Lithium Ionen Akkus - Umweltverträglichkeit und Alternativen

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Es gibt allerdings eine Partei, die sich rantraut, das ist die Linke. Da aber viele Menschen immer noch Parteien mit höchstens einem Schlagwort betiteln und mehr eigentlich gar nicht wissen, wählt die keiner.

In Rheinland-Pfalz stellt sich die Klimaliste RLP zur Landtagswahl. In Baden-Würtemberg gibt es sie wohl auch. Die politische Weiterführung von FfF und blanke Notwehr angesichts einer "grünen" Partei, die den Dannenröder Wald abgeholzt hat mit Hilfe von Polizeigewalt.

Querlieger
kanidiert für den Landtag
aber nur weit hinten auf der Liste
 
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zureich
Bei Wasserstoff geht es nicht um Polemik. Es geht um hochsubventionierte Verschwendung und viel Lärm um Nichts.
das ist natürlich so ne sache mit dem hochsubventioniertem...
schlichtweg alles, das jederzeit, in überflüssigen mengen, zum kauf oder gebrauch vorhanden ist, .....
ist hoch subventioniert. (im meiner welt)
das ist ein argumennt aber auf alles andere genauso anwendbar. *schulterzuck*
 

BuS velomo

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Ich finde diesen Spruch zur Wasserstroffstrategie so treffend, dass ich ihn mal in nem Kurzartikel mit 3 interessanten Größen verlinken will:
Denn Wasserstoff sei keineswegs "das neue Öl", sagt Claudia Kemfert vom DIW, sondern "der Champagner unter den Energieträgern"


Wir haben die H2-Diskussion natürlich auch parallel im Klimawandelthread zersplittert... aber hier passt es besser in den Energieträger- und Energiespeicher-Vergleich (BE vs. H2)
 
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BuS velomo

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Wir haben als Umweltrisiken von Batterien noch nicht die geistige Verstrahlung und den emotionalen Nervenkoller der heimischen Bevölkerung genannt - gleichwertig zur Windkraft, wo auch keiner was dagegen hat, bloß halt nicht in unserm schönen Dörfle. Ein Stück Realsatire, v.a. wenn hinter jeder Versuchskaninchen-Aussage zwischen Umspannwerk und Dorfkern der allseits beliebte Verkehrslärm durchdringt :D
Tempo 1,5 schadet nicht zur Info-Verdichtung.

Aber mal abgesehen von den besorgten Bürgern und ihrer sicherlich gleichwertigen Ablehnung von H2-Puffern, Pumpspeichern und jetzt sogar Batterien in der eigenen "Hier bleibt alles so wie's ist" Idylle... war für mich ne neue Info, dass als Netzpuffer jetzt tatsächlich schon Großbatterien aufgebaut werden. Auch da drängt sich die erweiterte Frage nach dem Ressourcenverbrauch einerseits und der ewigen Zukunft der Wasserstoffs andererseits auf.
 
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Schau mal nach Australien. Da stehen mal ebend knapp 200MEGAwattstunden Kapazität rum : https://teslamag.de/news/netzanschl...speicher-australien-50-prozent-groesser-28058

Und hier aufm Dorf war doch eh "früher alles besser!". Vielleicht sollte man den Ewiggestrigen einfach ihr dolles Kohlekraftwerk ins Dorfzentrum stellen (natürlich ohne Filter, denn früher war ALLES besser) und das Nachbardorf gleich ganz weg baggern. Wer sich dann noch aufregt bekommt einen Gratis-Urlaub in die umkämpften Ölquellen im Nahen Osten. Das sollte reichen, damit selbst der geistig eingeschränkteste Mitbürger merkt, welches Übel das kleinere ist.

Gruß,
Patrick
 
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Vielleicht sollte man den Ewiggestrigen einfach ihr dolles Kohlekraftwerk ins Dorfzentrum stellen (natürlich ohne Filter, denn früher war ALLES besser) und das Nachbardorf gleich ganz weg baggern. Wer sich dann noch aufregt bekommt einen Gratis-Urlaub in die umkämpften Ölquellen im Nahen Osten.
Nachteil ist halt in BA-Wü gibt es in der Gegend keinerlei Kohle. Von den Nebenwirkungen waren die noch nie direkt betroffen.
Aber vielleicht geht es auch mit vielen kleinen Holzöfen, die mit Nadelholz so schön heimelig rusig (Kaminbrand) vor sich hin rauchen. Das ist dann auch schön dezentral somit sehr redundant.
 
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Im Kontext der Räder...
Ein 0815 Rad macht keine 2000 km bis zum Schrottplatz.
Meine selbst gebauten Akkus mit 36 V / 6,3 Ah halten seit 10 Jahren.
Die haben alle deutlich mehr km auf der Uhr.
Wenn ich anfange aufzurechnen was sie bisher geleistet haben lande ich immer im Plus.

Für die meisten Nutzer gibt ein Pedelec einen unglaublichen Mehrwert.
Wenn jemand ein Aldirad 10000 km fährt hat sich der Akku sicher gelohnt.
Dafür muss man mit einem Auto geschätzt das 30-fache fahren. Eher mehr.
Ich würde zu jeder Zeit die Möglichkeit nutzen, den Einsatzzweck zu optimieren.
Wer fertig kauft optimiert wenn es gut läuft ein halbes Auto weg. Vielleicht sogar mehr.
Die Umweltverträglichkeit ist daher für mich außen vor.

My 50ct.
 
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Klar ;)
Das Auto kommt auch auf den Schrott, wenn der Aschenbecher voll ist.

Das durchschnittliche Rad macht im Jahr 300 km.
Das sagt wahrscheinlich alles...
Ich kaufe fast nur Gebrauchte.
 
