LR CalMars windiges MBB

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Ja, da könnte was dran sein.
Da die zusätzlichen Streben auf Druck belastet wären, fällt die Drahtverspannung eigentlich raus. Mit einer gekreuzten Verspannung mit hoher Vorspannung, damit auch unter Last immer nur auf Zug belastet, wäre auch der Charme des Simplen nicht mehr vorhanden.
Ich sehe schon, worauf es hinausläuft, da muss doch noch was drangebraten werden.
 
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Hi @Krischan ,
ich seh' für die Haltbarkeit das alten Rahmenhecks nur eine Druckstrebe.
Wo willst Du eine Schnur spannen?
Gruß, Harald
 
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Ich kann grad nichts einzeichnen. ..
Vom Ausfallende zum Sitzrohr, dort so hoch wie möglich.
Also so:
1641798325639.png

Diese rot eingezeichnete Strebe wird auf Druck belastet. Kann mit einer Schnur also nicht funktionieren.
Ohne Druckstrebe? Aua an der eingezeichneten Stelle beim alten Tretlager.
 
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Jo, recht hast Du, ich Esel :LOL:
Ich würde die Streben an die Muffe des Verstärkungsrohres setzen.
Gruß Krischan
 
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Jo, recht hast Du, ich Esel :LOL:
Ich würde die Streben an die Muffe des Verstärkungsrohres setzen.
Gruß Krischan
Kann mal passieren, nicht nur bei Dir... :)

Ja, so wie hier skizziert, würde ich auch annehmen, dass es hält.
Kommt dann halt auch drauf an wie gut es gebaut und wie es gefahren wird...

1641850773889.png
Das Sattelrohr würde ich bis auf 3-4 cm über der Schelle abschneiden.
Wenn man dort wirklich nochmal etwas abstützen will, kann man immer noch eine Sattelstütze reinstecken und am geringen Überstand mit einer Schelle klemmen.

Gruß, Harald
 
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In der Garage bin ich sogar mit zwei Streben noch fündig geworden, plug & play. Für's Erste sollte das halten, sollte sich das Rad gut fahren, werden die alten Sitzstreben angeschweißt.
Morgen muss ich unbedingt Teile bestellen, sonst geht es vorn nicht weiter.
 

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ich hab bei meiner 24erMBB Bastelei gemerkt, wie wabblig es wird, wenn das hintere Dreieck zerstört wird. Die Hinterbau Konstruktionsmethode, die ich beim MBB26 angewandt hatte, ist super, schön steif, gute Sitzanbringung möglich und optisch auch ok...
Und vorne bei der Gabel ist ein kritischer Punkt, je nachdem wie breit die Gabelkrone ist, muss Sitz und Tretlager entsprechend hoch sein, damit die Beine-Unterseite keine Berührungen mit der Gabelkrone beim Treten haben.
 
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damit das (ohne Nachrecherchieren) lesbar bleibt wär ein Bildchen hilfreich...
Gruß, Harald

Ist für MBB-ler klar - für alle anderen hier ein verbaler Erklärungsversuch:
Egal ob MBB oder nicht - die Knie sind im Bewegungsablauf beim Treten immer irgendwann in der Nähe des unteren Steuersatzlagers und damit auch der Gabelkrone unterwegs. Je breiter diese ist, desto höher das Konfliktpotenzial. Und glaub' mir - ein leichtes Berühren, was beim Probesitzen gut tilerierbar scheint, wird bei längeren Fahrten leicht zum Alptraum!
Verschärft wird das Ganze noch durch die Annäherung des kurvenäußeren Knies in Kurven, da sich ja die Füße/Unterschenkel zur Kurveninnenseite hin bewegen.

Nun gibt es zwei Lösungsmöglichkeiten:

Entweder man nimmt eine Gabelkrone, die nicht nennenswert breiter baut,vals Rahme/Steuerlager, was eher die Ausnahme sein dürfte, oder man klärt die Sache 'geometrisch', also legt Sitz und/oder Tretlager so hoch, dass die Knie bei 'maximalem Durchhang' bei unten hängendem Pedal noch weit genug über der Gabelkrone bleiben.
Ich habe bei meiner Konstruktion mit dem sehr breit bauenden Oberteil einer Federgabel noch am Q-Faktor geschraubt, weil die Knie doch zu weit nach unten kommen. So sind sie aber weit genug außen, um ständige Kollisionen (an und zu passiert es natürlich gerade beim Lenken trotzdem, stört aber nicht) zu vermeiden. Ich hoffe, damit kann man sich ein Bild machen...

LG Holger
 
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Mit wären die Alustangerl zu dünn.
Die Alustangerl sind aus bestem chinesischen Stahl.
(o:
Zum Testen wird es wohl funktionieren.
Viel Luft haben 50 mm breite Reifen mit dieser Lösung auch nicht.
Mit Kontakt an der Gabelkrone habe ich als alter ZR- Fahrer keine Probleme gehabt, beim Trockentreten wohlgemerkt, noch ohne Bremse.
Da muss wahrscheinlich der Zug nach unten verlegt werden.
 
