Unfall mit Liegerad in Stuttgart Bad Cannstatt

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1Hz

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Ist mir in diesem Thread schon einige male aufgefallen. Allerdings nicht von mir.
Lies noch mal. Du machst das von Anfang an. Und das sollst Du auch. Teile und Herrsche. Wir haben eine völlig vergiftete politische Diskussion.

Ich kann Dir ja beispielsweise mal beschreiben, wie ich informelle Strukturen aufgedeckt habe, zumindest in Kurzfassung: negative Informelle Strukturen haben oft zur Folge, dass Entscheidungen nicht von den Stellen getroffen werden, die zuständig sind. Und damit auch nicht mehr in dem Sinne, in dem sie zu treffen wären. Die Schwachstelle solcher informellen Strukturen ist dabei, dass ein Vorgang an einer Stelle im formalen Prozess herausgezogen und wieder an anderer Stelle in den formalen Prozess eingegliedert werden muss. Dabei kann es zu Absprachefehlern kommen. Diese können zur Folge haben, dass ein Vorgang gar nicht bearbeitet wird oder doppelt. Weil beide denken, der andere würde es machen oder beide denken, man selber solle es machen. Einen solchen Fehler kann man provozieren, indem man das System unter Stress setzt. Ich hatte den Verdacht, dass am Gericht die Urteile nicht von den jeweiligen Richtern geschrieben würden, sondern von einer Dritten Person. Also habe ich das System unter Stress gesetzt. Wie erwartet erhielt ich irgendwann einen Beschluss doppelt, in unterschiedlichen Ausfertigungen. Damit hatte ich den ersten Beweis. Dann lief der Rest der Falle ab, so dass ich die Person auch eindeutig identifizieren konnte, beweiskräftig. Das hat mehrere tausend Dokumente gebraucht, hunderte von provozierten Verwaltungsvorgängen und Gerichtsverfahren. Bundesweit.

Ich hatte bisher noch nicht die Gelegenheit und Muße, die Autoindustrie derart vorzuführen. So was ist nämlich sehr aufwändig. Bis dahin wirst Du also mit vagen Antworten leben müssen.
 
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soso.:rolleyes: Und den Absatz welches Produktes, bzw. welcher Dienstleistung will die Polizei mit der unnötigen Erwähnung von Helmen steigern?*):unsure:

Gruß
Felix

*) Und außerdem: Wer ist die Zielgruppe ...
Auch wenn ich annehme, dass das nur eine billige Provokation sein soll: Guck Dir z.B. mal https://twitter.com/polizeiberlin/ an.
Die, die das befüllen gehören zu Pressestelle der Polizei. Gemeinhin nennt man das Öffenlichkeitsarbeit - die Übergänge zum Marketing sind fliessend. Sie verkaufen die Polizei und ihre Arbeit. Es geht um Image, um Transparenz, um Mitarbeiterwerbung und um den Kontakt zur Bevölkerung.
Traditionell sind die Kunden der Pressestelle Journalisten (wie schon x-mal geschrieben). Die Pressestelle hat die Aufgabe, Journalisten die Arbeit zu erleichtern, den Polizisten den Rücken für die Arbeit freizuhalten anstatt Journalistenanfragen zu beantworten, die Kommunikation zu kanalisien - und natürlich auch Themen zu platzieren, die die Polizei platziert haben möchte im Zuge von Aufklärungskampagnen etc.. Und da kommen dann auch die Fahrradhelme ins Spiel. Ob man das gut findet oder nicht ist Ansichtssache - pauschal "unnötig" draufzustempeln wird der Sache meiner Meinung nach nicht gerecht. Zumal das Thema eben sehr umstritten ist und die Polizei und so mancher Unfallchirurg das eben nicht als unnötig ansehen dürfte. Nur weil es hier offenbar einigen nicht passt ist es noch lange nicht verboten.
Im Zeitalter von Social Media hat sich btw. die Zielgruppe etwas geändert und auch der normale Bürger ist jetzt auf bestimmten Kanälen Teil der Zielgruppe, nicht mehr nur Journalisten. Ist ja auch super für so einen Öffentlichkeitsarbeiter, wenn er die Öffentlichkeit direkt erreicht und nicht mehr über Bande spielen muss. Um so wichtiger wird eigentlich die sogenannte Gatekeeperfunktion der Journalisten: Das Auswählen, Aufbereiten und Bewerten von Informationen. Das war immer schon ihre Kernaufgabe und Glaubwürdigkeit die Währung, die ihren Marktwert bestimmt. Heute ist das eigentlich ihre einzig verbliebene Daseinsberechtigung, denn an Informationen kommt man heutzutage auch anders ran - es sind eher zu viele. Das Nachrichtenmonopol der Medien ist lange schon gefallen. Bloss wie verlässlich die Informationen sind und wie sie zusammengehören, das ist eben nicht trivial. Um so bedauerlicher, dass gutes journalistisches Handwerk heute selten geworden ist. Beantwortet das Deine Frage?
 

