Siegtal Pur 07.07.19

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Und es gibt auch leider viele verärgerte Reaktionen.
Kann ich bestätigen. Recht besehen, sollten sich die Schimpfer über sich selbst ärgern, denn sie hätten nur ein wenig gesunden Menschenverstand gebraucht um zu erkennen, dass das Rechtsfahrgebot auch gilt, wenn keine Autos da sind, dass man zweckmäßigerweise immer etwas Platz für andere lässt (da es diese gibt), zum Beispiel die Hälfte der Fahrspur, und dass man sich umsieht wenn man die andere Hälfte in Beschlag nimmt.
Das macht eigentlich jeder so, der sich im Alltag regelmäßig im Verkehr bewegt. Das beherrschen sogar die allermeisten Autofahrer, so dass meine Erklärung für dieses Verhalten ist, dass es sich hierbei um Autofahrer handelt, die gerade Fahrrad fahren, und glauben es gäbe nun keine Regeln mehr.

Ich selbst schimpfe mit keinem Radfahrer, nur weil ich wegen ihm meine Geschwindigkeit halbieren muss. Für mich ist das Training. Außerdem bin ich während des Radfahrens in der Regel bestens gelaunt, wegen der Endorphinschübe.
 
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Ich selbst schimpfe mit keinem Radfahrer, nur weil ich wegen ihm meine Geschwindigkeit halbieren muss. Für mich ist das Training. Außerdem bin ich während des Radfahrens in der Regel bestens gelaunt, wegen der Endorphinschübe.
Ja, so geht es mir auch (y)
Ansonsten müsste man sich auch mit der Schimpferei dranhalten und versaut sich dabei den Tag. Lieber nett Grüßen und wieder Gas geben :cool:
 
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Ja, vor allem das es schnellere Radler gibt, scheint sich nicht allgemein herumgesprochen zu haben
Das hat mich ja letztes Jahr so sehr frustriert! Dauernd musste ich (dezent) klingeln oder höflich um etwas (mehr) Platz bitten... u. dabei bin ich doch so schlank.;)
Hab mich dieses Mal ins Bergische verkrümelt u. bin via Sülzbahntrasse rauf nach Lindlar zum Kuchen-Stopp (106 km).
Zurück über den Brombacher Berg.
 
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Das hat mich ja letztes Jahr so sehr frustriert! Dauernd musste ich (dezent) klingeln oder höflich um etwas (mehr) Platz bitten... u. dabei bin ich doch so schlank.;)
Hab mich dieses Mal ins Bergische verkrümelt u. bin via Sülzbahntrasse rauf nach Lindlar zum Kuchen-Stopp (106 km).
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Genau, wir brauchen das Auto- und Upright freie Tal! :sneaky::D
 
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dass das Rechtsfahrgebot auch gilt, wenn keine Autos da sind, dass man zweckmäßigerweise immer etwas Platz für andere lässt (da es diese gibt), zum Beispiel die Hälfte der Fahrspur, und dass man sich umsieht wenn man die andere Hälfte in Beschlag nimmt.
Das macht eigentlich jeder so, der sich im Alltag regelmäßig im Verkehr bewegt. Das beherrschen sogar die allermeisten Autofahrer, so dass meine Erklärung für dieses Verhalten ist, dass es sich hierbei um Autofahrer handelt, die gerade Fahrrad fahren, und glauben es gäbe nun keine Regeln mehr.
Näh Jupp jetzt suhlst du dich aber ein bisschen zu viel in der Velomobilsoße......
Da hätte ich von dir doch etwas mehr Toleranz erwartet.
Was du da schreibst ist 1:1 Autofahrersprache gegenüber Radfahrern in der Stadt.

Meine Güte, Ihr seid da mit einem 40er Schnitt durchgebrettert, wo Familien einen Sonntagsausflug machen und mit < 15 km/h unterwegs waren. Es gab viele kleine Kinder auf wackeligen Kinderfahrrädern, alte Leute, die mit Tempo 10 daherschlichen und den eindringlichen Hinweis des Veranstalters das man auf langsamere Personen Rücksicht nehmen soll, kein Wunder das sich da mal einer beschwerte.

Das war weder die Opel Teststrecke, noch irgendein Brevet.

Es ist wohl nicht das Ziel des Veranstalters gewesen eine Rennstrecke für Fahrradrennsportler abzusperren, sondern vielen Menschen eine Freude zu bereiten und die Natur ohne Verkehrsstress erleben zu können, was ja auch sehr gut gelungen ist. Das dabei gerade nicht jede „Verkehrsregel“ zu beachten ist und eine gewisse Lockerheit herrschen soll gehört doch dazu.

