KMX Kobra unruhiger Geradeauslauf bei höherer Geschwindigkeit

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@wolfson: Über den Motor bei Fahrrädern habe ich auch schon mal anders gedacht - mit 70 ist das schon ne andere Nummer ;-)
Der Akku auf dem Hinterrad ist gar nicht so übel, verbessert die Traktion. Die Sicht über die Kurbel ist vollkommen unproblematisch, sieht nur auf dem Foto speziell aus. Die Kopfstütze werde ich noch realisieren.
@ Klaus: Die Hinterradbremse ist schon in Planung. Die beiden unabhängigen Vorderradbremsen helfen übrigens nicht besonders. Bei schneller Fahrt möchte ich lieber nicht nur ein Rad bremsen, wenn die andere Bremse ausgefallen ist. Wenn alle Räder gebremst sind, werde ich aber bestimmt ein besseres Gefühl haben - bis dahin bin ich sehr vorsichtig!
DANKE für Eure Antworten :)(y)
 
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zureich
beim "grossen akku hinten drauf, währe mir nicht wohl.
ich lege auch meinen rucksack (immer zwischen 5-8 kg inhalt) manchmal mehr, hinten in den korb auf dem rad.
aber wenn das rad vorne hochkommt und mann die träge masse hinten nicht in den griff kriegt wenn sie über den totpunkt hinausgeht,
ist mann weg auch wenn man "auf zwei rädern" relativ gut sonst umgehen kann.
also für mich und meine fahrweise müsste der akku da hinten oben weg.

ich merke die einseitige träge masse des akkus im grenzbereich sogar unter /hinter dem sitz so sehr das ich das noch üben muss,
ohne oder mit ausgleichsgewicht (da akku einseitig) kein problem.

auch die hebelwirkung bei gewicht hinten auf dem gepäckträger der die vorderreiffen regelrecht entlasstet ist nicht ohne.
aber je schwerer mann/frau selbst ist, desto mehr bringt man das gewicht wieder ans "richtige" ort.
für mich, kaum doppelt so schwer wie trike mit akku und motor ist es wahrscheinlich viel mehr arbeit beim korrigieren als jemand der 4 mal so schwer ist auf dem selben set up .

am ende geschmacks und gewöhnungsache in abhängigkeit mit fahrstyle und zuladung.
 
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Die Hinterradbremse ist schon in Planung. Die beiden unabhängigen Vorderradbremsen helfen übrigens nicht besonders. Bei schneller Fahrt möchte ich lieber nicht nur ein Rad bremsen, wenn die andere Bremse ausgefallen ist. Wenn alle Räder gebremst sind, werde ich aber bestimmt ein besseres Gefühl haben - bis dahin bin ich sehr vorsichtig!
Wenn du aus "schneller Fahrt" eine Vollbremsung machen musst und gleichzeitig auch das Hinterrad bremst, dann mach dich schon mal darauf gefasst, das das Hinterrad auf Schotter, feuchter Strasse, Laub, etc, ausbricht. In einer Kurve kann dir das auch bei 25°C, trockener Fahrbahn und sehr gut haftenden Reifen passieren.

Wenn du dieses sehr spezielle Trike-Verhalten nicht eingehend geübt hast, stehen die Chancen recht gut das dir das Hinterrad unkontrolliert ausbricht, du es nicht abfangen kannst und dich mit dem Trike überschlägst.

Mit viel Übung lässt sich ein sehr gut händelndes Trike (wie das ICE Sprint) bis etwa 30° Schräglage driften. Ab 35° bricht es unkontrollierbar aus und zu 90% überschlägst du dich dann. Frag mich jetzt nicht, warum ich das so genau weis... ;)

Hinterradbremsen am Trike sind toll zum parken (alle meine Trikes haben deshalb eine Scheibenbremse am Hinterrad), aber um sie in Kombination mit den Vorderradbremsen einzusetzen, braucht es schon "erweiterte fahrerische Fähigkeiten".
 
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@ Marc: Danke für den Tipp! Werde mich also vorsichtig rantasten. Denke aber, die Hinterradbremse taugt auch als Reserve, wenn zum Beispiel ein Seilzug vorn reißt oder wenn man beim bergab fahren die Geschwindigkeit etwas reduzieren möchte.
 
