Dicken hinterradreifen velomobil

ThE

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Als breiten Reifen, der leicht läuft, komfortabel und relativ pannensicher ist, bleibt für mich der Almotion die 1. Wahl. Falls es den Marathon Supreme in der Größe gibt, wäre der eine Alternative.
 
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Stehe nun auch vor der Frage, was hinten ins Mango kommt. Vormontiert ist ein Schwalbe Delta Cruiser in 20x1,75, der hat aber schon Risse und ist unschön.
 
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Zwischen denn KHE mac park und der KHE mac Proof gibt es ein wichtiges unterschied, nahmlich der antiplatt lage. Ein KHE Street ohne so eine lage hatte ich schon mal in 406, indertat leicht, schnell und sehr komfortabel, auch noch mit sehr guten nasshaftung. Aber uberhaupt keine resiztenz gegen platten.
Ich hatte auch zuerst den KHE park, der aber nach einer Not-Ausweichaktion über eine scharfkantige Bordsteinkante hinüber war (Karkasse innerlich gerissen; konnte gerade noch den Schlauch retten, bevor er geplatzt wäre).
Seitdem fahre ich den KHE proof, und habe auch relativ selten Probleme mit Plattfüßen... ok, ok, er ist kein Marathon plus, aber es geht wirklich.
Und ich finde ihn genauso schnell wie den KHE park, kann da keinen wirklichen Unterschied feststellen.

Werde jetzt allerdings demnächst mal den GoCycle / F-Lite 50-406 ausprobieren, um eine Alternative zu haben; laut Hersteller kann man den auch immerhin noch mit 6 bar fahren.
 
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GoCycle / F-Lite 50-406 ausprobieren, um eine Alternative zu haben; laut Hersteller kann man den auch immerhin noch mit 6 bar fahren.
// Korrektur //

Gestern habe ich die GoCycles bekommen - ich hatte mich offensichtlich geirrt (bzw. nicht genau gelesen): Die 6 bar waren keine Herstellerangabe, sondern von einem Mit-Foristen erwähnt worden, daß er die mit bis zu 6 bar schon gefahren hat... auf der Reifenflanke steht 4,0 bar als Maximaldruck.
Seit ich wegen zu hohem Druck mal einen Marathon zum Platzen gebracht habe, pumpe ich nicht mehr wesentlich mehr als die Herstellerangabe rein... ich werde also testen, ob der GoCycle mit 4 bar (oder maximal 5 bar) meinen Erwartungen entspricht.
 
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Was ich nicht so ganz verstehe... Hier fahren ja einige dicke Reifen weil die ja so komfortabel sein sollen, meinen aber sie pumpen einen 55er Reifen auf 8 bar auf. Der ist dann ca so hart wie mein 23er One bei 20bar... Dicke Reifen sind entweder komfortabel, oder leichtlaufend. Der Rollwiderstand wird durch die Stärke der Durchwalkung, sowie dem Karkassenaufbau bestimmt. Wenn man einen dicken Reifen so wenig aufpumpt das er eine niedrigere Federhärte aufweist wie ein stärker aufgepumpter dünner Reifen(mit ansonstem gleichen Aufbau) dann ist auch der Rollwiderstand höher. Man sollte Reifen nicht bei Maximaldruck vergleichen wenns um Komfort geht, sondern eben bei Komfortdruck.

Beispiel : 23mm One bei 11bar ist relativ hart, in etwa wie 35mm mit 7 Bar, oder 55mm bei 3,5bar. Dann vergleicht mal den Rollwiderstand bei diesen drücken. Den Fehler zu machen den Rollwiderstand des dicken Reifens bei maximalem Druck mit dünnen zu vergleichen, real aber 1/4tel des Drucks zu fahren weils sonst knüppelhart ist, macht wenig Sinn.

Gruß,
Patrick
 

spreehertie

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Servus Patrick,

Was ich nicht so ganz verstehe... Hier fahren ja einige dicke Reifen weil die ja so komfortabel sein sollen, meinen aber sie pumpen einen 55er Reifen auf 8 bar auf.
ich fahre den 50-559 auf einer 25er Felge am Aeroprojekt L1 (ungefedert und hartes Rahmendreieck) mit 2 oder 2,5 bar. Damit hüpft das Rad nicht so leicht, der Reifen rollt noch ganz gut und ich kann auch über Unebenheiten besser drüberbügeln, was ich mich mit dem 35er Kojak nicht traue. Also effektiv bei real unebenen Strecken ist das Gesamtpaket sogar schneller.

Gruß
Felix
 
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Dicke Reifen sind entweder komfortabel, oder leichtlaufend. Der Rollwiderstand wird durch die Stärke der Durchwalkung, sowie dem Karkassenaufbau bestimmt.
Das stimmt für große Unebenheiten, die der Reifen wegfedern muss. Aber bei rauer Straße hat ein breiter Reifen den Vorteil, dass er die kleinen Unebenheiten durch seine Breite wegmittelt.
 
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Also effektiv bei real unebenen Strecken ist das Gesamtpaket sogar schneller
Das. Merkt man auch ganz gut beim Radwandern mit viel Zusatzgewicht und stark wechselnden Untergründen. Selbst wenn man wirklich ähnliche Härte an beiden Reifen führe ... beim dicken hat man einfach mehr Federweg. Die Rennradpelle rappelt und springt (und bremst dabei) und schlägt unter Umständen dennoch durch; der dicke Reifen bügelt das meiste davon weg, auch wenn er deutlich härter als im Innenstadt-Komfortmodus aufgepumpt ist.
 
