Umwelt schützen, vom Zug aufs Auto umsteigen?

Dieses Thema im Forum "Plauderecke" wurde erstellt von Jack-Lee, 21.06.2019.

  1. flensboards

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    Da Menschen sterben und sterben werden kann es auch Notwehr sein Dinge zu verbieten.
     
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  2. Jack-Lee

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    @Kraeuterbutter : Danke für die Rechnung! Bin etwas schockiert das ein Hausbau SO viel Energie schluckt.. Werde ich wohl Abstand vom kleinen Eigenheim nehmen und auf bereits existierenden Wohnraum zurückgreifen.
    Bezüglich des Smarts... Wo ist das ne Schrankwand?!
    IMG-20190512-WA0003.jpeg

    Der cw Wert ist eher mau, der wird aber noch um ca. 30-40% gesenkt. Extrem ungünstig sind aktuell:
    -Übergang Frontstoßstange/Kotflügel inkl. ungünstig designter Lufteinlass
    -nach vorn offenes "Fallschirm-Scheinwerferkonzept"
    -kurze Überhänge vorn/hinten (da kann man aber nicht viel machen)
    -sehr große Radien am Heck ohne Abrisskante (außer am Dach)
    -Windabweiser am Dach die auch mit geschlossenem Verdeck im Wind stehen
    -unaerodynamische Spiegel
    -Spoiler vorn, sowie Seitenschweller nachrüsten (oder mindestens Radspoiler)

    Positiv ist die Dachlinie, die sehr geringe Frontfläche, sowie der bereits komplett glatte Unterboden.

    Mal schauen was man noch rausholen kann.

    PS. alle Komponenten, bis auf BMS und Lader, für den E Umbau sind Gebrauchtware aus Unfall/Defektfahrzeugen! Da muss nix neu hergestellt werden. Zumal ist der Akku 5x kleiner als von einem Tesla S Modell. Zudem ernähre ich mich 100% vegetarisch (zu 95% der Zeit vegan, Außnahme bilden nur hin und wieder Süßkram oder wenn wir auswärts essen), bin das letzte mal vor 19Jahren geflogen (und habe nicht vor damit wieder anzufangen), Stromverbrauch 1/3tel des Schnitts/Heizung ca. 40%, usw. usw.
    Ich lebe gut und sicher nicht knausrig, das kann man schon Luxus nennen(Bzw. ist es auch, wenn man mit dem weltweiten Schnitt vergleicht). Interessant dabei ist aber: Ich verbrauche trotz des Luxuses weniger als der weltweite Durchschnitt und ca. 1/3tel eines Deutschen. Wenn ich die Strecke mit dem E-Auto fahre liegt mein Jahres CO2 Fußabdruck für Mobilität bei 0,6Tonnen. Der weltweite Schnitt liegt bei 2,3Tonnen (der eines Schweizers bei 4,1)! Der höchste Verbrauch wird tatsächlich durch Konsum erzeugt, mehr als durch Wohnen/Ernährung/Mobilität/Öffentliche Dienstleistung ZUSAMMEN. Ich glaube ich muss da mehr drauf achten... Obwohl bei dem Test nicht angegeben werden kann das ich zwar viel Geld für "Konsumprodukte" ausgebe, diese aber im Regelfall teuer sind weil Qualitativ hochwertig, möglichst regional, oder halt einfach Arbeitsaufwendig sind (z.B. Fahrrad für 9000€ ). Dennoch werde ich auch als Asket nicht nur "eine Erde verbrauchen" wenn alle so leben wie ich, weil allein die Gesellschaft als Gesamtheit durch öffentlichen Dienst usw. so viel verbraucht (Und Kaufhäuser im Winter z.B. auf 25°C geheizt werden bei offenen Türen -_- )
     

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    Zuletzt bearbeitet: 23.06.2019
  3. Krobi

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    Mist und ich hab nen Milsn 4.2 bestellt!
     
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  4. Krobi

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    Den gönne ich jedem, und sich damit auch noch einen kleineren Ökölogischen Fußabdruck zu erkaufen, prima für jeden der es sich leisten kann.