spreehertie

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Gemeinhin nennt man das Öffenlichkeitsarbeit - die Übergänge zum Marketing sind fliessend. Sie verkaufen die Polizei und ihre Arbeit. Es geht um Image, um Transparenz, um Mitarbeiterwerbung und um den Kontakt zur Bevölkerung.
mir war nicht bewußt, daß die Polizei, bzw. deren Arbeit, verkauft werden muß. Ich habe zwar schon davon gehört (sogar von einem älteren Polizisten), daß aufstrebende, junge Polizisten möglichst viel Umsatz (z.B. Strafzettel) machen müssen, damit der Karriereplan auch erreicht wird. Aber, daß die Polizei sich unter marktwirtschaftlichen Kriterien verkaufen muß, finde ich speziell.*)
Und was hat die Polizei nun konkret davon, wenn sie von einer Pressestelle/Marketingabteilung feil geboten wird?
Bei der zusammenhanglosen Erwähnung von Helmen (keine konkreten Verletzungen erwähnt) können die bei mir als Teil der Bevölkerung keinen Blumentopf gewinnen, unabhängig von der möglicherweise vorhandenen Schutzwirkung eines Helms.**)

Gruß
Felix

*) Ich sehe da schon große Unterschiede zwischen einer Polizeipressestelle, welche über die Polizeiarbeit und Ereignisse wie z.B Unfälle berichtet und einer Firmenpressestelle, die das Unternehmen möglichst gut der Öffentlichkeit präsentiert.
**) Aber immerhin werden wahrscheinlich dadurch die richtigen Mitarbeiter gefunden, die als Kraftfahrer dann zukünftig zwar nicht unbedingt Gefahrenstellen für Radfahrer beseitigen, sondern diesen selbstmörderischen Ramboradlern die Notwendigkeit eines Styrophorhütchens vermitteln.
 
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1Hz

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so mancher Unfallchirurg das eben nicht als unnötig ansehen dürfte
Meinst Du einen Holländischen oder einen Deutschen?
Und warum ist das dann bei Autofahrern kein Thema, die viel häufiger Kopfverletzungen erleiden und sogar einen wirksamen Helm tragen könnten, da Gewicht weniger relevant ist?
Und bei Fußgängern auch nicht? Und erst im Haushalt? Da kommen die Unfallchirurgen nicht auf so eine Idee. Seltsam. Dass denen das nicht auffällt. Denn die wenigsten Kopfverletzungen die die behandeln, sind von Radfahren. Und die meisten Radfahrer, die die behandeln, werden nicht am Kopf behandelt. Das sieht nicht nach einer sachlichen Bewertung aus.
[DOUBLEPOST=1573435018][/DOUBLEPOST]Gibt es zu dem Thema eine Umfrage unter Unfallchirurgen?
[DOUBLEPOST=1573435104][/DOUBLEPOST]Ich hatte schon angebliche Unfallchirurgen in Diskussionen. Auf solche Nachfragen kam dann aber nix mehr. Kommt mit vor wie diverse Lungenfachärzte, die nicht rechnen können und Diesel toll finden.
 
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In den USA wurde die Autoindustrie verurteilt, weil sie zielgerichtet die öffentlichen Verkehrsmittel geschädigt haben. In Deutschland wurde seit dem es die BAHN AG gibt, diese von Automanagern geführt. Und die Fahrgastzahlen massiv reduziert. Die erste Kampagne der Autoindustie war in den 20er Jahren. Da gingen in den USA die Leute wegen der zunehmenden Autounfallopfer auf die Straße. Darauf schloss sich die Autoindustrie zusammen und startete eine Kampagne der Schuldumkehr. Nach wenigen Jahren bereits galt es als Allgemeingut, dass Fußgänger und Radfahrer selbst schuld seien, wenn sie sich überfahren lassen.

Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Autoindustrie sich nicht mehr um die Konkurrenz kümmert.
 
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Lies vielleicht noch mal den Thread hier durch auf den letzten Seiten und schaue, wie "gut" oder "oft" @1Hz auf Nachfragen und Bitten um Klärung seiner Aussagen eingegangen ist.
Und was das tatsächliche Problem ist? Und was eigentlich getan werden müsste?

https://www.spiegel.de/gesundheit/d...-fahrradhelm-wird-ueberschaetzt-a-961994.html

"Dass die Helmdebatte nur einen Nebenaspekt beim Alltagsradeln bilden dürfte, zeigt der Blick in die Niederlande und nach Dänemark. Dort wird so viel geradelt wie nirgends sonst auf der Welt, fast ausschließlich ohne Helm. Gleichzeitig ist das Risiko, als Radler tödlich zu verunglücken, so niedrig wie nirgends sonst auf der Welt.

