Die gesammelten "Verschrauber"

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Da es an anderer Stelle nicht passend erschien, hier mal neu gestartet.
So ging's beim Sperrholzquad von @lotharko los:
Hab ich doch beim Zusammenbau des ZG die Schraube zum Fixieren der Kassette auf dem Freilaufkörper vergessen. Und wundere mich die ganze Zeit über die merkwürdigen Geräusche, die von hinten hoch kamen. Also manchmal hab ichs drauf.....
ich hatte auch schon mal die Idee für einen Faden "meine lustigsten Verschrauber" ...
Unbedingt aufmachen! :D
Wird zu einseitig :oops: ;)
da wäre ich mir nicht so sicher...
Für solche Beiträge gibt es den Abschweif-Faden ...
Schau ma mal ob hier eine geordnete Sammlung an Hoppalas und anderen erfreulichen Dingen entsteht.
 
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Ich lege selbst mit einem los, an das ich mich noch gut erinnere, obwohl's viele Jahre her ist:
Ich wollte ein hohes Einrad bauen.
Von einem Spenderfahrrad die Gabel genommen, gekürzt und dann die Enden im Schraubstock flachgedrückt.
Es war dann aber schwierig, eine Achse reinzubekommen, weil ich beide Gabelscheiden gleichzeitig im Schraubstock hatte...
Wo ich da mit den Gedanken war, weiß ich bis heute nicht.
 
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Na gut: neue Pads sollen an die vordere Scheibenbremse meines Flux im (mit Rädern vollen) Keller. Bowdenzug durchgeknipst, Klemmung Bowdenzug auf, Scheibenbremse ab, Scheibenbremse in der Hand. Blick auf Flux: hm, da ist ja noch die vordere Scheibenbremse dran. Was habe ich da denn in der Hand? ... es war dann die Scheibenbremse des dahinter stehenden Rades ...
 
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Keinen verschrauber, aber eine werkzeug dummheit. Ich kaufte mir eine mini ratsche fur 2,5 euro. Am kopf hatte die einen innensechskant auf die linke seite und an denn andere seite eine plastikknopf, mit demm mann denn sechskant von handdrehen konnte. Komischer knopf, das brauch doch keiner?

War prima fur sachen mit sechskant, aber bei nusse musste ich immer denn sechskant-vierkant adapter suchen, damit ich die drauf setzten konnte. Nach einen halben jahr nutzung und regelmassigen suchen nach denn kleinen adapterteil spürte ich dann ein bisschen bewegung in denn plastic knopf. Also denn mal abgezogen.

Darunter war auch so einen vierkant anschluss fur nusse!

Grusse, Jeroen
 
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Nicht wirklich ein Verschrauber, aber doch was für diese Rubrik der Peinlichkeiten: hab mir an meinem Grasshopper vor ca. 6 Monaten (!) einen neuen Scheinwerfer montiert, den alten hatte ich abgeschert. Der Neue sollte auch 80 Lux statt 60 haben, also noch mehr Licht!

Vom Ergebnis war ich aber irgendwie enttäuscht, so berauschend fand ich das Lichtbild nicht. Eigentlich eher schlechter als vorher. Aber was sollte ich machen?

Gestern hab ich mal kurz auf einer Parkbank gesessen, mein Grasshopper steht daneben und ich sehe von vorne auf den (unter dem Tretlager verbauten) Scheinwerfer und was sehe ich? Eine Plastikfolie mit der Aufschrift: "Remove before first use."

Gruß Fetzer
 
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Wobei die Gewindeschneider nicht so teuer sind. Aufwendig und teuer ist die Technik zum Spannen und Bohren, damit das Kernloch ordentlich und gerade wird.

Ich habe schon öfter über die Anschaffung nachgedacht, auch weil ich ein Tandem habe und gerne kurze Kurbeln fahre.