    Es heißt der Kunde ist König, deshalb würde verkauft was der Kunde haben möchte.

    Die Familie, die am existenminimum verdient, hat andere Sorgen als den Ö-Fußabdruck. Ja ich weiß frisch eingekauft Klever gekocht ist ökonomischer.

    Es Ehrt Euch wenn Ihr als einzelne etwas tut.

    Größere Schritte müssen Politisch gelenkt werden. Ein Anfang kann autonomes Fahren sein. Diese Fahrzeuge aber nicht im Besitz von einzelnen wie KFZ heute sondern in Pools. Diese Fahrzeuge fordern wir per App an, dann fahren plötzlich 3-7 Menschen im selben Wagen zur Arbeit, und zwischen 5:30 - 9 Uhr mindestens 3 Fahrten. Parken kann der in der Pampa am besten neben einer Ladesäule.

    Ich schätze wir bräuchten <20% PKW weltweit.
    Bei der Menge ist Akku Anzahl und Verbrauch von seltenen Rohstoffen auch kein kritisches Thema.
    Wenn die Automobilindustrie nur noch so geringe Mengen KFZ dann noch Elektrisch mit ca. 400 komponenten weniger und das sind die mit dem hohen Verschleis also auch weniger Service notwendig baut. Haben ganz viele Menschen deutlich weniger Arbeit.
    Da werden Themen wie bedingungsloses Grundeinkommen wichtig.
    Da geht es darum dass wir die Menschen täglich sinnstiftend beschäftigen.
    Kinder können weitgehend von Menschen Betreut und geschult werden.
    Ich habe keine Zeit weil... wird immer weniger gesagt.
    Ok ich schweife doch weit ab, aber ich hoffe, ich lebe noch lange genug um das und mehr noch zu erleben!
     
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  5. Kraeuterbutter

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    dafür brauchts eigentlich kein autonomes Fahren.. das wäre auch heute schon mit App und Taxi etc. möglich..
    trotzdem fahren 99% der Leute alleine mit "ihrem" Taxi rum..

    es könnte mit Autonom-FAhrenden Autos auch so sein:

    ich lass mich von meinem eigenen Autonom fahrenden Auto ins Kino bringen,
    dann fährt das Auto wieder nach hause (weil in der eigenen Garage keine parkgebühr)
    wartet dort 1h
    dann fährts von zuhause wieder los,
    und wenn ich aus dem Kino komme wartet es auf mich

    Parkgebüren gespart... die 40km zusätzlich gefahren kosten ja mit günstigem STrom ned viel, weniger als Parkgebühren..

    das Szenario könnte auch passieren



    ok, muss zugeben, deiner schaut schnittiger aus ;)

    ich hatte da eher sowas vor Augen:

    [​IMG]

    und wenn der (obiger Vergleichstest verschiedener E-Autos)
    bis zu 18kWh braucht, im gleichen Test der Tesla S (!) nur 22kWh (obwohl über 2,1 Tonnen schwer und 5 Erwachsene + 2 Kinder reinpassen UND trotzdem noch mehr Kofferraum übrig bleibt als beim Smart)

    dann ist im Vergleich zum Tesla dieser Smart aus dem TEst eben nicht wirklich effizient...
    zumal im Test paar Autos mit 5 Sitzplätzen weniger verbraucht haben als der 2sitzer-Smart

    aber deiner schaut ganz anders aus wie der auf meinem Bild...
    aber ich bin kein Autofahrer.. für mich war bis jetzt ein Smart immer das Teil aus meinem Bild ;)
    --- Beitrag zusammengeführt, 23.06.2019 ---
    im Winter auf 25°C geheizt, im Sommer auf 22°C runtergekühlt
     
    Zuletzt bearbeitet: 23.06.2019
  6. Waldschrat

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    Ich hab ja keine Ahnung, wie man in Wien heizt - in D sollte eigentlich im Winter so um die 18° geheizt werden, im Sommer immer nur 6° unter Aussentemperatur. Wir leben doch nicht in den USA.
    ZUm Ausgangspost: die Bahn hat noch einen erheblichen Nachteil - die Unzuverlässigkeit. Auf meinem Arbeitsweg damals hatte ich ca 50 km. Bis '84 hatten wir noch eine direkte Bahnverbindung. Die wurde dann stillgelegt. Nun haben wir die Situation, mit 2x Umsteigen zu fahren, das ist aber ein anderes Tarifgebiet und teurer, oder im selben Tarifgebiet mit 3x umsteigen. Wetten, einer der sechs Züge kommt nicht?

