Trike oder Einspurer als Winterrad?

Ist das Trike das bessere Fahrrad für den Winter

  • ja, denn du hast drei Räder

    Stimmen: 30 88,2%
  • nein, ein Einspurer kann gernau so sicher sein, nur die Reifen sind wichtig

    Stimmen: 4 11,8%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
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Trike
AnthroTech Trike
Hi,

sobald es die Finanzen erlauben, kommen auf unsere Anthros die Vorderschutzbleche von "fahrradverkleidung.de". Dann ist Ruhe mit dem Einsauen, vor Allem auch an meiner Sachs Powerdisk ;-) Und da meine Holde ihr Anthro mehr und mehr zum Alltagsrad macht, passt das dann auch für den ganzen Winter. Die Conti DoubleFighter hatten auf unseren Rädern in 50-559 schon gezeigt, dass sie wintertauglich und griffig bei Schnee und Matsch sind - der Teil passt also auch. Wir nehmen für den Winter also bevorzugt die Trikes, obwohl ich bei moderaten Umständen auch öfter den Berthoud nehmen werde ;-)

Grüsse, duncan
 
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Bin drei Winter lang Teile gefahren. Gefolgt von dreien mit VM. Letzteres empfand ich als angenehmer... wenn ich dennoch zwischen Trike und Einspurer wählen müsste, nähme ich das Trike.
 
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Hallo @legaia, wenn Sicherheit Priorität ist, dann Trike, keine Frage. Mit E-Antrieb kann der Hinterradreifen (oder die) gern auch ein GT365 sein. Dann kann eigentlich nicht mehr viel passieren.
Außer Tiefschnee oder festgefahrener/getrampelter/gefrorener Firn. Das kommt jetzt auf den Winterdienst Deiner Gegend an. Manchmal gibt es auch nur 2 Autospuren - 2 Single Trials sozusagen - bei all dem siehst Du mit dem 3-Spurer ganz schön alt aus. In solchen Fällen (oder nach einer Krankheit, was bei mir zum Glück schon lange nicht mehr vorgekommen ist) nehme ich ein UP mit Motor und Marathon Winter:

1599140376365.png


Grüße, Steffen
 
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Ok, dies war mein ultimatives Winter-Trike. Na ja, eigendlich war es mein Ganzjahres-Trike mit dem ich täglich bis zu 2x 32km zur Arbeit gefahren bin.

ICE Sprint 26, ungefedert(!), 24" Vorderräder, 90mm Trommelbremsen, 26" Hinterrad, Nabenmotor mit Kassettenadapter(!) und Scheibenbremse, 9-fach Kettenschaltung, Patterson Metropolis 2-fach Tretlagergetriebe, Netzsitz, je ein 36V Akku an beiden Seiten des Netzsitzes in wasserdichten Ortlieb Aussentaschen Größe L. Als Hinterradtaschen umgerüstete Ortlieb X-Press die mit, direkt an den Hinterradrahmen geschraubten, 16mm VA-Rohren befestigt sind. Der 12FET Motor-Kontroller passt genau unter den Sitz, der Cycle Analyst V3 war vorn auf dem Mittelrohr.



Normalerweise waren vorn Big Ben 55-507 und hinten Big Ben 55-559 aufgezogen (Big Ben Plus sind bei Nässe deutlich rutschiger!).
Für Schnee und Eis gabs noch einen Satz Marathon Winter 47-507 und 50-559.

Ca ein Jahr war ne KingCycle Verkleidung dran. Half gegen kalte Füße und eignet sich hervorragend für hoch montierte Lampen und Spiegel.
Allerdings konnte ich mit Verkleidung nicht mehr freihändig fahren, weil die Vorderräder anfingen sich aufzuschwingen.



Der Nabenmotor schiebt das Trike auch durch 10-20cm tiefen Schnee (frisst halt viel Strom). Für den täglichen Weg zur Arbeit, sollte der Akku ca doppelt so viel Kapazität haben, wie man braucht. Bei Kälte verringert sich die Kapazität der Akkuzellen, je nach Temperatur, um 20-50%.
Der aktuelle Akku im VM hat deshalb eine Akkuheizung.



Die 24" Vorderräder machen das Trike bequemer und schneller auf schlechten Wegstrecken und bei Schnee. Bin ca 25.000km mit diesem Trike gefahren.

Das alte ICE-Sprint 26 mit Vorderradfederung und 20" Vorderrädern bin ich insgesamt 36.000km bei jedem Wetter gefahren.

