microcars / mopedautos sinnvoll ?

Reinhard

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AW: microcars / mopedautos sinnvoll ?

da hätte ich eine Idee [...]

Eine Leitra bleibt besser muskelkraftbetrieben; dafür ist sie entwickelt und ausgelegt. Außerdem machen viele "Watts" noch keinen guten Antrieb.

Deine Idee passt auch sonst nicht, weil ich von einer Lücke zwischen VM und Auto schrieb und (m)eine Leitra ist nunmal ein VM und es war nach "einer Stufe höher" gefragt.
 
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AW: microcars / mopedautos sinnvoll ?

Eine Leitra bleibt besser muskelkraftbetrieben; dafür ist sie entwickelt und ausgelegt. Außerdem machen viele "Watts" noch keinen guten Antrieb.

Deine Idee passt auch sonst nicht, weil ich von einer Lücke zwischen VM und Auto schrieb und (m)eine Leitra ist nunmal ein VM und es war nach "einer Stufe höher" gefragt.

Hallo Reinhard,
eine Stufe höher mit 1-2 Mann haben Audi, VW,Opel in der Schublade und den "SAM" für 2 Mann aus der Schweiz gibt es schon lange.
Ob die für den visierten Preis gekauft werden (die Schweizer waren schon mal pleite), wird sich zeigen.
Die Elektromobiltät im großen (Ampera,i-miev,..,Hybridgurken mit viel Aufwand und Kosten) wie im Kleinen gibt nichts. Der Hype ist in 12 Monaten vorbei und die Fördergelder verbraten.
Danach gibt es aber immer noch Pedelecs und VMs. Aus Letzteren könnte man die Pedale ausbauen und mit E-Motoren bestücken (tatsächlich sagt Leistung wenig aus, wenn man die zugehörige Drehzahl nicht kennt). Als Idee, als Richtung.
Der i-miev hat seine Reichweite von 120km bei einer Geschwindigkeit von 30km/h. Da könnte man für eine Wettfahrt die Pedale in die Leitra ja wieder einbauen.
Gruß Stefan
 
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AW: microcars / mopedautos sinnvoll ?

Hi,
ich bin auch immer am überlegen - denn über 40 km kann ich mich noch nicht aufraffen, mit dem Velomobil zu fahren. So 150km Reichweite und 80 km/h wären allerdings mein Limit nach unten für ein motorisiertes Gefährt.

Hab grad gesehen, mein Traum wurde endlich realisiert - leider an dem Auto, das ich garantiert nie kaufen werde: für den Smart gibts nun eine Adaptive Ladefläche auf der Automesse. (dh noch nicht zu kaufen ;) )

Die miniautos find ich auch fraglich und der Unterschied zum Velomobil ist mir nicht gross genug. für die Fahrleistung lieber ein Velomobil mit 45er zulassung.

Und dann Mietwagen /carsharing mit Garage für das Velomobil :D
Roland
 
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Das wäre doch der Perfekte start zum Elektro Auto, oder?
Gibts doch schon lange... google mal CityEl oder Twike.
Es hat aber sehr vielschichtige Gründe, warum solche Fahrzeuge nicht wirklich im Verkauf laufen.

Das Problem ist, das so ein kleiner Verbrennungsmotor (inlcusive Tank...) in der Herstellung konkurenzloss günstig im Vergleich zu einem Elektomotor mit Batteriesatz und anständigem Ladegerät.
Auf der andere Seite steckt aber auch keiner Geld in die Entwicklung von kleinen Motoren, so das die Technisch zu über 90% eigenltlich nur als Schrott (gemessen an einem modernen Automotor...) bezeichnet werden können. Schätze mal so 10-20 Jahre oder sogar mehr...) technischen Rückstand. Das erklärt die realen Verbräuche, früher war es im Auto auch extrem, sobald man die Kisten anständig getretten hat (realer Straßenverkehr...) explodierte auch der Spritverbrauch im vergleich zum Gaspedalstreicheln (Testverbräuche....).

Zum Leistungsbedarf.
Ein VM kein Microcar... es gibt wohl kein kommerzielles VM was auch nur annähernd einen so schlechten Luftwiederstand hat, wie diese fahrenden Schrankwände... ist aber auch logisch, die anviesierte Klientel hat meist größere Schwierigkeiten in ein K ein zu steigen, und verlangt eine aufrechte Sitzhaltung mit hoher Sitzposition....
Rechne mal mit einem Realen mechanischen Leistungsbedarf von um die 2 kW, nur um 50 km/h zu halten (kann natürlich auch beliebig mehr sein, je nach dem wie schlecht die Kiste gebaut ist...).

