Conti GP 5000

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Was hälst Du von dem Rat Trap Pass für den W&W?
Die Compass bzw. Rene H. Reifen sind schon super. Ich habe nur echte Bedenken hinsichtlich der Extralight-Version. Da ist wirklich null, aber auch wirklich null Pannenschutz. Und vielleicht (meins war damals noch die nicht tubeless-fähige Version) ist das bei den tl-fähigen Fassungen der Reifen inzwischen auch etwas besser geworden, denn etwas "dicker" müssen sie dafür auf jeden Fall geworden sein.
Aber beim Hinterrad eines Dreirads würde ich da dennoch zur normalen und nicht zur extra-leichten Version greifen.

Da habe ich wohl mehr Glück ( oder weniger Pech...) als Du. Ich fahre den extralight mit Butylschlauch und ein wenig Pannenmilch seit 13000 km
ohne Reifenpanne mit dem SL Mk4 Hardtail durchs südliche Münsterland.
Mit dem Hardtail hast Du natürlich auch wirklich was vom Komfort des Reifens.
In der Vorbereitungsphase und Einrollphase für die Reifen - im südlichen Münsterland ;-) - hatte ich auch keine Probleme. Daher hatte ich das Experiment für LEL gewagt.
Butyl mit Pannenmilch? Ich denke, das geht nur bei Latex-Schläuchen? Kannst Du (sorry, off-topic) da eine empfehlen?
Vielleicht muss ich Rene Herse noch eine Chance geben und doch nochmal einen Satz der aktuellen Versionen auf einem der Einspurer ausprobieren.

Vorne habe ich so alle 2000km meine Reifenpannen wegen Durchstich.
Vorn bin ich jetzt knapp 5000 km pannenfrei mit dem DF XL und Conti Speed. Die blieben sogar pannenfrei, als die Lauffläche schon die Karkasse durchscheinen ließ. (Jetzt erstmal Conti Urban, ... und im Frühjahr kommt dann auch mal was schnelles. Dann möchte ich hinten auch mal einen schnelleren Reifen testen.

Nochmal off-topic: sind wir uns kürzlich mal durch Ascheberg sausend begegnet? (DF XL in kupfer / eierschalen und SL in blau/weiß?)
 
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Und vielleicht (meins war damals noch die nicht tubeless-fähige Version) ist das bei den tl-fähigen Fassungen der Reifen inzwischen auch etwas besser geworden, denn etwas "dicker" müssen sie dafür auf jeden Fall geworden sein.
Hier läuft der Rene Herse Naches Pass 42-559 extralight im tubeless-Betrieb auf dem Wolf bisher völlig problemlos, sanft und sauschnell. Mal sehen, ob ich den auch im Winter drauf lasse. Das wäre dann die echte Nagel- ääh Split und Glasscherben-Probe. :mad:
 
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Mein DF ist mit einer 559er Felge ausgestattet.
Passt auch eine 622er Felge ins DFxl und wenn ja, wäre das dann die bessere Wahl ?
Ja, ich fahre den GP5000TL in 28-622 seit 7000km problemlos in meinem DFxl.
So weit ich mittlerweile informiert bin, hängt es wohl vom "Baujahr" ab. Mein #138 ist von
07-2017 und da passt die 584 noch rein,
die 622 benötigt Änderungsarbeiten an der Schwinge und am Radkasten (was ich nicht machen (lassen) werde).

Von wann ist dein DFXL ?
Hast du die Änderungsarbeiten (Schwinge und Radkasten) durchführen müssen/lassen?
 
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Hier läuft der Rene Herse Naches Pass 42-559 extralight im tubeless-Betrieb auf dem Wolf bisher völlig problemlos, sanft und sauschnell. Mal sehen, ob ich den auch im Winter drauf lasse. Das wäre dann die echte Nagel- ääh Split und Glasscherben-Probe. :mad:

Gestern habe ich noch wie wild nach einer 584er Felge gegoogelt. Bei Kreuzotter.de das Tool zur Speichenlängenberechnung gefunden. Wo aber bekomme ich die richtige DF-Nabe her?

Komplettes Laufrad liegt ca. 270€ + GP5000 TL Faltreifen 28-584 ca. 46€ (heute gefunden, morgen?) = als ca. 320€

Der Rat Trap Pass TC 26" * 2,3" Endurance (ca. 500g*) mit Pannenschutzfilm passt vermutlich nicht in mein DF ca. ETRTO 60-559

Der René Herse Naches Pass TC 26" * 1,8" Tubeless kompatibel! Skinwall (ca. 350g*) ca. ETRTO 47-559 könnte ich mir ernsthaft mal überlegen. 70€ zu 320€ ist ein Versuch wert.
 
