Kettenblättchen und Blätter

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Letztes Jahr habe ich nach und nach alle meine Räder vom Umwerfer befreit und dabei verschiedene Kettenblätter ausprobiert. Die Kettenlinie habe ich jeweils so gut wie möglich mittig ausgerichtet. Hinten fahre ich 11–12 Ritzel in Kombination mit MTB-Schaltwerken.
Meine nicht repräsentativen Erfahrungen: Am größten ist das Risiko eines Kettenabwurfs (wie zu erwarten) bei Kettenblättern mit Ausfräsungen und Steighilfen, die für den Schaltungsbetrieb gedacht sind. Auch das kann auf glattem Asphalt aber lange gutgehen. Einfache Kettenblätter ohne besondere Ausformung der Zähne reduzieren des Risiko deutlich, bei schlechtem Untergrund fliegt die Kette aber irgendwann runter. Mit Narrow/Wide-Kettenblättern habe ich auf der Straße keine Probleme mehr, beim MTB im Gelände gelegentlich immer noch.
Bei den Narrow/Wide-Kettenblättern der verschiedenen Hersteller gibt (es gibt für MTB-Größen viele, für Rennrad-Größen einige und für VM-Größen bisher wohl keine) zeigen sich übrigens auch noch deutliche Unterschiede. Das reicht von unterschiedlich gefrästen Zähne über deutlich verlängerte (und unterschiedlich breite) Zähne bis hin zu ziemlich "wilden" dreidimensionalen geprägten/geschmiedeten Konstruktionen.
Und nicht nur bei Daniel schlägt sich der Fertigungsaufwand auch immer im Preis nieder...
 
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Die Schraubenlöcher sind doch über die Kurbel schon verbunden
Die könnten streng genommen alle gleichmäßig so verformen, dass sich der Abstand der Bohrungen nicht ändert.
Wären sie, wie von Sutrai angeregt, in die Knoten integriert, wäre diese Gefahr gebannt.
Allerdings sind die für das gleichmäßige Verbiegen aller 5 Aufnahmen erforderlichen Kräfte wahrscheinlich so erheblich,
dass diese Gefahr nur theoretischer besteht...
 

Düsentriebin

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Vielleicht eine doofe Frage, aber ich verstehe es nicht: Warum ist der innere Knotenpunkt außerhalb der Schraubenlöcher? Wäre es nicht stabiler UND leichter, man hätte die Schraubenlöcher als Knoten hergenommen?
Nein, das wäre es nicht. Ichh bin sehr erstaunt über die Frage, ich finde min 6 Gründe warum es so ist wie es ist nur keinen warum es so ist wie gefragt wird. Schauen wir mal was die Forumsintelligenz kann.
 
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Ichh bin sehr erstaunt über die Frage, ich finde min 6 Gründe warum es so ist wie es ist nur keinen warum es so ist wie gefragt wird.
Dann schiess mal los! Wenn die Löcher in den Knoten lägen hätten die Männchen keinen Hals, aber die Köpfe könnten sich auch nicht mehr um die Kettenblattschrauben drehen weil die Arme das verhindern.
 
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Wieso sollte ich los legen?
Wegen 6 Gründen! 6 kleine Gründe, der Daniel der schimpft, schreibt einen in das Forum rein, da waren es noch 5! 5 kleine Gründe, nur einen kennen wir, Daniel postet den nächsten, warens nur noch 4. 4 kleine Gründe, doch ich bleibe dabei, würd sie gerne alle kennen, da warens nur noch 3...

Ist nicht so schwer!

Es ist weiter überarbeitet worden obwohl es schon tot ist.
Oha, jetzt wirds krass!
 
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Löcher in Knotenpunkten sind keine gute Idee.
Liegen bei Blättern mit weniger als 80 Zähnen die Schraubenlöcher näher an den Knoten?

Gruß
Christoph
 

Gear7Lover

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Als Anhänger der Fachwerklehre kann ich dem überhaupt nicht zustimmen. Dennoch Respekt vor dem der es in Angriff nimmt (y) (und sich garantiert was dabei gedacht hat). Funktionieren wird es. Viele Wege führen nach Rom.
 

Düsentriebin

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Die Dünnen haben drei Aufgaben, so verdient der Fräser mehr. Nicht alle Kurbelsterne sind konstruktiv steif bzw Tot, uns sie Leiten die Zugkraft die Die oben vom Zahn kommt einen Schraubenkopf der 5 Löcher weiter. So entsteht noch weniger Drehmoment am Männchen

Die dünne Strebe muss so hoch sein, das Sie sonst mit Leistungsmesskurben am Stern kollidiert.
Zwischen Männchen und Kurbelschraube entsteht praktisch kaum Drehmoment. Wer das meint hat die Kräfte die Entstehen nicht verstanden. Die Antwort von Gear zeigt das gerade
 
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