• Ich möchte eindringlich darauf hinweisen, dass Diskussionen, die sich um die Corana-Krise drehen, ausschließlich im folgenden Faden diskutiert werden: Corona-Diskussion. User, die in anderen Themen damit anfangen / sich beteiligen, werden ohne weiteren Hinweis beurlaubt. Ich habe keine Lust, in zig Themen potentiell kontroverse Corona-Diskussionen zu lesen und ständig irgendwo einschreiten zu müssen ... - Reinhard -

Velomobil und Hügel/Berge

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mhmm, gekühlt wird da wohl nur wenig bei so wenig Wasser. Der Effekt dürfte eher sein, dass da Bremsenabrieb ausgewaschen und die Reibung vergrößert wird. Ok, die Wassermenge kann man ja variieren.
Interessant auch die Aussage, dass es nicht mehr notwendig ist, wenn man die Bremsbeläge schlitzt (also möglicherweise gar nichts mehr bringt).
Die Schlitze erhöhen die Bremskraft und verhindern für einige Zeit (ca 5.000km) das sich der Bremsstaub auf den Bremsbelägen sammelt und verglast. Mit der Kühlwirkung einer Wasserkühlung hat das rein gar nichts zu tun.
Ich bezweifle aber, dass die Verdungstungskälte von nur 20ml Wasser (oder weniger, es scheint ja auch einiges in Tröpfchenform verloren zu gehen) eine ausreichende Kühlung bewirken soll.
Die ca 20ml Wasser brauchte ich um den Bremsstaub auszuspülen. Über die Kühlwirkung hatte ich in meinem Blog (mangels geeigneter Berge in Norddeutschland) nichts geschrieben.
 
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Man benötigt ja schon ~110Wh um 1 Liter Wasser von 20 auf 100°C zu bringen.
Jetzt mach ich mit dem Beispiel nochmal weiter:
(wir hatten das schon mal recht ähnlich irgendwo)

Kaltwasser hat bei uns 10° C.
Um einen Liter auf 40° zu erwärmen, brauche ich 35 Wh.
Für 30 Liter also ca. 1 kWh.

Ein Radler, der 150 Watt Dauerleistung tritt, leistet in 6,66 Stunden 1 kWh...
Da ist er mit dem einfachen Treckingradl wohl 150 km gefahren.

Tja, und wenn der dann am Abend duscht, braucht er dafür gleich viel Energie, wie für die 150 km Fahrstrecke!
(VM Fahrer: Bitte je nach Modell mehr km ansetzen... :) )
 
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ja, und wenn der dann am Abend duscht, braucht er dafür gleich viel Energie, wie für die 150 km Fahrstrecke!
Das spricht allenfalls dafür, sich das Duschen mit kaltem Wasser anzugewöhnen.

@einrad: gib mal 20ml Wasser in einer aufgeheizte Pfanne und staune, wie schnell das verdampft. Wir reden hier nicht von Verdunstung, sondern vom Kühlen heißlaufender Bremsen
 
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Erstmal zum Bratpfannenthema kann ich nur einen alten experimentellen Befund von einer überhitzten eher kleinen Pfanne (passiert mir leider immer mal wieder) beitragen: ca. 20 ml (aus nem kleinen Meßbecher mit ca 100ml) waren ganz schnell verdampft, und die Pfanne blieb so heiß, das weiteres Wasser ebenfalls unmittelbar kochte. Da jetzt halbwegs belastbare Zahlen anzubringen, scheitert schon an der sehr großen Variation möglicher Ausgangsparameter. Daher kommt mir eine Abschätzung wenig sinnvoll vor.

Im zitierten Test von der Abfahrt wird übrigens ausdrücklich darauf hingewiesen, dass da noch weitere Effekte hineingespielt haben müssen. Das bedeutet aber auch, dass ein Fahrer in einem nicht auf Hochgeschwindigkeit gezüchteten VM einen deutlich höheren Verbrach würde haben müssen. (und natürlich lese ich sowas interessiert und erfreut...) Aber ich lese natürlich auch

-Pyrennäen runter von Pamplona kommend auf der N135: Bei regennasser, glitschiger Fahrbahn und 30er Begrenzung war ich nur am kühlen, schon nach 50 Hm, da Dauerbremsen angesagt war. Pause nach 650 Hm, um den rechten Panzerlenkungshebel wieder festzuziehen,
Dann wäre auch noch das Zusammenspiel von Wasserkühlung mit (Stoff)abdeckungen zu untersuchen. Es dürfte wohl besser sein, die Nabe selbst offen zu lassen?

