Anforderungen an Bordcomputer

Reinhard

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Hallo,

wie einige von Euch wissen, bastel ich ja schon einige Zeit an einem Bordcomputer rum.

Bordcomputer ist momentan vielleicht etwas übertrieben, aber das sagt ungefähr aus, was ich mir darunter vorstelle.

Ich skizziere mal kurz, was das Ding können soll:

- Blinker rechts/links
- Warnblinkanlage
- Licht vorn/hinten
- Lichthupe bzw. Fernlicht
- Hupe

Das wären so die Grundfunktionen, die schon bei Christine (v2) bzw. mir (v1) laufen. Für Version 3 möchte ich gerne:

- dimmbares Licht vorne/hinten
- Tachofunktionen
- Temperatur innen/aussen
- temperaturabhängiges Schalten, bspw. Lüfter
- Alarmanlage (evtl. mit Funksignalisierung)
- Lichtsensor (autom. bei Dunkelheit schalten)
- Wartungsintervalle anzeigen (zeit-, kilometerbasiert)

Basis wäre in jedem Fall eine 12V Stromversorgung. Oder sagen wir mal im Bereich 12-15 Volt.

Was würde Euch noch so zum Thema einfallen?

Mich interessiert auch, wie man Schalter/Taster für die Bedienung am besten montiert. Ist natürlich abhängig vom VM, aber überlegt mal, wie Ihr bspw. den Blinker am liebsten bedienen möchtet.
 
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Hallo Reinhard,

so ein Bordcomputer klingt sehr interessant. Wobei die Grundfunktionen mit Ausnahme des Warnblinkers bei mir schon eingebaut sind.

Aber wie soll die Alarmanlage funktionieren? Wird nur kontrolliert ob das Velomobil geöffnet wird oder hast du auch noch eine Funktion vorgesehen, mit der eine Lageänderung des Velomobils registriert wird? Denn ich finde auch nicht immer die Gelegenheit mein Versatile irgendwo "anzubinden".

Die Anbringung der Taster/Schalter für Blicker, Lichthupe und Hupe finde ich beim Versatile sehr gelungen, ich kann sie ohne den Lenker loszulassen mit den Daumen bedienen. Beim Alleweder habe ich den Blinker erst suchen müssen und dann nach der Kurve vergessen und nicht wieder ausgeschaltet.

Funktioniert das Licht auch wenn der Bordcomputer ausfällt? Muss ich dann im Dunkeln weiterfahren oder kann ich den Bordcomputer umgehen?

Heinz
 
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Hallo,

wie einige von Euch wissen, bastel ich ja schon einige Zeit an einem Bordcomputer rum.
(...)
Was würde Euch noch so zum Thema einfallen?
Ich kann mir noch gut eine Munddusche nebst Briefmarkenanfeuchter dazu vorstellen :D :D
Im Ernst: Vielleicht ein Höhenmesser, der die abge"arbeiteten" Höhenmeter pro Tour anzeigt. Es wird nicht ganz einfach sein, die angedachte Funktionsvielfalt an dem Platz unterzubringen, den die momentan verbauten Lenkstangen oder -Hebel so anbieten. Zudem müssen sie blind bedienbar sein, da Quests/Mangos und Alleweder mit Persenning nicht viel Einblick in den Maschinenraum bieten.

Grüße,

bernd i.
 

Reinhard

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AW: Anforderungen an Bordcomputer

Hallo Heinz,

für die Alarmanlage ist eine Kombination von Lagesensor und üblichen Alarmschalter (Haube auf) geplant.

Beim Versatile hast Du ja die Joystick-Lenkung mit den Schaltern oben. Beim CB oder Quest sieht das etwas anders aus. Hier muss etwas wie in den unteren Bildern realisiert werden.

Bei Ausfall des BC kann das Licht direkt geschaltet werden. Momentan ist es bei unseren beiden CBs so, das die Originalbeleuchtung auch funktionsfähig (unabhängig vom BC) ist.
 

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Reinhard

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Es wird nicht ganz einfach sein, die angedachte Funktionsvielfalt an dem Platz unterzubringen, den die momentan verbauten Lenkstangen oder -Hebel so anbieten.
Ich hatte an die wichtigsten Sachen (Blinker, Licht, Hupe) direkt am Lenker gedacht und ein Display im Innenraum mit Bedienung.

Höhenmesser, oder auch anderes wie GPS-Position etc. sind m.E. nur sinnvoll, wenn man aufzeichnen kann. Bspw. auf 'ne CF-Card. Ist relativ problemlos zu machen ...
 
