4-Rädriges Velomobil Alternative Ideensuche, Antriebskonzepte etc.

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daran hab ich gar nicht gedacht
naja,
ich kannte das von der Cannondale Lefty-Gabel, da muss man auch immer den Bremskolben lösen bevor man das Rad abbauen kann.
Aber bei einem MTB hat man von allen Seiten Zutritt beim Vorderrad. Bei einem Velomobil, eventuell mit Radkästen, wird das lästiger. Ich möchte z.B. dann immer ein aufgepumptes 20" Ersatzrad an Bord haben, weil ich ungerne im Dunkel, bei Kälte und Regen Schlauchwechsel und Rum pumpen möchte. :whistle:
 
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@Road_to_success : Schau dir mal die Naben von Hase an. Die haben eigentlich ein recht simples aber effektives System zur Verbindung der Radnabe mit der Achse. Da könntest du nämlich deine bereits gefertigten Naben weiterverwenden, wenn du die Zentrierbolzen in die jetzigen M5 Bohrungen setzt.
quick_stick_nabe.jpg
 
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image.jpgimage.jpgimage.jpg@Jack-Lee
Interessante Nabe, aber ich denk ich bleib vorerst bei der Achsen-Geschichte die ich mir überlegt habe…

Kurzes Update: Habe heute etwas im CAD gearbeitet und mit den Achsschenkeln angefangen. Hier mal ein Bild vom Zwischenstand. Für Details bitte fragen :)
 
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Hallo,

bei dem Lenkrollradius von ca. 100mm hast Du unerwünsche Lenkeinschläge bei Schlaglöchern die die Räder nicht genau gleichzeitig/gleichstark treffen und beim Bremsen wenn die Bremsen nicht genau gleich ziehen was auch bei ungleichem Untergrund oder in Kurven vorkommt. Glaube kaum das Du das möchtest.

Die gedachte Verlängerung der Lenkachse sollte etwa die Mitte der Spur Treffen auf der der Reifen läuft. Nachlauf des Reifens ist üblicher als Vorlauf oder neutral.

Gruß Heiko
 
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Schau dir mal die Naben von Hase an. Die haben eigentlich ein recht simples aber effektives System zur Verbindung der Radnabe mit der Achse.
2F38B20B-F5ED-4B6A-8108-4FA2F97F3734.jpeg
Hier sieht man wie bei Hase die Bremsscheiben zwischen den beiden Achsteilen eingeklemmt werden.
Eine ähnliche Lösung gibt es beim Strida-Hinterrad…

…bei mir bleibt die Bremsscheibe am Rad, nur das Antriebsritzel wird über die (bei mir fünf ;-) Schrauben der Bremsscheibe als Zentrierbolzen verbunden. So kann ich vier fertig vorproduzierte Räder einsetzen (+ ein Reserverad)
Die Bremsscheibe kann am rad befestigt sein, da ich die Achse herausziehen und dann das Rad schräg nach unten aus der Bremse ziehen kann. Dafür nutze ich vorne eine Einschraub-Achse, die man zum Radwechsel herausschrauben kann und hinten eine Einsteck-Achse, die über einen Hebel mit Arretierung festgeklemmt wird. Die Achsen sind also für vorn und hinten spezifisch, die Räder austauschbar.
Ob sich die vorderen Schraubachsen gelöst haben sieht man an der Stellung der Köpfe, wie bei Oldtimern:
FA58E06E-D049-4D36-9413-829453B08B2E.jpeg

(…und so sieht die hintere Achse bei mir aus - hier die nicht angetriebene Seite ;-)
C6ADA2BD-FE96-447B-BF60-ED832F3CEB91.jpeg
 
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Eine ähnliche Lösung gibt es beim Strida-Hinterrad
Sieht sehr interessant aus und kannte ich bisher auch nicht... Ich weiss nur nicht, inwiefern ich das ganze auf meine bestehnde Nabe übertragen kann. Ich denke, ich bleibe vorerst bei meinen Naben, da die in der Herstellung einiges an Zeit (und Kosten) brauchen, werde mir aber das Hase-System definitiv für die Zukunft merken! Vielen Dank!
 