Ich habe ausschließlich gut gelaunte Menschen gesehen. Ich fand es z.B. Klasse auch mal ein längeres Stück nebeneinander herfahren UND sich dabei unterhalten zu können. Wann geht sowas im normalen Verkehr schon einmal ohne von Autofahrern angehupt und bedrängt zu werden ? Ich habe auch mit anderen Radfahrern hier und da ein nettes Wort gewechselt, selbstgebackenen Kuchen gegessen und (alkoholfreies) Bier getrunken.

Wenn man mit Velomobilen nicht langsam fahren kann, dann ist das halt dafür die falsche Veranstaltung.
Wenn dort 50 % der Fahrräder Velomobile in eurer Geschwindigkeit gefahren wären, wäre die Veranstaltung in dieser Form tot.

Ich halte es für eine super Idee auch Menschen die nicht viel Rad fahren, mal die Möglichkeit so etwas zu erleben.

Das man da auch anders fahren kann, zeigt doch das Beispiel von @JKL der dort sehr gemäßigt durchgefahren ist,
(Obwohl gerade er mit seinem KFZ da wohl hätte gar nicht fahren dürfen. :eek:)

Ich will das jetzt nich über dramatisieren, mich hat eure Geschwindigkeit auch eher beeindruckt als beängstigt und es ist ja auch nichts passiert, außer das sich wahrscheinlich ein paar Leute leicht erschrocken haben. Aber vielleicht denkst du mal darüber nach.
 
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Näh Jupp jetzt suhlst du dich aber ein bisschen zu viel in der Velomobilsoße......
Da hätte ich von dir doch etwas mehr Toleranz erwartet.
Mein Toleranzlevel ist hoch, da missverstehst du mich. Es ist auch nicht "Autofahrersprache gegenüber Radfahrern", sondern die Übersetzung von §1 StVO, der wiederum die Übersetzung des kategorischen Imperativs von Kant ins Verkehrsrecht darstellt, ins praktische Leben.
Ich möchte mir auch nicht unterstellen lassen, da ohne Rücksicht "durchgebrettert" zu sein, und habe mich mit meiner guten Laune auch nicht von all den Menschen unterschieden, die du gesehen hast.
Von uns wurde niemand bedrängt, gefährdet oder beschimpft. Im Gegenteil, mir hat die Fahrt Spaß gemacht.
Also bitte.

Aber vielleicht denkst du mal darüber nach.
Denke wahrscheinlich eher zu viel drüber nach als zu wenig ...

Ich sehe die Sache im übrigen ganz genauso wie du, mit nur einem Unterschied:
Ich würde wissen nicht allein auf der Welt zu sein, schlicht annehmen dass da auch noch andere Leute mitmachen, und würde mich entsprechend verhalten.
Du kannst davon ausgehen, dass ich links neben meiner Enkelin gefahren wäre, wenn sie dabei gewesen wäre. Ich würde allerdings nicht an der Mittellinie fahren, sondern links neben mir noch Platz für ein weiteres Rad lassen (drei Räder passen bequem in eine Spur, siehe post #41), und ich würde auch nicht empört reagieren, wenn da jemand gefahren käme, denn ich weiss ja dass viele mit dem Rad unterwegs sind.

Das hat mit "Opel Teststrecke" nun überhaupt nichts zu tun.
 

JKL

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dass das Rechtsfahrgebot auch gilt, wenn keine Autos da sind, dass man zweckmäßigerweise immer etwas Platz für andere lässt
Was du da schreibst ist 1:1 Autofahrersprache gegenüber Radfahrern in der Stadt.
Ich kann beide Sichtweisen nach vollziehen.

Es ist schon nervig, wenn 2 ungeübte Radfahrer eine ganze Spur in Beschlag nehmen.
Auf der anderen Seite freut es mich, das die ungeübten Radfahrer überhaubt wieder Radfahren.
Und mal ganz ehrlich, wer rechnet bei so einer Veranstaltung, in der Ebene, schon mit einem Fz, das um 30 - 40 km/h schneller ist?