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- Blinker rechts/links
- Warnblinkanlage
- Licht vorn/hinten
- Lichthupe bzw. Fernlicht
- Hupe
Alle Achtung! Eine Steuerzentrale für das ganze Gepfrickel, Respekt!

Mich interessiert auch, wie man Schalter/Taster für die Bedienung am besten montiert. Ist natürlich abhängig vom VM, aber überlegt mal, wie Ihr bspw. den Blinker am liebsten bedienen möchtet.
Meinen Blinker bediene ich mit dem rechten Daumen, ohne die Hand von der Lenkung zu nehmen. Besser positioniert geht meines Erachtens nicht. Gleich daneben habe ich noch einen Drucktaster, der ursprünglich den früher verbauten Reibrollenantrieb schaltete. Den möchte ich noch nutzen, um ne elektrische Hupe zu bedienen. Hat aber gerade keine Priorität.

Licht ein/aus befindet sich bei mir auf der rechten Seite. Der Schalter ist recht groß und steht in meine Richtung hinaus. Da bin ich heut mal aus Versehen drangekommen und saß plötzlich im Stockdunkeln. Statt eines großen Kipphebels wäre hier ein Wipphebel vielleicht besser.

Fernlicht wirds bei mir nicht geben. Heute bin ich zum ersten Mal mit meiner HID-Beleuchtung gefahren und die Ausleuchtung war ein Traum. Da brauch ich kein zusätzliches Fernlicht. Mehr zu meiner Beleuchtung gibts demnächst, wenn ich Fotos der Ausleuchtung habe..

Gruß,
Martin
 
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AW: Anforderungen an Bordcomputer

Fernlicht wirds bei mir nicht geben. Heute bin ich zum ersten Mal mit meiner HID-Beleuchtung gefahren und die Ausleuchtung war ein Traum. Da brauch ich kein zusätzliches Fernlicht.
Deine HID-Beleuchtung ist ein Fernlicht. Da die ebenso wie Wohnzimmerhalostrahler und handelsübliche Optiken für Hochleistungs-LEDs alle rotationssymmetrische Optiken haben, wird der Gegenverkehr unvermeidlich geblendet – je nach Helligkeit, Fokussierung und Wegbreite(!)zumutbar oder unzumutbar. Deshalb braucht man dazu ein Abblendlicht (oder eine Positionslampe) und eine Möglichkeit schnell abzublenden.
 
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Deine HID-Beleuchtung ist ein Fernlicht. Da die ebenso wie Wohnzimmerhalostrahler und handelsübliche Optiken für Hochleistungs-LEDs alle rotationssymmetrische Optiken haben, wird der Gegenverkehr unvermeidlich geblendet – je nach Helligkeit, Fokussierung und Wegbreite(!)zumutbar oder unzumutbar. Deshalb braucht man dazu ein Abblendlicht (oder eine Positionslampe) und eine Möglichkeit schnell abzublenden.
Stimmt, eine gewisse Blendwirkung ist vorhanden, ungefähr so wie bei einem Autoscheinwerfer das Abblendlicht. Da brauch ich nicht weiter abzublenden. Außerdem soll man ne HID nicht ständig ein- und ausschalten, das geht nur auf die Lebensdauer.

Der HID 12°-Brenner mag für sich allein ein Fernlicht sein, ich habe ihn aber unter einer Steuscheibe eines handelsüblichen Scheinwerfers verbaut, so dass ein Teil des Lichts auch sehr gut die Nähe ausleuchtet. Daher sehe ich meine HID als Rundumstandardscheinwerfer.

Wenn ich mal ne Kamera zur Hand habe, stell ich mein Speedster neben mein Auto und mach ein Bild von vorne, dann sehen wirs gleich.

Grüße,
Martin
 

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Es wird nicht ganz einfach sein, die angedachte Funktionsvielfalt an dem Platz unterzubringen, den die momentan verbauten Lenkstangen oder -Hebel so anbieten. Zudem müssen sie blind bedienbar sein, da Quests/Mangos und Alleweder mit Persenning nicht viel Einblick in den Maschinenraum bieten.
Quest und Mango haben eine Innenleuchte (demnächst LED fuer noch geringeres Strombedarf) also muss mann nicht suchen nach die Tasten. Die Tastatur geht am besten auf das Dashboard auf den linken Radkasten. Hupe ist an das Steuer befestigt für schnelle Bedienung und wenn gewünscht kann mann bei einem neuen Quest/Mango anstatt auf das Dashboard auch die Blinkertaste ans Steuer machen.
 
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Hupe ist an das Steuer befestigt für schnelle Bedienung und wenn gewünscht kann mann bei einem neuen Quest/Mango anstatt auf das Dashboard auch die Blinkertaste ans Steuer machen.
Bei meinem "alten" Quest ist Hupe + Blinker am Lenker.