    Gruß Christian
     
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  7. Gasi

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    Zum Thema Auto gegen Zug.
    Mit aktuellen Zahlen gerechnet mag dies so sein.
    Vielleicht auch ein Grund für den massiven LKW-Verkehr.
    Nur wenn ich mich Frage, was wir uns in 100Jahren für die ganze Erdbevölkerung als Mobilitätsmodell vorstellbar wäre.
    Dann sind das E-Züge, die übrigens nichtmal Batterien brauchen und dennoch 100% rekupperieren können, und den Strom ohne Umweg aus der Quelle nutzen können.
    Das Auto schneidet doch jetzt nur so gut ab, weil der Sprit durch die Unterschlagung der Abschreibungen an der Natur so billig ist.
    Da wird der Stromverbauch des Zuges in Öl umgerechnet. Man sollte fairerweise mal rechnen wie viel Stom man für Treibstoff braucht. Strom wirds immer geben. Das Öl geht aus.
    Den Zug jetzt nicht zu nutzen und sogar noch abzubauen wird uns wie beim LKW-Verkehr früher oder später auf die Füße fallen.


    Ich finde jack-lee's Entwicklung interessant, welche ich zur Zeit auch bei mir anfange festzustellen. Insbesondere auch politische Überzeugungen kommen ins wanken.
    Vom Anti-Dosentreiber-Aktivist zum überzeugten Autofahrer, der auch noch glaubt, er tut der Welt damit was Gutes.
    Die diversen anderen Defizite lässt man wie die Städte beim ADFC-Klimatest unberücksichtigt, da man sich mit "besser als der Durchschnitt" und verschiedenen Einzelmaßnahmen auf der richtigen Seite oder auf einem guten Weg wähnt.
    Oder anders ausgedrückt, vom grünen Spinner zum Bürger.
    Ab jetzt kann man den Bauch beim Wachsen zuschauen.

    Aber als Ingenieur muss man sein Pulver ja auch irgenwie wie unter die Leute bringen. Und da ist der Konsum nun mal das geeignete Mittel der Wahl. (Schwaben habe es hier besonders schwer)
    Dies ist tatsächlich ein Dilemma von einigermaßen gebildeten Leuten, die gleichzeitig Spaß an der Arbeit haben, aber ansonsten sehr genügsam sind. (Müssen ja keine Unzufriedenheiten kompensieren)
     
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  8. Kraeuterbutter

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    also in "Wien" (Österreich) sagt bereits die Arbeitsstättenverordnung, dass die Raumtemperatur bei sitzender Tätigkeit min. 20°C haben muss
    in der Regel hat sie aber in den meisten Büros mehr

    mit den 22°C im Sommer runtergekühlt geb ich dir recht - das ist bei uns zum Glück (noch) nicht so
    in anderen Ländern kannst dir im Taxi/Bus im HOchsommer Pullover anziehen und empfindliche Naturen müssen hoffen sich nicht zu verkühlen

    (aber Verkauf von Klimageräten nimmt auch bei uns immer mehr zu... kannte ich als Kind sowas nur aus dem US-Fernsehen, kaufen heute auch schon private Leute die Geräte)


    auch hier schreibt die ARbeitsverordnung bei uns was anderes vor...
    sobald die Temperatur über 26°C steigt (im Büro) muss eigentlich der Arbeitgeber für Abhilfe schaffen (Vordach installieren, Klimagerät, .....)
     
  9. flensboards

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    Jacklee hat schon in seinem Co2Fußabdruck angegeben das er nie Bahn fährt, er hat sich also gar nicht geändert.
     
