Der neue "unsere zerstörten Teile"-Thread

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Das sind Die Bleche, die im Quest oder in meinem Fall im Quest XS innen an den Radkasten geschraubt sind ( Langlöcher, eigentlich waagrecht). In eines der anderen Löcher wird der Sitz geschraubt. Und da die Schraube ein durchgehendes Gewinde hat „frisst“ sie bei Ruckeln über die Jahre das Blech. Zum Schluss ging der Sitz mit meinem Gewicht nur noch an ein paar mm Blech ... gut das ich nicht so schwer bin!
Grüße Simone
 
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ich hab' was kurioses.
Das da ist das Flevo-Hinterrad. Es hat einen i-Light-Nady mit einer i-Brake (Trommelbremse) dran, beides von SRAM.
Bisher hat beides ganz ordentlich funktioniert.


Nun hat das ganze Spiel. Aber: Es hat nicht das Kugellager Spiel, sondern das Kugellager hat Spiel im Lagersitz des Nabendynamo. Ich schätze so 1/10mm.

Die Konstruktion ist so, dass das Kugellager ein Stückchen aus der Nabenhülse heraussteht und dadurch die Bremstrommel (links im Bild) mitträgt.
Ich nehme an, dass es eine Krafteinwirkung von der Bremstrommel auf das Kugellager, d.h. den Außenring gegeben hat und das Lager dadurch irgendwie seinen Sitz aufgerieben hat. Die Nabenhülse ist Alu, also vermutlich nicht so widerstandsfähig wir die Bremstrommel und der Lager-Außenring. Ist, wie gesagt, nur eine Vermutung, aber anders kann ich mir den Schaden nicht erklären.

Damit brauche ich wohl einen neuen Nabendynamo.

bergauf
 
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Kannst du den Lagersitz aufdrehen lassen und einen Distanzblechstreifen zum auffüttern einlegen? Eingeklebt dürfte das doch nochmal genauso lange halten, oder?
Also, falls nicht, ich hätte Interesse, nur so für den Fall ;)
Viel Erfolg,
Gruß Krischan
 
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Papier auf Presspassung einlegen kann funktionieren.

Ob Du auf so eine Reparatur Lust hast, ist eine andere Frage...
 
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Eine Red-Bull-Dose hat eine Wandstärke von ca. 0,07-0,08mm.
Ja, in solchen Fällen hift nur zu probieren was passt.

Die Idee mit dem Papier war mal in einer Geo Reportage über Autoreparaturen in Ghana.
Dort ging's um die Kurbelwellenlagerung (!) eines nicht mehr ganz jungen VW Golf.

Danach hatte ich die Idee mal selbst versucht und so ein Steuerkopflager und später mal ein Tretlager eingebaut.
Dies hat in beiden Fällen gut funktioniert.

Blech nehme ich durchaus auch, wenn's gerade passt.
 
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In feuchtem Klima wird sich das im Falle der Hinterachse eines Fahrrades schneller auflösen, als man möchte.
...und bis dahin für Rost am Lagerring sorgen.

Ich nehme an, dass es eine Krafteinwirkung von der Bremstrommel auf das Kugellager, d.h. den Außenring gegeben hat und das Lager dadurch irgendwie seinen Sitz aufgerieben hat. Die Nabenhülse ist Alu, also vermutlich nicht so widerstandsfähig wir die Bremstrommel und der Lager-Außenring. Ist, wie gesagt, nur eine Vermutung, aber anders kann ich mir den Schaden nicht erklären.
Wenn die Presspassung mal so wenig Spannung hat, dass der Lagerring drin abzurollen beginnt, dann geht das mit zunehmendem Spiel immer schneller. Vielleicht gab es das Abrollen zunächst nur beim Bremsen, und später, wenn die Spannung im Sitz niedrig genug war, dann ständig.
Ich kann mir vorstellen, dass durch Asymmetrien in den Bremskräften (eine Backe stärker verschlissen als die andere, auflaufende Backe bremst stärker als die ablaufende, o.ä.) zusätzliche Kräfte auf das Lager kamen. Z.B. dadurch, dass die Bremsplatte das Lager einseitig in die Nabenhülse presst und damit an der anderen Seite der Andruck zu gering wird. Der Innenring des Lagers scheint ja auf dem Zapfen an der Bremsplatte zu sitzen, daher übersetzen sich Kräfte zwischen Bremsplatte und Bremstrommel in Kräfte zwischen Innen- und Außenring.
 
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Heute beim VM anschließen festgestellt, dass mind. 1 Speiche gebrochen ist. Ich muss morgen mal nachschauen, wie viele genau.
Jetzt die Frage: Speichen bestellen und selber reparieren oder die Ginkgo-Felge zu Ginkgo schicken und reparieren lassen?

