faltbares Neigetrike

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Hallo,

ich möchte Euch mein Neigetrike vorstellen, da es technisch fertig ist und sich bisher über einige 100 km gut bewährt hat. Im Winter werde ich mich der Oberflächenbehandlung widmen (Glasperlenstrahlen).

Form bildend für das Trike war der faltbare Hinterbau von ICE. Impulsgeber für die Neigetechnik war das Tieffflieger-Trike. Auch Steintrike haben mich inspiriert. Allen an Planung und Ausführung (Schweißen und Biegen) beteiligten Firmen meinen besten Dank. 10-facher Dank allen Personen in meinem persönlichen Umfeld, die mich leider mit meiner Begeisterung aushalten müssen.

Nun zum Trike: Ziel war es ein Neigetrike zu entwickeln, das faltbar, ergonomisch stimmig, optisch ansprechend und eher sportlich ausgerichtet sein sollte. Diese Ziele habe ich für mich zufrieden stellend gelöst. Mit dem Gewicht von 25,1 kg- wie abgebildet- bin ich nicht ganz glücklich, habe anfangs leider überhaupt nicht auf das Gewicht geachtet. Das wurde erst interessant, als die 25 kg-Marke näherrückte. Das Trike fährt sich dennoch recht flott. Die Geometrien stimmen weitgehend. Anfangs bereitete mir der niedrige Schwerpunkt etwas Probleme, da der Bereich, wo sich das Trike gut auspendeln lässt relativ schmal ist. Für einen Anfänger wäre das Trike daher eher schwer zu fahren. Nach etwa 100 km war das Gleichgewichtsgefühl für das Trike entwickelt. Neigungskorrektur und -blockierung erleichtern das Handling sehr und ich bin mit dem Fahrverhalten mehr als zufrieden.

Das Trike lässt sich im Moment etwas über 30° neigen. Der Wendekreis beträgt 5,10m. Mit etwas Nacharbeit, die im Moment nicht angestrebt werden, wären noch etwas bessere Werte möglich. Das Trike lässt sich schneller als das ICE falten, da man den Lenker durch die Neigetechnik quasi wegklappen kann. Die Lenkung erfolgt als Panzerlenkung. Ich habe lange über eine Direktlenkung nachgedacht und das Trike so geplant, dass dies nachträglich noch einfach zu realisieren wäre. Obwohl sich die Lenkung im Stand etwas elastisch anfühlt, ist davon im Fahrbetrieb nichts mehr zu spüren. Die Lenk/Haltekräfte, die vom geübten Fahrer ausgehen, sind gering. Bei jeder Neigung und jedem Lenkeinschlag sind beide Hände gut am Griff. Die Lenkung ist feinfühlig, aber nicht nervös. Weitere Projekte sind in Planung :):).

Viel Freude mit den Bildern

Peter
 

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Ivo

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Geiles gerät. Chapeau!
 
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Hallo Peter,

Respekt !!! Das Teil gehört sicher zu den inovativsten, was ich in den letzten Jahren gesehen habe. Es ist wirklich sehr schön geworden. Bin auch schon auf weitere Fahrberichte gespannt :)

Denkst Du daran, das Trike auch für andere zu fertigen oder fertigen zu lassen?

Staunend anerkennenden Gruß
Jean
 
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Servus,

seeehr schönes Rad geworden :)
Ich tippe mal drauf das der Hinterbau original von ICE ist?
Wo hast du die Rohre biegen lassen, was hat es gekostet und was für Dimensionen/Wandstärken haben die verwendeten Rohre?

Wie ist die Anlenkung im Verhältnis zur Neigung? Beides frei oder irgendwie gekoppelt?

Gruß,
Patrick
 
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...haben will....

gruß thomas
 
K

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Alter Falter Peter, was für ein Teil!!:) Sowas möcht ich auch mal fahren, allein um mal ein Gefühl dafür zu kriegen.

Weitere Projekte sind in Planung
Da bin ich gespannt.:)

Viele Grüße, die Pat
 
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Da melde ich mich freiwillig und opfere mich sogar als Testpilot... ;-)

Sehr schick geworden...
 
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Hallo,

besten Dank für die anerkennenden Worte.

Obwohl Frau Gemahlin nun auch "sowas" möchte, wird es wohl ein Einzelstück bleiben. Denke gerade über einen Neigenachläufer oder perspektivisch über ein Tandemneigequad nach.

Ich tippe mal drauf das der Hinterbau original von ICE ist?
Wo hast du die Rohre biegen lassen, was hat es gekostet und was für Dimensionen/Wandstärken haben die verwendeten Rohre?