Das Sicherheitskonzept ist simpel: gut ausgebaute Radinfrastruktur, aufmerksame Autofahrer und ein über alle sozialen Schichten und Parteien reichendes Bekenntnis zum Rad."
:rolleyes:
 

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Das solche Diskussionen immer gekapert werden,
Schon richtig. In Holland haben die Bürger nach solchen Unfällen nicht nur diskutiert sondern sind auf die Straße gegangen und haben sich ihr Recht auf gefahrfreie Verkehrsteilnahme erstritten. Was für ein mieses Volk das doch ist. Zur Strafe haben die jetzt tatsächlich einen deutlich sichereren Verkehr. Sogar ohne Verhütherli, ähh, Helm. Wir müssen unbedingt weiter die Klappe halten und den Vernunfallten alles gute Wünschen. Da gibt es dann auch genug von.
 
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Vorgestern morgen um fast die gleiche Zeit, ca. 100m von der Unfallstelle entfernt, wieder zwei vom Wahnsinn gekaperten Autofahrer.
Volle Kanne auf der Gegenfahrbahn.

Was war passiert: Eine Brücke mit je einer Fahrspur in jede Richtung. Minimalster Rückstand durch rechts abbiegen PKW.
Einem Transporterfahrer ging es nicht schnell genug. Also zog er nach links auf die Gegenfahrbahn um 3 PKW zu überholen und rassant links abzubiegen.
Wenn so ein Depp am Werk ist, findet sich meist ein Vollpfosten der dies für eine tolle Idee hält und es dem rücksichtslosen Ar****och nachmacht. So hier auch ein Benz Fahrer, der dem Transporter mit einem halben Meter Abstand flott nachfolgte.

Zeitgewinn für beide (bis der rechtsabbiegende Verkehr wieder anrollte) war unter 30 Sekunden.

Solang solche hirnamputierten PKW-Treiber einen Führerschein haben (bzw erwerben dürfen) finde ich es dem verunglückten Unfallgegnern gegenüber unerträglich, den Faden hier zu kapern um haupsächlich über das unsägliche Helmthema zu lamentieren
 
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Muss ein schwäbisches Problem sein und mit dem Alter zusammen hängen. Mein schwäbischer Arbeitskollege hat vorgestern auch so eine Nummer abgezogen. Mir wurde Angst und Bange auf dem Beifahrersitz. Völlig unnötig, der Gegenverkehr musste sogar bremsen.
 
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Muss ein schwäbisches Problem sein und mit dem Alter zusammen hängen. Mein schwäbischer Arbeitskollege hat vorgestern auch so eine Nummer abgezogen. Mir wurde Angst und Bange auf dem Beifahrersitz. Völlig unnötig, der Gegenverkehr musste sogar bremsen.
Nein, es ist nicht Schwäbisch. Ich als Badener muss zu meiner Schande gestehen, dass ich aus heutiger Sicht auch schon viel zu riskant gefahren bin.

Die wahre Idiotie daran scheint mir, dass man als Trottelfahrer dieses "riskant" nur auf sich selbst bezieht: "...haste saumäßig Dusel gehabt...". Erst viel später wurde mir klar, wer da in Wirklichkeit Glück gehabt hat. ...
 
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Nur kurz zu den Redakteuren - vielleicht hilft es ja, den Helmthemareflex aus diesem Bericht über ein Unglück heraus zu halten:

Wie in jedem Job gibt es Standards, die den Anfängern überlassen werden, weil sie da "nichts falsch machen" können. Das ist nicht böswillig, sondern nachlässig.

Den Helmspuk sehe ich in seiner Entstehung ganz klar im Bermudadreieck von Polizei, Unfallärzten und Sanitätern. Hat sich dort erst einmal etwas manifestiert, ist dies nur schwer aus den Köpfen wieder zu tilgen.

Deshalb finde ich es völlig richtig, die Redaktionen direkt darauf anzusprechen und bei ihrer Ehre zu packen. Redakteure sind nämlich gar nicht so gleichgültig wie hier kolportiert.

Ich könnte mir sogar örtliche Radlerinitiativen vorstellen, die genau zu diesem Thema die Pressestellen der Polizei mit Fragen löchern und um Aufklärung bitten, warum im jeweiligen Fall der Helm eine Rolle gespielt habe. Geht natürlich auch über viele Einzelmeldungen, die Druck zum Nachdenken erzeugen.


Und damit verschwinde und verweise ich auf unsere Helmdiskussion inklusive Presseschelte an anderer Stelle.