  10. Krischan

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    weltweit alle Menschen? Wenn nur jeder Chinese 3mal im Jahr flöge...

    Haben wir hier schon "Bikes vs Cars" zitiert? https://www.velomobilforum.de/forum...-monopol-kino-in-muenchen.43344/#post-1038223

    Die Entwicklung zum Totalen Autoverkehr ist ganz unverschworen von Autokonzernen und faulen Bürgern gemacht. Begonnen hat die wärmekraftmaschinenbedingte Ermordung unseres Planeten in? Deutscheland. Richtig, im Land der technikfolgenabschätzenden und sie dann ignorierenden Ingeneure und deren Produktbermarkter.
    Dem Deutschen und dem Outofahrer sein Auto wegnehmen, ist wie einem dreijährigem, hungrigen und fieberkranken Kind den Schnuller wegnehmen. Das Geschrei wird gemeinhin Apokalypse genannt. Vorher muss diese sich ereignen, und wir erleben zurzeit ihre Anfänge.
    Also: Fahrt Fahrrad, auch wenn morgen die Welt untergeht :) Oder pflanzt Apfelbäume, noch besser ;)
    Gruß Krischan
     
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  11. UliB

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    Kleiner Einschub: Ich muß bald wochentäglich von Wuppertal nach Münster. Eintreffend VOR 7:00.
    Abfahrtsvorschläge der Bahn (KEIN SCHERZ!):
    22:55 Uhr am Vortag, Fahrzeit 2:16. Eintreffend 01:11 Uhr.
    Oder 01:09 Uhr, Fahrzeit 4:05. Eintreffend 05:14 Uhr.
    Oder 03:09 Uhr, Fahrzeit 3:05. Eintreffend 06:14 Uhr.
    Alle Verbindungen mit 2 x Umsteigen. Preise zwischen 27,80 und 40 Euro glatt.:mad:

    (Abregemodus AN...)
    Fazit: zum PKW finde ich keine Alternative. Und damit hat sich FÜR MICH die Thread-Frage fremdbestimmt erledigt.
     
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  12. Felix

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    Du willst im Ernst jeden Tag über 200km Auto fahren?
     
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  13. Krischan

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    Das ist arbeitsrechtlich nicht zumutbar, ermanne Dich und kündige. Was für ein Tüdelkram...
    Passt perfekt in unsere verrückte Zeit...
    Grübelnde Grüße
    Krischan
     
  14. runwithdog

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    Quelle? Meines bescheiden Wissens ist der direkte Weg zur gewöhnlichen Arbeitsstätte zwar über die Berufsgenossenschaft versichert, aber keine Arbeitszeit. Dienstreisen müssen wohl ggf anders beurteilt werden, An einer rechtlichen Quelle wäre ich interessiert. Rwd
     
  15. Jack-Lee

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    @flensboards : Hatte die Rechnung einmal mit Zug und einmal mit E-Auto gemacht. E-Auto braucht auch laut WWF Rechner ca. 2x weniger Ressourcen als das Auto...
    Ansonsten fahre ich seit ich ca.15 Jahre alt bin ausschließlich mit Zug+Rad (Davor mit dem Bus). Das Auto wurde nur für Großtransporte oder z.B. für einen Urlaub im Spreewald (210km...) rausgeholt.

    Und wir brauchen uns nix vormachen. Mit ca. 11.000.000.000 Menschen! in 2050 müssten wir alle in Wohnboxen ohne jeglicher Lebensqualität hausen und "SoilentGreen" futtern damit unser Planet das auf Dauer überlebt. Das wichtigste und auch die einzig machbare Lösung ist das, was China zum Glück schon gemacht hat: Geburtenkontrolle. Mein Lebensstil braucht ca. 1,6Planeten wenn knapp über 8Milliarden Menschen ALLE so leben würden wie ich. Wenns also "nur" ca. 5Milliarden Menschen geben würde, wäre das nachhaltig und jeder könnte, theoretisch, sich diesen Luxus leisten.
    Ich fange schonmal damit an und werde keine Kinder in die Welt setzen. Der damit gesparte CO2 Ausstoß ist so riesig, da könnte ich sogar mit dem Dodge RAAM auf Arbeit fahren und bin umweltverträglicher als der Asket mit 2 Kindern.