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So, jetzt habt ihr mich überzeugen können. :giggle: Ich hab es getan!

Habe mir beim Lutz via Ginkgo 584er Laufrad bestellt. Die wird in jedem Fall in mein DF aus 2017 passen ;)
Dazu hole ich mir einen GP5000 TL den ich daheim aufziehen werde.
Dabei werde mit Stans Dichtmilch und Muc Off TL Ventilen auf tuebeless umstellen.

Damit habe ich mir in diesem Jahr mehr Geburtstags- und Weihnachtsgeschenke gemacht als ich eigentlich geplant hatte.
 
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Der René Herse Naches Pass TC 26" * 1,8" Tubeless kompatibel! Skinwall (ca. 350g*) ca. ETRTO 47-559 könnte ich mir ernsthaft mal überlegen. 70€
Bei dem Reifen konnte ich nicht einschätzen wie der Grip auf nasser Fahrbahn sein wird. Vom Conti ist mir die BlackChili Compund hingegen bekannt. Dennoch vielen Dank für diesen hier eher unbekannten Reifen. Vielleicht hol ich mir den für das übrig gebliebene 559er Laufrad und kann je nach Laune zwischen den HR wechseln.

Heute war ich 2,5 Stunden mit meiner Frau spazieren. Wir haben das tolle Wetter in vollen Zügen genossen. Danach habe ich das DF auf die Seite "geworfen" und beide Hosen nochmals neu verbaut. Habe rechts so eine Art Klackern beim Bremsen. Ist wieder weg wenn ich wieder antrete. Beide Laufräder soeben nochmals untersucht und konnte nichts finden was da nicht korrekt sein könnte. Muss ich wohl weiter hinhören...
 
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Die Compass bzw. Rene H. Reifen sind schon super. Ich habe nur echte Bedenken hinsichtlich der Extralight-Version. Da ist wirklich null, aber auch wirklich null Pannenschutz. Und vielleicht (meins war damals noch die nicht tubeless-fähige Version) ist das bei den tl-fähigen Fassungen der Reifen inzwischen auch etwas besser geworden, denn etwas "dicker" müssen sie dafür auf jeden Fall geworden sein.
Aber beim Hinterrad eines Dreirads würde ich da dennoch zur normalen und nicht zur extra-leichten Version greifen.


Mit dem Hardtail hast Du natürlich auch wirklich was vom Komfort des Reifens.
In der Vorbereitungsphase und Einrollphase für die Reifen - im südlichen Münsterland ;-) - hatte ich auch keine Probleme. Daher hatte ich das Experiment für LEL gewagt.
Butyl mit Pannenmilch? Ich denke, das geht nur bei Latex-Schläuchen? Kannst Du (sorry, off-topic) da eine empfehlen?
Vielleicht muss ich Rene Herse noch eine Chance geben und doch nochmal einen Satz der aktuellen Versionen auf einem der Einspurer ausprobieren.


Vorn bin ich jetzt knapp 5000 km pannenfrei mit dem DF XL und Conti Speed. Die blieben sogar pannenfrei, als die Lauffläche schon die Karkasse durchscheinen ließ. (Jetzt erstmal Conti Urban, ... und im Frühjahr kommt dann auch mal was schnelles. Dann möchte ich hinten auch mal einen schnelleren Reifen testen.

Nochmal off-topic: sind wir uns kürzlich mal durch Ascheberg sausend begegnet? (DF XL in kupfer / eierschalen und SL in blau/weiß?)
Ich habe soeben meinen Bestand gecheckt ... , habe noch zwei naches pass rumliegen. Um Deinen Test nicht unnötig zu verteuern könnte ich Dir
die vorübergehend überlassen. Ich muß sie aber wieder zurückhaben, da die meine Reserve für den Milan sind.
Wenn Interesse besteht alles Weitere per PN.

sausend begegnet:
Ich erinnere mich, hatte in dem Moment leider gar keine Zeit, VM-Fahrer zu ignorieren ist sonst nicht meine Art
 
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Dagegen fahre ich jetzt seit einem guten Jahr die Conti Contact Speed; die Vorderreifen haben 11000 km gehalten, der Hinterreifen inzwischen 16000 km. Wenn der GP 5000 TL auch nur halb so lange hält, ist das immer noch besser als Schwalbe.
So, jetzt habe ich GP 5000 TL ein knappes Jahr drauf, und jetzt kommt an manchen Stellen die Karkasse zum Vorschein. Der Contact Speed hatte unglaubliche 18500 km gehalten; der GP 5000 TL jetzt nur 8450 km. Ist also nicht ganz die Hälfte geworden.