Wie ist die Anlenkung im Verhältnis zur Neigung? Beides frei oder irgendwie gekoppelt?
Lenkung und Neigung sind unabhängig von einander. Eine Neigung der Ebene oder des Trikes erfordert keine Lenkkorrektur. Gekoppelte Systeme kann ich mir nicht als erstrebenswert vorstellen.

Der Hinterbau ist, wie beschrieben, von ICE. Ich habe bereits kurz nach Ankündigung des neuen Hinterbaus diesen bestellt und danach das Trike gestaltet. Das Hauptrohr besteht aus 44,5 x 1,5 mm V2A. Die Schweißnaht habe ich innen mit einem Fächerschleifer entschärft. Danach passte sowohl Hinterbau wie Ausleger, obwohl nur 0,1 mm Luft ist (jedenfalls bis zur Schweißnaht). Der durchgehende Querlenker hat 33,7 x 2mm.

Das Biegen der beiden Rahmenrohre wurde von Fa. Zoche in München gemacht. Die macht das eher nebenbei, hat aber recht viele Möglichkeiten an Radien beim Dornbiegen. Kosten 140€. Der Hauptanteil der Kosten sind Rüstkosten. Der Querlenker wurde von Fa. Triebenbacher gebogen. 118 €. Sehr gute Qualität aber ab 400mm Radius.

Erfahrungsgemäß zerren unerfahrene Neigetriker derart am Lenker, dass ich kaum Zuschauen kann und deshalb lieber selbst teste.

Grüße

Peter
 
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Servus,

wenn ich mir die Werte so durchrechne scheinst du das auch getan zu haben.
2mm Wandstärke klang erstmal viel, ist aber bei 5G schon kurz vor Bruch (bei 125kg Auflast).

Würdest du verraten was der ganze Bau gekostet hat? Also Zeit und Geld.

Gruß,
Patrick
 
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Hallo,

wenn ich mir die Werte so durchrechne scheinst du das auch getan zu haben.
2mm Wandstärke klang erstmal viel, ist aber bei 5G schon kurz vor Bruch (bei 125kg Auflast).

Würdest du verraten was der ganze Bau gekostet hat? Also Zeit und Geld.
Ich habe gerade die Kosten ermittelt und bin selbst erstaunt, dass ich auf über 3000,- € komme. Insgesamt habe ich eher höherwertige Teile verwendet (Carbonsitz, Terracycle-Rolle, XO-Schaltung etc.)Etwa ein Drittel davon sind Dienstleistungen und Werkstattnutzung (freie Werkstatt -> HEI-München). Da ich das Trike nicht komplett durchgeplant und immer wieder Veränderungen unternommen habe, liegen zusätzlich bestimmt Teile im Wert von 500,- € im Keller, die ich in die Summe nicht habe einfließen lassen. Nicht zu unterschätzen sind die Kosten für Kleinteile und Versand. Die Bemühung zweier Liegerad-Online-Konfiguratoren haben mir gezeigt, dass ich damit im Bereich höherwertiger Trikes mit guter Ausstattung bin. Wie schon oft gesagt wurde, kann man mit einem anspruchsvollen Eigenbau nicht wirklich Geld sparen. Oder auch anders gesagt: Die zunächst hoch anmutendenden Preise der Hersteller scheinen nach dieser Erfahrung durchaus berechtigt. Meine Motivation für den Bau des Rads lag v.a. darin, dass es meines Wissens ein entsprechendes gewerbliches Produkt für meine Wünsche nicht gibt.

Die Zeit habe ich nicht gemessen. Da ich vor 1,5 Jahren noch keine Ahnung von Fahrwerksgeometrien, Materialkenngrößen etc. hatte, ist anfangs viel Zeit in Recherche geflossen. Überschlagsmäßig würde ich für den Bau ca. 10 Std. pro Woche über ein Jahr ansetzten. 2/3 davon sind in Planung, Recherche und Konstruktion geflossen.

Mit der Dimensionierung der Rohre bin ich tatsächlich nahe am Grenzbereich. Da ich eine 50:50 Lastverteilung (Vorderräder/Hinterrad) habe und der gefährdete Bereich zusätzlich mit der angelöteten Scheibenbremse verstärkt ist, bin ich optimistisch, dass das hält.

Grüße

Peter
 
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Hallo Peter,

gut sieht es aus!

Gerne würde ich Bilder vom gefalteten Rad, vom Bau und ein Video wie Du faltest sehen.

Die gefalteten Abmessungen finde ich auch interessant.