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Das stimmt. Aber man muss dann die Reifenaufstandsfläche betrachten. Die ist bei einem schmalen Reifen länger und schmaler als bei einem breiten mit gleicher Härte, aber nicht allzu viel kleiner.

Der Komfortgewinn beim Wechsel von 35mm kojaks auf 23mm ones war deutlich.

@Beinarbeit :den Federweg kannst du aber nur nutzen wenn der Reifen so weich aufgepumpt ist, das der dünnere durchschlagen würde bei gleicher Härte. Das ist zb Downhill oder im Gelände der Fall. Auf Radwegen, die gern an Offroadtracks angelehnt sind, kanns auch sein. Aber ich hatte auf über 100000km aufm Rad noch nie einen Snakebite auf der Fahrbahn. Und Reifen dicker 28mm fahre ich nicht (außer zu Testzwecken, welche immer das gleiche Ergebnis loefeeb:entweder komfortabler ODER schneller, nie beides).
 

spreehertie

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Hi Patrick,

Aber ich hatte auf über 100000km aufm Rad noch nie einen Snakebite auf der Fahrbahn.
tja, da hast Du was verpaßt. Als ich mein L2 neu hatte, war wohl 2003, und im Norden von Berlin eine RTF mitgefahren bin, in dem Moment hinter Rennradfahrern, habe ich ein Schlagloch übersehen und schon war der Schlauch im 451er IRC-Road lite "angebissen". o_O
Der 28 mm breite Reifen war mit 7 bar gut aufgepumpt, aber das Schlagloch zu tief und ich zu schnell.

Gruß
Felix
 
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den Federweg kannst du aber nur nutzen wenn der Reifen so weich aufgepumpt ist, das der dünnere durchschlagen würde bei gleicher Härte
Um ne Aussage dazu zu treffen, wie gut oder schlecht der Federweg nutzbar ist, müsste man sich mal die grundsätzliche Federkennlinie von so nem armierten Luftballonring ansehen, wenn er in Bezug auf seine gesamte Oberfläche quasipunktuell eingedellt wird ... und dann die Unterschiede für eine dicke und eine dünne Variante davon. Gibts da was ausm schlauen Maschinenbaubuch oder so?

Das Durchschlagen ist noch ein anderes Thema und vielleicht bei ohnehin gefederten VM nicht so relevant wir bei starren Konstruktionen -- da fehlt mir der Einblick. Nach meinem ganz perönlichen und subjektivem Empfinden richtet sich der benötigte Druck eines Rennradreifen am starren Fahhrad, welches nicht auf Babyarsch-Asphalt, sondern in der realen Welt bewegt wird, oft mehr nach nach Durchschlaggefahr als nach allem anderen -- speziell wenn die Beladung nochn bisschen variabel ist und unterwegs um 5...10+ kg zunehmen könnte.
 
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Meine erfahrungen mit denn KHE, ich hatte denn auf 6-7 bar. das war fur die recht smale felge zu viel, der riss beim ventilloch in beide richtungen auf. Dieser KHE Park hatt ein sehr leichtes gewebe und kaum gummi am reifen flanke. So ahnlich wie ein hochwertigen rennradreifen. Auch mit hoheren druck federt er noch spurbar und nimmt bei slechten asfalt, steinbelag usw noch viele kleine vibrationen weg. Nicht nur breite und druck sondern auch die nachgiebigkeit vom gewebe und flanke tun so einiges. Konnte sein das diesen factor auch mit dafur verantwortlich ist, das dunne aber flexibelere rennreifen sich komfortabeler anfuhlen.

Mittlerweile hab ich mit denn Panaracer Pasela in 42 mm so 500 km runter. Er bleibt fur denn winter drauf. Werde ihm nachster woche mal mit etwas mehr als maximaldruck versuchen. Irgendwie war mein velomobil letzter woche auch kaum vorwerts zu kriegen, jedes mal an tage mit niedrige temperaturen und sehr hohe luftfeuchte.

Grusse, Jeroen.
 
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Gestern habe ich die GoCycles bekommen - ich hatte mich offensichtlich geirrt (bzw. nicht genau gelesen): Die 6 bar waren keine Herstellerangabe, sondern von einem Mit-Foristen erwähnt worden, daß er die mit bis zu 6 bar schon gefahren hat... auf der Reifenflanke steht 4,0 bar als Maximaldruck.
Seit ich wegen zu hohem Druck mal einen Marathon zum Platzen gebracht habe, pumpe ich nicht mehr wesentlich mehr als die Herstellerangabe rein... ich werde also testen, ob der GoCycle mit 4 bar (oder maximal 5 bar) meinen Erwartungen entspricht.
Am WE montiert - nach einer Einkaufsfahrt (ca.25km gesamt) und einer Sonntagsfahrt (ca. 90km) krasses Erstaunen - der GoCycle 50-406 mit 5 bar fährt sich nicht spürbar langsamer als der KHE Mac 2 proof 58-406 mit 8 bar o_Oo_Oo_O
Kann ich mir ehrlich gesagt nicht erklären... bin aber angenehm überrascht!
 
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