Denn hier geht es um einen verunfallten Kollegen, dem diese Diskussionen nicht allzu viel helfen dürften.
 
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Die Schwachstelle solcher informellen Strukturen ist dabei, dass ein Vorgang an einer Stelle im formalen Prozess herausgezogen und wieder an anderer Stelle in den formalen Prozess eingegliedert werden muss. Dabei kann es zu Absprachefehlern kommen. Diese können zur Folge haben, dass ein Vorgang gar nicht bearbeitet wird oder doppelt.
nun, das klingt aber schon ganz schön vage
Ich hatte den Verdacht, dass am Gericht die Urteile nicht von den jeweiligen Richtern geschrieben würden, sondern von einer Dritten Person.
und das riecht für den "unvoreingenommenen" Leser nach Verschwörungstheorie. Und ist für meine Ohren eine versteckte Unterstellung, dass die Judikative grundsätzlich nicht unabhängig ist. Aber das hast Du ja sicher nicht gemeint...
[DOUBLEPOST=1573947156][/DOUBLEPOST]
Geht natürlich auch über viele Einzelmeldungen, die Druck zum Nachdenken erzeugen.
Aber vieleicht gehört das eher zum Thema.
 
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In der Paketbranche sind 30 sec mittlerweile viel. Fast ein Paket was zugestellt werden kann. Das soll sein Verhalten nicht entschuldigen, nur erklären.

Dem Unfallopfer alles Gute auch von mir.
Ich glaube nicht, dass ich etwas von einem Paketboten geschrieben habe, sondern nur von einem Transporter.

Und wenn es so wäre, glaubst du dass es den Opfern ein Trost wäre, wenn ihnen ERKLÄRT wird, dass der Unfallverursacher ja nur ein Paket MEHR zustellen wollte. Am besten noch eines mit Elektronikmüll aus China, welches sowieso spätestens nach 2 Tagen im Müll landet.

P. S. Mich hat gestern um ein Haar ein DPD Fahrer auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums vom Trike geholt. Dachte schon er verwechselt den Parkplatz mit dem Nürburgring. Bestimmt wollte der auch nur schnell noch ein Paket MEHR ausliefern.
Das tröstet mich doch sehr, dass jetzt jemand doch noch am Samstag sein Amazon Paket bekommt. Da kann derjenige wenigstens noch vor dem Wochenende die Rücksendung zur Post bringen. :whistle:
 
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nun, das klingt aber schon ganz schön vage
Das gehört zu dem, was ich über informelle Strukturen gelernt habe. Das ist nicht vage sondern gehört zur Theorie über informelle Strukturen. Und das im betrieblichen Bereich gelernte und praktizierte habe ich dann auf die Justiz angewendet.

Verschwörungstheorie
Richtig. Das war eine Verschwörungstheorie. Die dann nachgewiesen wurde. Mithin also Verschwörungspraxis.

versteckte Unterstellung, dass die Judikative grundsätzlich nicht unabhängig ist
Das mag man sehen, wie man will. Unabhängigkeit mag vieles bedeuten.

Ein anderes Beispiel:

Die Kaufmännische Schule II war der Meinung, dass sie eine gute Schule sei. Und wollte nicht nur Fachabitur sondern auch Vollabitur anbieten. Reichte ein Konzept ein, wurde abgelehnt. Reichte noch eines ein. Abgelehnt. Es wurde immer weiter abgelehnt. Bis ein Konzept der gnadenlosen Elitenauslese eingereicht wurde. Also zusätzlich zum Abistoff ein halbes BWL-Studium und mehr. Fand' ich super. Das Konzept wurde zunächst begrenzt für 5 Jahre angenommen. Mit der Ansage, dass nicht verlängert würde, wenn auch nur ein kleines bisschen vom Lehrplan abgewichen würde, egal, wie viele durchfallen. Im Gegenzug könne sich jeder, der das schafft, seinen Studienplatz aussuchen und die Schulen bekämen gerichtlich den Rücken bzgl. Klagen von Schülern und Eltern freigehalten, alle Klagen würden abgeschmettert. Und davon gab es massig. Denn die meisten Schüler rauschten durch, Klassendurchschnitt oberhalb von 5 war normal. Alles gute und hochmotivierte Schüler, die überall anders das Abi geschafft hätten und hätten studieren können. Kein Richter bundesweit hielt sich nicht an diese rechtswidrige Absprache. Alle Schüler verloren ihren Rechtsschutz. Sie wurden auch im Vorfeld nicht informiert, was sie wirklich erwartete.

Aber Hauptsache, man kann mit einem Begriff wie Verschwörungstheorie die Menschen manipulieren. Die Richter jedenfalls waren alle zusammen unabhängig genug, sich dafür zu entscheiden, der Vorgabe zu folgen.

Wie wird man eigentlich Richter?
 
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