viele Grüße

Christoph
 
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Ich muß ein bißchen ausholen:
Der Spiegel am neuen Grasshopper war an einem separaten Ausleger befestigt, der am UDK angeschraubt war. Schick, schwarz, aber zu lang. Händler meint: den kannst Du einfach absägen.
An einem neuen Rad? Das wäre ja irreversibel! Geht ja gar nicht.
Nachdem ich bei der STM mit Untenlenker den Spiegel direkt ins Lenkerende geschraubt hatte, hatte ich noch eine - bereits gekürzten - Ausleger übrig. Also umgetauscht, da ich beim Wechsel der Bremsgriffe für vorne und hinten eh die Griffgummis abhatte.
Beim Fahren dann festgestellt: das geht doch noch kürzer.
Letzte Woche Urlaub, doch ein bißchen gefahren, und gemerkt, daß ih die Vorderbremse doch lieber links betätigen will. Also Griffgummis ab, Bremsgrifde ab, Ausleger ab. Spiegel demontiert, gemessen: so 12 mm könnten noch weg, wenn ich die Befestigungsschraube für die Klemmung um 5 mm kürze.
Gesagt, getan, Spiegel angehalten: Mist, Ausleger ca. 3 mm zu kurz!
Langer Rede, kurzer Sinn:
doch den schicken neuen Ausleger gekürzt (diesmal lieber 5 mm mehr dran gelassen), Spiegel montiert: paßt haargenau.
Fazit 1: Wer misst, misst Mist o_O (und immer gut, wenn man noch eine zweite Option in der Hinterhand hat).
Fazit 2: @Andreas Seilinger weiß, wovon er spricht:
Bremsen und Lenkereinstellung sind jetzt praktisch wieder im Auslieferungszustand :cool:
 
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Mein Frog (= die 16-Zoll-Version des Birdy) hatte so ein unglaublich langes Bremskabel an der Vorderbremse, welches beim Falten (oder eigentlich immer) im Weg war. Also habe ich es mal gekürzt. Und danach ist mir aufgefallen, dass ich es nicht mehr falten kann, weil man das Vorderrad unten herum klappt, und da braucht man einen langen Bremszug. Dieser muss allerdings beim Faltgelenk befestigt sein, dann hängt er auch nicht im Weg herum. Und diese Befestigungsmöglichkeit habe ich erst auf irgend einem Foto gesehen, offensichtlich ist sie jedenfalls nicht.
 
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Ich bin grad noch gut weg gekommen bei einen verschrauber. Das rechte federbein knarzte, musste mehr fett haben. Also die domschraube gelosst, und das federbein seitlich aus dem radkasten gekippt. Das innenleben raus gezogen. Immer fein wenn das ohne losen des ganze gestange unten geht. Die feder mit eine dicke lage fett versehen und wieder ins federbein reingekippt. Und als der feder langsam in der tiefe verschwand sah ich das ich es mit das geschlossene plastic teilchen nach oben rein geworfen habe. Also falsch rum o_O :eek:

Wie geht das wieder raus? Das ganze velomobil lehr machen und kopfuber drehen? Die stangen lösen und das federbein ausbauen? Zum gluck sah ich ins licht der taschenlampe ein kleines loch ins mitte von das plasticteilchen. Da passte genau das gewindeteil von eine speiche drin. Weil das ganze so fett verklebt war, kamen auch die feder mit hoch.

Noch mal gluck gehabt,

Grusse, Jeroen
 
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bei der Speedhub rutschten immer mal wieder Gänge raus: Ich hatte die Ölwechselschraube zu weit hineingedreht!
Dass so etwas überhaupt passieren kann, hätte ich bei Rohloff nicht erwartet...

Es erinnert mich an ein Feature, das ein alter KTM 500er Einzylinder hatte (ich glaube es war ein K4):
Eine Kurbelwellenfixierschraube. Kurze Schraube raus, lange in Position OT rein und die Kurbelwelle ist auf OT fixiert.
Praktisch für diverse Arbeiten und wenn man's nicht kennt auch als Diebstahlsicherung brauchbar. :)
 
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Nix dolles, hab mal versucht ein Pedal gegen die Orientierung des Gewindes in die Kurbel zu schrauben (Ist ja auch schwierig mit diesen ganzen Gewinden - links, rechts und von der Innenseite genau andersrum...). Habs auch reingekriegt, hat sich halt ein neues Gewinde geschnitten, das Pedal. Allerdings hab ichs danach nie wieder rausbekommen.

PS: Aso und einmal die Kette im Kettenschlauch verdreht und wieder vernietet. Hat sogar funktioniert mit dem Fahren, danach.
 
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Ich glaube das gab's in dieser Gemeinschaft hier schon öfter...
Der Faden hier handelt ja auch von den gesammelten Verschraubern.

Es hat nicht direkt was mit Schrauben zu tun, aber immerhin mit Fahrradbasteln:
Vor vielen Jahren war ich stolz darauf, die Lenkergriffe diesmal so leicht draufbekommen zu haben. Hatte irgendwo den Tipp aufgeschnappt, dass es mit Spülmittel leichter geht - also eine deutliche Menge rein in jeden Griff, ein paar Tropfen Wasser dazu, und drauf damit. Nachdem das Wasser weggetrocknet war, saßen die Griffe gut fest.
Nachdem während der nächsten Regenfahrt wieder etwas Wasser dazugekommen war, saßen sie wieder locker.
 
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