@Jupp fährt gerne schnell, er ist u.a. durch seine WE Fahrten am Rhein geübt im einschätzen andere Radfahrer und hat durch seine hohe Geschwindigkeit auch die Möglichkeit schnell auszuweichen.
Das sich das für einen Überholten etwas anders anfühlt, kann ich aber auch sehr gut verstehen.
:D

@seemann11 komm doch einfach mal zum nächsten Treffen.
In der Gruppe macht das fahren im VM doppelt Spaß.
;)
 
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Ich möchte mir auch nicht unterstellen lassen, da ohne Rücksicht "durchgebrettert" zu sein,
Von "ohne Rücksicht" habe ich nichts geschrieben, das "durchgebrettert" war sicherlich eine überspitzte Formulierung.

Es ist auch nicht "Autofahrersprache gegenüber Radfahrern", sondern die Übersetzung von §1 StVO...
Doch, der Autofahrer fordert auch ständig, dass der Radfahrer auf dem (gesetzlich vorgeschriebenen) Radweg fährt, damit er schneller durchkommt, weil er nicht abwarten kann und sich behindert fühlt.

Beide beziehen sich auf die StVO und beide legen das Gesetz nur im eigenen Sinne aus.

Dabei kann man dies auch ganz anders sehen: (Nur mal so als Beispiele)

Bei so einer Veranstaltung rechnen wohl die Wenigsten damit, dass von hinten ein Fahrzeug mit doppelter Geschwindigkeit angefahren kommt,
dann erschrickt man und ärgert sich über den Raser. (Belästigungsverbot nach §1(2) StVO)

Die 1,50 m Sicherheitsabstand beim Überholen hast du wohl in den meisten Fällen nicht eingehalten. (Gefährdungsverbot nach §1(2) StVO
und Seitenabstand beim Überholen nicht eingehalten nach §5(4))

Und auf die Gegenfahrbahn beim Überholen trotz Gegenverkehr zwingt die Entgegenkommenden auch noch zu ständigen Obacht.
(Behinderungsverbot nach §1(2) StVO und Überholverbot §5(2))

Das alles macht das Fahren für die anderen nicht unbedingt entspannter.

am Rhein geübt im einschätzen andere Radfahrer
Seien wir mal ganz ehrlich, natürlich kann man meistens einschätzen ob man noch an jemanden vorbeikommt, da man in der Regel den Verkehr ständig beobachtet,
es gibt aber auch saublöde Situationen, wo ein Radfahrer dann doch den einen kleinen Schlenker macht, den man nicht erwartet hat.
Kinder fahren teilweise wie junge Hunde, die ständig den Feldweg kreuzen.

Auch Autofahrer argumentieren beim Rasen oft mit "Erfahrung".

durch seine hohe Geschwindigkeit auch die Möglichkeit schnell auszuweichen.
Das ist so natürlich nicht richtig, zum einen kann man bei hohen Geschwindigkeiten SCHLECHTER ausweichen,
zum anderen ist der Bremsweg deutlich größer.

Es ist schon nervig, wenn 2 ungeübte Radfahrer eine ganze Spur in Beschlag nehmen.
Klar ist das doof, wenn 2 Leutchen eine ganze Spur benötigen, und die gab es natürlich auch.
Meistens war es in der Stoßzeit aber schlicht sehr voll.
Da hat dann der geübte Freizeitfahrer mit 20 km/h die Familie mit 15 km/h überholt, gleichzeitig wollte noch die Gruppe ambitionierter (E-)Mountainbiker mit 25 km/h
vorbei und auf der Gegenseite das gleiche, dann sind die Fahrspuren schnell überfüllt.

Als Werbung für den Velomobilsport ist so eine Aktion wohl eher zweischneidig, es gab bestimmt (wie mich selbst) einige Bewunderer,
die mal live miterleben durften, wie schnell man ausschließlich mit Muskelkraft sein kann, zum anderen aber auch die Ängstlichen und Erschrockenen
die sich bestätigt fühlten. Da braucht es nur ein paar Beschwerden gegen "die Velomobilfahrer" und nächstes Jahr sind dort Velomobile verboten.

Jupp und Tom hatten doch morgens früh ihren Spaß auf der abgesperrten Hinstrecke, da hätte man die Rückfahrt doch auch mal bummeln können.
 
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Doch, der Autofahrer fordert auch ständig, dass der Radfahrer auf dem (gesetzlich vorgeschriebenen) Radweg fährt, damit er schneller durchkommt, weil er nicht abwarten kann und sich behindert fühlt.
Nicht im Ansatz habe ich so argumentiert; bedaure, das ziehe ich mir nicht an, selbst wenn du meinen obigen Beitrag mit einem Danke verzierst.
 
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