Das wären rein Chemisch 0,4 Liter Benzin minimum auf 100 km. Nun kommt aber noch dazu, das der Praktische Verbrauch von so einer Kiste wohl ca. das 2 fache des 50 km/h -Rollen Verbrauch betragen wird.
Wären (anständig gefahren) schon mal 0,8 Liter und dann kommt noch der Motorwirkungsgrad dazu... hätte man tatsächlich in der Praxis 33%, könnte man sowas mit 2,5 Liter fahren, bei ganz vorsichtigem Gaseinsatz auch mit was weniger. Aber wie gesagt, diese kleine Motoren sind meist Schrott, und in der Praxis weit von 33 % Wirkungsgrad enfternt... weshalb 4, aber auch 5 Liter bei schlechten Fahrern völlig normal sein dürften.

Damit kann man in der Praxis eine Daihatu Cuore mit den selben Geschwindigkeiten fahren... wiegt zwar 750 kg, verbraucht aber in der Praxis mit gutem Fahrer (und bei mehr als 50 km/h...) unter 5 Liter, weil der Motor besser ist, und die Aerodynamik auch.

Verbräuche hängen an mehreren Sachen, Gewicht, Luftwiederstand, sonstige Widerstände und Motorwirkungsgrad. Alleine ein schlecher Motorwirkungsgrad kann ein Konzept komplett versauen... dann noch eine Miserable Aerodynamik... dann reißt es auch das moderate Gewicht nicht mehr raus...

P.S. Der Autor fährt nebenbei ein elektrisches "Microcar" mit 45 km/h Zulassung, das CityEl (gerade diese WE über 200 km... aber heute morgen wieder ins VM...).
Angegebene Verbrauchswerte sind von denen des CityEl herraufskaliert und von Elektrisch auf Mechanisch umgerechnet, welches etwas leichter ist als ein Microcar und eine deutlich bessere Aerodynamik (wenn auch immer noch deutlich schlechter als ein normales VM...) aufweist...

P.S. ein Wort zum Thema sicherheit:
Diese Geräte sind im Landstraßenverkehr wahre Selbstmordmaschinen.
[...]
und man als Autofahrer davon ausgeht, dass sie das normale Landstraßentempo fahren, aber realiter weniger als halb so schnell sind.
ja, das sind maximal 50 km/h Differenzgeschwindigkeit...
In der Praxis überhaupt kein Problem...
natrürlich kommt es zu knappen Vorfällen, aber genau so mit einem normalen PkW, der auch nicht immer mit maximalgeschwindigkeit über die Landstraße brettert...
Aber es passiert so gut wie nie etwas, da ein moderne PKW 50 km/h differenzgeschwindigkeit problemlos wegbremst, wenn der Fahrer nicht von allen guten Geistern verlassen ist.
Ein "fast" Unfall ist keiner. Fast Unfälle gibt es täglich unzählige... ebenso Autofahrer die Auf Autos Auffahren...

99% der "das war aber knapp aufgefahren" Vorfälle mit langsamen Fahrzeugen sind 100% tige Absicht des Auffahrenden Fahrers, der diese Fahrzeug am liebsten von der Fahrbahn schießen würde, dafür aber natürlich zu feige ist.
50 km/h auf der Landstraße ist für niemanden ein Problem, der verstanden hat, wie Idioten Fahren...
 
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So 150km Reichweite und 80 km/h wären allerdings mein Limit nach unten für ein motorisiertes Gefährt.
Hmm, ziemlich hohe Ansprüche... wenn du wirklich meist, das muss sein:
www.twike.com
Aber hohe Ansprüche haben halt ihren Preis.
Aber auch hier hast du mein vollstes Verständniss... es ist nur der Preis, der dafür sorgt, das ich kein Twike vor der Tür stehen habe... geil sind solche Leistungsdaten (bei maximalem Batterieausbau....) schon.


