iPhone statt Garmin für Fahrradnavigation (Abfahren von fertigen GPX Tracks)

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Ich habe mich für Komoot entschieden, die Weltkarte gekauft und das heute auf 420km testen können.
Ich bin positiv überrascht und insgesamt zufrieden. Danke für den Tipp!
Das einzige was stört. Wenn ich zB 10km geradeaus fahren soll sagt er häufig sowas wie „nach 2km auf den Radweg“. Lässt sich das noch ausstellen? Dann müsste man noch seltener drauf gucken und mich entspannt das immer zu wissen dass ich lange Zeit nicht abbiegen muss
 
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Das einzige was stört. Wenn ich zB 10km geradeaus fahren soll sagt er häufig sowas wie „nach 2km auf den Radweg“. Lässt sich das noch ausstellen? Dann müsste man noch seltener drauf gucken und mich entspannt das immer zu wissen dass ich lange Zeit nicht abbiegen muss

Hat dafür noch jemand eine Lösung ?
 
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Hat dafür noch jemand eine Lösung ?
Meinst Du den Fall, dass Du auf der Fahrbahn fahren möchtest aber komoot Dich auf den Radweg zu leiten versucht? Das könntest Du höchstens durch eine manuelle Anpassung der Tracks unterdrücken (Wegpunkte auf der Fahrbahn setzen, um die automatische Führung über den Radweg zu umgehen). Die zusätzlichen unnützen Geradeaus-Zwischenpunkte gibt es auch dann weiterhin, so dass die 10 km Anzeige nicht zustande käme.

Ich hab die Ansagen übrigens stumm gestellt, ich möchte fahren und nicht permanent vollgequasselt werden. ;-) Mit zum Tempo passender Kartenskalierung klappt es eigentlich relativ gut wenn man sich ein bisschen die Umgebung merkt (Kurven, Waldstücke, Hauptstraßenquerungen etc.).
 
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Oder kannst bzw. magst Du etwas mehr Zeit in die Planung investieren? - Indem Du Wegpunkte ans Ende längerer Abschnitte setzt, dann hast Du zumindest den optischen Countdown bei der 10-km-Geraden.

Alles nicht optimal sondern nur eine Krücke, aber vielleicht besser als nichts.

Bildschirmfoto 2022-09-23 um 17.09.06.png
 
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@maxinblack , ja, ich weiß, Du möchtest auf dem iPhone navigieren. Das habe ich anfangs ebenfalls so gemacht, wie Du momentan: in Brouter geplant & dann zu Komoot (ohne Premium, aber alle Karten gekauft) hochgeladen. "Offline - Nutzung" zu Hause angewählt & ab dafür.

Je älter das iPhone wurde, desto mehr nervte der sich schnell leerende Akku. Inzwischen habe ich mit einen Wahoo Bolt V2 gegönnt, der mit Komoot synchronisiert wird. Das Prozedere bleibt also gleich wie zuvor, nur kommt noch der Wahoo dazu. Funzt prima, quatscht einen nicht voll und das Rerooting ist nahezu perfekt. Der Akku hält mindestens einen ganzen Tag, ohne Licht auch zwei Tage.
Erfolgreich getestet und für gut befunden auf 3850km durch Deutschland, Dänemark, Schweden (bis Uppsala) und Retour ;).
Neue Routen "unterwegs" auf dem iPhone planen (via BRouter) und ohne PC direkt zum Wahoo hochbeamen geht auch problemlos.
 
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Ich plane auch immer erst mit BRouter "Velomobil schnell" und importiere das dann in Komoot.
Dann sind die meisten Radwege weg.
In Komoot prüfe ich dann den Straßenbelag, probiere kleinere Änderungen und lösche verbleibende ungeeignete Radwege.
Mit Bildschirm-Timeout 15 Sec und angepasster Bildschirmhelligkeit komme ich dann auf 8-10 Stunden Navigationszeit mit einem älteren Samsung Android.
Wenn ich auf grob bekannten oder einfachen Strecken das Aufwecken des Bildschirms deaktiviere und nur nach Ansage fahre, geht noch mehr.

Für exakte Routenplanung oder -anpassung über die Smartphone-App scheint mir Komoot allerdings wenig geeignet.
 
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Hallo
ich trage mich mit dem Gedanken nach Garmin es mit einem Wahoo zu probieren.
Es gibt den Bolt v2 für 200.- und den road v1 für 220.-
?? Rom ist im Displöay etwas größer, ok.
Ich brauche ihn zum selbstständigen Routen bis ca 150km und schnelles verschieben der Karte zum Orientieren.
Habt ihr einen Tipp?
Gruß
Christoph
 
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Es gibt den Bolt v2 für 200
Den habe ich.
Bis auf ein paar doofe Aussetzer nehme ich ihn zum Aufzeichnen. Als Navigationsgerät finde ich den Bildschirm zu klein und unübersichtlich.
Komoot auf dem Handy ist für mich die erste Wahl, auch weil man, ähnlich dem Autonavi, einfach einen besseren Überblick hat. Kostet halt viel Akku
 

Sunny Werner

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Hat sich komoot dan schon gebessert das Höhenmetern vermieden werden können? Früher hab ich es auchmal benützt aber der suchte schöne Strecken aber immer steil aufwärts
 
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Mit BRouter planen, in Komoot importieren und dort etwas nachbearbeiten bringt für mich die besten Ergebnisse.
Neben einer übersichtlichen Karte hab ich dann eine für mich wirklich hilfreiche Sprachnavigation und ich kann in mäßiger Lautstärke Musik hören, die bei Navigationsansagen automatisch ausgeblendet wird.
Wenn man das Bildschirm-Timeout auf 15 Sekunden (10 würden auch reichen) einstellt und die Helligkeit auf das notwendige Maß begrenzt, kann man recht lange fahren.
Gestern mit einem betagten Samsung S5 bei 4-8° C: 8h Fahrzeit, 9h eingeschaltet => noch 35% Akku.
Mit altem Akku kann auch schon mal nach 8h Schluss sein.
 
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?? Rom ist im Displöay etwas größer, ok.
hat aber einen sehr kleinen Speicher, so dass immer nur relativ kleine Kartenabschnitte geladen werden können. Auf den Bolt V2 habe ich einmal Europa geladen - feddisch.

Mit BRouter planen, in Komoot importieren und
dann auf den Wahoo Bolt V2 laden. Dann hat man den V2 als "Wegweiser" und für schwierige Fälle das Handy (mit dann noch vollem Akku) für den großen Überblick, oder um eine neue Route zu planen (und diese dann auf's V2 zu syncen).
So bin ich diesen Juni gut ca. 3000km durch Dänemark & Schweden gekommen.

Zum
selbstständigen Routen bis ca 150km
taugt der Bolt V2 allerdings nicht vernünftig. Man kann zwar auf dem Bolt V2 die Karte verschieben und dann anklicken "bring mich dorthin", aber für komfortables Routen kommt man um das Handy nicht herum.
 
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