 
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Das beste Fahrzeug für den Winter ist das VM bzw Trike mit Teilverkleidung..

Einspurer würde ich auf keinen Fall mehr fahren wollen und wenn's unbedingt sein muss nur mit Spikereifen .
 
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bronzener Spaten ;)
Für ne Woche im Jahr würd ich die Öffis nehmen.
Wie einfach war doch das Leben in der vor-Corvid-Zeit. :cool:
2-3x im Jahr ne Erkältung und vielleicht alle 5 Jahre mal ne Grippe, die man sich in den vollgestopften Öffis angelacht hat...
Das ist keine Option, denn da werden aus 35min Autofahrt , 45 min VM, 1h10min fiero fahrt mal ganz schnell 2h Stunden Bahn und warten auf die bahn
Und das nur für eine Strecke

Dann doch lieber auto
Bei guten Wetter war es morgens für die 32km quer durch HH nach Wedel:
-40-45min mit dem PKW (Kollege der in meiner Nähe wohnte)
-50-60min mit dem VM (oder e-Trike)
-1h20min-1h30min mit Öffis (der andere Kollege)

Nachmittags zurück in der rush hour konnte es mit VM/Trike auch mal 1h30min dauern, aber dann hab ich gern den Radweg "unten" an der Elbe genommen und brauchte nicht mit den PKW im Stau stehen.
 
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Für den nicht Winter hingegen wäre ein leichter Laufendes Rad schon nicht schlecht, damit ich auch ohne Motor halbwegs gut voran komme
ZOX 26 S-frame in deiner Signatur:
also es gibt Trikes die schneller sind als dieses Rad (zumindest wenn kein Schnee liegt, weil dann 3 statt 1 bis 2 Spuren beim Einspurer gezogen werden müssen)

dein Nazca Fiero: es gibt auch Trike die schneller als dieses Rad sind.. zumindest wenn wir von der Untenlenkervariante des Nazcas sprechen

Stichwort: Velomo
(auch erlaubt Velomo Anhänger an der gefederten Schwinge, du sprachst ja auch von Anhänger)

@tomate naja die genaue Frage ist ja, zweirad oder dreirad
Cool wäre es wenn jemand wie Marc, der Erfahrung mit beidem hat, mich an seinen Erfahrungen Teil haben lässt, was es mir erleichtert zu einer Lösung zu kommen
ich hab alle drei (Liegrad, VM, Trike)

kurz gesagt: Winter und Glatteis:

Liegerad (wenns nur wenig Glatt ist): hoffentlich passiert nix, ganz vorsichtig fahren
VM: hoffentlich rutsche ich irgendwo rein und beschädige mir die VM-Haut
Trike: JUHU ! endlich is mal wieder Glatt.. zeit wirds.. DRIFTEN ist angesagt !

jetzt kann man am Liegerad natürlich Spikes montieren..
aber Driften = Spaß geht halt nicht
also die Spikes bringen keinen Spaß, reduzieren nur das Risiko das was passiert


habs gegoogelt. Ist prinzipiell nicht ausgeschlossen. Gerade mit der tollen Abdeckung von Hase nicht uninteressant!!!
dachte ich auch immer.. voll cooles Gefährt
gibts/gabs sogar als S-Pedelec-45km/h Variante
dann bin ich auf der Spezi eines probegefahren inkl. dem Falt-DAch...
REsüme: viel zu teuer (Für das Geld kriegt man ein Velomobil) in Realtion zu dem "FAhrspaß" den es mir brachte
war elektrifiziert und fuhr sich schwerfällig

also da würde ich eine Variante "TAdpole" mit Nose von @roland65 plus cape etc. vorziehen

also mich hat das Hase-Teil nicht angesprochen
die Realität war hier nicht so toll wie ich es mir vorgestellt hatte


Abgesehen davon, das man immer ein Trike gebrauchen kann,
sehr richtig !

was mir noch eingefallen ist, neben dem oben......ein Velomobil kann ich nicht so gut für den alltag nutzen, klar kann man eine AHK dran bauen aber ich mag es dann doch lieber offen, vor allem wenn ich das Kind im Anhänger hinten drin habe.
Kind im Anhänger
da finde ich passt Trike besser als Einspurer

Bremse rein, und du kannst jederzeit aufspringen und musst nicht das Rad auf die Seite legen oder Ständer raus
du kannst bergauf jederzeit anhalten, sehr langsam fahren - auch mit schwerem Anhänger..