Die miniautos find ich auch fraglich und der Unterschied zum Velomobil ist mir nicht gross genug. für die Fahrleistung lieber ein Velomobil mit 45er zulassung.
Du hast halt nie ein Miniauto bessen... kann das nach vollziehen, bevor ich eins hatte (und ich hab ja auch ein VM mit 45 km/h Zulassung...) wusste ich auch nicht, was es mehr kann.
Aber jetzt, wo ich beides habe, ist es sehr interessant zu sehen, was wo besser geht, auch wenn Prinzipiel sehr viel, aber nicht alles mit dem VM zu erledigen wäre.
Heute morgen musste ich mich Zwingen, die Batterien wieder ins VM ein zu bauen, nach über 200 gut gelaufenen km am WE im CityEl war die Motivation echt gering, wieder in die Pedale zu treten.
Als ich auf der Arbeit war, war ich natürlich sehr froh, nicht nur blöd rumgessesen zu haben...
Deutlich mehr ladevolumen:
Kinderschlafplatz01_klein.JPG
mit gutem Wetterschutz ist halt manchmal auch ein Argument, auch wenn das hier nur 25 von den über 200 km im CityEl dieses WE waren...
Ein Teil davon war eine Strecke, die ich (andere Streckenführung, aber ähnliches Ziel) vor 2 Wochen mit dem 45 km/h VM gefahren hab...
Und was soll ich sagen, vor 2 Wochen war es auch nicht schlecht, hat aber länger gedauert, und ich war doch ziemlich Fertig, nach über 3 Stunden im VM und zwischendrin noch 4 Stunden Kampftraining...
Besonders wenn man am selben Tag (oder halt als Ziel...) noch richtig Anstrengende Sachen hat, ist das VM nicht unbedingt das tollste Verkehrsmittel...
 
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nachdem ich ja seit geraumer zeit mit dem VM 80% meiner arbeitswege zurücklege, sinkt natürlich die zahl der kilometer, für die ich noch mein auto brauche.

Und damit ist das Thema für dich eigentlich auch schon erledigt.
Microcars sind nicht billig.
Neben dem Alleweder (vielleicht mal über 45 km/h Variante nachdenken *grins*) gibt es kaum genug Einsatzzwecke, um die Anschaffungs und Reperaturkosten zu "erwirtschaften".

Ich hab diesen "Luxus" mit dem CityEl nur, weil es ein Bastelprojekt ist, das (unerwarterter Weise...) ohne teuere Reperaturen (aber mit relativ viel Zeitaufwand !!!) gut läuft.
Die Kiste macht mir sehr viel Spass, aber Wirtschaftlich ist anders, wenn ich die Aufgewendete Zeit rechne.

Lieber für die paar mal, wo das VM nicht reicht ein Auto leihen, anstatt ein eigenes Fahrzeug vor der Tür stehen zu haben, das Rostet und auch anderweitig altert, auch wenn du es nicht benutzt.

Bist du natürlich Bastler bist, und zu viel Zeit hast, an so ner Karre kann man halt (keine Regelmässige TüV-Vorführung....) leichter was selber machen, als an nem Normalen Auto...
 
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Hmm, ziemlich hohe Ansprüche... wenn du wirklich meist, das muss sein:
www.twike.com
Aber hohe Ansprüche haben halt ihren Preis.
nuja, wenns ja nur die Anschaffung wäre, wäre das ja ok. Aber ich hab einfach ein Problem mit den reinen Elektroautos, da hier eine sehr große Energiemenge über Akkus gepuffert werden muss.
Für mich ist klar: Elektroautos heist auch, alles mit Windräder vollpflastern oder AKW´s/Kohle/Gaskraftwerke weiter ausbauen.

Daher wünsche ich mir mehr Mischung von Leichtbau und sinnvollen Energieträgern. Und das kann auch ein Twike nicht, wenns auch schon nah dran ist.
Du hast halt nie ein Miniauto bessen... kann das nach vollziehen, bevor ich eins hatte (und ich hab ja auch ein VM mit 45 km/h Zulassung...) wusste ich auch nicht, was es mehr kann.
Ich hab aber schon welche Probegefahren und genau überlegt, ob ich nich ein gebrauchtes kaufe.
Für mich ist es halt einfach so, das ich nicht 10 Fahrzeuge für jeden Zweck rumstehen haben will. Also hab ich mich für den kompromiss entschieden, einen kleinen Kastenwagen (Opel Combo) mit Erdgas zu kaufen: für das Ladevolumen recht wenig Auto rundrum. Und dann halt das Velomobil für mich alleine für die Zukunft mit E-Motor. 2 Fahrzeuge und alles im Alltag ist abgedeckt bei vergleichsweise geringen Verbräuchen.

Roland
 
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AW: microcars / mopedautos sinnvoll ?