Grüße
Maik
 
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Das geht alleine, aber auch bei den meisten Fahrradhändlern. Darf natürlich auch bei Ginkgo gemacht werden lassen...
 
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Hallo,

Jetzt die Frage: Speichen bestellen und selber reparieren oder die Ginkgo-Felge zu Ginkgo schicken und reparieren lassen?
Das hängt vom Alter des Rades ab und von Deiner Fachkenntnis.

Ein Speichenbruch hat immer eine Ursache. Wenn es kein Unfall im weitesten Sinne war (also z.B. auch ein Ast seitlich ins Rad oder heftiges Antreten mit eingestecktem Bügelschloss etc.), kann es auf eine sterbende Felge hindeuten. http://www.klausdeleuw.de/Fahrrad/Felge.html
Korrosionsschäden sind auch möglich, insbesondere durch Streusalz.
Wenn das Rad recht neu ist, kann es auf einen Einspeichfehler (z.B. zu locker) zurückzuführen sein.

Sitzen die anderen Speichen bombenfest?
Hat die Felge Haarrisse?

Gruß, Klaus
 
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Hallo,

heute war der Reifenwechsel beim Tandem fällig. Ich bin wieder zurück auf Maxxis Hookworm gewechselt. Die Marathon Greenguard sind der hohen Last am Vorderrad einfach nicht gewachsen.

IMG_20191013_101120.jpg


viele Grüße

Christoph
 
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Hi Christoph,

Du scheinst ja eine ausgeprägte Vorliebe für Linkskurven zu haben...
Ich bin selbst ja durchaus ein "Schwungerhalter" und nicht ganz langsam in Kurven, kann mir aber nicht vorstellen, wie ich am Vorderrad die Reifen flanke so runterbringe...

Gruß, Harald
 
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Hallo,
das ist aber ein merkwürdiges Schadensbild ?
Mit welchem Druck und mit welcher Last hast du den Marathon gefahren ?
Laufleistung ?
 
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Mein vorletzter Shredda ist jetzt auf Radreise gestorben, indem er evtl. von etwas zerschnitten wurde. Ich hatte schon eine Weile ein gaaanz leichtes Rumpeln bei hohen Geschwindigkeiten am Vorderrad gefühlt, deswegen auch den Reifen nach Unregelmäßigkeiten abgesucht, aber nix gefunden. Am Tag der letzten Etappe, als wir von Kopenhagen nach Gedser fuhren und auch eine bestimmte Fähre erreichen wollten, merkte ich ein paar Kilometer vorm Hafen, dass sich der Reifen minimal weich anfühlte. Ging aber nicht so schnell. Also erst mal weiter. Im Hafen dann in der Wartezeit nachgepumpt und noch mal den Reifen kontrolliert, da sehe ich eine Beule leicht außermittig auf der Lauffläche. Also Druck wieder bisschen minimiert, ich wollte jetzt wenigstens sicher auf die Fähre und wieder runter kommen. Hat auch geklappt, aber in Rostock im Hafen haben wir dann meinen letzten Shredda herausgeholt und den kaputten aussortiert.
20191012_193553.jpg

Der Schnitt (oder was das war) ging durchs Gewebe und die Gewebeenden haben dann irgendwie am Schlauch rumgeschubbert, so dass er winzig kleine Löcher bekommen haben muss. Schweren Herzens habe ich den Reifen, der immer noch reichlich Profil drauf hatte, im Hafen im Container entsorgt, der neue läuft traumhaft ruhig.
Aber immerhin besser so als vor fünf Jahren, als der F-Lite sich nach einigem Klopfen dann kurz und knackig final verabschiedet hatte...

Gruß,
Martin
 
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Hallo,

ich denke das Fahrwerk ist etwas verzogen. Es ist halt nein amerikanisches Rad, das.auch schon viele Jahre und Kilometer auf dem Buckel hat, oder es liegt an der Wölbung der Straßen.

Der Druck war 3,5 bar bis 5 bar je nach Lust zum aufpumpen. Die Laufleistung liegt bei ca. 1200 km bei einem 305er Laufrad und viel Last auf dem Vorderrad.

viele Grüße

Christoph
 
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Ich hatte bei Grille einen Spurfehler, der (leichten) einseitigen Abrieb machte...
Den hab ich entdeckt und korrigiert, danach lief das Rad viel schneller und besser, 5-8%.
Wenn Du einen langen Richtscheit/Alulatte an Vorder- und Hinterrad hältst, kannst Du die Räder etwas justieren.
Hilft enorm. Der Abrieb ist ja schon extrem und der Greenguard ist schon robust... ich hab noch keinen durchgefahren...
Stell Dir vor, es wäre Bremsgummi :eek:
Gute Fahrt,
Gruß Krischan
 
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