    Gruß,
    Patrick
    PS. die 43km Arbeitsweg sind für mich eigentlich schon über dem dauerhaft aktzeptablen Rahmen. Über kurz oder lang muss diese Strecke wieder schrumpfen...
     
  16. GelberBlitz

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    Ich glaube, gerade in Ballungsgebieten würden viele Leute gerne den ÖPNV nutzen. Wenn... sie eine halbwegs zuverlässige Alternative wären.

    Habe gestern mal wieder feststellen dürfen, wie schwer der Bahn das fällt: "Der Zug hat voraussichtlich 5 min Verspätung.... 10 min ... 15 min..." Irgendwann kam er dann, völlig überfüllt. Dazu ein Fahrpreis, der ein Mehrfaches eines Parktickets ausmacht. Damit bringt man niemanden vom Autofahren weg. Ein Ausbau mit Verbesserung der Situation ist nicht in Sicht. Eher werden die Straßen weiter ausgebaut...
     
  17. Kraeuterbutter

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    schau: der erste Schritt ist mal auf jedenfall den Konsum von Flugreisen einzuschränken...
    man kann den Leuten vielleicht vermitteln: "bitte fliegts ned jedes Jahr nach Thailand, bitte fliegts ned 2mal im Jahr auf irgendeinen Städteflug"
    das werden vielleicht manche einsetzen und dann wirklich auch machen

    wenn du aber ihnen sagst:
    Thailand ist tabu, nie in deinem Leben darfst du dort hin
    NewYork: schaus da im Fernsehn an.. niemals im Leben darst dort hin

    dann wirds vielleicht gleich gar nix draus

    ist wie mit Kuchen-Essen..
    "iss nicht jeden TAg kuchen, das ist ungesund" --> da werden sich wohl eher Leute dran halten, wie wenn du sagst:
    "Kuchen ist ungesund, du darfst nie in deinem Leben einen Kuchen essen !"

    also ja, ich seh die Erfolgsaussichten höher, den Leuten zu sagen: reduziert als ihnen zu sagen: machts es gar nie

    klar: besser wäre es, wenn gar nie wieder jemand fliegen würde
     
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  18. Jack-Lee

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    Man darf aber halt auch nicht dauerhaft überall das "Fernweh schüren" mit tollen Bildern, billigen Angeboten (2Wochen Türkei AI inkl. Flug ist billiger als eine Woche Spreewald in ner 3Sterne Halbpension!) und dem ständigen "Arbeite hart, dann kannst du auch mal auf Ibiza. Arbeite Härter und du darfst auch mal in die Karibik". Käse sowas.
     
  19. flensboards

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    Die Kinder zählen ja nicht als Anhang sondern als selbst als Mensch. Solche Sätze höre ich häufig, aber es spart am eigenen Co2 Abdruck nichts wie viele Kinder man hat oder nicht hat. Man kann sich da auch einen Raam oder ein paar Flugreisen nicht gegen Kinder rechnen.
    Ein extrem Beispiel wäre keiner bekommt mehr Kinder, wenigstens Deutschlandweit, ich bin gespannt wie Du Dein Leben in 25Jahren ohne Gesellschaft leben würdest.
    Ich denke mir immer wenn jemand anderen sagt er solle auf Kinder verzichten, Obacht das ist die Erneuerung wenn die älteren Menschen nicht umdenken und anders handeln können dann brauchen wir Kinder die das besser können um die Alten zu ersetzen.
    Du baust ja ein altes Auto noch um, das ist ganz gut, die Meisten finden Erneuerung beim Auto besser, vor allem besser als bei sich selbst.
     
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  20. Waldschrat

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    Aber ja doch. Unsere in '84 stillgelegte direkte Verbindung Richtung FFM wird reanimiert! Erst muss aber der Bahnhof Friedberg umgebaut werden und die weitere Anbindung nach FFM bekommt ein Gleis mehr. 15 Jahre vielleicht nur noch?
     
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