Für mich ist klar: Elektroautos heist auch, alles mit Windräder vollpflastern oder AKW´s/Kohle/Gaskraftwerke weiter ausbauen.
Für Fahrzeuge wie Twike und CityEl braucht es sowas nicht. Deren Energiebedarf ist so gering, das passt locker in eine modernenes, Intelleigentes Stromnetz mit hohem Anteil Erneuerberer Energien... Schließlich verbracht sogar ein Twike (und das Konzept ist duetlich über 10 Jahre alt)ca. 1/3 der Energie eines Ampera... bei fast so viel Zuladung in kg...
Daher wünsche ich mir mehr Mischung von Leichtbau und sinnvollen Energieträgern. Und das kann auch ein Twike nicht, wenns auch schon nah dran ist.
*lach* näher als das Twike wird wohl kaum jemand in den nächsten Jahrzenten mit einem Kaufbaren Fahrzeug dran kommen...
einen kleinen Kastenwagen (Opel Combo) mit Erdgas zu kaufen: für das Ladevolumen recht wenig Auto rundrum.
Ja, super... sicher, wenn du Handwerker bist, oder Spediteur für Kleintransporte...
Aber als Privatperson...
Angepast ist anders.
Aber natürlich ein super Luxus, den einegene LIeferwagen vor der Tür stehen zu haben, den man sich dank priviligiertem Gas (Steuererleichterungen...) leicht leisten kann...

Okonomisch und Okologisch... past heute halt nicht zusammen. Aber über Gasfahrzeuge diskutiere ich nicht vor 2018...
Nicht in einer Welt, wo Gasverbrenner geföderdert werden, Strom für E-fahrzeuge aber voll besteuert wird...
 
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AW: microcars / mopedautos sinnvoll ?

Meine bessere Hälfte liebäugelt übrigens momentan mit dem Renault Twizy, der ja angeblich ab dieser Tage verkauft wird.

Zitat Renault: "****Die Batteriemiete beträgt 50,- € inkl. MwSt. pro Monat (7.500 km/Jahr Fahrleistung)"

Das macht bereits 8,- EUR fixe Kosten für die Batterie pro 100km! Stromkosten sind da noch gar nicht drin. Mit einem verbrauchgünstigen Kleinwagen fährt man da zur Zeit aber günstiger.

Gruß Hartmut
 

Reinhard

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Das macht bereits 8,- EUR fixe Kosten für die Batterie pro 100km! Stromkosten sind da noch gar nicht drin. Mit einem verbrauchgünstigen Kleinwagen fährt man da zur Zeit aber günstiger.

Ersteres ist zwar richtig, der Teil mit dem Kleinwagen stimmt aber definitiv nicht, wenn man hier ebenfalls ein neues (!) Fahrzeug und ansonsten gleiche Eckdaten zu Grunde legt.
 
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Genau diese Batteriekosten-Rechnung ist der Grund, warum ich kein Twike fahre... der reine Fahrzeugpreis wäre mir egal gewesen, aber der Akkuverschleiß...
auch im Leasing können die nicht Zaubern, und wollen ihr Geld verdienen. 600€ Miete im Jahr für einen 7 kWh Akku ist ein Schnäppchen.... von der lächerlichen Laufleistung mal abgesehen.
Aber genau das richtige für Leute, die eigentlich eh nicht oft genug ein Auto brauchen...
So gesehen könnte das ein riesen Erfolg werden... wer kann den als Autokäufer schon rechnen...
Wenn ich da einen Daihatsu Cuore dagegen setze, dann ist das Preis-Leistungsverhältniss des Verbrenners wohl meist besser.
Braucht man aber nur die 2 Plätze, steht der Twissy garnicht so schlecht da, wie sonst Elektrofahrzeuge, und die kompakte Bauform hat auch echte Vorteile.

Auf jeden Fall ist der Twissy einigermassen Bezahlbar... vielleicht nichts für den Vielfahrer (hm, da fehlen noch Zahlen, was Extra-km Kosten, oder wo man die Tachowelle abklemmen kann *grins*), aber ein bezahlbarer 2-t Wagen (ähm Transportmittel...).

Leider keine Tretkurbel drin, aber ansonsten von den Fahrleistungen sehr interessant.
 
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AW: microcars / mopedautos sinnvoll ?

Ersteres ist zwar richtig, der Teil mit dem Kleinwagen stimmt aber definitiv nicht, wenn man hier ebenfalls ein neues (!) Fahrzeug und ansonsten gleiche Eckdaten zu Grunde legt.

Hallo Reinhard,

die 8,- /100 km sind bei angenommenen 7500 km im Jahr und monatlicher Batteriemiete von 50,- ja auch keine Gesamtkosten, sondern nur quasi die Kraftstoffkosten, zuzüglich des eigentlichen Stroms. Seinen Cuore fährt Ingo mit rund 4 Liter Super - noch ist das weniger als 7,- € /100 km :D. Guggst du hier: http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/496558.html

Grüße, Christiane
 
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Dafür sind beim Verbrenner die anderen Nebenkosten meist höher... ein Elektromotor ist deutlich wartungsärmer als ein hochkopmplizierter Verbrenner...