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Lithium-Akku Recycling das mit Akkus jeglichen Ladezustandes und Grad der Beschädigung funktioniert, ohne "BUMM" zu machen.
(hinfahren, Akku einfrieren, Akku shreddern, Shreddergut gefahrlos zum Recycling abtransportieren)


Luke Workman (unter "lifeforphysics" bekannt als einer der Ebike-Gurus auf Endless-Sphere) ist, ua einer der Entwickler des Akkus des Zero-Motorrades. Der Mann weiß genau wovon er spricht, wen es um EV-Akkus geht.

Mehr dazu:
 
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gerade in einem ARtikel gelesen:

„Recycling ist immer zehn oder 20 Jahre hinter der Industrie“​


Redwood Materials in den US baut gerad auch Recycling auf...
für Autos meint er wirds noch dauern, weil eben noch zuwenige "kaputte" Akkus vorhanden

aber sie recyclen bereits mehr als 1Gwh an Akku pro Jahr
Rückgewinnung z.b. bei Cobalt und Nickel: über 90%

400kg Batterie.JPG



bei der Förderung von Lithium, was ja gerne angeprangert wird - der "enorme" Wasserverbrauch:

da sollte man denke ich mal die Relationen zu anderen Dingen nicht vergessen..

Maximilian Fichtner, Direktor am Helmholtz-Institut für elektrochemische Energiespeicherung in Ulm hat mal folgendes gesagt:

"Für das Lithium eines Akkus mit einer Kapazität von 64 Kilowattstunden (kWh) werden nach den gängigen Berechnungsmethoden 3840 Liter Wasser verdunstet. Das entspricht nach Fichtners Angaben dem Wasserverbrauch bei der Produktion von 250 Gramm Rindfleisch, zehn Avocados, 30 Tassen Kaffee oder einer halben Jeans. "


bei Verbrenner-Sprit sagt man: 1Liter Sprit braucht für seine Herstellung ca. 3 Liter Wasser

sprich: für 20.000Liter Sprit eines Autolebens sind schon 60.000 LIter Wasser nötig

leider geht das auch noch oft mit Verunreinigung und Vergiftung von Wasser einher...
so zählen manch Gebiete der Erdölförderung zu den vergiftesten Gebieten der Erde (z.b. Nigeria:
durch die Erdölförderung Mangroven, Sümpfe, Flussarme und Trinkwasser verseucht.

oder die diversen Förderkatastrophen, z.b. Deepwater --> Millionen Vögel und Fische verendet


das Lithium hingegen wird 10 Jahre oder noch deutlich länger in einem E-Auto im Einsatz sein, kann unter Umständen noch weiterverwendet werden und schlussendlich am Ende der Nutzungszeit auch noch das Potential recycled zu werden

gefördert wird es unter anderem in wüstenähnlichen GEbieten, mit sehr geringer Bevölkerungszahl

das is a bissal so, wie wenn ich als "Fleischesser" der täglich Fleisch isst, einem Veganer vorwerfe, dass seine Körndal beim Anbau Ackerfläche verbrauchen
das stimmt auch - aber das Fleisch kommt ja auch wo her
 
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war für mich ne neue Info, dass als Netzpuffer jetzt tatsächlich schon Großbatterien aufgebaut werden. Auch da drängt sich die erweiterte Frage nach dem Ressourcenverbrauch einerseits und der ewigen Zukunft der Wasserstoffs andererseits auf.
so schnell wie eine Batterie kann wohl kaum eine andere TEchnologie auf Schwankungen reagieren

was werden da eigenlich für Batterien verbaut ?
hier spielt doch Volumen und Gewicht eine geringe Rolle

eventuell wird es hier in Zukunft ganz andere Akkus geben, als wir sie von Elektro-Autos her kennen
(der Batteriespeicher in Australien den Tesla da damals hingestellt hat, war ja noch ganz "normale" Batterien
)

also Akkus die für Auto zu groß und schwer wären,
aber dann vielleicht umweltverträglicher, leichter zu recyclen, weniger seltene Materialien etc. etc.
 
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bin großer Fan von Eisen-Phosphat...
wie ich die damals gequält habe.. war schon nimma feierlich..
innerhalb von 18min Vollgeladen..
beim probeweise Zip-Charging auch mal innerhalb von 6min
in 4-5min leer gemacht, sofort danach im kaum anfassbaren, heißen Zustand direkt wieder ans Ladegerät..
Tiefentladen bis unter 1Volt/Zelle

und trotzdem haben sie über 300 Zyklen überlebt, was damals ca. das 3fache an Lebensdauer war von im Vergleich nur halb so belasteten Lipos..:

für mich und meine Anwendungen hat dann aber doch die mittlerweile 2,5fach höhere Energiedichte bezogen aufs Gewicht (und auch ca. beim Volumen) die Fepo4 verdrängt
 
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... für mich und meine Anwendungen hat dann aber doch die mittlerweile 2,5fach höhere Energiedichte bezogen aufs Gewicht (und auch ca. beim Volumen) die Fepo4 verdrängt
Wohl nicht nur bei Dir. Aber bei ortsfesten Speichern, spielt das Gewicht keine Rolle und etwas mehr Platzbedarf ist kein dramatischer Kostentreiber. Da ist die Zyklenzahl etc. sicherlich relevanter.
 
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eben.. drum meine Frage, was da heute eingesetzt wird...

Fepos gibts - ja - aber werden die für sowas auch eingesetzt ?
ich dachte da eher noch an weit "schlechtere" Akkus bezüglich Energiedichte die ja trotzdem einsetzbar wären in so einer Anwendung..

wenn diese in der Herstellung aber dramatisch einfacher/kostengünstige/ (umweltverträglicher) wären...
 
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