Alleweder A2 mit Tongsheng

Ach..
Da hab ich auch noch ein Bild von der Seite gefunden.
Grüße,Jens
 

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Hallo Jens, mir geht die ganze Zeit folgender Gedanke durch den Kopf: Ist es nicht möglich, den Motor um die Tretlagerachse nach hinten (gegen die Drehrichtung des Motors) zu drehen, so dass das Gehäuse auf dem Tretlagermast aufliegt (wie im Bild #8). Dann fängt er das Drehmoment über die Auflage auf dem Mast ab - und Du kannst Dir die Drehmomentstütze sparen. Mit einem Bafang Motor ist éine solche Lösung am Trike möglich und belastbar, die Klemmung der Tretlagerverschraubung ist ausreichend zur Fixierung des Antriebs.
Grüsse Hermann
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi Hermann,
ich probiere es mal aus. Bisher hatte ich ein eher schwammiges Gefühl, wenn der Motor sich in die „Endposition“ bewegt hatte. Kann aber auch davon kommen, dass er sich durch die Drehung ein wenig gelockert hat. Ich leg dann noch ein Gummi dazwischen und berichte.
Wäre natürlich wirklich die einfachste Lösung.
Grüße, Jens
 
Ich würde eher eine feste Unterlage nehmen (Holz), Gummi ist ja elastisch, damit ist die Lagerung nicht fixiert (der Motor wippt beim treten), das schwammige Gefühl bleibt und die Verschraubung des Tretlagers löst sich
 
Hi.
Testfahrt sagt alles erstmal OK.
Ich schätze dass der Motor, als er sich selber in diese Position gedreht hat, Vibrationen an die Karosse übertragen hat, die dann in mir das ‚uiuiuiui - das ist nicht gut‘ - ausgelöst haben. Und dann schaut man genau hin und sieht den Motor wanken.
Aber das macht er (das Tretlager/der Mast) wohl immer.
Ich werde die Verschraubung im Auge behalten und erstmal das Gummi lassen.
Grüße Jens
 

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So. Es ist einige Zeit ins Land gegangen. Ich musste mir auch noch unbedingt ein Mad Max kaufen und auch fahren,so dass der Motor mir seiner Drehmomentstütze warten musste.
Was aber schnell klar war: Die Motorbefestigung muss Bewegungen in jede Richtung verhindern. Da ist schon eine Menge Kraft am Werke.
Also habe ich mit 5mm Alu Stangenmaterial 35mm breit mir da was schönes geschnitzt
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Oben zwei kurze Abschnitte doppelt genommen und dort das Loch für die Halteschraube gebohrt. Eigentlich sollten die Stangen unten genauso verschraubt werden und direkt eng parallel zum Tretlager verlaufen, aber das funktionierte wegen des Motors nicht so gut, so dass ich die Stangen verkürzt und unten mit einer Schraube gesichert habe.
Das ist auch ohne die geplante Verklebung mit Karosseriekleber so steif, dass es mir doch glatt ein paar Nieten vom Tretlager weggesprengt hat.

Zugegeben: Da fehlten vorher schon ein bis zwei und 100% fest war das wahrscheinlich auch nicht.

Naja. Dann muss ich demnächst alles wieder ausbauen und neu vernieten. Mal sehen, ob ich die Nietenreste ohne etwas zu verbiegen, bzw. Ohne das Loch zu vergrößern da raus kriege.
Dabei klebe ich auch den Halter fest.

Gibt es noch Tips bzgl. Haltbarkeit der Vernietung des Tretlagers?

Grüße,
Jens
 
Ausbohren der Nieten war sehr einfach. Ich dachte dass der Zugstab aus stabilerem Material wäre. Ist aber auch nur aus Alu. Die 5mm Nieten mit 3mm Bohrer aufgebohrt. Eine fiel dabei sofort nach innen, die andere wurde sanft mit einer neuen Niete durchgeschlagen.
Hilfreich war ein um 90Grad abwinkelbarer Akkubohrer.
Beim Nieten, wegen der geringen Platzverhältnisse, natürlich bei zwei Nieten auch zweimal die Finger geklemmt.

LG
Jens
 
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