Nur, der Hupenschalter ist eine Krankheit: da Alu schnell wieder oxidiert (der Kontakt geht aufs Lenkrohr), ist auf Dauer kein vernünftiger Kontakt da.
 

Reinhard

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Hallo Harry,

Hupe ist an das Steuer befestigt für schnelle Bedienung und wenn gewünscht kann mann bei einem neuen Quest/Mango anstatt auf das Dashboard auch die Blinkertaste ans Steuer machen.
kannst Du davon mal ein Foto machen? Mich interessiert, wie das genau umgesetzt wird. Auch welche Kabel/Stecker da dranhängen.

Danke.
 
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Hallo Reinhard,

wie man sowas macht, bin ich total überfragt - null Ahnung von Elektronik:confused: .
Aber ich fände als allererstes eine Akkustandsanzeige nötig. Die ist das einzige, was ich dauernd vermisse.

Tschüss Carsten K.
 
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Aber ich fände als allererstes eine Akkustandsanzeige nötig. Die ist das einzige, was ich dauernd vermisse.
Für Bleigelakkus kann man eine Spannungsanzeige nehmen (Spannung sinkt hinreichend linear bei zunehmender Entladung). Nach heftigem suchen bin ich jetzt schon zwei mal bei simplen analogen Kfz-Einbau-Voltmetern gelandet (abschaltbar, weil Eigenverbrauch zwar bei Autobatterien vernachlässigbar, bei velomobilüblichen Kapazitäten jedoch nicht).
 
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Hallo Reinhard,

(ich dachte, dein System läuft schon seit langem so richtig?)

das Rad muss natürlich nicht 2 Mal erfunden werden, aber der Mikrocontroller wurde seit etwa einer Woche zu meinem neuen Hobby. So werde ich für mich eine eigene Lösung bauen, rein aus Spass. Nicht als Bordcomputer sondern als Lampensteuerung für mein MTB.

Daher kenne ich auch meine Wünsche:

1. Unbedingt eine Akkustandsüberwachung/Anzeige. Entweder in mAh oder in verbleibender Restzeit bei aktuellem Stromverbrauch.

2. Tiefentladeschutz mit Akkuabschaltung und vorheriger Warnung (durch Lichtblinken oder akustisch), damit man nicht unverhofft im Dunkeln steht/fährt.

3. So ein Bordcomputer zeigt dann noch nebenbei die gefahrenen km und die Geschwindigkeit usw. an.


- Träummodus AN-
(Für mich) perfekt wäre die Möglichkeit, automatisch so alle 2 Sekunden die zurückgelegte Wegstrecke mit der jeweils zugehörigen Geschwindigkeit zu speichern, um diese Wertepaare später auslesen zu können. Warum? Weil man mit diesen Daten ins Internet gehen kann um sie dort in einschlägigen Seiten einzutragen. Wenn die Werte mit Ausrollversuchen ermittelt wurden, so kann man sich den Luftwiderstandswert Cw(a) und den Rollwiderstand berechnen lassen!
- Träummodus AUS-

"Mein" Mikrocontroller "kann" bis jetzt die Betriebsspannung überwachen und unter einem vorgegebenen Wert die Verbraucher trennen. In verschiedenen Stufen kann er bereits eine Halogenlampe dimmen und bei Unterschreiten eines best. Spannungswertes Alarm schlagen. Leider kann er das noch nicht alles zusammen in einem Programm. Meine Programmierteile sind erst letzten Donnerstag angekommen.

Programmierst du nun Atmel oder C-Control? Ich verwende übrigens PIC´s.

Viele Grüsse

Peter N.
 
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- Träummodus AN-
(Für mich) perfekt wäre die Möglichkeit, automatisch so alle 2 Sekunden die zurückgelegte Wegstrecke mit der jeweils zugehörigen Geschwindigkeit zu speichern, um diese Wertepaare später auslesen zu können. Warum? Weil man mit diesen Daten ins Internet gehen kann um sie dort in einschlägigen Seiten einzutragen. Wenn die Werte mit Ausrollversuchen ermittelt wurden, so kann man sich den Luftwiderstandswert Cw(a) und den Rollwiderstand berechnen lassen!
- Träummodus AUS-
Mit einem Trittfrequenzgeber (ich suche noch einen Tacho mit Alarm bei Unterschreiten einer wählbaren Trittfrequenz, der anders als der Ergobrain von Campa mit kleinen Laufrädern funktioniert) könnte man problemlos mitspeichern, ob der Datensatz mit oder ohne Treten gewonnen wurde. Was dann noch fehlt, ist ein Steigungs- und/oder Höhenmesser.
 
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