Bei 25,1kg finde ich das verstauen in den Gepäckablagen der Bahn schon unbequem (mein Faltkurvenneiger wiegt zur Zeit 24kg und ist sicher nicht so stabil wie Deiner. Bilder davon finden sich auf der Seite vom Schloßparktreffen: http://www.pedaltreter.de/~karlsruhe/SLP09_2011/index.html ).

Gruß Heiko
 
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Ich bin bisher noch kein Kurvenneigetrike gefahren.
Wie fühlt sich das, im Vergleich zum Einspurer und normalen Trike, an?
Ist das dann n EInspurer mit nem Rad zu viel oder wie?

Gruß,
Patrick
 
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Hallo Patrick,

Wie fühlt sich das, im Vergleich zum Einspurer und normalen Trike, an?
Im Vergleich zum Einspurer brauchst Du keine Angst vor Glatteis mehr zu haben.

Im Vergleich zum Trike kommen vorne die Fahrbahnunebenheiten kaum noch durch.

Im Vergleich zu beiden ist der Fahrspaß ein anderer; was wiederum Geschmackssache ist.

Gruß Heiko
 
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Gerne würde ich Bilder vom gefalteten Rad, vom Bau und ein Video wie Du faltest sehen.

Die gefalteten Abmessungen finde ich auch interessant.

Bei 25,1kg finde ich das verstauen in den Gepäckablagen der Bahn schon unbequem
Hallo Heiko,

die Faltbarkeit ist eine Option die mir gut ins Gesamtkonzept passt. Insgesamt würde ich dieses Trike aber für Pendler nicht als geeignet empfinden. Dazu ist es zu schwer, die Faltmaße zu groß (ca 122x88x55cm) und obwohl ich Neigung und Lenkung sperren kann ist das Handling eher unpraktisch. Es ist gut geeignet um über den Nahverkehr den Tourenradius zu vergrößern. Die Mitnahme im - beispielsweise - Gepäckfach ist im gefalteten Zustand nicht möglich. Für längere Transporte könnte man das Trike aber relativ leicht in geschätzten 30 - 45 Minuten sehr kompakt zerlegen. Der Hauptrahmen hat als längstes nicht faltbares Bauteil eine Länge von 95 cm.

Der Faltvorgang unterscheidet sich nicht wesentlich von dem wie auf der Webseite von ICE/Icletta angegeben. Statt des Herunterklappens der Griffe wird das Trike geneigt. Dadurch kann das Hinterrad am linken Griff vorbeigeführt werden und kommt zwischen den Vorderrädern zum Liegen. Unter Wettkampfbedingungen und mit etwas Übung sicherlich in etwa 10 Sekunden zu vollbringen.

Bilder muss ich nachreichen.

Das Trike ist für mich vorwiegend ein Spaßgefährt. Zu meiner großen Verwunderung wirkt sich die Gepäckmitnahme kaum auf das Fahr/Neigeverhalten aus. Dennoch denke ich momentan nicht an Urlaubsfahrten oder die Nutzung als Alltagsrad .

Liebe Grüße

Peter
 
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Ich bin bisher noch kein Kurvenneigetrike gefahren.
Wie fühlt sich das, im Vergleich zum Einspurer und normalen Trike, an?
Ist das dann n EInspurer mit nem Rad zu viel oder wie?
Hallo Patrick,
für mich bietet das Neigetrike einfach eine Option mehr, als das "Normaltrike". Ich kann wählen (wenn es eine Neigungsblockierung hat), ob ich mich den während der Fahrt entstehenden Kräften mehr oder weniger aussetzen will oder nicht. Wenn ich die Neigungsblockierung aktiviere stelle ich immer wieder mit Verwunderung fest, wie viele schräge Ebenen es gibt und welche Seitenkräfte bei Kurvenfahrten auftreten können. Die Neigetechnik gleicht dies aus. Man bleibt bei der Geradeausfahrt sehr entspannt vertikal sitzen/liegen, bei Kurvenfahrten ebenso entspannt im Gleichgewicht. Oft wird nur der Vorteil von schnelleren Kurvenfahrten gesehen. Das ist schon richtig, aber meiner Meinung nach sollte jemand, der schnell unterwegs sein will, ein Zweirad kaufen. Der Vorteil liegt für mich in der insgesamt größeren Entspannung und dem unbeschreiblichen Fahrgefühl. Erkläre jemandem,der noch nie auf einem Ski stand, wie es sich anfühlt als erster einen Hang mit Pulverschnee herunterzufahren?