Wer annimmt, die Spritkosten wären bei diesen Fahrleistungen der höchste Posten, liegt sehr falsch....
 

Reinhard

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Ich könnte jetzt mit "guggst Du da ..." antworten, weil ich den Spritmonitor schon seit Jahren nutze und dort für etliche PKW alle Kosten drin sind. Und ich kann Dir nur sagen, das ein Kleinwagen, in meinem Fall ein Smart CDI, fast 35 Cent kostet. Pro Kilometer versteht sich ...

Und nur mit den Gesamtkosten (und bei Neufahrzeugen) kann man einigermaßem vergleichen, was dieses oder jenes Fahrzeug wirklich kostet. Jedenfalls würde ich die Kosten für den Twizy nicht an der monatlichen Akkumiete festmachen ... zumal ein Kauf des Akkus zum einen recht teuer sein wird und zum anderen die Gefahr eines defekten Akkus auf den Käufer abwälzen würde ...

Die ganze E-Mobilität ist jedenfalls interessant und ich bin gespannt, welche(s) Konzept(e) sich durchsetzen werden. Bezogen auf das Thread-Thema ist so ein Twizy, auch im Hinblick auf unsere VMs, eine interessante Stufe zwischen VM und Auto. Allerdings sollte man schon sehr genau wissen, wie die persönlichen Mobilitätsbedürfnisse so sind ... oder zu viel Geld haben.
 
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Hallo,

ich war heute beim Renault-Händler und fragte, wann ich den Twizy mal Probe fahren kann. Er sagte, dass er sich das überdachte Moped wohl nicht hin stellen wird, das kauft sowieso keiner (er hatte das SUV-Blitzen in den Augen). Ich fragte ihn noch nach den sonstigen Kosten wie Steuer, Versicherung. Das sei noch nicht bekannt.... erst wenn die bekannt sind, können wir uns hier über die Kosten unterhalten!

Gruß
Holli
 

Reinhard

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Das sei noch nicht bekannt....

Nun ja, wenn man sich nicht dafür interessiert, fragt man auch kaum nach und dann kommen solche Antworten ... Frag bei Deiner Versicherung nach; meine konnte mir entsprechende Infos durchaus geben.

Im übrigen habe ich nicht verglichen, sondern lediglich festgestellt, das auch ein Kleinwagen einiges kostet, wenn man wirklich alle Kosten berücksichtigt.
 
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Die ganze E-Mobilität ist jedenfalls interessant und ich bin gespannt, welche(s) Konzept(e) sich durchsetzen werden. Bezogen auf das Thread-Thema ist so ein Twizy, auch im Hinblick auf unsere VMs, eine interessante Stufe zwischen VM und Auto. Allerdings sollte man schon sehr genau wissen, wie die persönlichen Mobilitätsbedürfnisse so sind ... oder zu viel Geld haben.
Na klar ist es interessant. Sicher eine für die Effizienz gute Idee, dass beim Twizy die Insassen hinter einander sitzen statt neben einander. Aber ein Fahrzeug, was 100 km Reichweite verspricht - was mag das bei 0 Grad dann tatsächlich schaffen? Und wie komfortabel mag es sich in einem seitlich offenen Fahrzeug bei 80 Klamotten sitzen, wenn es kalt und nass ist und man sich nichtmal selbst bewegt? Und "40 Liter Laderaum für Shopping" entspricht einem Paar Ortliebtaschen, also sehr wenig.
Für Innenstadtfahrten, bei denen keine Gefahr besteht, mit der Reichweite des Twizy nicht hinzukommen, gibt es viele Alternativen vom Hollandrad übers Pedelec, den ÖPNV etc.
 

Reinhard

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Und wie komfortabel mag es sich in einem seitlich offenen Fahrzeug bei 80 Klamotten sitzen, wenn es kalt und nass ist und man sich nichtmal selbst bewegt?

Ehrlich gesagt? Keine Ahnung :D. Jedenfalls gibt es auch optional Türen ... und natürlich angepasste Kleidung. Aber wem sag ich das ... ;).

Und "40 Liter Laderaum für Shopping" entspricht einem Paar Ortliebtaschen, also sehr wenig.

Gegenfrage: wann bzw. wie oft nimmst Du mehr mit? Außerdem gilt das mit zwei Personen besetzt ...

Bezogen auf einen Smart kann ich nach 2,5 Jahren jedenfalls sagen, das ich nur bei einem halben Dutzend Fahrten mehr Platz benötigt habe und das wusste ich jeweils vorher und habe ein anderes Transportmittel genommen (Transporter). Ansonsten kommt man auch mit wenig(er) Platz aus; man muss es nur wollen ...
 
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