Aber ich beschwere mich nicht:
  • Der GP 5000 TL läuft etwas leichter.
  • Keine einzige Panne. (Beim Contact Speed allerdings auch nicht.)
  • Der Gummi ist in der Mitte der Lauffläche weg, aber keinerlei Beule, fast keine Schnitte.
  • Keine Rundlauf-Probleme.
  • Ich bin den GP 5000 TL immer tubeless gefahren. Beim Contact Speed habe ich das hinten nicht probiert, nachdem ich bei den Vorderreifen komplett gescheitert bin, sie dicht zu bekommen.
  • Der Reifen ist teuer, erst recht, wenn man die Laufleistung einbezieht und mit dem Contact Speed vergleicht. Wenn man aber mit dem Schwalbe Pro One und dessen Laufleistung vergleicht, ist der GP 5000 TL günstig.
 

Lutz/Co

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Nachteilig ist, dass der Conti 5000 TL relativ schwer im Gegensatz zum normalen Conti 5000 . Der Gewichtsunterschied ist schon enorm, wenn man beide Reifen parallel in der Hand hält. Aber das nur am Rande. Sind beides schöne Reifen.
 
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Nachteilig ist, dass der Conti 5000 TL relativ schwer im Gegensatz zum normalen Conti 5000 .
Krass, das sind ja 100 Gramm beim 28-622:eek:. Und dann ist die TL variante im Vergleich zum normalen GP 5000 mit Leichtbutlyschlauch auch nur unwesentlich besser was den Rollwiderstand angeht (außer bei Drücken <5.5 bar).
Ich fahr am Renner GP5000 mit Latexschlauch, rennt wie der Teufel, aber am VM als Pendelfahrzeug will ich nicht so oft nachpumpen ;)
 
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Der Contact Speed hatte unglaubliche 18500 km gehalten; der GP 5000 TL jetzt nur 8450 km.
Die normalen 559er Conti GP haben bei mir auch immer 18.000km gehalten.
Vom 584er GP5000 (ohne TL) habe ich jetzt drei durch:
- 8.250km, vorsorglich wegen 3mm Schnitt bis durch die Karkasse getauscht, Gummi hätte noch gekonnt.
- 11.000km
- 11.500km
Der Gummi ist in der Mitte der Lauffläche weg, aber keinerlei Beule, fast keine Schnitte.
Kann ich bestätigen, schön gleichmäßig abgefahren. Auch kein Ablösen des Gummis von der Karkasse gegen Ende der Lebensdauer wie beim normalen GP.
 
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Schwer sind sie schon. Aber der Unterschied von 25 zu 32er macht gerade mal 80 Gramm aus. Montage der TL Variante ist auch ätzend, aber wenn sie mal auf der Felge sind, lassen sie sich mit einer normalen Standpumpe sehr gut fertig montieren (dt swiss 470db Felge).
Ich hatte am 25er einen Schnitt, den die Milch nicht mehr geschafft hat und habe ihn mit tip top tubeless Flickzeug geflickt. Ist ein sehr dicker Flicken, der trotz versuchten Masseausgleichs mit Ventil eine ganz leichte Unwucht macht. Vllt ist das aber auch das unterschiedliche Walkverhalten an der dickeren Stelle.
Hinten fahre ich jetzt einen 32er, damit sind alle Gedanken an eine Heckfederung obsolet.
Man darf bei der Gewichtsbetrachtung im Vergleich zu der Schlauchvariante auch nicht vergessen, dass er sich zumindest hinten mit 2 bar fahren lässt, dabei keine bis minimalste Einbußen im Rollwiderstand hat und super als Federung verwendet werden kann. Das geht mit der Schaluchvariante wahrscheinlich nicht.
Hatte auch schon kleinere Schnitte in der Lauffläche, die wären mir mit Schlauch garantiert um die Ohren geflogen. TL fahre ich quasi pannenfrei.
Ein Radhändler meinte, TL am Pendlerrad lohnt sich nicht. Ich finde, gerade da macht es Sinn.
1x pumpen die Woche muss ich aber. Das muss ich allerdings auch mit Latex. (Hatte ich am pro one).
Für mich eine super Lösung der TL
 
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