bin letztens nach dem Einkaufen mti Anhänger heim und mir gedacht: jetzt musst mal wiegen: 66kg der Hänger mit Einkäufen
den hätte ich an meinem Lowracer jetzt eigentlich nimma hängen wollen
am Trike wars kein Problem

da kannst auch im Schneckentempo anfahren
also das mit Kinderanhänger finde ich spricht auch nochmal eher für ein Trike
 
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jetzt kann man am Liegerad natürlich Spikes montieren..
aber Driften = Spaß geht halt nicht
also die Spikes bringen keinen Spaß, reduzieren nur das Risiko das was passiert
Also son bisschen driftet ein Trike mit Spikes schon. :p Es lässt sich vor allem relativ entspannt wieder abfangen.



War heut bass erstaunt, das die Marathon Winter sich nicht langsamer als Kojaks anfühlten (vorn 47-507 mit 4,5bar, hinten 50-559 mit 3,5bar).
 
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Nein, ich meine Einspurer

Wenn glatt geht Einspurer nur noch mit Spikes
Spikes sind da aber dann nicht Spassbringer sondern notwendig

Am Trike fahr ich auch noch mit Duranos wenn's glatt ist
Man rutscht halt rum, aber hinfallen tut man ned
 
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Bin bis vor ein paar Tagen noch mit 25-622 Conti Ultra Sport III an den Vorderrädern gefahren. Das ging auch im Schnee ganz gut.



Dann vorgestern vorn auf Conti Contact Speed 32-622 gewechselt und nach nem km den Druck von 5,5bar auf 4,5bar abgelassen. Danach war die Karre sofort 2-3km schneller im Schnee! :oops:
 
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Am Trike fahr ich auch noch mit Duranos wenn's glatt ist
Man rutscht halt rum, aber hinfallen tut man ned
Doch - an der Brückenrampe, wenn das Hinterrad durchdreht und man zum Schieben absteigen will. :ROFLMAO: Radschuhe mit Cleats sind hat nicht ganz so griffig wie Winterstiefel...

Was ich noch als Vorteil beim Trike empfinde, wenn die Untergründe stark wechseln: Ich kann fast immer die Geschwindigkeit passend zur Kleidung wählen. Beim Einspurer muss man sich im Prinzip warm genug für den schlechtesten Untergrund anziehen und auf den schneller befahrbahren Streckenteilen entweder auch langsam bleiben oder öfter an der Kleidung herumtun. V.a. rechtzeitig was aufzumachen oder auszuziehen schaffe ich nur selten. Wenn ich es merke, bin ich meistens schon zu feucht.
Nachteil beim Trike ist die Dreispurigkeit. Blöd ist das in der Stadt dann, wenn auf der Hauptstraße die Fahrbahn so stark (oder aggressiv) befahren ist, dass man dort nicht fahren will, der Radweg so schmal geräumt ist, dass mindestens ein Rad über die Schneebrocken rumpelt, und die parallelen Nebenstraßen glattgefahrene Spurrinnen haben. Die Situation hatte ich in meinem ersten Trike-Winter 2-3 Wochen lang, da wäre ein Up mit Spikes im Schnitt trotz der höheren Sturzgefahr vielleicht besser gewesen, ein einspuriger Lieger mit Spikes evtl. auch (habe ich keine Erfahrung mit).

Als eine morgens als Regenfront angekündigte Wetterfront gegen Abend 10-15cm Schnee brachte, hab ich meine Hornet auch schonmal die Hälfte der Strecke nach Hause geschoben (und die andere Hälfte mit der S-Bahn gemacht), weil mir fahrend zu kalt wurde. Ich kann mir kaum eine Wetterlage vorstellen, bei der das mit dem Trike passieren würde. Dass ich schieben muss, könnte durchaus mal vorkommen, aber nicht, weil mir fahrend zu kalt ist, sondern weil der Untergrund so glatt oder der Schnee so hoch ist, dass das Hinterrad eher durchdreht als die Fuhre vorwärtszuschieben.
 
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Also die Ausgangsfrage ist wohl stark abhängig von der Länge der Wegstrecke. Wenn wirklich Winterwetter herrscht ist meiner Meinung nach (in der Stadt) weder Liege-Einspurer noch Trike geeignet. Dann lieber UP oder Tretroller mit griffigen nicht zu winzigen Reifen...
 
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Für den Tretroller brauchst Du dann aber auch die passenden Schuhe (mit Spikes). Im Schneematsch oder auf Eis zu treten ist auch nicht die größte Freude.
 
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