Ach so, vor allem aber muss ich natürlich die alten Bremsen erstmal untersuchen, bevor ich sie modifiziere. Und so weit bin ich bei meinem Rad noch nicht durchgedrungen.
 
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Da jetzt halbwegs belastbare Zahlen anzubringen, scheitert schon an der sehr großen Variation möglicher Ausgangsparamete
Ich frage mich dann allerdings was das hier zu suchen hat.
1. Kann man mit Velomobilen Berge herunter fahren.
2. Kann man mit Velomobilen mit Wassergekühlten Bremsen Berge herunterfahren und zwar erfahrenermaßen besser als ohne.
 
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Und weil gaaaaaanz am Anfang dieses Fadens konkret das Quest angesprochen wurde, habe ich eben Q823 (Carbon Quest aus 2018) gewogen.
Mit Contibereifung, einem Akku, zwei Scheinwerfern, Scheibe, Schaumdeckel, Bodenmatten, Schulterpolster, dicker Ventisitzauflage, Navihalter, zwei Spiegeln mit Kappen, zwei Zusatzhaltern plus Stoelstonenadapter und Süllrandpolster. Ohne Radscheiben.
Die Aldikofferwaage sagt 30,6 kg. Bei der Summenverwiegung mit der Personenwage kamen auch 30,6 kg raus - sollte also halbwegs plausibel sein.

Gruß vom spargelix
 
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Strada Carbon
Deswegen die eigentliche Frage (hake auch bei Elmar/NL nach) ob bei den aktuellen Stradas das Schaltwerk 1x11 (3x11?) verbaut ist, das ja bis zu 42er Ritzel schafft. Auch ob dann ein bis zu 11-42er Ritzel ins Velomobil passt und was dafür zu tun ist. Zumindest sollte ein 11-36er Ritzel passen, da es bei der Ausstattung genannt ist. Vom Antrieb sollte sich das Quest nicht vom Strada unterscheiden. :unsure:

Habe eine Antwort erhalten, im Carbon-Quest/QuestXS/Strada mit Carbonschwinge sind Ritzelpakete 11-36T problemlos möglich, 11-40T bzw. 11-42T muss ggf. angepasst werden. Das bei mir verbaute Schaltwerk SRAM GX 11 als 2x11 Type 3 schafft 11-42er Ritzelpaket.

Nach der dritten Tour mit dem Carbon-Strada in Standardausstattung (55-559 Reifen, 30er Kettenblatt und 11-32T Ritzel) sind die Steigungen ("15%") machbar. Für Quests und Stradas empfehle ich diese mit 11-36T Ritzelpaketen zu bestellen.

Generell bei Velomobilen (Fahrrädern) in hügeligen Gegenden mit dem größt möglichem Ritzelpaket und dem kleinst möglichen Kettenblatt, also 30er bzw. 33er. Dann ist es aus meiner Erfahrung nach möglich entspannt die Steigungen hinauf zu klettern. Alternativ dazu gibt es noch Mountain-Drive-Getriebe, falls keine größeren Ritzelpakete möglich sind.


Ob sich ein Velomobil in hügeliger Gegend lohnt würde ich anhand dem Streckenprofil festlegen. Bei mir sind es nur kurze Steigungen, sonst verläuft es flach. Das Velomobil kann deswegen den Aerodynamik-Vorteil gegenüber dem Rennrad ausspielen. Zudem kommen noch der Wetterschutz und die bequeme Sitzposition beim Velomobil hinzu, weiterhin auch kein direktes Umfallen im Winter.
 
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Klarer Vorteil Rennrad, aufsteigen und losfahren geht viele Sekunden schneller.
kommt drauf an wie groß man ist..

ich seh da im Alltag keinen großartigen Unterschied...
zumal: an Kreuzungen wo der Rennradler ausklickt und ein Bein abstellt -> da hol man sich wieder paar Sekunden als VM-Fahrer...
 
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