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Bei einseitig montierte Laufrader ist es kein problem unterwegs die Reifen zu wechseln. Wenn ein schaden auftritt wobei das ganze Rad kaput geht ist vermutlich meist noch was kaput.

Ich hab auch selber ein Holzvelomobil gebaut, dabei auch einiges an Carbon verbaut. Bin ohnehin bei etwa 35 kilo gelandet. Wie stark muss das denn sein, reicht das, oder nicht, ach dann besser noch was extra material. Wenn mann die Hulle gleich als tragendes Teil mit ein bezieht hilft das bei Leichtbau.

Mein Velomobil ist 67cm breit, und auch damit gibt es regelmassig situationen das mann kaum an posten oder so vorbei kommt. Hier in NL ist 75 cm eine maximal breitenmass fur Rader. Viele von diese Posten auf ein Radweg stehen etwa 75-80 cm auseinander, auch in Deutschland. Es gibt so einige Radwege die ich lieber meide, weil die mit irgendein zich zack Gitter, versehen sind, und ich da ohne aussteigen, Velomobil anheben, schieben, anheben usw nich vorbei komme. Auf viele Radwege stehen auch hindernisse die vorbei fahren nicht gerade einfach machen.

Grusse, Jeroen
 
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Interessantes Projekt / Studie,
wie hast Du Dir die Radaufhängung vorgestellt?
Ich denke die
index.php

Abbildung is eher symbolisch? Oder was sind das für Planken (Werkstoff?)?
Soll die Federung durch das Material selbst kommen?
 
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Wenn mann die Hulle gleich als tragendes Teil mit ein bezieht hilft das bei Leichtbau.
Das stimmt natürlich. Aber ich habe überhaupt keine Erfahrung mit dem Bau von Liegerädern und Velomobilen, weswegen ich mir vorstellen kann, dass es wesentlich zielführender ist, wenn ich zunächst ein unverkleidetes, halbwegs simples gefährt baue. Verkleidung kann später dazu kommen oder auch gar nicht, je nachdem :)

Abbildung is eher symbolisch?
Genau, Irgendow muss man ja mal anfangen mit konstruieren;) Auf dem Bild sind diese Beiden Träger/planken die Das Rad tragen 12mm stark. Als Werkstoff dachte ich an Sperrholz oder ähnliches, welches in mehreren schichten gebogen und verleimt wird. Je nachdem natürlich noch verstärkt. Ich habe allerdings keine Ahnung wie das von der Belastung möglich ist, bzw. wie stark die Holzteile tatsächlich sein müssen...

Solche Verleimten Holzchassis gibt es ja bereits in einigen Varianten. Hier zb. ein Akuschrauber Fahrzeug:

So bzw. so ähnlich stelle ich mir das vor...
 
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So mal als starthilfe wegen belastungen. Angenomen eigengewicht 80 kg, fahrzeug 40, macht 120 kg. Gleich verteilt uber alle 4 räder ist 30 kilo pro rad. Fahrrader können 3g an krafte wegen aufpralle kriegen. Dann 30 kilo mal 3g ist 90 kilo pro rad. Das ist dann noch ohne sicherheitsfactor. Mann kann ja irgendwo daneben sein mit die Berechnungen, oder die wirkliche last ist hoher als angenommen. Sicherheitsfactor 3, macht aus 90 kilo 270 kilo. Wenn die aufhangung pro seite 270 kilo aushalt ist mann weit auf die sichere seite.

Es gibt websites wo mann daten von Holz finden kann. Zugstarke, druckstarke sind wichtige daten um zu wissen. Hier eine English sprachige, leider auch mit daten in LBs. https://www.wood-database.com/alder-leaf-birch/

Jeh nach baum, und wo der gewachsen ist, können diese daten ziemlich unterschiedlich sein. Das Deutsche klima ist anders als das in Nord Finnland. Aber deswegen nimmt mann auch denn sicherheitsfactor.

Grusse, Jeroen
 
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