Bitte jetzt keine Diskussion darüber, aber man könnte auch sagen, der Einspurer hat ein Rad zu wenig. (Ich meine das jetzt nicht wirklich, aber es ist ein anderer Standpunkt). Meines Erachtens gibt es da trotz meiner Begeisterung für die Neigetechnik im Vergleich der Typen keine überlegenen Konzepte, sondern nur verschiedene Einsatzbereiche und persönliche Bedürfnisse.

Gruß

Peter
 
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Pamela

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Lieber Peter,ich bin platt - über Dein Können in Bezug auf Herangehensweise, Planung, Ausführung und Ergebnis!!! Und um Dir das in aller Öffentlichkeit zu sagen, habe ich mich das erste Mal in meinem Leben in einem Forum angemeldet; und dann gleich auch in einem, in dem wohl mehr Qualitäten erforderlich sind, als einzig und allein eine begeisterte Radfahrerin zu sein... Ich bin stolz auf Dich und freue mich super dolle für Dich, daß der Bau so gelungen ist, und daß Du so viel Freude am Fahren hast... Gibt es eigentlich einen Unterschied im Fahrgefühl im Vergleich zu Deinem Liegerad? Und fährst Du mit dem Trike auch mitten in der Stadt? Ich wünsche Dir nimmer versiegenden Fahrspaß...Pamela
 
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Und um Dir das in aller Öffentlichkeit zu sagen, habe ich mich das erste Mal in meinem Leben in einem Forum angemeldet; und dann gleich auch in einem, in dem wohl mehr Qualitäten erforderlich sind, als einzig und allein eine begeisterte Radfahrerin zu sein.
nein es reicht aus ein interessierte(r)/begeisterte(r) Liegeradfahrer(in) zu sein oder werden zu wollen. Hier sind alle vertreten vom gelegentlichen Tourenfahrer über den Alltagsfahrer und Pendler, dem Bastler, dem Sportler bis hin zum professionellen Hersteller oder Weltrekordhalter.

viele Grüße

Christoph
 
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Gibt es eigentlich einen Unterschied im Fahrgefühl im Vergleich zu Deinem Liegerad? Und fährst Du mit dem Trike auch mitten in der Stadt?
Hallo Pamela,

erstmal herzlich willkommen im Forum. Besten Dank für Deine spürbare Begeisterung für mein Projekt. Zum Dank gibt's noch ein paar Bilder. Das Fahren in der Stadt ist für mich o.k., solange keine parkenden Autos den Blick für mich und abbiegende Autos versperren. Wärend die Sitzhöhe beim Toxy so ist, dass ich durch die Fensterscheiben der parkenden Autos hindurch sehen kann und wahrnehme, ob ich gesehen werde, fühle ich mich in diesem Punkt beim Trike wesentlich unsicherer. Wenn ich fair bin, muss ich sagen, dass selbst ein Autofahrer der sich beim Abbiegen umdreht und nach einem Radfahrer Ausschau hält, nicht unbedingt mit mir rechnen kann. Ich bin zu tief und zu schnell. Es liegt folglich an mir die nötige Umsicht, die ich ohnehin schon habe, walten zu lassen.
Auf bestimmten Routen durch die Stadt lässt sich aber gut fahren.

Der Vergleich mit dem Liegerad ist schwierig zu beschreiben. Man ist näher am Boden, was einem subjektiv das Gefühl gibt, schneller zu sein. Real ist das glaube ich eher nicht. Auf dem Trike fühle ich mich insgesamt wohler und irgendwie ein bißchen mehr mitten drin. Ich habe beim Liegerad wesentlich mehr kleine Lenkbewegungen zur Gleichgewichtserhaltung, insbesondere bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten. Das fällt beim Trike weg und, obwohl all diese Vorgänge automatisch geschehen, fühlt es sich in der Summe entspannter an.

@ rikschaprofi: Die Faltvorgänge muss ich erst noch photographieren. Bei dem derzeitigen Wetter fahre ich lieber, als dass ich falte ;) .

Grüße

Peter
 

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G

Go4Gold

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wow, schickes Teil! Respekt für die Arbeit! Inwiefern macht sich die Neigetechnik denn in Bezug auf Kurvengeschwindigkeiten bemerkbar? Könnte mir vorstellen, dass man damit deutlich flotter unterwegs sein kann, oder?
 

Andreas Seilinger

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Hallo Peter,

Immer wieder erstaunlich, welche Projekte manche Leute mit ausreichender Begeisterung verwirklichen. Da kann ich einfach nur gratulieren. Freut mich zu sehen, daß du an den Hinterbau von uns ein so schönes Rad drangebaut hast;) Und Kirk von Icletta wird auch erfreut sein, daß der Hinterbau an einem so schönen Projekt zur Geltung kommt.

Andreas

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