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@Heilpraktikus Nach >87.000km mit Trikes und VM (davon >49.000km auf dem täglichen Arbeitsweg) trau ich mir sowas an guten Tagen sogar zu, aber wenn du auf feuchter (schmutziger, sandiger, etc) Fahrbahn hinten und vorn einseitig kräftig bremst, bekommt das Trike einen Drehimpuls um das gebremste Vorderrad und es bricht selbst auf gerader Strecke sehr schnell und dann oft abrupt das Heck aus. In dieser Zeit (>9 Jahre) ist mir übrigens noch nie ein Bremszug gerissen.

Grad bei längeren Fahrten im Regen wirst du zudem feststellen können, das die Bremsleistung der hinteren Scheibenbremse erstaunlich schwach sein kann (abgesehen davon, das das max übertragbare Bremsmoment des Hinterrades, selbst auf trockener Fahrbahn, eh nicht besonders doll ist). Nach ca ner 3/4std im Nieselregen hab ich mal das Trike bergab aus >60 mit der Hinterradbremse abbremsen wollen (TRP Spyre mit 205mm Scheibe!). So 50-60m passierte relativ wenig, vor der roten Ampel hätte ich das Trike niemals zum stehen bekommen, sondern wäre ohne Vorderradbremsen mit 35-40 über die Kreuzung gerauscht.

Wie schon weiter oben geschrieben, eine Hinterradbremse am Trike ist großartig als Parkbremse, aber im Zweifel ungeeignet oder sogar gefährlich um ein Trike aus Geschwindigkeiten >30-40km/h wirklich bremsen zu wollen. Je härter du vorn abbremst, desto stärker verlagert sich der Schwerpunkt nach vorn, das Hinterrad wird entlastet und blockiert dann sehr leicht. Da allein das Hinterrad beim Trike für die Seitenführung verantwortlich ist, führt ein gebremstes oder blockierendes Hinterrad schnell zum abrupten ausbrechen und in der Folge dann meistens zum Crash.

...Denke aber, die Hinterradbremse taugt auch als Reserve...
Typischer Fall von: Du darfst nicht alles glauben was du denkst! ;)
 
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In dieser Zeit (>9 Jahre) ist mir übrigens noch nie ein Bremszug gerissen.
Kann ich bestätigen! Reißende Züge kündigen sich normalerweise an und sind auf Wartungsmängel zurückzuführen. Dass der Gesetzgeber zwei Bremssysteme verlangt ist das eine, dass eine Hinterradbremse am Trike diese Forderung erfüllt, das zweite, dass die aber bestenfalls bis zu der laut Gerichtsurteilen von Radfahrenden zu erwartende Geschwindigkeit (< 20 km/h) überhaupt sicher zu benutzen ist, das dritte. Ich habe mein erstes Trike auf getrennte Bremsen vorne umgebaut und das zweite gleich so gekauft.
Heilpraktikus, den Faden, in dem das alles erschöpfend diskutiert wird, hast Du nicht gelesen, oder?
 
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Trike-Hinterradbremse taugt als hervorragende Reservebremse..

.. für eine Vorderrad-Feststellparkbremse. :ROFLMAO:
Mit E-ABS und Direktläufernabenmotor lässt sich problemlos hinten bremsen. Auch am Trike. Stabilisiert die Fuhre sogar.
Ohne diese Hilfsmittel ist das für Ungeübte zu riskant.

Tut mir ums Material leid, gesetzt bester Fall, dass dem Fahrer nichts geschieht. Der Hinterreifen freut sich nicht.
 
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Trike-Hinterradbremse taugt als hervorragende Reservebremse..

.. für eine Vorderrad-Feststellparkbremse. :ROFLMAO:
:ROFLMAO:
Mit E-ABS und Direktläufernabenmotor lässt sich problemlos hinten bremsen. Auch am Trike. Stabilisiert die Fuhre sogar.
Ohne diese Hilfsmittel ist das für Ungeübte zu riskant.
Ich möchte das präzisieren:
Mit einem geeigneten, programmierbaren, Motorkontroller (zb dem €300 Phaserunner) geht das.

Mit einem ungeeigenten Motorcontroller (90% der üblichen Motorkontroller) ist es auch für geübte Fahrer schlicht zu gefährlich, da die Reku-Bremsleistung nicht fein genug eingestellt werden kann.
Tut mir ums Material leid, gesetzt bester Fall, dass dem Fahrer nichts geschieht. Der Hinterreifen freut sich nicht.
Am Sprint Nummer 1 resultierte mein "Training" in demolierter Kopfstütze, Sitzrahmen, Sitzbespannung, zwei Sätzen zerstörten Dura Ace Lenkerendschalthebeln, kaputten Handschuhen, Hosen, Jacken, div Hautabschürfungen... :whistle:
 
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