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Heute wollte ich es mal wissen und habe das Rad provisorisch rollfähig gemacht.
Schon beim Schieben und im Stand will das Vorderrad wegkippen, bedingt durch die große Masse vorn.
Dann habe ich mich mal draufgesetzt und ohne Füße auf den Pedalen rollen lassen: easy.
Mit den Füßen auf den Pedalen (ohne Kette, ohne Bremsen) kam ich immer direkt ins Straucheln, weil die Arm- Bein- Koordination noch nicht funktioniert.
Da bin ich aber zuversichtlich, dass ich das noch lernen werde, vor allem mit Antrieb & Bremsen.
Was mich allerdings deutlich zurückwirft ist die vordere Sitzbefestigung.
Die Karosseriedichtmasse scheint die Scherbelastung nicht zu verkraften, auf Druck belastet halten die Verbindungen bei meinem Flux und beim ZR schon lange.
Jetzt sind natürlich gute Ideen gefragt.
Das Alublech könnte ich seitlich festnieten, ich bezweifle aber, dass das lange halten wird.
Die andere Alternative wäre ein Blech einzuschweißen.
Noch eine Alternative wäre eine eingeschweißte Stahlhülse, wo das vorhandene Alublech angeschraubt wird.
Was mir auch noch Kopfzerbrechen bereitet, ist die Auflage von Gabel und ex- Hinterbau.
Die Breite der nabenseitigen Auflage sind 5 mm. Hinterbau und Gabel sind zusammen 11,5 mm breit.
Etwas Material abnehmen habe ich vor, aber dass Hinterbau & Gabel zusammen aufliegen, erscheint utopisch.
Momentan ist der Hinterbau innen, die Gabel außen, nicht wirklich ideal, sollte der Schnellspanner versagen, da dann die Gabel keine Auflage hat.
Alternativ links Hinterbau außen, Gabel innen und rechts Hinterbau innen und Gabel außen (wegen der Schaltwerkposition).
Jetzt könnte man die Gabel auf den Hinterbau schweißen, verlöre dadurch natürlich die Verstellbarkeit vom Tretlager, ein Versagen der Achsverschraubung würde nicht unweigerlich zum Sturz führen.
Wie habt ihr dieses sicherheitsrelevante Problem elegant gelöst?
 
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Wie habt ihr dieses sicherheitsrelevante elegant Problem gelöst?

Aus genau diesem Grund ist das vordere Dreieck bei mir fix - also das Tretlager nicht verstellbar.

Ich hatte erst vor, die Sitzbefestigung variabel zu gestalten - habe dann aber versucht, die Entfernung Sitz/Tretlager so exakt wie möglich zu vermessen. Also von sämtlichen Liegen die Maße schabloniert und so zusammengebrutzelt. Hat glücklicherweise geklappt.
Wenn nicht, hätte ich aber trotzdem lieber an der Sitzeinstellung gewerkelt, als da vorn irgendein Risiko einzugehen.

Was die starke "Abkippneigung" des Tretlagers angeht - das hatte meine erste Geometrie auch. Fuhr sich dann auch etwas kapriziös. Nach Änderung des Lenkwinkels in Richtung "steil" (durch Änderung und Höherlegung des gesamten Hinterteils mittels 26" statt 20" Hinterrad) kann ich die Mühle in gewissen Grenzen und auf kurzen Strecken durch seitliche Neigung an der Kopfstütze dirigieren. Sehr hilfreich in Keller und DB z.B.
Wenn man allerdings einen gewissen Punkt überschreitet, dann schlägt der komplette Antrieb um.

Das Fahrverhalten hat sich durch die Änderung auch spürbar beruhigt.

Bau' das Ding erstmal fahrbar zusammen. Zur Bestimmung des optimalen Lenkwinkels kannste dann mit der Größe/Position des Hinterrades experimentieren.

LG Holger
 
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By the way,
ich hätte da einen unverwüstlichen Sitzhalter in Eiche brutal abzugeben:

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Für Rohrdurchmesser 50-52mm.
Einen für 32mm hätte ich auch noch. Bei Interesse bitte melden.
Gruß Willy
 
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@BastlerWilly danke für das Angebot, die Befestigung wird aber leider nicht bri meinem Rad passen.
Da es sich anbietet, werde ich zwei separate Rohre vom hinteren Ausfallende bis vorn an das Rahmenrohr schweißen, dazu noch am alten Sitzrohr jeweils seitlich angeschweißt.
Das hat für mich gleich mehrere Vorteile, da ich mit meinen Bordmitteln ( Bohrer, Säge, Feile) nicht so genaue Passungen hinbekomme, hier wäre das nicht so tragisch, da seitlich angeschweißt. Und es sieht wohl auch am ehesten nicht hingebastelt aus und sollte gewichtsmäßig noch am leichtesten sein.
Vorn bin ich immer noch unschlüssig, zwei Stahlhülsen mit 14er Außendurchmesser und M10- Feingewinde wäre auch noch eine Lösung, dazu müssten noch die Ausfallenden aufgebohrt werden.
An den gelöteten Ausfallenden der Gabel schweißen fällt wohl flach.
Und ich brauche noch die Cantisockel, kann also nicht beliebig in die Höhe bauen.
Das Thema muss noch ein wenig gedanklich reifen.
 
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