Tesla-Elektroauto desselben Modells Feuer, während es gewartet wurde.

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Aber jedes brennede E Auto wird halt 2 Wochen durch die Presse gepeitscht
(y)

Gruß Jörg
 
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Die aller aller allermeisten Brände von E-Autos fingen NICHT wegen des Akkus an... Aber egal, solange ein E Auto Feuer fängt, ist natürlich der Akku schuld. Obwohl ein Kabelbrand in der 12V Elektrik oder der Nutzer selbst Schuld war...
Die heutigen Zellen sind zum guten Teil so sicher, dass man diese auf 6V überladen, mit einem Nagel durchschlagen und auf 400°C erhitzen kann. Komischerweise juckt es niemanden mit einem Antriebssystem durch die Gegend zu fahren, deren Tank hochexplosive Flüssigkeit enthält und diese in einem 100°C heißen Aluklotz verbrannt wird. Etwas Benzin oder Öl auf den Krümmer, der locker mal 900°C heiß werden kann, und schon hat man einen prima Feuerchen.
15000 Verbrenner sind letztes Jahr ausgebrannt in Deutschland, E-Autos haben pro gefahrenen km eine 40x niedrigere Wahrscheinlichkeit zu brennen : https://www.wiwo.de/unternehmen/aut...bstentzuendung-nur-ein-mythos/24457024-3.html,
 
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Aber jedes brennede E Auto wird halt 2 Wochen durch die Presse gepeitscht, selbst wenn die Ursache nur die Zigarette war, die in den Fußraum gefallen ist).
Weil es ein seltenes Ereignis ist. Verbrenner brennen dagegen viel zu häufig, als dass es noch jemand interessiert, ausser bei besonderen Umständen. "Pro Jahr brennen rund 15.000 Autos auf Deutschlands Straßen ab." (aus Wikipedia).
 
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I think Teslas problem is Ludicrous mode - in the fire in Anglet it was a test vehicle and I have a suspicion that people just have to try 0 to 100 km/h in under 3 seconds, maybe several times in a row. Cells do not like that, and one bad cell is enough. It was most definitely confirmed as a battery fire in that case.

What happens more often in China is parking fires while cars are charging, often enough for the owners of underground parking to notice. Most likely there the fire starts in the charger and not in the battery. Many pedelec fires are also no name Chinese celled batteries igniting during charging. The black rental bikes in California did not like being parked in the mid day sun. They had no name celled battery packs...
 
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zureich
zu wasserstoff tanken .
die autoindustrie und deren ableger bei den hochschulen haben doch schon fertige produkte,
die den wasserstoff im auto nach gebrauch, per "elektrolyse" (ähnlich?) hergestellt wird.
das war doch auch gross in den medien, finde nur grad die bericht nicht weil mir die richtigen schlagwörter fehlen.
 
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Naja, vor allem war H2 sehr lange die beliebteste Erzählung unter denjenigen, die mit der massenhaften Einführung neuer Technologien noch ein paar Jahrzehnte warten wollen, bis ihre Dieselinvestitionen abgeschrieben und ihre Renten gesichert sind. Und da war H2 immer das beste Zukunftsversprechen, weil es immer so schön zukunft blieb.

Die Batterie-Entwicklung des letzten Jahrzehnt hingegen - da rückt einem Dino die Zukunft plötzlich gefährlich auf die Pelle und er kann sich ausmalen, dass er in weiteren 10 Jahren keine fossile Kernkompetenz mehr an den Mann kriegen kann.

Bei Wasserstoff geht es nicht um Polemik. Es geht um hochsubventionierte Verschwendung und viel Lärm um Nichts.
 
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@anotherkiwi : Klasse. 600km Reichweite mit ca. 6kg H2. Das sind 200kWh. Zur Herstellung eines kg H2 braucht es, bei wirkungsgradstarken Anlagen, etwa 44kWh/kg. Das macht also pro gefahrenen km 44kWh verballerte Energie, wenn man die Tankverluste (nochmal 10%) und das wegdiffundieren des Tankinhalts außenvor lässt.
Hier wird also super aufwendig eine Reichweite realisiert, die mittlerweile jedes zweite BEV in dieser Preisklasse schafft, nur um dabei die 3-4 fache Menge an Energie zu verbrauchen. Da H2 aktuell fast ausschließlich aus Erdgas hergestellt wird, ist der umwelttechnische "Gewinn" hier nahe 0. Aber es beruhigt das Gewissen des unbedarften Nutzers.
 
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